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(30) zu Freunden ans Meer

Im Hotel gab es heute ein wirklich ausgezeichnetes Frühstücksbuffet mit Früchten, Müesli, Brot und sonstigen Leckereien. Das fand ich natürlich Spitze und so langte ich kräftig zu.

Die Fahrt entlang der Küste von Vieste nach Manfredonia war anstrengender als gedacht, da es sich nicht um eine Flachküste sondern um eine Steilküste handelt. Es ging also immer wieder hoch und runter, einmal sogar bis auf 420 Meter über Meer. Dazu war es ein sommerlich heisser Tag mit Temperaturen über 35° Grad. Somit eine schwitzige Angelegenheit, die nach viel und regelmässiger Wasserzufuhr verlangte. Hier gibt es kaum mehr Brunnen und schon gar keine Quellen mehr, man muss alles Wasser kaufen und mitführen.

Umso schöner waren dafür immer wieder die Ausblicke übers Meer und in wunderbare Badebuchten. Viele davon sind zu Ferienresorts ausgebaut, die nur über ein Zufahrtstor, oft auch mit Portier, zu erreichen sind. Private Grundstücke, die von Hotelbetreibern aufgekauft wurden und je nach dem, mal bescheidenere und mal sehr luxuriöse Anlagen beherbergen. Ausflugsschiffe fahren entlang der Küste und zeigen Touristen die schönen weissen Kalksteinklippen, die Höhlen und Grotten und natürlich auch die Privatstrände.

Bis Manfredonia waren es etwa 80 Kilometer und etwa 10 Kilometer kamen durch meine Suche nach dem Strandbad in dem meine Freunde sind hinzu. Dieses Habe ich jedoch nicht gefunden und nach einem Telefonat stellte sich dann heraus, dass sie gar nicht direkt in Manfredonia sind, sondern etwa 20 Kilometer weiter südlich in einem der zahlreichen Ferienanlagen.

Kurz vor fünf Uhr haben wir uns dann gefunden und freuten uns alle über das Wiedersehen. Ich wurde wirklich sehr herzlich empfangen und es war schön, nach einem Monat alleine radfahren wieder einmal unter Freunden zu sein die meine Sprache sprechen.

Ich wollte dann unbedingt noch ins Meer, denn dieses habe ich nun in den letzten drei Tagen jeweils gesehen, war jedoch noch nie drin um zu baden. Abends um sieben Uhr war der feinkörnige Sandstrand auch nicht mehr so heiss und es waren nur noch wenige Leute zu sehen. Herrlich um noch etwas zu planschen und zu entspannen, denn das Wasser ist mit etwa 24° Grad ja nicht mehr wirklich erfrischend.

Später wollten alle noch meine unterwegs gemachten Fotos sehen und so zückte ich das Netbook und im Nu verstrich die Zeit, denn bei jedem zweiten Bild hatte ich natürlich noch einen Kommentar abzugeben. Bis wir dann in eine nahegelegene Pizzeria essen gingen, war es schon zehn Uhr und bis ich dann mein Kopf auf ein Kissen legen konnte, war es weit nach Mitternacht.

Es war ein wirklich schöner Tag. Morgen werde ich hier meinen insgesamt vierten Ruhetag einlegen und nach Möglichkeit nicht aufs Velo steigen, sondern sünnele und bädele und pläuderle... Sehr schön. Ich denke, das habe ich nun durchaus verdient...   Das GPS sagt: 112 km., 5:53 Std., 1´250 Hm.

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