das rote Sofa

Dies ist mein knapp zwei Jahre alter SLK GEL FLOW Sattel, der am Samstag den Geist aufgegeben hat und mir so zu verstehen gab, dass 100kg Dauerbelastung einfach etwas viel für Leichtbauteile (220g) ist....

   

Dies ist mein neuer Sattel SLR GEL FLOW (225g)....  den selben Typ Sattel fahre ich am Rennrad und der passt mir recht gut. Die gestrige Tour bin ich mit diesem gefahren - problemlos. Die rote Farbe passt natürlich super zu meinem Arrow! Es gibt diesen Sattel noch in weiss, gelb, blau und natürlich schwarz. Habe das Teil gestern online bestellt und schätze, bis Donnerstag sollte es hier sein.

hitzige Singletrailrunde

Heute zeigte ich Matthias unsere bevorzugte Singletrailrunde.Von der Hitze unbeeindruckt und starteten wir so um elf Uhr doch schon am ersten Anstieg mussten wir leiden. Es war wirklich drückend heiss. Die vielen herrlichen Singletrails entschädigten uns und der Gedanke, später noch baden zu gehen, machte die Anstrengungen erträglich. Wir hatten auch keine Eile und legten öfters mal eine Pause ein.

Auf dem Bild rechts machen wir in der Steigung Richtung Irchelturm einen Halt und das Bild links zeigt "Matthias in action" an einer kniffligen Stelle eines Singletrails.

Gegen zwei Uhr Mittags erreichten wir die Tössegg, wo die Töss in den Rhein mündet und wo man herrlich baden kann. Natürlich hatte es ziemlich viel Volk, denn was heute laufen konnte und noch nicht in die Ferien verreist ist, suchte die Nähe zu kühlendem Nass. Wir wechselten von der Bike- in die Badehose und genossen das kühle Flusswasser. Danach noch etwas Sonnenbaden und dann den Rest der Tour antreten. Es wartete noch der Rhinsberg mit seinen schönen Trails und den wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Abends machte ich für uns zwei dann ein leckeres Abendessen und bewässerte danach noch Garten und Rasenfläche. Es war ein gelungener Tag und überhaupt: ein gelungenes Wochenende. Schäden: gestern Sattel gebrochen, heute Tachogeber an der Gabel abgebrochen. Der Tacho sagt: 53km., 3:48 Std., 1'300Hm

Tour zur Näppenalp

Wie geplant sind wir heute morgen früh losgefahren und konnten uns deshalb schon vor neun Uhr in den Sattel schwingen. Unser Ausgangspunkt war Brunnen am Vierwaldstättersee. Wir wollten die Tour Nr. 11 "Näppenalp" aus Vital Eggenbergers Buch "Mountainbike Erlebnis Zentralschweiz" nachfahren. Schon bald steigt der Weg kräftig an und wir sind froh, dass die erste Auffahrt durch schattigen Wald führt. Mein Bikecomputer zeigt kurz vor zehr Uhr schon 28° Grad. Pfff, das wird ein heisser Tag.

Wir fahren via Morschach zur Binzenegg und geniessen auf diesem Streckenabschnitt herrliche Ausblicke über den Urnersee und die dahinterliegende Gipfelkette. Ab Binzenegg startet dann eine Asphaltauffahrt von 600 Höhenmeter (1 Std.). Weite Teile liegen in der prallen Sonne und mein Biketacho zeigt jetzt 32° Grad.... um 10:30 Uhr. Kurz nachdem die Asphaltstrasse endet ist es für mich auch schon bald vorbei mit fahren. Der Schotterweg führt steil nach oben und so ist also schieben angesagt.... glücklicherweise gibt es immer wieder fahrbare Abschnitte, sonst hätte mir das ganze ziemlich auf die Stimmung gedrückt. Auf etwas über 1'500 M.ü.M. passierten wir den ersten Gebirgszug und es taten sich neue Aussichten in eine andere Talschaft auf. Dort hat Matthias beim Essenshalt das beistehende Foto gemacht. Man sieht: Tolles Wetter, super Panorama.

Es folgte etwas auf und ab, bis dann die letzten 300 Höhenmeter Steigung anstanden. Auch hier musste ich zeitweise wieder schieben, doch nur kurze Abschnitte. Dann war der höchste Punkt der Tour erreicht und es lag nun eine Abfahrt von 1'200 Höhenmeter vor uns. Herrlich. Wir passierten die Ortschaft Stoos und schossen dann den Wanderweg zur Schwiizerhöchi runter. Es wurde wärmer und wärmer und unten im Tal waren dann wirkliche 32°Grad zu verzeichen. Zurück beim Auto setzten wir uns unter einen schattenspendenden Baum und genossen ein Eis vom Bahnhofkiosk.

