Spätsommer

Derzeit erleben wir sehr schöne Spätsommertage mit angenehmen Temperaturen. Es herrscht eine angenehm entspannte Atmosphäre in der Stadt und ich kriege auch entsprechende Buchungen für Rikschafahrten. Wie schon in den Jahren zuvor entwickelt sich der Monat September bisher recht positiv. Das ist sehr gut und das kann ich wirklich gebrauchen.

best bike ever?

War heute zuhause und vorwiegend am PC. Gegen Abend zeigte sich dann die Sonne doch noch und so drehte ich eine kurze Bikerunde um noch etwas frische Luft zu schnappen. Während der Fahrt dachte ich: "Das ist das beste Bike, das ich je hatte." :-)

Das ist natürlich Quatsch, denn "das beste Bike" an sich gibt es überhaupt nicht. Das ist immer abhängig vom Einsatzzweck, den persönlichen Vorlieben und dem eigenen Fahrstil. Ich hatte ja schon einige Bikes. Manche lösten mehr Emotionen aus und andere halt weniger. Das INTENSE Spider habe ich in bester Erinnerung. Das war mein erstes Bike mit 29-Zoll-Laufrädern. Nach dem ARROW Sirius (welches ich doch recht lange gefahren bin), war das ein echtes Aha-Erlebnis. Die Vollfederung war sehr komfortabel und die grossen Laufräder passten sehr gut zu meiner Körpergrösse und liessen bergab die vorher bekannten Überschlagsgefühle rasch vergessen. Das war für mich, zumindest damals, auch das "best bike ever".

Ich hätte mir auch lange überhaupt nicht vorstellen können auf einem ungefederten Bike im Gelände unterwegs zu sein. Doch auch ich werde älter und vorsichtiger. Ich suche nicht mehr die ultimative Herausforderung mit den schwierigsten Trails und besonders schnell zu sein ist auch nicht mehr wichtig. Meine Ambitionen haben sich viel stärker in Richtung Genuss verlagert. Und mit dem TREK 1120 durch die Gegend zu fahren ist halt ein echter Genuss. Die Rahmengrösse passt bestens und die dicken Reifen machen einfach Spass. Da habe ich echt jedes Mal viel Freude daran... und deshalb ist dieses Bike aktuell für mich das "best bike ever"!

gefangen?

Seit es diesen Blog gibt, also seit dem Dezember 2005, ist die basierende Software Serendipity. Ich startete damals mit Version 0.9 und nun sind wir bei Version 2.3.1 angelangt. Grundsätzlich bin ich mit dieser Lösung zufrieden. Serendipity läuft stabil und sicher.

14 Jahre sind eine lange Zeit. Vorallem in Bezug auf das Internet. Es hat sich sehr vieles verändert und viele neuen Funktionen und Möglichkeiten sind hinzugekommen. Alles wurde farbiger, bewegter und vor allem die visuelle Aufbereitung für mobile Benutzer hat neue Anforderungen mit sich gebracht. Das war vielleicht auch die grösste Änderung hier, als ich im Dezember 2017 auf eine mobile-ready Design-Vorlage umgestellt habe.

Serendipity ist ein "kleines" Produkt, welches von ein paar Enthusiasten in deren Freizeit weiterentwickelt wird. Das macht es sympathisch, doch professionell betreute Produkte können heute einfach mehr als Serendipity. Als ich die aktuelle Bike Butler Homepage aufgebaute, habe ich mich mit Joomla! auseinandergesetzt und dabei viel gelernt. Dies führte dann zu der Testinstallation J!-Spielplatz. Marktführer im Bereich der Blogsoftware ist heute aber eindeutig WordPress, welches die Grundlage für jeden dritten Blog weltweit bildet. WordPress bietet unglaublich viele Möglichkeiten und Zusatzsoftware, mit der man seinen Blog fast beliebig anpassen kann. Aufgrund der weiten Verbreitung gibt es natürlich eine grosse User-Community, welche sich in Foren austauscht und man so für fast jedes Problem einen Hinweis zur Lösung kriegt.

