Monatsabschluss

Januar 2007 ist schon bald Geschichte und eine erste Rückschau kann vorgenommen werden. Was die Velokilometer anbelangt bin ich dieses Jahr 110 Kilometer oder 16% Prozent weniger gefahren als 2006.  Trotzdem bin ich zufrieden. Über 500 km mit dem Mountainbike finde ich für Januar ganz o.k. Letztes Jahr bin ich mit dem damals brandneuen  Nöll S6cross über 300 km Strasse  gefahren. Jetzt nur deren 37.

Beruflich konnte ich sicher 10% Prozent zulegen, doch reicht das noch nicht. Ich bin echt gefordert und muss viel lernen. Mit dem Einsatz bin ich zufrieden. Mit den Ergebnissen klarerweise noch nicht.  Das braucht halt mehr Zeit.

Emotional bin ich noch immer nicht voll auf der Höhe. Während es zu Beginn vorwiegend körperliche Leiden waren, bin ich mittlerweile eher geistig etwas abgeschlafft ;-) . Die Buchungsbestätigung der Trainingswoche auf Mallorca Anfang März hat meine Stimmung jedoch schon wieder ziemlich aufgehellt :-) . Ja, da freue ich mich drauf.

Stand der Gigathlonvorbereitung

Nachdem wir unsere Intranet-Suchanzeige letzte Woche auch noch in Deutschland publizieren konnten, meldeten sich tatsächlich zwei Frauen als mögliche Inline Scaterinnen. In den nächsten Tagen wollen wir alle mal zusammen telefonieren und sehen ob das zu klappen kommt. Mit der Schwimmanwärterin müssen wir auch nocheinmal reden. So langsam nimmt die Teambesetzung nun doch Formen an. Das beruhigt mich etwas. Nach den Fehlschlägen zu Beginn der Suche, können wir etwas Glück wohl gebrauchen. Bis Ende Februar sollten wir das Team zusammen haben.

Dienstag

Ein Berufstag, über den ich nicht viele Worte verlieren möchte. Die Stunde schwitzen beim Squash spielen  habe ich wirklich gebraucht um mich auszuschütteln und zu reinigen. Nun noch etwas in Internetforen rumstöbern und den Tag einfach gut sein lassen. Neuer Tag, neues Glück.

Pasta-Kochkurs

Heute abend war der erste von zwei Kochkursabenden und eben deshalb musste ich mich beeilen um fertig geduscht zur rechten Zeit parat zu sein. Um 19:00 Uhr ging es los. Wir  machten heute zum ersten Mal pasta fresca in verschiedenen Variationen. Das war interessant doch ehrlich gesagt habe ich im Vergleich zu normalen trockenen Teigwaren keinen grossen Unterschied geschmeckt. Ich Banause ;-) . Aber vielleicht konnten wir es halt für das erste Mal auch nicht wirklich besser. Bin auf den zweiten Abend gespannt.

Bestzeit?

Heute abend war ich spät dran und so musste ich wohl oder über auf dem Heimweg auf die Tube drücken. Meist "gondle" ich mit dem Bike nach Hause und geniesse die Fahrt, heute wollte/musste ich einmal schnell sein und eine erste Richtzeit für 2007 aufstellen. Der Schnee ist zu 80% Prozent weg, nur im Wald machten die tagsüber +3° Grad aus Schnee Matsch und vereiste Stellen besonders rutschig. Hier war Vorsicht geboten, ansonsten war ich alleine der limitierende Faktor. Mein Puls kam vermutlich selten unter 150, an den zwei Steigungen aber immer über 160. Ich fuhr wo möglich nicht am Anschlag, doch meist kurz davor. ;-)

Zuhause angekommen machte ich es wie immer. Vor die Garage fahren, den Code für  das Öffnen des Garagentors eintippen, absteigen und dann die Aufzeichnung des Bikecomputers stoppen. Doch was merke ich da? Nein! Mist! Ich hatte beim Wegfahren  vergessen die Aufzeichnung zu starten. Das alleine wäre ja noch kein Problem, denn die Fahrzeit wäre einfach zu den 49 Minuten der Hinfahrt hinzu addiert worden. Ich könnte von der Gesamtzeit also 49 Minuten abziehen und wüsste wie viele Minuten ich für den Heimweg gebraucht habe. Theoretisch... Durch das Drücken der Start/Stop-Funktion habe ich jedoch die Aufzeichnung nicht gestoppt, sondern gestartet und dadurch alle Tourdaten auf Null zurück gesetzt. Weg war die Gesamtfahrzeit! Sch..... ade. Ich schätze mal... ich war wirklich schnell.. 44 Minuten? Ja, ich war bestimmt 5 Minuten schneller, eher noch mehr. So ein Käse... Der Tacho macht sich über mich  lustig und ich schätze deshalb 32 km., 1:33 Std., 400 Hm

Trainingswoche

Habe mich nun endlich entschlossen und relativ spontan eine Trainingswoche auf Mallorca gebucht. Vom 3. bis 10. März will ich eine Woche Rennrad fahren um  eine solide Grundlagenausdauer für die kommende Saison aufzubauen. Zusätzlich werde ich wohl im April noch eine Woche MTB-Training zu Hause einlegen.

Ich habe mir in der grössten Radstation von Alcudia ein Zimmer gebucht und werde ein Rennrad vor Ort mieten. Das reduziert den Reisestress doch ganz erheblich.

