Feierabendrunde

Abends um sechs Uhr traf ich Thomas und Jürg für eine Feierabendbikerunde (was für ein Wort). Wir starteten in Richtung Altberg und wollten danach noch auf der anderen Talseite auf die Lägern Hochwacht hinauf. Grosse Pläne für diese Jahreszeit... Die Altberg-Singletrails waren staubtrocken und seit langem konnte ich wieder einmal alle Passagen fahren. Jürg und Thomas gaben mächtig Gas und schon bald musste ich sie ziehen lassen. Ich habe einfach über 20 Kilo mehr "Gepäck" und das rächt sich je steiler  desto stärker. Da helfen auch meine 2'000 Kilometer in den Beinen nur bedingt. Der Abstand wird mittlerweile nicht mehr so gross wie früher aber er ist immer noch deutlich da.

Im Anstieg zur Hochwacht einigten wir uns rasch auf eine abgekürzte Variante um uns die letzten 150 Höhenmeter zu ersparen. Ausreden hatten wir ja genug:  "Es wird schon bald dunkel", "Wir haben am Altberg schon genug gepowert", "Nicht dass uns wer im Bergwerk das letzte Stück Kuchen wegisst" :-) Schön, wenn Sich drei Personen so schnell einig sind ;-) . Vor dem Restaurant noch schnell die Frisur gerichtet und dann hinein ins Vergnügen. Es hat sich -wie immer- gelohnt. Der Tacho sagt: 23 km., 1:25 Std., 520 Hm  

Gabel lackieren Teil 2

Am letzten Samstag bin ich mit dem Intense-Farbmuster durch den Baumarkt gepirscht und endete letztendlich bei drei Autolacken:

  1. Mercedes Polarweiss
  2. Renault blanc kilimandiaro
  3. Fiat bianco

In meinen Augen war alles gleich gut. Ich ging nach draussen um bei Sonne und Schatten die finale Auswahl zu treffen. Der Sieger war: Renault blanc kilimandiaro. Also habe ich zwei kleine Dosen weiss und eine  Klarlack gekauft.

Heute abend dichtete ich die verschiedenen Bohrungen ab, die eben nicht lackiert werden sollen und reinigte die Oberfläche zuerst mit Entfetter und dann unter dem heissen Wasser.  Nun war Zeit für eine Pause und das Nachtessen. Danach die startete ich die weiteren Vorbereitungen. Ich musste im Keller eine Halterung basteln, wo ich die Gabel jeweils zum trocknen lagern kann. Und zwar so, dass sie nirgends ansteht und doch stabil befestigt ist. Das alles brauchte seine Zeit und schon bald musste ich mich beeilen um noch bei Helligkeit die erste Lackschicht aufsprühen zu können. Ich vergewisserte mich nochmals, dass alles trocken war und legte dann los. Vorsicht! Nur nicht zu viel! Die erste Lackschicht kann nicht decken. Lieber ein paar Schichten mehr sprühen. Vielleicht 2 Minuten dauert der Vorgang. Das war's. Dafür habe ich mich fast zwei Stunden vorbereitet... da fällt es mir schon schwer, mich zurückzuhalten.

Nun hoffe ich, in der kommenden Woche das Werk sauber zu vollenden ;-)

Duathlon

Am Treffen der Gigathlonteilnehmer merkte ich, dass andere Leute viel polisportiver sind als ich. Jemand sagte so locker: "Ich kann jede Disziplin. Wenn jemand also eine Etappe tauschen will, so könnte ich helfen." Schön, dachte ich. Ich kann radfahren oder radfahren. Aber Laufen, Inline skaten oder  schwimmen, nein, das ist alles nichts für mich. Immerhin: ich kann rennradfahren oder mountainbiken :-) .

