pampig

Ich bin jetzt eine Woche ohne Velo fahren und gestern Abend hat mir der Blick auf die Waage auch noch einen Stubbs gegeben. Ich muss mich bewegen.

Kurz nach Mittag setzte ich mich dann -seit langem wiedereinmal- auf das Intense Spider29. Und dies obwohl ich wusste, dass es vorwiegend eine Strassentour geben werde. Ich wollte dieses schöne und bequeme Bike einfach wiedereinmal fahren. Seit genau einem Monat stand es sauber geputzt in der Garage und wollte eigentlich raus und spielen. ;-)

Das Wetter war trocken, doch stark bewölkt und irgendwie nicht so warm, wie ich mir das im Kopf zurecht gelegt hatte. Gestern war es 13 oder 14° Grad, heute noch etwa 9 oder 10° Grad. Sicher wärmer als Temperaturen um Null, doch halt auch noch keine 15 oder 20° Grad. So war ich heute eher etwas zu leicht bekleidet und hatte deshalb doch das Gefühl, dass es richtig kalt ist.

Während der Bikerunde fühlte ich mich wie im Titel geschrieben "pampig". Das ist eine Zusammenfassung für zu schwer, zu träge, zu satt, zu bequem. Eine Bezeichnung für ein Befinden, welches nicht gerade positiv ist. Es fällt mir dann auch schwer, mich zu fordern und nicht einfach nur etwas zu rollen. Auf der anderen Seite bietet das pampige Gefühl auch Potiential und Motivation für Veränderungen, weil es irgendwie verärgert. So habe ich mir vorgenommen, bis zu den Bikeferien in einem Monat wieder etwas bewusster auf meine Essgewohnheiten zu achten und den Menueplan etwas gesünder und ausgewogener zu gestalten. Zwei bis drei Kilo Gewichtsreduktion sind realistisch und wurden durch die heutige Fahrt zu einem Ziel erklärt.

Ein Foto habe ich heute nicht gemacht  - zu pampig ;-) Der Tacho sagt: 49 km., 2:41 Std., 540 Hm.

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