welcome home!

Endlich darf ich diese Smilies wieder einmal kräftig einsetzten:

            

Jedes hat so seine eigene Bedeutung und drückt Emotionen aus, für die ich viel zu viele Worte gebrauchen müsste. Ich freue mich, dass heute meine Frau aus den "Weiberferien" endlich wieder nach Hause kommt. Ohne Sie bin ich ein halber Mensch. Schön, nach fast 14 Ehejahren so zu fühlen. Danke.

gekniffen

Obwohl ich gestern bereits saubere Kleidung und den Firmen-PC ins Büro gefahren hatte, fand ich heute morgen blitzschnell eine Ausrede um doch das Auto und nicht das Velo zu nehmen... "ich muss abends noch Lebensmittel für den morgigen Feiertag einkaufen und blabla, blabla, das heisst: ich brauche das Auto". (oder: nochmals eine knappe Stunde schlafen)... Der Geist ist willig, doch das Fleich ist schwach.

KISH mein neuer 29er Rahmen...

Ich warte ja nun schon über 5 Monate auf die Lieferung des INTENSE Spider 29 Rahmens aus den USA. Das zerrt ganz schön an meinen Nerven. Dazu kommt noch die eher mässige Begeisterung für das Nöll S6cross. Na ja, und plötzlich gab es da diese Möglichkeit in Bezug auf einen 29er-Titanrahmen. ;-) Welch Zufall ;-) Ein Traum von Handwerkskunst, in der passenden Grösse... ich konnte einfach nicht widerstehen

Heute abend nun konnte ich den KISH-Rahmen mitsamt Steuersatz, Federgabel und zwei Radnaben abholen. Wieviel Geld ich dafür dalassen musste, habe ich zum Glück schon wieder vergessen...

  

Nun stellen sich natürlich ein paar Fragen. Ein Rahmen allein ist ja noch kein fertiges Fahrrad. Soll ich die Spiderteile nun an das KISH schrauben lassen und gleich wieder neue Teile für das Spider bestellen? Oder soll ich erstmal zuwarten bis das Spider wirklich geliefert wird und dann entscheiden? Durch diesen Rahmenkauf stehen nun plötzlich noch erhebliche neue Kosten im Raum. Das INTENSE wird schon nicht günstig und dann gleich nochmals investieren? Wenn das KISH quasi das Nöll als Alltags- Strassenrad ersetzen soll, könnte ich ev. von da Teile übernehmen. Generell muss ich mir überlegen, wie es bezüglich Nöll S6cross weitergehen soll. Da darf man ruhig ein paar mal drüber schlafen. ;-) (schöne Probleme).

Höhenmeter sammeln

Heute habe ich lange geschlafen und mich danach etwas dem Haushalt gewidmet. Danach ging ich einkaufen und so gegen zwei Uhr mittags war alles soweit erledigt, dass ich aufs Bike konnte.

Heute wollte ich wiedereinmal nach Kaiserstuhl (Bild links) und dann über den Schöfflisdorfer ins Wehntal und von da die bekannte Steigung hoch auf die Lägern Hochwacht. Ich hatte Zeit und fuhr alleine, was mir Gelegenheit gab, ein paar steile Rampen zu trainieren, ohne mich vor Kollegen bloszustellen ;-) . Als erstes versuchte ich am Rhinsberg den Singletrail hoch zur Hochwachtruine zu packen. Ich schaffte es ziemlich weit, musste dann aber trotzdem absteigen und die letzten Meter schieben. Auch die nächste Rampe, hoch auf den Laubberg, packte ich nicht in einem Zug. Nach etwa 3/4 der Steigung musste ich kurz anhalten um den Puls etwas senken zu lassen. Danach schaffte ich auch noch den Schlussabschnitt. Immerhin alles gefahren. Der Wanderweg zwischen Rheinsfelden und Kaiserstuhl führt direkt dem Rheinufer entlang und war heute einfach super. Null Wanderer, trockener, griffiger Boden, einfach Klasse. In Kaiserstuhl machte ich einen kurzen Verpflegungshalt, bevor ich ins Bachsertal einbog und dann an der rechten Talseite entlang die Höhe des Schöfflisdorfers in Angriff nahm. Nach dem Weiler Wattwil folgt nochmals eine heftige Rampe, doch weil ich diese schon zweimal gepackt hatte, konnte ich ja heute nicht kneifen. Ich biss beinahe in den Lenker, doch ich drückte mich hoch. Danach folgt eine rassige Abfahrt ins Wehntal, wo ich in Oberengstringen kurz Halt mache, den Trinkrucksack an einem Brunnen fülle und mir einen Energieriegel für den kommenden Anstieg genehmige. Natürlich merke ich, dass dies nicht die erste Steigung des Tages ist. Die Oberschenkel beginnen langsam zu brennen und es fällt mir schwer, den Rhytmus zu halten. Ich kenne diese Steigung schon so gut, dass ich genau weiss, wo ich in welchem Gang hochfahren kann und deshalb will ich auch heute nicht in kleineren Gängen fahren. Ich muss halt etwas kämpfen, doch dabei rede ich mir ein, dass genau diese Leistungen den gewünschten Trainingseffekt bringt ;-) .