Natürlich gibt es noch viele andere Blog-Systeme und wenn man sich mit dem Gedanken trägt, einen Systemwechsel vorzunehmen, dann lohnt sich ein grosser Abklärungsaufwand im Voraus ganz bestimmt. WordPress ist zwar der Marktführer, doch das heisst nicht zwangsläufig, dass es auch "das Beste" System ist.

Wie ich vor ein paar Tagen (beim Backup) festgestellt habe, umfasst mein Blog, zusammen mit den Fotoalben, mittlerweile 1,7 Gigabyte an Daten. In den fast 14 Jahren wurden über 2'400 Blog-Einträge geschrieben, über 3'000 Bilder sind in den Einträgen platziert, über 1'000 Kommentare kommen dazu, genauso wie 34 Fotoalben mit etwa 5'000 Bildern... das ist eine gewaltige Menge an Daten...

Es gibt keine einfache Möglichkeit um zum Beispiel den Blog aus Serendipity zu exportieren und in WordPress zu importieren. Die Strukturen sind viel zu unterschiedlich und Serendipity ist am Markt mittlerweile so klein, dass grosse Anbieter wie eben als Beispiel WordPress keine Notwendigkeit sehen um eine Importfunktion für Serendipity zu schreiben. Die paar Serendipity-User die es noch gibt, sind einfach eine viel zu kleine Zielgruppe.

Bin ich nun also ein Gefangener von Serendipity? Komme ich schlicht und einfach nicht mehr davon los, weil ich schon zulange damit arbeite und zu viele Datan darin angesammelt habe? Es ist ja wohl völlig unrealistisch, 2'400 Blogeinträge händisch von einem System in ein anderes zu übertragen. Das würde hunderte von Stunden Arbeit bedeuten.

Die am einfachsten realisierbare Lösung wäre, wenn ich per Stichtag X ein neues Blogsystem in Betrieb nehme und darin die Vergangenheit, sprich diesen Serendipity-Blog einbette/anzeige, alle neuen Beiträge jedoch im neuen System schreibe. Ich habe das mal auf dem J!-Spielplatz getestet und das funktioniert soweit auch. Doch natürlich gibt es auch ein paar Nachteile, welche mich bisher von diesem Vorgehen abgehalten haben.

Erstens: Es gibt kein durchgängiges Archiv und somit ist keine einheitliche Suche mehr möglich. Jedes System hat seine eigene Suchabfrage und deshalb sucht man dann im aktuellen System zurück bis zum Stichtag X und im eingebetteten Serendipity-Blog dann von X bis zum Anfang. Zweitens: Man muss zwei Systeme pflegen. Wobei hier der Aufwand bezüglich Serendipity ziemlich klein ist. Weil man den Blog nicht mehr ausbaut, kann man sich auf grössere (Security-)Updates beschränken. Trotzdem muss man das im Auge behalten. Und drittens: Das ist einfach ein unschönes Gebastel...

Seit fast zwei Jahren beschäftigt mich dieses Thema immer mal wieder. Die Frage, was denn an einem anderen System als Serendipity so viel besser sein soll, kann ich nicht schlüssig beantworten. Ausser moderner und mehr fancy Möglichkeiten? Hinzu kommt die Überzeugung, dass jedes System Vor- und Nachteile hat. Die Nachteile von Serendipity kenne ich, die Nachteile eines neuen Systems würde ich erst noch kennenlernen. Das Einfache von Serendipity ist nicht zu unterschätzen. "Keep it simple" ist ja ein Leitmotiv von mir...

Ich weiss es nicht... ich stelle einfach fest, dass ein Umstieg nicht so einfach möglich ist. Und ist es nicht so, dass Inhalt wichtiger ist als Form? Ist ein etwas altbackenes Aussehen schlecht? Nur weil mein Blog etwas popiger daher kommen würde, wäre er ja nicht interessanter...