Sattel Fetisch

Das ist der Sattel für mein neues Intense Spider29... ein weisser Sattel zu einem weissen Bike. Das sieht bestimmt super aus. Seit ich am Arrow den roten Selle Italia SLR Gelflow fahre, stehe ich auf "nicht schwarze" Bikesättel. Ich sehe es als  Möglichkeit zu zeigen dass es nicht nur gut, sondern auch gut und schön geht. Zu signalisieren, dass man sich auch um kleine  Dinge kümmert. Habe den Sattel natürlich auf die Küchenwaage gelegt: 198 Gramm. (Der rote SLR wiegt 225 Gramm).

ein paar Nöll-km

In meiner Kilometerstatistik des Januars fehlten  noch immer erste Nöll-Kilometer und lange dauert der Monat ja nicht mehr. Also nutzte ich die freie Zeit am Nachmittag um mit einer Strassenrunde  dies zu ändern. Schon bald musste ich feststellen, dass ich zumindest hinten wohl besser ein Schutzblech montiert hätte. Die Temperatur war knapp über Null und der schmelzende Schnee am Strassenrand spritzte dauernd hoch, wirklich unangenehm. Und ehrlich gesagt, ich hatte auch nicht richtig Lust auf eine Strassenfahrt.  

Doch schon nach ein paar Kilometern war die Unlust verflogen. Es lässt sich wirklich viel einfacher nach Puls fahren als mit dem Bike und das Strassenrad rollt natürlich um Welten besser. Als ich langsam an die Füsse  zu frieren  begann machte ich mich auf den Heimweg. Diese Tour war "so so, la la"... im Vergleich zu gestern einfach nur schnöde und langweilig... trotzdem bin ich zufrieden. Ich habe etwas gemacht, ein paar Kilometer der Statistik hinzugefügt und überhaupt... Der Tacho sagt: 37 km., 1:41 Std., 430 Hm.    

biky friday

Morgens auf dem Weg zur Arbeit war es erstmals in diesem komischen Winter richtig kalt, so um minus 6° Grad. Da verschaffte die warme Dusche und der erste Kaffee am Arbeitsplatz dann einen richtig guten Start in den  Tag.

Abends stand dann der Nightride auf die Lärgern auf dem Programm. Es war der perfekte Abend für einen Anlass wie diesen. Es war kalt, die Wege verschneit aber schön griffig und gut befahrbar. Je höher man fuhr, desto weisser wurde die Umgebung. Im Schwarz der Nacht, erhellt durch die Scheinwerfer an den Bikes. Spannende, einmalige Augenblicke. Der Atem wird sichtbar. Auch die Geräusche sind speziell. Das Knistern des trockenen Schnees unter den Reifen ist einzigartig.

Auf dem Anstieg zum Bergrestaurant konnte ich mich mit Vazifar etwas austauschen und das gelingt leicht, wenn man schon zwei gemeinsame Hobbies hat (biken und bloggen). Oben dann dieses Bild. Leichter Schneefall, -8° Grad. Nichts wie rein ins Restaurant. Wir waren über 20 Biker und die Stimmung war gleich angenehm heiter und gesellig. Ich kenne fast niemand wirklich gut, die meisten sehe ich jeweils ausschliesslich an diesem Anlass und die letzten 2  Jahre war ich ja nicht dabei. Und doch kommt man sofort miteinander ins Gespräch. Ganz unkompliziert. Das Fondue war gut (nicht spitze, aber gut) und die Zeit verging wie im Flug. Als ich mal auf die Uhr sah, war es schon halb elf Uhr nachts. Ich wusste, dass ich noch etwa eine Stunde brauchen werde um von der Hochwacht nach Hause zu fahren. So schloss ich mich der ersten Welle von Bikern an, die sich für den Heimweg rüsteten. Jemand, der rein kam erzählte, dass es jetzt -10° Grad kalt sei. Es war also klar, dass der Downhill richtig kalt werden wird. Ich zog alle Kleider an, die ich mit hatte. Oben trug ich zuunterst ein Funktionsshirt mit Windstopper, darüber zwei langärmlige Trikots, dann die Winterjacke und zu äusserst noch die Regenjacke. Das war genau richtig. Ich hatte zwar zeitweise kalt, doch ich fror nicht. Unten in der Fläche dann, war es richtig angenehm warm ;-) . Die Fahrradwege waren meist schneefrei und natürlich hatte es sehr wenig Verkehr. Super schön so eine Nachtfahrt. Ich konnte ganz easy und ruhig kurbeln und dabei durch die kühle Nachtluft frische Energie einatmen (tanken). Als ich zuhause ankomme, schlägt die Kirchtumuhr gerade Mitternacht und ich bin zufrieden und müde. So schön können Freitagabende sein. Der Tacho sagt: 58 km., 3:30 Std., 800 Hm.

Freitagabendprogramm

Nachdem mir das heutige Schneebiken so gut gefallen hat und der Wetterbericht für morgen Freitag kalt aber trocken und schön ist, fällt es mir leicht, mich für das Nachtbiken mit Fonueplausch zu entscheiden. Ausserdem kann ich das auch als eine Art mini bloggy friday betrachten, denn Vazifar wird morgen auch dabei sein und so lerne ich einen weiteren Blogger persönlich kennen. Wie man auf seinem Blog nachlesen kann, ist er mit Spikes bereiften Reifen ja bestens ausgerüstet. Ausserdem kann ich mich so einmal mit jemandem über GPS-Geräte beim Einsatz an Mountainbikes unterhalten. Irgendwann werde ich mich ja wohl auch diesem Gadget nicht mehr entziehen können.

Den anderen Zürcher Bloggern wünsche ich einen unterhaltsamen Abend am "echten" bloggy friday und freue mich bereits auf den Anlass im Februar (23.02.2007). Da möchte ich auch mal wieder dabei sein.