welcome home!

Endlich darf ich diese Smilies wieder einmal kräftig einsetzten:

                   

Jedes hat so seine eigene Bedeutung und drückt Emotionen aus, für die ich viel zu viele Worte gebrauchen müsste. Ich freue mich, dass heute meine Frau aus den "Weiberferien" endlich wieder nach Hause kommt. Ohne Sie bin ich ein halber Mensch. Schön, nach fast 14 Ehejahren so zu fühlen. Danke.

gekniffen

Obwohl ich gestern bereits saubere Kleidung und den Firmen-PC  ins Büro gefahren hatte, fand ich heute morgen blitzschnell eine Ausrede um doch das Auto und nicht das Velo zu nehmen... "ich muss abends noch Lebensmittel für den morgigen Feiertag einkaufen und  blabla, blabla, das heisst: ich brauche das Auto". (oder:  nochmals eine knappe Stunde schlafen)...  Der Geist ist willig, doch das Fleich ist schwach.

Auto_mobil

8 Winterräder de- und 8 Sommerräder montiert. 8x Luftdruck geprüft, 2x durch die Autowaschstrasse gefahren und etwas nachputzen = 4 Stunden. 32 Franken.

Ich bin ein Automuffel. Das Auto macht mich mobil (Punkt). Es reicht mir, wenn das Ding jederzeit fährt und es mir bei schlechtem Wetter nicht auf den Kopf regnet. Durch eine Autowaschstrasse fahre ich vielleicht 4x im Jahr. Staubsaugen und Innenraumreinigung vielleicht 1x. Meist macht das die Garage, wo ich den Opel jährlich zur Inspektion bringe. Als Europäer fahre ich ein in Europa produziertes Auto (auch wenn ich vorher jahrelang zufriedener Toyotafahrer war). In meinen Augen muss ein Auto primär funktionieren, dann praktisch und günstig sein. Erst dann interessiert mich, ob es gut aussieht oder irgendeine Art von Prestige rüberbringt. Die durchschnittlichen 8 Liter bleifrei die der 1,8l-Vectra auf 100 Kilometer verbrennt, finde ich ganz akzeptabel.

oh happy day

Es gibt doch nichts Schöneres als einen sonnigen Ferientag ohne grosse Verpflichtungen. Abends um 17:00 Uhr musste ich in der Firma sein, sonst hatte ich einfach frei.

Nach den 86km von gestern wollte ich es heute ruhig angehen lassen und lieber morgen wieder eine ausgedehnte Tour fahren (da fällt mir spontan die Strecke der "Many Hill Show" ein...). Also konnte ich in aller Ruhe frühstücken, Zeitung lesen und dann einen Besuch im Biker-Mekka (Veloplus) avisieren.

Seit längeren studiere ich an neuen Bikeschuhen und an einem neuen Helm herum, doch so richtig zum Kauf durchringen konnte ich mich bisher noch nicht. Das war auch heute, nach längerem probieren so. Mich hat nichts derart überzeugt, dass ich mein Geld dafür ausgeben wollte. Gelegenheit dazu fand ich dennoch genügend ;-)

Nach langem Überlegen habe ich mich für ein Paar neue Reifen entschieden. Ich kaufte einen Satz Schwalbe NOBBY NIC in 2,4-Zoll Breite. Diese sind einerseits die Dauersieger der Bike Magazine und andererseits kann ich damit glatt 300 Gramm Gewicht einsparen (und an den Laufrädern (rotierende Masse) soll sich das ja besonders lohnen). Natürlich fällt es mir schwer, die roten Michelin-Reifen zu demontieren. Sie waren in den letzten Jahren ein Markenzeichen meines Bikes. Schwarze Reifen haben alle, rote sind schon recht speziell. Doch in Anbetracht dessen, dass ich den Gigathlon aller Voraussicht nach mit dem ARROW bestreiten werde, kann ein leichter, schneller Reifen nur von Vorteil sein.

Ausserdem habe ich einen neuen Bikecomputer gekauft, da beim alten die Herzfrequenz ja nicht mehr funktioniert. Zudem kann das neue Modell zwei verschiedene Radumfänge speichern, was ja mit dem 29-Zoll INTENSE und dem 26-Zoll ARROW nötig wird. So kann ich mit einem Computer auf beiden Bikes fahren.

Und zu guter Letzt habe ich mich spontan noch in eine Bikehose mit weissen Einsätzen an den Oberschenkeln verliebt. Passt sicher gut zum weissen INTENSE ;-)

Wieder zuhause habe ich mich natürlich gleich in die Garage verzogen, die Reifen gewechselt und den neuen Computer montiert. Dann hängte ich das Bike an die Waage. 13.8 Kilo. Tatsächlich, 300 Gramm weniger. Cool.