Es herbstelt

Der Herbst hat schnell und kräftig Einzug gehalten. Anfang der Woche war es noch sonnig und 25 Grad, während es nun vorwiegend grau ist und die Temperatur deutlich unter 20 Grad gesunken ist.

Ich bekunde etwas Mühe, mich dieser Veränderung anzupassen. Trotz langer Velohose, Unterleibchen und Langarm-Shirt fröstelt es mich, wenn ich rumstehe und auf Rikscha-Kunden hoffe. Es braucht wohl ein paar Tage, bis sich mein Körperempfinden daran gewöhnt. Und natürlich hat es auch gleich weniger Menschen in der Stadt. Einheimischen geht es wohl wie mir und für Touristen ist nun Zwischensaison. Auch mental braucht das einen Anpassungsprozess. Sunny days are over... oder zumindest machen sie jetzt einmal Pause.

PC-Kram

Die kühleren Herbsttage kommen und so werde ich Zeit finden um die Geschäftshomepage (und ev. auch den Blog) etwas aufzufrischen. Bevor jedoch effektiv Arbeiten durchgeführt werden ist es ratsam, von der bestehenden Konfiguration und allen Daten ein Backup zu machen.

Die BikeButler-Homepage baut auf Joomla! auf und dafür habe ich 2017 ein professionelles Backup and Restore Programm gekauft. Das ist einfach in der Bedienung und funktioniert zuverlässig. Alle Dateien und Datenbanken werden komprimiert und in ein einziges File geschrieben. Dieses File ist aktuell etwa 200MB gross und somit dauert auch der Download per FTP nicht allzu lange.

Bei diesem Blog sieht es aber ganz anders aus. Das Datenvolumen ist etwa 8x grösser und man muss alles manuell backupen. Bis die knapp 30'000 Dateien (1,7GB) dann heruntergeladen sind, vergeht gut und gerne eine Stunde. Dann noch die Datenbank exportieren und ebenfalls lokal sichern. Ja, das braucht alles seine Zeit... doch es beruhigt, wenn es gemacht ist.

mehr Bilder in Beiträgen

Beat alternativer TextAlternativer Text

Ich suche nach einer halbwegs komfortablen Lösung, wie ich mehrere Bilder in meine Beiträge einbinden kann. Solange es nur ein Beitragstitelbild sein soll, ist der normale Weg ganz o.k. (Bild auf die gewünschte Grösse zuschneiden, lokal speichern, in Mediendatenbank hochladen und von da in den Beitrag integrieren). Wenn ich jedoch mehrere Bilder in einem Beitrag zeigen will, wird dieses Vorgehen ziemlich zeitraubend. Das ist der Grund dafür, dass ich meist nur noch ein Hauptbild am Beitragsanfang zeige.

Auf Reisen fallen jedoch viele Bilder pro Tag an und es wäre schön, wenn ich ein paar davon relativ einfach in einen Beitrag einbauen kann. Dazu ist festzuhalten, dass von diesen (grösseren) Unternehmungen jeweils ein Fotoalbum erstellt wird. Fotos in ein Fotoalbum hochzuladen funktioniert schnell und einfach. Dieser Test zeigt nun vier Beispielbilder, die in einem Fotoalbum abgespeichert sind (d.h. sie sind nicht in der Blog-Mediendatenbank). Wie man hier sieht, kann ich auf die Bilder verlinken und sie in beliebiger Grösse in einem Beitrag anzeigen. Auch die Bildbeschreibung funktioniert mit "mouse-over". Klickt man auf das Bild, wird das Foto auch per Lightbox in gross angezeigt, doch die Beschreibung kriege ich (leider) nicht angezeigt.

Zudem muss ich die URL-Formung der JAlbum-Software austricksen um direkt auf die Bilder auf dem Web-Server linken zu können. Aus: /JAlbum/2019_Italien_2/%281%29%20nach%20Rom/index.html#img=DSC00202.JPG muss ich /JAlbum/2019_Italien_2/%281%29%20nach%20Rom/slides/DSC00202.JPG machen, dann klappt's.