Nach dem Frühstück zog mich die strahlende Sonne am blauen Himmel förmlich nach draussen. Es ist schön warm, so um die 20° Grad und ich habe Zeit für eine Runde radfahren. Nach den vielen MTB-Einsätzen in letzter Zeit wollte ich wiedereinmal aufs Rennrad steigen und ein paar Asphaltkilometer schrubben. Angedacht war der Radweg von Saland immer der Töss entlang bis Kollbrunn und bei Lust von da noch hoch zur Kyburg und danach zurück. Ich startete ansprechend gut, das Nöll läuft perfekt über den Asphalt und glücklicherweise hatte es heute nur sehr wenig Autoverkehr. Weil alles so schön passte, kriegte ich Lust auf einen Anstieg und dachte dabei an den Sternenberg. Bei Saland wählte ich also den Weg tössaufwärts nach Bauma. Dort entdeckte ich gleich den entsprechenden Wegweiser Richtung Sternenberg und bog über die Bahngeleise nach links ab. Was dann kam, war richtig, richtig hart. Die Strasse steigt unvermittelt steil und lange an. Es gilt etwa 200 steile Höhenmeter zu meistern. Ich fuhr kilometerweise im allerkleinsten Gang und wenn ich noch hätte runterschalten können, hätte ich es getan. Ich zwang mich durchzufahren und nicht anzuhalten um eine  Verschnaufpause einzulegen. Heftig, richtig heftig! Ich pfeiffe aus dem letzten Loch. Zum Glück ist hier null Verkehr und sehr gute Luft. Endlich wird es etwas flacher, auch wenn es bis Sternenberg stets berghoch geht. Oben angekommen wähle ich den Weg in Richtung SItzberg, wollte jedoch bald mal eine Pause einlegen und die Aussicht etwas geniessen. Nach zwei, drei Kurven fand ich die Wiese für meinen Halt. Wunderbar. Ich ass eine Banane und legte mich dann in der Blumenwiese in die pralle Sonne. So etwas sollte man öfter tun. Nicht immer nur Kilometer fressen. Auch mal bewusst absteigen, anhalten und den Augenblick geniessen.

Vom Sitzberg nach Turbental runter fällt die Strasse steil ab und ich müss über längere Zeit hart bremsen. Plötzlich streift am Hinterrad etwas und ich muss anhalten und nachsehen, was los ist. Eine Speiche ist samt Öse aus der Felge herausgerissen und deshalb kriegte das Rad dort eine so grosse Unwucht, dass das Rad an der Kettenstrebe streifte. Ich kramte also den Speichenschlüssel aus dem Rucksack, drehte das Fahrrad auf Sattel und Lenker und begann ein paar Speichen zu lösen und andere etwas anzuziehen, bis das Rad wieder einigermassen rund lief. (Ich war sogar erstaunt, wie gut mir das gelungen ist). Von Turbental bis Kollbrunn fuhr ich dann auf dem geplanten Radweg und stellte fest, dass sehr viele Andere auch diese Idee hatten. Deshalb war mir bald klar, dass ich lieber die Steigung hoch zur Kyburg anpacke, als noch länger im Getümmel Schlangenlinien fahre. Und siehe da, kaum gehts berghoch, ist man alleine ;-) . Von da weg nahm ich's etwas gemütlicher und cruiste mehr oder weniger nach Hause. Der Tacho sagt: 95 km., 4:04 Std., 1'110 Hm.

Ich schaltete den Fernseher ein und kam gerade richtig. Die Direktübertragung des Radrennens Paris-Roubaix war bei 30km. vor dem Ziel. Ich konnte also die letzten 45 Minuten des Rennens live mitansehen und den Sieg von Stuart o Grady bewundern. Eine ideale Erholung ;-) . Nach der Übertragung wollte ich eigentlich duschen, da klingelte das Handy. Dran war Jürg. Er hätte noch etwa 2 Stunden Zeit für eine flache Bikerunde um den Flughafen. Ob ich mitkommen würde...   Na ja, wieso denn nicht. Die Bikekleider habe ich ja noch an. Ich muss nur wieder in die Schuhe steigen und kann das ARROW aus der Garage nehmen. Auf dieser leichten Runde genossen wir das warme Abendwetter und die flachen Kilometer gingen wirklich noch gut auf die Rennradkilometer drauf. Der Tacho sagt: 45 km., 2:03 Std., 410 Hm.

Die heutigen Kilometer kann ich gut gebrauchen. Ich bin müde und zufrieden. Das war ein gelungenes Wochenende.

rund ums Rumstal

Am 10. Februar entdeckte ich diesen Obstbaum mit der Tafel "Karin+Beat" und wenn ich Glück habe, kann ich noch ein Foto schiessen, wenn er dann blüht. Heute wollten wir die steilsten Dowhills die wir kennen unter die Stollen nehmen, denn das Wetter war wirklich perfekt dazu. Super sonnig und die Waldtrails sind derzeit staubtrocken. Bei unserem ersten Halt dann das Foto rechts, meine Bikekumpels Geri, Pino und Jürg.

