die letzten Februar-Kilometer

Heute war das Wetter wie in einem Winterkurort. In der Nacht ist ganz wenig Schnee gefallen, am Morgen gab's noch ein paar kleine Wolken, doch die Sonne war den ganzen Tag zu sehen. Herrlich. Mittags war der Himmel stahlblau und abends kam ein schönes rot bis violett dazu. Auch die Temperaturen waren winterlich, von minus 5°Grad am Morgen bis zu höchstens plus 1°Grad am Nachmittag.

Gerade weil es so schön war -und auch weil der berufliche Ärgerfaktor heute wieder relativ hoch war- entschied ich mich zum Grundlagen-Heimweg. Ich war gut motiviert und wollte die bisherige "Bestzeit" toppen. Beim ersten Nuckeln am Schlauch merkte ich, dass mein Trinkrucksack leer ist und so fuhr ich auf dem Trockenen. Mit ordentlich Druck auf dem Pedal war ja eigentlich klar, dass ich das ohne zugeführte Flüssigkeit nicht eindreiviertel Stunde durchziehen kann. Und so kam es dann auch. Nach etwas über einer Stunde wurde es zusehens härter und die letzten Kilometer lief ich ziemlich am Limit. Und ja, irgendwie habe ich die Kälte auch unterschätzt. Im geheizten Büro, hinter der schützenden Fensterscheibe war es viel wärmer.... Der Tacho sagt: 60km, 2:21 Std. 320Hm

erste Radtour über 100km

Heute bin ich das erste Mal in meinem Leben über 100km Velo an einem Tag gefahren. Ich habe mir das auch so vorgenommen und gestern Abend ein Route aus der Karte geguckt. Als ich dann heute kurz nach 11:00 Uhr losgefahren bin dauerte es nicht lange, bis mir die ersten Schneeflocken die Sicht behinderten und die Strasse langsam aber sicher nass wurde. Mist, so wird das nichts! Der Wetterbericht sagte, dass es höchstens in der Ostschweiz frei von Niederschlägen bleibt. Also: Routenänderung....

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immer diese Umwege...

Mittlerweile traue ich mich kaum mehr, auf direktem Weg von der Arbeit nach Hause zu radeln... das gibt dann nämlich nur ein Tagestotal von schlappen 32km... unmöglich sowas. Heute wählte ich einen kurzen aber hügligen Umweg, was den Schnitt natürlich nach unten drückte ~23km/h. Der Tacho sagt: 46km, 2:00 Std. 650Hm

die ersten 1'000km sind vollbracht!

Als ich am letzten Sonntag ein total von 979km Velokilometer in diesem Jahr notierte war klar, dass diese Woche die Tausendermarke fallen wird. Nun wollte ich aber nicht kleckern (Normal-Arbeitsweg = 32km) sondern klotzen .
Also suchte ich ein paar Umwege und als ich zuhause ankam, standen 77km auf dem Tacho... (ich muss total bekloppt sein...). Das wird vermutlich in die Geschichte eingehen. Januar und Februar, zwei kalte Wintermonate und dennoch über 1'000 km... Der Tacho sagt: 77km, 3:00 Std. 600Hm.

lockere Trainingsrunde

Nachdem ich am PC meiner Frau etwas PC-Doktor spielen musste, hatte ich mir nach vollbrachter Heilung die Freizeit für eine Radtour verdient ... Dank Föhn war es heute um 8°Grad "warm", was meine Füsse wohlwollend zur Kenntnis nahmen. Ich entschloss mich für eine flache Grundlagenrunde, nachdem ich registrierte, dass sich meine Beine nach der gestrigen Biketour noch etwas schwer anfühlen. Ich liebe Föhnstimmungen! Die Sicht in die Berge ist einfach fantastisch. Leider kann man das auf Bilder fast nicht festhalten (oder zumindest mit meinem Klicki-Bunti-Apparat nicht). Auch Urs, der als Aargauer unterwegs ist, hat die tolle Föhnstimmung fotografiert. Wie auch immer, es hat Spass gemacht und der Hunger für das bevorstehende Abendessen stimmt nun auch. Der Tacho sagt: 63km, 2:24 Std., 560Hm

gebucht!

Der heutige Abend kommt mich teuer zu stehen  .

Ich habe mein Bikejahr konkretisiert. Die Alpenüberquerung anfang Juli war ja bereits gebucht und die Trainingswoche im April geplant. Heute Abend habe ich nun online Folgendes gebucht:

01.04. - 08.04.06 Frühlings-Trainingswoche in Riccione, Italien
25.05. - 28.05.06 MTB-Trainingsweekend Elsass, Frankreich
18.06.06 black forest ultra marathon, Kirchzarten, Deutschland

Super! Super! Super! Es bleibt eigentlich nur noch: gesund bleiben!

ein Samstag wie ein Sonntag

Nachdem der gesellige Jassabend bis Morgens um halb vier dauerte sind wir genüsslich bis kurz vor zwölf im Bett geblieben. Aufstehen und gemeinsam "frühstücken", etwas Zeitung lesen, die Einkaufsliste aufstellen... schön: Ich darf danach biken, während meine Frau einkaufen geht.

Leider habe ich den Fotoapparat zuhause vergessen, deshalb heute ohne Bilder. Das ist schade, denn im Laufe des Mittags wurde es immer schöner, die Wolkendecke riss auf, die Sonne kam hervor und es war enorm weitsichtig. Scheinbar ist Nordföhn aufgekommen, man kommte die schneebedeckten Alpen so klar sehen, dass man glaubte sie seien nur ein paar Kilometer entfernt....

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11:6:2 für Strasse

Wie bereits am letzten Dienstag angekündigt, habe ich alle Brücken welche ich auf meinem "Grundlagenausdauer-Heimweg" unterquere, nach Verkehrsmitteln gezählt. Die total 19 Brücken teilen sich wie folgt auf:

  • 11x Strasse
  • 6x Eisenbahn
  • 2x Fussgänger

Bin eigentlich nicht überrascht vom Resultat. Ausser vielleicht, dass in der Agglomeration Zürich-Nord recht viele Eisenbahnstrecken existieren. Wie auch immer. Das Resultat braucht auch keinerlei Analyse, es war ja nichts anderes als ein Zeitvertreib während der Fahrzeit von etwas über 1 1/2 Stunden. Der Tacho sagt: 60km, 2:23 Std., 320Hm. Wieso brauchte ich heute 5 Minuten länger als letzten Mittwoch ? 4 Grad kälter... kürzere Erholungsphase vorher... weniger leistungsbereit...