Dieser Beitrag ist also irgendwie nur für mich. Als Gedankenstütze für kommende Vorhaben.

Spätsommerabend

Jede Jahreszeit hat seinen besonderen Reiz und irgendwie sind die Lichtverhältnisse auch immer anders. Nun, im Spätsommer ist das Abendlicht schon deutlich wärmer als noch im Juli. Das wird noch zunehmen, bis dann im Oktober warme Farben förmlich leuchten.

Habe abends noch etwas die Wärme genossen und bin mit dem Bike in ein Restaurant gefahren um gemütlich draussen zu essen. Natürlich stand das Bike in Blickdistanz, damit ich die in der Abendsonne glitzernden Farben sehen konnte... ;-)

no es Käfeli

Mein heutiger Arbeitstag verlief ziemlich ernüchternd. Es war Klassewetter, angenehm warm und eigentlich ideal für eine Rikschafahrt. Doch es waren ziemlich wenig Leute in der Stadt und die Asia-Karavanen die durch die Altstatt ziehen sind für mich (leider) uninteressant. So verbrachte ich viel Zeit mit warten und konnte nur ein paar kleine Taxifahrten verbuchen.

Gegen 16:30 Uhr hatte ich genug. Ich wollte selbst noch etwas von diesem schönen Tag haben und so entschloss ich mich kurzerhand nach Hause zu gehen. Da kochte ich mir ein Abendessen und während dem Essen kam ich auf die Idee, dass ich nachher mit dem Bike noch ans Pistenende des Flughafens fahren könnte um da in der Abendsonne einen Kaffee zu trinken.

Gesagt, getan. Zwischen meinem Wohnort und dem Flughafen liegt ein Hügel mit etwa 150 Höhenmeter. Meist kurble ich diesen eher gemütlich hoch. Wenn ich aber, so wie heute, nur eine kurze Tour vorhabe, kann ich da schon mal etwas mehr Druck aufs Pedal geben um den Puls hochzujagen. Bei netten 25° Grad komme ich so auch schnell ins schwitzen und entledige mich dadurch der "Unzufriedenheits-Giftstoffe", die sich tagsüber angesammelt haben.

Dann gemütlich einen Kaffe trinken und in die Abendsonne blinzeln... Locker nach Hause radeln, duschen und mit dem Tag Frieden schliessen. Das war eine gute Idee!

Fotoalbum-Layout-Test

Wie heisst es so schön: Das Bessere ist der Feind des Guten.

Kaum war ich mit dem fertiggestellten Italien-Fotoalbum zufrieden, beginne ich schon wieder rumzustänkern... Auf dem Handy sieht das alles nicht so toll aus. Das gewählte Design (Skin) ist nicht wirklich Mobile-Ready. Die Bildbeschreibungen sind winzig und auch die Übersichtsseiten sind... na ja... sehr klein...

Weil ich nicht das bestehende Album gefährden wollte, habe ich zuerst das ganze Album kopiert, was bei über 600 Bildern dann doch etwas dauert. Dann suchte ich mir eine mobil-taugliche Vorlage und begann diese meinen Vorstellungen anzupassen.

Das vorläufige Ergebnis kann man hier ansehen. Ein paar Kleinigkeiten sind noch anzupassen, doch ich habe das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. ;-)

im Paradiesgärtli

Bin an diesem prachtvollen Spätsommertag etwas mit dem Bike in der Gegend herumgestreunt. Der Ort, an dem dieses Foto gemacht wurde heisst tatsächlich Paradiesgärtli und liegt nahe Eglisau, etwa 100Hm über dem Rhein. Steht man vorne am Geländer, kann man auf den Rhein runterschauen.

Ich finde den Namen Paradiesgärtli einfach bezaubernd. Das Paradies ist ja schon der Garten Eden und in diesem Garten scheint es noch ein kleines, spezielles Gärtchen zu geben... Wer kommt auf so eine Idee?