längster Tag

Tagsüber schönes Wetter und abends grosse Publikumsanlässe, das ist eigentlich die beste Mischung um viele Gäste im Velotaxi zu haben. So war es gestern Samstag dann auch. Chilbi auf dem Sechseläutenplatz, Weltjugendmusiktag auf dem Münsterhof und Caliente-Festival beim Helvetiaplatz. Wunderbar...

Deshalb startete ich erst kurz nach Mittag, so gegen 12:30 Uhr. Ich hatte gleich eine gebuchte Taxifahrt, was natürlich ein schöner Anfang ist. Danach ging einige Zeit nicht mehr wirklich viel, bis ich gegen 14 Uhr am Bellevue einen Mann auflud, welcher zum Spital Triemli wollte. Phu! Pralle Sonne, 25° Grad und dann noch berghoch, das war dann ziemlich schweisstreibend. In 24 Minuten schaffte ich die Strecke, doch danach tropfte der Schweiss doch ziemlich und ich war froh, dass ich es auf dem Rückweg einfach rollen lassen und mich dabei etwas erholen konnte.

Danach lümmelte ich etwas am Seebecken herum um am Bürkliplatz rückkehrende Schiffspassagiere für eine Rikschafahrt zu motivieren. Das ergab ein paar kleine Fahrten, bevor es dann so gegen 18:00 Uhr etwas ruhiger wurde und ich mich für die kommenden Abendstunden etwas stärken konnte. Bis etwas nach 21 Uhr blieb ich im Stadtzentrum, bevor ich mich dann, mit einer bezahlten Fahrt, erstmals dem Caliente-Festgelände annäherte.

Was für Menschenmassen! Was für ein Lärm! Und überall Scherben am Strassenrand. Hoffentlich fahre ich mir keinen Plattfuss! Es dauerte prompt nicht lange, bis ich zwei Frauen in die Enge fahren konnte. Kaum war ich zurück, wurde ich gleich wieder angesprochen und fuhr drei junge Männer an die Bahnhofstrasse. Von da machte ich mich wieder auf den Weg zum Helvetiaplatz. Da angekommen klingelte mein Handy. Am anderen Ende die Stimme einer Frau, die schon einmal mit mir mitgefahren ist. Ob ich sie vom Bürkliplatz zur roten Fabrik fahren könne. Natürlich kann ich... Phu.. das gibt Zusatzkilometer...

Bis ich dann wieder zurück am Helvetiaplatz war, war es bereits kurz nach 23 Uhr und somit das Ende meiner bewilligten Betriebszeit erreicht. Mittlerweile war ich natürlich auch schon entsprechend müde und so entschloss ich mich, nur noch eine oder zwei Fahrten zu machen. Eigentlich schade, denn auf dem Weg zur Garage (kurz vor Mitternacht), waren hunderte von Menschen auf dem Weg, weg vom Festivalgelände. Ich denke, dass ich bis 02 oder 03 Uhr hätte weiterfahren können und immer wieder Fahrgäste gefunden hätte. Was soll's... Genug ist genug... Heute verzeichnete ich 22 bezahlte Fahrten. Neuer Rekord. Genauso wie die fast 12 Stunden Einsatzzeit und die gefahrenen 73 Kilometer. Solche Samstage wünsche ich mir noch einige...

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