Herbstrunde

Heute Morgen war ich um 10:00 Uhr mit ein paar Bikefreunden zu einer Samstagstrainingstour verabredet. Nachdem es gestern Abend und auch in der Nacht noch geregnet hatte, war es heute Morgen doch zumindest von oben her trocken. Immerhin. Ich montierte die Schutzbleche um mich etwas vor Spritzwasser zu schützen und schwang mich pünktlich in den Sattel.

Bis zum Treffpunkt muss ich eine erste Steigung von etwas mehr als 100 Höhenmeter hochfahren und da merke ich ziemlich rasch, dass heute nicht viel Saft in meinem Beinen ist. Ich schalte ziemlich weit runter und schnaufe kräftig. Es ist knapp über 10° Grad, die Luft ist schwer, feucht, kühl, ganz angenehm zu atmen. Der Puls geht hoch, der Organismus läuft auch Hochtouren. Schon Puls 160 finde ich richtig anstrengend. An der steilsten Stelle werden es dann kurz an die 170 Schläge pro Minute.

Am Treffpunkt beraten wir kurz, was wir fahren wollen und weil Einer nur zwei Stunden Zeit mitbrachte, entschieden wir uns für eine kurze Runde. Dann kann man immer noch entscheiden, wer noch eine Zusatzschleife fahren will. Unterwegs habe ich dann das einzige Foto des Tages geschossen.

Ich war dann auch für eine kurze Runde, denn mein anfänglich eher schwaches Gefühl besserte sich unterwegs nicht wirklich. Irgendwie fehlte mir heute etwas die Freude. Ich versuchte so energiesparend wie möglich die Kilometer zu fahren. Dabei genoss ich die zunehmend schöne Herbststimmung. Derzeit fallen viele Blätter von den Bäumen und teilweise sieht man die Spur kaum noch. Wirklich sehr schön. Zwischendurch gibt es kleine Flächen mit ganz hellen Blättern, umgeben von viel Buchenlaub. Wenn die Sonne scheinen würde, wenn es schön und warm wäre... ja, das wäre top. Der Tacho sagt: 47km., 3:02 Std., 700 Hm.

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