Wir waren brutto 6 Stunden unterwegs, wovon wir netto knappe 4 Stunden gefahren sind. Die übrige Zeit machten wir Fotos oder Verpflegungspausen oder genossen auch einfach mal die herrliche Gegend mit ihren wunderschönen Ausblicken. Es war eine sehr schöne Tour rund um den Fronalpstock, welche ich wirklich empfehlen kann. Der Tacho sagt: 40km., 3:58Std., 1'700Hm 

noch schnell gebloggt.

Heute ist Schnellbloggen angesagt, denn es gibt keine Bilder zu verarbeiten. Das ist nämlich oft der Zeitfresser. Die Bilder von der Digicam auf's Notebook laden, eine Auswahl treffen, Bilder verkleinern, eventuell Bildauschnitt errechnen (H=1x B=1,333) und Bild beschneiden, eventuelle Bildkorrekturen vornehmen, Dateien komprimieren, benennen, in den Blog hochladen und im Beitrag platzieren nimmt schnell eine halbe Stunde in Anspruch. Mit etwas Text und Korrekturlesen ist rasch die Stunde voll und wenn ich dann noch meine Lieblingsblogs absufen will, hocke ich glatt eineinhalb Stunden pro Abend vor dem PC.... (da werden die Tage zu kurz)..... phfff

Ausser das Heute der heisseste Tag 2006 war (34° Grad), war es ein ganz normaler Dönerstag. Vieleicht etwas behäbiger als sonst... aber normal. Donnerstag gehen wir immer Döner essen, deshalb gilt bei uns: "Donnerstag ist Dönerstag".

Ich bin mit dem Bike zur Arbeit gefahren und in der 130 Hm-Steigung nach Augwil ruckelte und zuckelte die Kette schon noch etwas auf dem mittleren Kettenblatt. Glücklicherweise hat es sie nie wirklich hochgezogen und verklemmt. Abends auf dem Rückweg war es dann schon merklich besser. Nach dem nächsten Wochenende wird es dann perfekt passen. Auch das hintere Schaltkabel muss noch nachjustiert werden. Hier setzt sich jetzt die Kabelhülle und gleichzeitig dehnt sich die -seele noch etwas aus. Ansonsten ist das Bike nun perfekt! Die Bremsen sind bissig und mit gutem Druckpunkt. Es quitscht und knarrt nichts mehr (das kam vermutlich von der Kurbel, resp. den Kettenblättern). Die Schaltung ist so gut wie rundumerneuert und der Lenker und die Hörnchen sind gut positioniert. Es passt nun wirklich alles. Der Tacho sagt: 33km., 1:30 Std., 380Hm.

Vorbereitungsarbeiten (2)

Nachdem ich mir nach dem Feierabend die letzten Kleinteile im Bikeshop besorgte, konnte ich gleich mit den anstehenden Arbeiten beginnen. Ich demontierte die rechte Kurbel und die drei Kettenblätter und putzte alles zuerst mal gründlich. Die Befestigungsschrauben mussten möglichst dreckfrei und gut geschmiert vorbereitet werden, damit später nicht das knacken beginnt. Das mittlere Kettenblatt schaute ich mit genauer an und mit einer kleinen Handfeile versuchte ich erkennbare Brauen zu entfernen. Die neue Kette wird zu Beginn bestimmt ab und zu mal hängenbleiben. Das braucht erst ein paar kräftige Steigungen, bis sich die Kette ein bisschen einlängt, dann klappt das schon. Zuletzt schraubte ich das neue 22er Kettenblatt fest. Noch kurz das Innenlager etwas nachziehen und dann die Kurbel wieder montieren. Dann wechselte ich auch gleich die 9-fach Kassette, putzte das Schaltwerk, längte die neue Kette ab, fädelte sie ein und verpresste sie zum Schluss. O.k. Nun noch den hinteren Schaltzug wechseln. Die neue Hülle klebe ich an der alten fest um sie sicher durch den Rahmen zu fädeln. Alles kein Problem. Den Schaltzug einfädeln, von Hand spannen und festziehen. Etwas Feinjustage an der Stellschraube und zumindest hinten flutschen die Gangwechsel wieder prächtig. Eine kurze Probefahrt.... na ja. Es hakelt auf dem mittleren Kettenblatt schon ziemlich; doch wie schon gesagt: das braucht ein paar Kilometer. Deshalb habe ich die Teile ja jetzt getauscht, denn bis zur Alpenüberquerung kann ich so alles noch einfahren. Samstag und Sonntag stehen zwei Touren an und ein oder zwei Mal werde ich ja wohl auch nächste Woche mit dem Bike zur Arbeit fahren. Morgen werde ich bereits eine erste Testfahrt ins Büro unternehmen.