Heute war dann Prüfungstermin. Es ging darum, eine steile Stelle neben einer Treppe berghoch fahren zu können ohne abzusteigen. Wir haben's (wenn auch nicht im ersten Versuch) geschafft. Hier nun die Beweisbilder ;-)

 

 

 

Pino

Jürg

Geri

 Nahe der Tössegg machten wir dann eine längere Pause in der Besebeiz direkt am Rheinufer und genehmigten uns etwas zu trinken und eine Wurst vom Grill. Das hat gut getan. Auch deshalb, weil ich heute eher leiden musste. Ich spürte noch die Auswirkungen einer leichten Magenverstimmung und die hohen Temperaturen von über 24° Grad waren auch noch ziemlich ungewohnt.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar schöne Singletrails mitgenommen. Und wie man auf den Bildern sieht, hat die Tour wirklich Spass gemacht. Ja, schön wars. Der Tacho sagt: 53 km., 3:42 Std., 1'370 Hm

Stress lass nach!

Gestern gab's kein Blogeintrag weil ich abends noch lange am Notebook gearbeitet habe und als ich dann soweit fertig war, war es bereits heute Morgen und da war es dann doch besser, gleich zu Bett zu gehen.

Heute war ich dann kurz nach acht  Uhr wieder präsent und bis abends um fünf Uhr reihte sich Besprechung an Telefonkonferenz und dann gleich wieder an Besprechung. Heftigst! Oft wechsle ich am Arbeitsplatz nur die Papiere und Mappen. Wenn ich zudem den Mailverkehr unter Kontrolle halten kann, bin ich abends zufrieden. Wirklich arbeiten muss ich vor dem ersten und nach dem letzten Meeting oder Mail und wenn ich dann -so wie in den letzten Tagen- abends auch noch private Termine wahrnehmen will/muss, dann wird's schwierig und eng. Oder eben stressig.

Da meine Frau morgen mit ihrer besten Freundin in Urlaub fährt, werde ich vermutlich über das Wochenende ein paar Stunden nacharbeiten....

Zum Stressabbau will ich an beiden Tagen ein paar Stunden Fahrrad fahren. Der Wetterbericht ist sensationell (sonnig, 25° Grad), die Trails trocken und Zeit ist auch da. Hurra! Ich freue mich schon auf morgen um 09:30 Uhr. Dann werde ich Jürg, Geri und Pino treffen und wir starten auf eine sonnige Tour!

Wünsche allen ein schönes Wochenende!

Singletrail Quickie

Auf 18:00 Uhr habe ich mich bei mir zuhause mit Jürg für eine Feierabendrunde verabredet. So war klar, dass ich kurz nach fünf Uhr mich aus dem Büro verdrücken musste um heimzufahren, mich umzuziehen und fertig zu machen. Der bekannte Freizeitstress halt ;-)

Wir wählten "maximalen Singletrailgenuss" und als erstes gröberes Hindernis stand die Abfahrt zum Blindensteg auf dem Program. Jürg ist alles runtergefahren, auch wenn er hier kurz zur Sicherheit mal mit dem Fuss ausklickte. Super! Danach folgte die Steigung über Dättlikon in Richtung Irchelturm. Heute wollten wir den steilen Wanderweg bis zum höchsten Punkt in Angriff nehmen, was wirklich nur bei ganz trockenen Bedingungen möglich ist. Doch ich musste auch heute mehrmals absteigen und schieben. Es war mir schlicht zu steil. Dazu noch ein paar Wurzeln oder loser Kies und schon geht nichts mehr. Jürg musste nur im mittleren Abschnitt kurz schieben (wo ich mir aber auch nur schwer vorstellen kann, dass da ein Biker hochfahren kann) sonst ist er wirklich alles gefahren. Hier zahlt sich sein 34-Zahn-Megadrive-Ritzel aus.

Nach der Schinderei berghoch standen dann die Supertrails auf der Irchelwestflanke auf dem Programm. Zeitweise fuhr man direkt der tiefstehenden Sonne entgegen, die zwischen den Bäumen hindurch den jungen, grünen Bärlauch auf dem Waldboden förmlich zum leuchten  brachte. Dazu trailsurfen vom Feinsten. Null Wanderer, 100% Prozent Genuss! Dann nochmals ein kurzer Anstieg vor dem Downhill über den Guggisbuck bis zur Schiessanlage Freienstein. Boah!!! So wünscht man sich biken das ganze Jahr! Herrlich!

Auf dem Rückweg besuchten wir zum ersten Mal dieses Jahr eine Gartenwirtschaft und genehmigten uns ein Abendessen im Freien. Kurz vor dem Eindunkeln machten wir uns dann auf den Heimweg. Der Tacho sagt: 24 km., 1:30 Std., 500 Hm.