Ein Blick auf die Uhr zeigte an, dass nur eine ganz kurze Testrunde drinliegt und zur Feier des Tages wollte ich wiedereinmal die Referensteigung hochfahren. Ich zog mich also rasch um und fuhr mich 10 Minuten etwas warm. Vor der Teststrecke hielt ich an, atmete ein paar Mal tief durch und startete die Aufzeichnung.

Ich legte gleich kräftig los. Die neuen Reifen bissen sich förmlich in den Asphalt. Ich wusste: 10 Minuten Vollgas sind gefragt, also RAN! Der Puls stieg stetig an um kurz vor Schluss mit 176 Schlägen pro Minute den Spitzenwert zu erreichen. Ich gab wirklich alles, ging kurz vo dem Ziel noch aus dem Sattel und powerte mich richtig aus. Oben stoppte ich dann die Zeitmessung: 9 Minuten, 32 Sekunden! Wow! Was für eine Zeit! Ich wusste dass ich schneller war als bisher, doch dass ich es schon heute unter die 10 Minuten Marke schaffe, überrascht mich doch. O.K. Ich bin völlig ausgeruht gestartet, hatte keinen Rucksack an und war so leicht wie möglich unterwegs. Dennoch: Diese Zeit ist echt ein Aufsteller! Der Tacho sagt: 8 km., 0:20 Std. 140 Hm

Wieder zuhause duschte ich kurz und machte mich dann auf den Weg ins Büro. Gute drei Stunden später kehrte ich wieder zurück. Vorhin installierte ich die neue Auswertungssoftware des Computers uns spielte damit noch etwas rum. Das war ein wirklich schöner Tag.

ein paar Tage frei..

O.K. Ich hab's bisher verschwiegen... Ich habe diese Woche Ferien. Also nicht die ganze Woche. Gestern war ich noch arbeiten und morgen Abend habe ich noch einen geschäftlichen Termin. Aber ansonsten habe ich frei. Eigentlich war die Idee, diese Woche nochmals etwa 500 Trainingskilometer zu sammeln aber weil ich in letzter Zeit eher schlecht motiviert war und nun auch noch das Nöll-Rennrad nicht einbsatzbereit ist, habe ich das etwas hinten angestellt. Ich will mich in diesen freien Tagen etwas  stabilisieren und deshalb stelle ich "Leistung" etwas hinten an.

gestohlene Zeit

Einträge mit Zeit 23:59 Uhr sind meist später geschrieben und dann zurückdatiert. So auch diesmal. Während ich am Mittwochabend so richtig "frei" hatte, stand am Donnerstagabend dann wieder "arbeiten" im Vordergrund.

Es ging darum, die eigenen Ansichten zur aufgezeigten, zukünftigen Strategie darzulegen und als "Management-Anwärter" sollte man solche Momente  nicht ungenutzt an sich vorbeiziehen lassen. Deshalb schaute ich mir die Daten abends zuhause nochmal in Ruhe an. Schnell war klar, dass ich, zumindest teilweise, wirklich eine andere Meinung habe ;-) . Bloss: eine andere Meinung haben ist eines, einen  besseren Vorschlag bringen können, ist etwas anderes.  Man merkt jeweils noch rasch was vermutlich nicht gut funktionieren wird. Doch wenn man  versucht eine bessere Lösung mit den vorhandenen Mitteln zu finden, wird man oftmals feststellen, dasss man zwar bestimmte Bereiche stärken und verbessern kann, man meist aber fast gleichzeitig andere Bereiche schwächt und neue, eventuell grössere Probleme schaffen kann. Leider  gibt es oft auch keine wirklich gute Lösung für ein Problem sondern die beste Lösung ist diejenige, welche am wenigsten Schwachstellen hat...

Gerade in solche Situationen wird die Präsentation und Argumentation schwierig und heikel. Man muss die Vorschläge vergleichen können und dazu muss man den eigenen Lösungsansatz möglichst in die Form bringen, die bereits gezeigt wurde. Das verkompliziert die Sache zwar manchmal, erhöht jedoch die Chance auf Beachtung ganz enorm. Annäherung in der Darstellung, den Symbolen und der Sprache wecken beim Betrachter Vertrautheit und erleichtern das Verstehen. Das wollte ich nutzen.