Oben auf der Aussichtsplattform der Lägern Hochwacht angekommen, krame ich nochmals einen Banane aus dem Rucksack und esse sie zusammen mit ein paar "Power-Snack"-Keksen, die mir ein Freund zum testen geschenkt hat. Diese Kekse sehen zwar aus wie gepresstes Sägemehl, interessanterweise schmecken sie aber noch ziemlich gut und wenn es etwas bringt, soll's mir recht sein. Ich fahre dann den genau gleichen Weg nach Hause wie am Dienstag und auch am Donnerstag. Diese Woche war ich also 3x auf dem Lägern. Soviel wie zu Zeiten, wo ich noch direkt in der Gegend wohnte.

Knapp fünf Stunden nachdem ich losgefahren bin, komme ich wieder nach Hause. Es war eine schöne Tour und ich bin nun ziemlich müde. Der Tacho sagt: 69 km., 4:14 Std., 1'500 Hm.

Bike cruisen

Wenn denn das Rennrad einsatzbereit gewesen wäre, wäre ich heute gerne damit ausgefahren. Mir war nach lockerem rollen, nach schauen und ein paar geschenkte Kilometer einpacken. So stieg ich gegen fünf Uhr abends also zwangsläufig aufs Bike, wobei Zwang das falsche Wort ist. Auch damit machen lockere Touren Spass. Ich umrundete den Irchel-Hügelzug auf der Strasse. Herrlich, wieviele knallgelb blühende Rapsfelder derzeit zu sehen sind. Das grün der Wiesen und das gelb der Rapsfelder harmoniert sehr gut zusammen. Die neuen Reifen rollen erstaunlich gut auf Asphalt. Erstaunlich deshalb, weil die Rollgeräusche nicht ohne sind. Vor allem berghoch raspelt der hintere Reifen gewaltig ;-) . Ich bin gespannt, wie lange sie halten werden. Der Tacho sagt: 43 km., 2:04 Std., 550 Hm.

Auto_mobil

8 Winterräder de- und 8 Sommerräder montiert. 8x Luftdruck geprüft, 2x durch die Autowaschstrasse gefahren und etwas nachputzen = 4 Stunden. 32 Franken.

Ich bin ein Automuffel. Das Auto macht mich mobil (Punkt). Es reicht mir, wenn das Ding jederzeit fährt und es mir bei schlechtem Wetter nicht auf den Kopf regnet. Durch eine Autowaschstrasse fahre ich vielleicht 4x im Jahr. Staubsaugen und Innenraumreinigung vielleicht 1x. Meist macht das die Garage, wo ich den Opel jährlich zur Inspektion bringe. Als Europäer fahre ich ein in Europa produziertes Auto (auch wenn ich vorher jahrelang zufriedener Toyotafahrer war). In meinen Augen muss ein Auto primär funktionieren, dann praktisch und günstig sein. Erst dann interessiert mich, ob es gut aussieht oder irgendeine Art von Prestige rüberbringt. Die durchschnittlichen 8 Liter bleifrei die der 1,8l-Vectra auf 100 Kilometer verbrennt, finde ich ganz akzeptabel.

Biken auf Raten

Kurz nach Mittag stieg ich auf's Bike und wollte eine längere Tour unternehmen. Doch schon beim ersten Singletrail wurde ich abrupt gebremst. Ein dicker Ast verfing sich im Hinterrad, verbog das Schaltwerk und zerriss eine Speiche. Mist. So geht es nicht weiter. Ich rolle also wieder nach Hause. Der Tacho sagt: 5 km., 0:21 Std., 140 Hm.

In der Garage versuchte ich das Schaltwerk zu richten und baute das Hinterrad aus. Dann kurz duschen und direkt zum Bikehändler mit dem Patienten. Dieser war zwar gerade beschäftigt, doch in eineinhalb Stunden könne ich das Rad wieder holen. Sehr gut. Ich nutze die Zeit um etwas zu essen und im Gartencenter zwei schöne Zierpflanzen zu kaufen, welche links und rechts der Haustüre in den nächsten Wochen und Monaten blühen sollten. Dann holte ich das reparierte Rad wieder ab und machte mich auf den Heimweg. Nun widmete ich mich zuerst den Blumenstöcken, entsorgte die Verblühten und brachte die Neuen in Position. Noch etwas wässern und gut ist. Blumen freuen einfach das Herz.

