pfff...

Bin ziemlich geschafft. Die letzten drei Abende musste ich immer noch den ITIL-Theoriestoff aufarbeiten und Hausaufgaben machen. Das ist wie eine Fremdsprache. Zu Beginn muss an halt vorwiegend büffeln und auswendig lernen;  mit der Zeit ergibt das Ganze dann auch einen Sinn.

Anstrengend (aber bestimmt hilfreich) war halt auch, dass wir nur zwei Kursteilnehmer waren und ich so dauernd präsent sein musste. Die Vergangenheitsform soll hier darauf hindeuten, dass der Kursteil 1 bereits heute Nachmittag zu Ende gegangen ist. Wir bewältigten den 4-Tages-Stoff in 3 Tagen, weil natürlich die Präsentation von Gruppenarbeiten in so kleinen Rahmen nur wenig Zeit in Anspruch nahm. Nächste Woche folgt ein ITIL Repetitionstag des "Practitioner Release & Control"-Lehrgangs und die zweite Prüfung. Darauf muss ich noch kräftig lernen. Diesmal  sollte muss ich das packen.

los geht's: ITIL Service Manager

Heute startete der Ausbildungslehrgang zum ITIL Service Manager. Das heisst: Viel graue Theorie, die einem oftmals zwingt die gelebte berufliche Realität auszublenden, weil man es sonst bestimmt nicht versteht... das ist nicht immer leicht.

Interessant finde ich jeweils "Hausaufgaben". Das bin ich mich nun überhaupt nicht mehr gewohnt. Generell: Aufmerksam und aufnahmefähig zu sein, den ganzen Tag, das ist schwierig. Immerhin. Ich bin älter und reifer geworden und weiss, dass auch ich lernen muss, Zusammenfassungen schreiben und gewisse Themen nochmals gesondert nachlesen. Einfach so, geht das nicht. Und es ist wie mit allem: setzt man sich erstmal damit auseinander, wird es auch irgendwie spannend. Hoffentlich finde ich es spannend bis zum Schluss (und bestehe dann auch die Zertifizierung).

ruhiger Sonntag

Nachdem wir spät (oder eben früh) nach Hause gekommen sind, gönnten wir uns ein richtiges Ausschlafen. Schön. Es war schon fast Mittag als wir aufstanden und gemütlich brunchten. Das Wetter war gut, sonnig und warm. Wir entschieden uns zuhause zu bleiben und einfach einen Erholungssonntag zu machen. Etwas auf dem Gartensitzplatz sitzen und lesen, dann mal das Nöll putzen, Zahlungen machen, wieder etwas lesen... Rad-WM im Fernseher gucken... und jetzt noch kurz bloggen. Das war wirklich ein schöner, ruhiger Sonntag, an dem ich Kraft für die kommende Woche tanken konnte.

Abstimmungsresultate

An der heutigen Volksabstimmung bin ich kräftig überstimmt worden... Ich stimmte 3x Nein und das Wahlresultat heisst nun  Nein, Ja, Ja. Die Verschärfung der Ausländer- und Asylgesetzte fanden eindeutige Mehrheiten von fast 70%... was soll ich dazu noch sagen.

nicht unangenehme Müdigkeit

Wie schon Gestern, war ich auch Heute beruflich voll gefordert. Endlich verging die Zeit wiedereinmal wie im Flug und meine Englischkenntnisse musste/durfte/konnte  ich auch wieder mal hervor kramen. Telefonkonferenzen und Schriftverkehr in Englisch, das fordert mich ganz schön. Endlich mal wieder etwas Spannendes. Dieses Projekt,  zusammen mit der anstehenden Ausbildung zum ITIL Service Manager, bescheren mir noch  eine  arbeitsreiche Zeit bis Ende Jahr. Gut so. (Die Radfahrsaison geht eh bald zu Ende).