Das sagt sich alles so leicht... Zuerst  versuchte ich mittels  einer Zeichnung meine Gedanken  zu strukturieren und ihnen Form zu geben  (und schon das brauchte viel Zeit). Dann jedoch das Ganze in die vorgegebene Form zu pressen wurde zum Kraftakt. Irgendwie passte es einfach nicht und immer wieder zweifelte ich meine eigenen Ideen an, zeichnete um oder ordnete anders an.  Viel, ja sehr viel später war ich dann endlich zufrieden. Es sah nun zwar deutlich anders aus als die Vorgabe, doch ich fand es gut, erklärbar und verstehbar ;-) . Dann noch etwas Erklärungstext dazu  generieren und fertig! Ich schreibe ein kurzes eMail und schicke die erstellte Datei mit. Das Mailprogramm schreibt: 20.04.2007, 03:11

Ich falle ins Bett und dort sofort in tiefen Schlaf. Ich hab's verdient.

geschenkte Zeit

Die Nacht war kurz, der Arbeitstag anstrengend und so verliess ich ziemlich müde das Büro kurz vor sechs Uhr abends. Auf dem Nachhauseweg fiel der Druck von mir ab, weil ich heute Abend ganz bewusst "Nichts" vorhatte. Ich setzte mich mit der Zeitung bewaffnet auf die Gartensitzplatz und genoss den schönen Abend...

So richtig interessant fand ich die Zeitung dann aber doch nicht und beim umherschauen mir fiel auf, wie das Unkraut im Garten in den letzten Tagen gewachsen ist. Ich entschloss mich, zuerst eine weitere Lackschicht auf die Federgabel zu sprühen und danach noch etwas Unkraut zu jäten. Und, man kennt es ja: fängt man erst einmal an, entdeckt man immer neues Unkraut und schnell vergeht die Zeit. Als es langsam eindunkelte war's Zeit für das Abendessen. Danach gemütlich die aktuelle MountainBike lesen. Gründlich ;-) . Zum Abschluss des Tages noch etwas surfen, Foren abklappern und bloggen.

Den ganzen Abend kein Radio, keine Musik, kein TV. Ruhe. Einfach Ruhe. Ich musste nach 18:00 Uhr kein einziges Wort mehr reden. Das ist ein seltener Genuss für mich. Freiheit liegt oftmals im freiwilligen Verzicht.

Während die Einen schuften,

... geniessen die Anderen ein paar Urlaubstage in den Bergen. Schön! Marcello hat mir diese herrlichen Panoramas zugeschickt. Vielen Dank dafür. Links der Blick vom Bürgenstock auf den Pilatus und rechts auf die Rigi. Im Tal jeweils der Vierwaldstättersee. (Auf beide Berge führen übrigens auch schöne MTB-Touren).

... muss noch arbeiten

So, nun muss ich noch etwa zwei Stunden arbeiten. Morgen um 10:00 Uhr steht wieder einer dieser Termine an, wo ich etwas liefern muss. Dieses Etwas muss nun noch in die richtige Form gebracht werden (Powerpoint lässt grüssen).

Stress lass nach!

Gestern gab's kein Blogeintrag weil ich abends noch lange am Notebook gearbeitet habe und als ich dann soweit fertig war, war es bereits heute Morgen und da war es dann doch besser, gleich zu Bett zu gehen.

Heute war ich dann kurz nach acht  Uhr wieder präsent und bis abends um fünf Uhr reihte sich Besprechung an Telefonkonferenz und dann gleich wieder an Besprechung. Heftigst! Oft wechsle ich am Arbeitsplatz nur die Papiere und Mappen. Wenn ich zudem den Mailverkehr unter Kontrolle halten kann, bin ich abends zufrieden. Wirklich arbeiten muss ich vor dem ersten und nach dem letzten Meeting oder Mail und wenn ich dann -so wie in den letzten Tagen- abends auch noch private Termine wahrnehmen will/muss, dann wird's schwierig und eng. Oder eben stressig.

Da meine Frau morgen mit ihrer besten Freundin in Urlaub fährt, werde ich vermutlich über das Wochenende ein paar Stunden nacharbeiten....

Zum Stressabbau will ich an beiden Tagen ein paar Stunden Fahrrad fahren. Der Wetterbericht ist sensationell (sonnig, 25° Grad), die Trails trocken und Zeit ist auch da. Hurra! Ich freue mich schon auf morgen um 09:30 Uhr. Dann werde ich Jürg, Geri und Pino treffen und wir starten auf eine sonnige Tour!

Wünsche allen ein schönes Wochenende!