Wohnmobil gesucht

Für den Gigathlon Anfang Juli suchen wir ein noch ein geeignetes Begleitfahrzeug. Darin soll alles  Gepäck  der fünf Gigathleten, Ersatzteile und Sportgeräte transportiert werden können. Dazu würde ein Transporter oder Kastenwagen grundsätzlich genügen. Mit einem normalgrossen Wohnmobil würden sich jedoch gleich viel mehr Möglichkeiten auftun. Nun kennen wir selbst niemanden, der ein solches Womo besitzt und es uns leihen oder günstig vermieten könnte. Vielleicht kann ein Blogleser weiterhelfen.

W A N T E D !         G E S U C H T !

Wohnmobil für max. 4 Personen.

von: Freitag 6. Juli bis Montag 16. Juli 2007, 11 Tage

Wir garantieren eine saubere und vorsichtige Benutzung.

Sachdienliche Hinweise bitte auf 079 421 50 25  

Gabel lackieren Teil 1

Heute besuchte ich nach der Arbeit einen Hobbymarkt um Schleifpapier in 180er, 320er und 600er Körnung zu kaufen, damit ich die Federgabel anschleifen kann.

Nach genauer Betrachtung habe ich mich nun entschlossen, nur den unteren Teil der Gabel zu lackieren. Die obere Gabelbrücke ist zu komplex, weil drei Rohre darin verpresst sind, die sich nicht entfernen lassen. Die Chance auf ein gutes Gelingen schätze ich als eher gering ein. Ausserdem wird der Vorbau auch schwarz sein und passt so dann  zur schwarzen Gabelbrücke.

Nach dem Nachtessen verzog ich mich dann in den Keller und schliff vorsichtig die  Pulverbeschichtung an. Zum Schluss dann in der Küche im Waschbecken mit 600er nass schleifen und alles fettfrei abspühlen. Soweit so gut.

Leider habe ich am Morgen das Farbmuster zuhause gelassen und deshalb konnte ich noch keinen passenden weissen Autolack kaufen. Das werde ich in den nächsten Tagen machen, so dass ich die nächste Woche dann die Gabel lackieren kann. Dann mache ich bestimmt auch ein paar Fotos.

Bikestrecken am Gigathlon 2007

Nach der Teambesprechung vom Samstag konnte ich die Bikestrecken und Zeiten des Gigathlons einmal zusammenstellen und das ist daraus geworden:

 Am Montag und am Mittwoch muss ich wohl Beleuchtung mitführen. Nur am Freitag starte ich am Vormittag. Meistens starte ich am späten Nachmittag.

Bikewetter vom feinsten

Geplant war eigentlich, dass ich um etwa acht Uhr aufstehe und dann ab zirka halb zehn Uhr für 3-4 Stunden biken gehe, damit meine Frau und ich am späteren Nachmittag noch etwas gemeinsam unternehmen können.

Realität war dann, dass ich um acht Uhr zwar das schöne Wetter wahrnahm, dann aber doch lieber wieder ins Bett gelegen und noch bis zehn Uhr rumgeflätzt bin... Na ja, nicht so schlimm. Ich bekam trotzdem Zeit für eine Bikerunde, startete jedoch erst kurz vor zwölf Uhr mittags. Die Knielinge habe ich dann schon in der Garage wieder ausgezogen und das Langarmtrickot wechselte ich an der ersten Steigung gegen das kurze aus dem Rucksack. Es war wirklich angenehm warm und die etwa 18° bis 20° Grad ermöglichten ein erstes kurz/kurz biken 2007. Superschön!

Ich kombinierte einige meiner Lieblingstrails mit den neu gelernten vom Samstag und genoss in vollen Zügen den perfekten Tag. Ich liess mir Zeit und wollte auf dem Heimweg noch kurz bei meinen Eltern vorbei sehen was aber deshalb nicht klappte, weil auch sie das super Wetter genossen und mit dem Motorrad auf einer Ausfahrt waren. Als ich so gemütlich nach Hause radle würde ich eigentlich gerne noch die eine oder andere Zusatzschleife machen doch ein Blick auf die Uhr rät mir dann doch zum direkten Heimweg.

Heute war der perfekte Biketag. Super Wetter, nicht zu heiss und nicht zu kalt, der Boden trocken aber noch nicht staubig und das neue Grün drückt ganz wehement durch den Wald. In ein, zwei Wochen, wenn dann noch die Buchen ausschlagen, wird es noch knalliger und noch grüner. Der Frühling kommt nun ganz schnell. Es ist eine schöne, spannende Zeit da draussen. Das alles hat mir heute so gut gefallen, dass ich sogar vergass ein Foto zu schiessen. Der Tacho sagt: 55 km., 3:38 Std., 1'350 Hm.