Es war schon nach vier Uhr am Nachmittag, als ich mich nochmals entschloss die verpassten Kilometer nachzuholen. Ich zog mich um, baute das Hinterrad ein und fuhr los. Zuerst noch etwas planlos, doch schon bald entschied ich mich in Richtung Lägern Hochwacht zu fahren. Das Wetter war wieder sommerlich und um 26° Grad warm, wirklich unglaublich. So waren auch heute alle Trails knochentrocken und schnell zu fahren. Dabei konnte ich die neuen Reifen etwas testen und muss gestehen, dass die Testberichte schon recht haben. Dieser Reifen bietet Grip satt und im Vergleich zum Michelin Mountain-X-trem fährt er sich angenehmer in Kurven. Irgendwie runder. Der Michelin war etwas mehr kipplig.

Auf dem Rückweg besuchte ich noch kurz meine Eltern und schon bald musste ich mich beeilen um noch vor Einbruch der Dunkelheit heim zu kommen. Der Tacho sagt: 64 km., 3:12 Std., 920 Hm.

oh happy day

Es gibt doch nichts Schöneres als einen sonnigen Ferientag ohne grosse Verpflichtungen. Abends um 17:00 Uhr musste ich in der Firma sein, sonst hatte ich einfach frei.

Nach den 86km von gestern wollte ich es heute ruhig angehen lassen und lieber morgen wieder eine ausgedehnte Tour fahren (da fällt mir spontan die Strecke der "Many Hill Show" ein...). Also konnte ich in aller Ruhe frühstücken, Zeitung lesen und dann einen Besuch im Biker-Mekka (Veloplus) avisieren.

Seit längeren studiere ich an neuen Bikeschuhen und an einem neuen Helm herum, doch so richtig zum Kauf durchringen konnte ich mich bisher noch nicht. Das war auch heute, nach längerem probieren so. Mich hat nichts derart überzeugt, dass ich mein Geld dafür ausgeben wollte. Gelegenheit dazu fand ich dennoch genügend ;-)

Nach langem Überlegen habe ich mich für ein Paar neue Reifen entschieden. Ich kaufte einen Satz Schwalbe NOBBY NIC in 2,4-Zoll Breite. Diese sind einerseits die Dauersieger der Bike Magazine und andererseits kann ich damit glatt 300 Gramm Gewicht einsparen (und an den Laufrädern (rotierende Masse) soll sich das ja besonders lohnen). Natürlich fällt es mir schwer, die roten Michelin-Reifen zu demontieren. Sie waren in den letzten Jahren ein Markenzeichen meines Bikes. Schwarze Reifen haben alle, rote sind schon recht speziell. Doch in Anbetracht dessen, dass ich den Gigathlon aller Voraussicht nach mit dem ARROW bestreiten werde, kann ein leichter, schneller Reifen nur von Vorteil sein.

Ausserdem habe ich einen neuen Bikecomputer gekauft, da beim alten die Herzfrequenz ja nicht mehr funktioniert. Zudem kann das neue Modell zwei verschiedene Radumfänge speichern, was ja mit dem 29-Zoll INTENSE und dem 26-Zoll ARROW nötig wird. So kann ich mit einem Computer auf beiden Bikes fahren.

Und zu guter Letzt habe ich mich spontan noch in eine Bikehose mit weissen Einsätzen an den Oberschenkeln verliebt. Passt sicher gut zum weissen INTENSE ;-)

Wieder zuhause habe ich mich natürlich gleich in die Garage verzogen, die Reifen gewechselt und den neuen Computer montiert. Dann hängte ich das Bike an die Waage. 13.8 Kilo. Tatsächlich, 300 Gramm weniger. Cool.

Ein Blick auf die Uhr zeigte an, dass nur eine ganz kurze Testrunde drinliegt und zur Feier des Tages wollte ich wiedereinmal die Referensteigung hochfahren. Ich zog mich also rasch um und fuhr mich 10 Minuten etwas warm. Vor der Teststrecke hielt ich an, atmete ein paar Mal tief durch und startete die Aufzeichnung.

Ich legte gleich kräftig los. Die neuen Reifen bissen sich förmlich in den Asphalt. Ich wusste: 10 Minuten Vollgas sind gefragt, also RAN! Der Puls stieg stetig an um kurz vor Schluss mit 176 Schlägen pro Minute den Spitzenwert zu erreichen. Ich gab wirklich alles, ging kurz vo dem Ziel noch aus dem Sattel und powerte mich richtig aus. Oben stoppte ich dann die Zeitmessung: 9 Minuten, 32 Sekunden! Wow! Was für eine Zeit! Ich wusste dass ich schneller war als bisher, doch dass ich es schon heute unter die 10 Minuten Marke schaffe, überrascht mich doch. O.K. Ich bin völlig ausgeruht gestartet, hatte keinen Rucksack an und war so leicht wie möglich unterwegs. Dennoch: Diese Zeit ist echt ein Aufsteller! Der Tacho sagt: 8 km., 0:20 Std. 140 Hm

Wieder zuhause duschte ich kurz und machte mich dann auf den Weg ins Büro. Gute drei Stunden später kehrte ich wieder zurück. Vorhin installierte ich die neue Auswertungssoftware des Computers uns spielte damit noch etwas rum. Das war ein wirklich schöner Tag.