München - Isarauen

Es war schon nach 23:00 Uhr, bis wir am Freitagabend in München bei Matthias eintrafen. Natürlich kann man sich nicht nur kurz die Hände schütteln und dann zu Bett gehen, nein,  denn seit der Fahrt aufs Stilfserjoch haben wir uns ja nicht mehr gesehen und so gab es noch einige News auszutauschen. Deshalb wurde es am  Samstagmorgen dann auch relativ spät, bis wir aufstanden und frühstückten. Draussen war es zwar recht schön, doch mit etwa 7° Grad doch ziemlich kalt. Es galt also lange Hose und Jacke anzuziehen.

Kurz vor 12:00 Uhr starteten wir zu unserer Tour in Richtung Isar. Matthias hatte sich eine schöne Runde ausgedacht, auf der wir all die schönen Singletrails abfahren konnten, die er in den letzten Jahren gefunden hatte. Der Boden war mehrheitlich trocken, nur ein paar Schlammlöcher sorgten dafür, dass weder unsere weissen Bikes, noch wir selbst, sauber blieben. Etwa auf halber Strecke machten wir einen Verpflegungshalt in einem der vielen Biergärten.

Wir genossen ein Stück Apfelstrudel mit warmer Vanillesauce und wärmten uns etwas an der Sonne auf. Viele andere Biker kommen vorbei und man sieht sehr viel Mainstream-Bikes, wenig Aufregendes, bis ich auf ein 29er Bike aufmerksam wurde. Cool! Nicht nur ein 29er, sondern  ein Titan-29er! Ein Serotta Timax. Sehr, sehr schön! Sehr, sehr exklusiv und mit sehr viel Liebe aufgebaut. Leider konnte ich meinen Fotoapparat nicht so schnell hervorkramen, dass ich ein Bild machen konnte, doch der Zufall wollte es, dass wir ein paar Biergärten später das Serotta wieder sahen. Und das war dann der Moment um ein schönes Bild zu machen und zwei, drei Worte mit dem Besitzer zu wechseln.

Auf dem Rückweg nahmen wir etwas Tempo raus und genossen den herrlichen Herbsttag. Die Isartrails sind wirklich eine Reise wert. Obwohl viele Teilabschnitte ziemlich stark ausgefahren sind, gibt es immer wieder technisch anspruchsvolle und schöne Abschnitte. Es ist ein dauerndes auf und ab und wenn auch nicht sehr viele Höhenmeter zusammenkommen, werde ich langsam aber sicher müde. Deshalb überrede ich Matthias nochmals einen kurzen Halt zu machen. Ein Stück Steusselkuchen und eine Zuckerinfusion (Cola) machen mich fit für die letzten Kilometer. Als wir dann wieder zurück waren und ich das Bike ins Auto verlud, war es schon fast 18:00 Uhr. Das war ein wirklich schöner Herbst-Biketag. Danke an Matthias für Alles. Der Tacho sagt: 59 km., 3:30 Std., 880 Hm.

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