aufziehende Wolken

Bei meinem Arbeitgeber informierte heute das Management, dass wir in grösserem Ausmass unsere Arbeit an Mitarbeiter in Billiglohnländer zu übertragen haben, damit innert zweier Jahren der Schweizer Personalbestand um etwa 25 Prozent reduziert und gleichzeitig die Rentabilität gesteigert werden kann. Das macht aus Konzernsicht und rein wirtschaftlich betrachtet wohl alles durchaus Sinn. Es könnte halt einfach sein, dass es diesmal auch mich trifft. Die Chance ist 4:1

Das bringt mich natürlich dazu, mich in nächster Zeit wieder verstärkt mit meiner beruflichen Zukunft auseinander zu setzen. Die Vitaltrainerausbildung habe ich ja schon im Januar  abgeschlossen, doch seither nichts daraus gemacht. Eigentlich schade, doch irgendwie war das innere Feuer doch nicht so da... Es stehen mir aber dennoch 15-20 Berufsjahre bevor und ich weiss erst richtig, was ich nicht (mehr) will. Es gilt aber nun wirklich langsam heraus zu finden, welches Thema ich in den nächsten Jahren in den Mittelpunkt meiner beruflichen Anstrengungen stellen will. Es muss mich mehr berühren und interessieren als die Dinge und Tätigkeiten, die ich bisher betrachtet oder ausgeführt habe. Ich will auch wieder mehr Gestaltungsspielraum und Eigenverantwortung.

Es ziehen also Wolken der Veränderung auf. Es ist noch nicht klar, ob es nur eine leichte Bewölkung wird oder ob es ein kräftiges Gewitter absetzt, bei dem ich vom Blitz getroffen werde...

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Patrick Dreher am :

Hallo Beat, ich hoffe die energiegeladene Luft vor dem Gewitter gibt Dir Kraft, "Deinen" Weg einzuschlagen und die Zukunft zu formen. Ich bin aktuell in einer ähnlichen Situation und auch (noch) unschlüssig, wie's weitergehen soll/kann. Wichtig scheint mir, immer einen Plan B im Hinterkopf zu haben, um an Plan A richtig feilen zu können! Na denn, auf dass hinter dem Gewitter die Sonne bald wieder strahlt und die Luft rein und frisch ist. Happy trails Patrick
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