kurze Samstagsrunde

Morgens um neun Uhr traf ich mich mit Jürg für eine nicht allzu lange Trainingstour. Karin und ich waren mittags/abends an einem "Räbbärg-Fäscht" eingeladen und dafür mussten wir um zwölf Uhr losfahren. Für eine Zweistundentour fahren wir am besten einige unserer Standardtrails, da können wir den Zeitbedarf am besten abschätzen.

Nach etwa einer Viertelstunde wollte ich einen Schluck aus dem Trinkrucksack nehmen und merkte tatsächlich erst da, dass ich den Rucksack in der Garage stehen gelassen hatte. Kein Trinkwasser, kein Werkzeug, kein Fotoapparat, kein Handy, kein Geld... Wir besprachen kurz ob wir nochmals zurück fahren wollten, doch auf unserer Strecke gibt es mehrere Brunnen mit gutem Trinkwasser und sollte ich eine Panne haben, muss mir halt Jürg aushelfen. Und so kam es dann auch. Auf einem schnellen Singletrail streifte ich mit dem Hinterrad einen spitzen Stein und schon wieder zischte es.

Es war nicht das Loch von Donnerstag sondern es blubberte an einer anderen Stelle, wieder an der Reifenflanke. So ein Käse, was machen wir jetzt? Jürg hatte zwar nur einen 26-Zoll Schlauch dabei, doch das war unsere einzige Chance. Wir bauten also das Hinterrad aus, schraubten das Ventil heraus, öffneten den Reifen und zogen den etwas zu kurzen Schlauch ein. Das Aufpumpen war dann zwar etwas mühsam, doch es hat letztendlich alles gut funktioniert und wir konnten weiterfahren. Ich war überrascht, wie wenig Sauce sich im Reifen befindet. Ich hätte erwartet, dass es eine grössere Sauerei gibt.

In den Morgenstunden zu biken war eine gute Idee, denn es wurde stetig wärmer und als wir kurz nach elf Uhr nach Hause kamen, war es wieder über 30° Grad. Tolle Sommerwochen! Das GPS sagt: 36 km., 2:06 Std., 810 Hm.

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