Nun sind die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen und es werden bis zu AC-Start keine Teile mehr gewechselt. Neu sind: Bremsleitungen hinten und vorne, Bremsbeläge hinten, Schaltkabel hinten mit Hülle, Kassette, Kette und kleines Kettenblatt. Der Dämpfer wurde frisch revidiert und zusätzlich wechselte ich noch Lenker und Vorbau. Seit ziemlich genau einem Jahr fahre ich mit einem breiteren, hochgezogenen Lenker ohne Lenkerhörnchen. Und weil ich für die Steigungen nun doch wieder mehr Griffpositionen haben wollte, montierte ich wieder die alte Lenker-Vorbaukombination. Die Verstellmöglichkeiten des VRO-Systems sind wirklich klasse. So kann man die Sitzposition der Form entsprechend wählen.

Vor allem an steilen Anstiegen griff ich gestern permanent an den Hörnchen. Ich kann so auf dem Sattel noch etwas nach vorne rutschen und das Gewicht etwas weiter nach vorne verlagern. Zusätzlich kann ich nun am Berg die Gabel noch auf 90mm runter schrauben, was auch noch etwas bringt. Überhaupt: gestern verstellte ich mehrmals während der Tour die Gabellänge. Etwas, was ich bisher nie machte, weil ich sie sowieso immer zu unterst fuhr... Mit der nun aktuellen Sitzposition kann ich die Federwegsverstellung erstmal effektiv brauchen. Vor allem bergab lohnt es sich nun schon, den Federweg zu erhöhen um das Gewicht etwas einfacher hinten halten zu können. Auch in der Ebene ist das komfortabler. Das Bike ist also bereit und ich denke, ich bin es auch. Hatte das Rad fahrfertig an der Waage hängen: 14,16kg!  (das war auch schon mal bei 13,5kg). Tja, ich war ja auch schon leichter...

schöne Tour zum 5'000. Kilometer

Es war richtig heiss, heute abend. Normalerweise fahren wir die Altberg-Lägern-Tour. Das heisst: zuerst etwa 200 Höhenmeter hinauf auf den Altberg, diese dann wieder ins Furttal hinunter vernichten und danach etwa 450 Höhenmeter hoch auf die Lägern-Hochwacht. Macht 650 Höhenmeter auf etwa 26 Kilometer.

Heute drehten wir die Runde um und starteten in Richtung Hochwacht. So sind wir bestimmt schon über zwei Jahre nicht mehr gefahren.... und ich wusste schon vor dem Start weshalb. Es beinhaltet so rum einfach steilere Anstiege. Vor allem an der zweiten Steigung, hinauf zum Altberg, erwarten einem zwei beinharte Rampen. Hier wiegen meine 99 ;-) Kilo doppelt schwer. Die erste, etwa 300 Meter lange Rampe konnte ich noch fahren, wenn auch nur im kleinsten Gang (22:32). Am zweiten Steilstück -Thomas Computer sagt 21% Steigung- reichte dann auch der nicht mehr. Ich kriege einfach keine Luft mehr oder kann die Luft nicht mehr in Energie umwandeln. Ich werde so langsam, dass ich drohe zu kippen und ich kämpfe darum, das Vorderrad am Boden zu halten... bis es dann halt einfach nicht mehr geht und ich absteigen und hochschieben muss. Jürg und Thomas sind die ganze Steigung, etwa 150 Meter hochgefahren! Chapeau! Glücklicherweise sieht man auf dem Foto rechts dann Jürg doch die Anstrengungen an ;-) .

Das Restaurant Waldhaus Altberg hatte Betriebsferien und wir konnten uns nur am Getränkeautomat bedienen. Nach etwa 10 Minuten machten wir uns auf den Rückweg nach Regensdorf.... ein herrlicher Singletrail zieht sich entlang des Hügelkamms durch den Wald. Meist leicht abfallend, mit kleinen Gegensteigungen und bei Trockenheit wie heute einfach super schnell zu fahren. Es schüttelt stetig, viele Wurzeln, eingetrocknete Sumpflöcher, Schlangenlinien zwischen Bäumen und Sträuchern -> ein Bikertraum! . Kurz vor Regensdorf spült es einem aus den Wald und die letzten paar Asphaltkilometer sind beste Entspannung mit Dauergrinsen im Gesicht. Das war einfach Klasse! Jürg und vor allem Thomas fanden diese Tour sogar besser als die Standardvariante und so befürchte ich, dass ich bald wiedereinmal an diesen Rampen leiden muss... Der Tacho sagt: 51km, 2:50 Std. 840Hm

Uiii, halt! Fast hätte ich's vergessen: Habe heute schon den 5'000. Velokilometer im Jahr 2006 zurückgelegt!  . Cool! Irgenwie habe ich fast keine Ausreden mehr....

mir ist heiss!

Das Thermometer zeigt 32°Grad. Die Ozonwerte auf den Lägern liegen bei 152 Mikrogramm pro Qubikmeter Luft (bei einem Grenzwert von 120).... um 18:00 Uhr bin ich für eine Biketour verabredet. Es heisst also, den Trinkrucksack aufzufüllen und Sonnencreme einzuschmieren.