Aufruf zur Liebe gegen Hass

Auf die untenstehende Nachricht muss ich ganz einfach reagieren:

CH-Bürger Beat X. Menzi hat die Welt zur Unterstützung seiner  Friedensinitiative und der Demokratisierung des Nahen Ostens aufgerufen. Die «glänzende Zukunft » dieser Region findet nur dann statt, wenn wir damit aufhören uns weiter zu bekriegen. Wenn wir Kanonen zu Pflugscharen machen und die Rüstungsausgaben in Bildung sowie die Erforschung  neuer, neutraler Energieträger einsetzen, dann können wir alle gewinnen (auch das Kyoto-Protokoll) sagte Menzi in New Embrach.

Toleranz, Mitgefühl und positiver Gestaltungswille, das sollten wir anderen Religionen vorleben. Nicht Abschottung, Ausgrenzung, Verurteilung, Ausbeutung und den ganzen Mist. Wir werden den "Kampf der Kulturen" verlieren, wenn wir kämpfen. Wir sollen nicht verteidigen, sondern begrüssen, teilen, teilhaben lassen. Nicht nur das: wir erfahren fremdes Wissen, fremde Schöpfungskraft und können gemeinsam wachsen.

Und jeder der denkt, dass es soetwas nie geben wird, der hat einfach zu wenig Fantasie!

Aufruf zum Kampf gegen Terror

Die aktuelle Tagi-online Frontseite beinhaltet die Überschrift von diesem Artikel:

US-Präsident George W. Bush hat die Welt zur Unterstützung seines Antiterrorkampfes und der Demokratisierung des Nahen Ostens aufgerufen. In der Region beginne eine «glänzende Zukunft » Fuss zu fassen, sagte Bush in New York.

Blabla

So ist es halt, wenn einem keine Themen unter den Fingernägeln brennen... man quatscht einfach etwas Blabla oder blogt etwas Belangloses...

Ich bin einfach schon mal froh, dass das Wochenende vor der Türe steht. Von den Sportaktivitäten von Anfang Woche habe ich mich langsam erholt und eine Biketour sollte auch dieses WE drinliegen. (Morgen kann ich noch das RR-Hinterrad beim Mechaniker abholen, der es zentrieren musste). Dem Garten -resp. dem Unkraut- sollten wir uns auch mal widmen. Und Einkaufen. Na ja, es wird uns bestimmt nicht langweilig. Wünsche allen da draussen in den Weiten des Internets "ein schönes Wochenende".

Abstimmung vom 24.9.

1) Wollen Sie die Initiative "Nationalbankgewinne für die AHV" annehmen? -> Nein.

2) Wollen Sie das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) annehmen? -> Nein.

3) Wollen Sie die Änderung vom 16. Dezember 2005 des Asylgesetzes (AsylG) annehmen? -> Nein.

Komisch.... normalerweise bin ich eher ein Ja-Sager. ;-)

Firmensport

Heute Mittag war Sporttag der Firma. Olympiade! Über 200 Mitarbeiter haben sich für eine oder mehrere Sportarten angemeldet und das schöne Wetter war natürlich ideal für eine solche Veranstaltung. Ich beteiligte mich bei den Badmintonspielen und kam so zu 8 Partien à 10 Minuten. Doppel, immer mit anderen zugelosten Spieler/innen. Ich weiss nicht mehr genau ob ich 3 oder 4x gewonnen habe (ich habe oft verloren). Mit dem erreichten Resultat bin ich nicht wirklich zufrieden doch es lohnt sich nicht, sich darüber zu ärgern. Es machte Spass und ich kam kräftig ins Schwitzen. Ziel soweit erreicht. Danach schaute ich noch beim Tennis und Fussball zu.  Bei solchen Anlässen staune ich immer wieder wenn ich sehe, wie wenige Mitarbeiter ich persönlich kenne. Und das nach fünf Jahren... na ja, viele Chancen gebe ich ja auch nicht; bin kurz vor halb acht nach Hause gegangen.