Bikemonat Mai 2007


Ich habe mal wieder die Kilometerstatistik aktualisiert und dazu möchte ich ein paar Anmerkungen machen.

800 Kilometer ist an sich ein sehr guter Monat. Im Apil 807 km und nun im Mai 803 km. Gut so.

Im Mai fuhr ich Null Kilometer mit dem Nöll Rennrad. Im April waren es schon lediglich zwei Touren, nun ist es Null, Zero, Nada. Das neue 29er KISH (ab 12. Mai) hat diesen Part übernommen, wobei der Asphaltanteil klarerweise etwas zurück ging. Das Nöll wird es zukünftig schwer haben.

Das mit Alternativ-Sport hat sich wohl ziemlich erledigt. In den Wintermonaten spiele ich jeweils squash, die regelmässigen Yoga-Stunden habe ich schon letztes Jahr aufgegeben; dann bleibt Null. Eigentlich schade. Nicht, dass es mich sonderlich stören würde, ich stelle es einfach nur fest.

Mit der Kilometerleistung bin ich zufrieden. Gegenüber 2006 liege ich noch etwa 200 Kilometer im Minus, dafür habe ich schon deutlich mehr Höhenmeter gemacht (auch wenn ich 2007 bisher noch nie "richtig in den Bergen" war). Die vier Tage Elsass von nächster Woche werden mir noch gut tun und darauf freue ich mich auch schon jetzt. Ich schätze, dass ich bis Ende Juni auf dem gleichen Kilometerstand bin wie letztes Jahr, dafür bin ich jetzt aber 7, 8 Kilo leichter und das hilft schon.

Nun sind schon 5 Monate des Jahres vorüber und der INTENSE-Tacho steht noch immer auf Null...

ein paar Bike-Kilometer

Heute blieb es tagsüber trocken und der angekündigte Regen verspätete sich. Eine gute Gelegenheit um abends noch ein paar Mai-Kilometer zu fahren ;-)

Ich nahm das 29er KISH für eine hügelige Strassenrunde auf der ich nur einmal einen kurzen Halt einlegte um die Trinkflasche aufzufüllen. Wenn die 29-Zoll Räder einmal rollen, dann will man nicht so schnell wieder anhalten ;-)  deshalb kann ich heute auch kein Foto anbieten. Ich hatte den Apparat zwar dabei, doch umsonst.

Zum Bike:

Der 120mm Vorbau hat die Sitzposition zwar verbessert, das Lenkverhalten hat aus meiner Sicht jedoch gelitten. Das Bike wurde nevöser und unruhiger. Ich überlege nun, ob ich einen um 20mm kürzeren Vorbau wählen soll -um das Lenkverhalten zu verbessern- und mit einer Sattelstütze mit 20 oder 25mm Versatz nach hinten die Sitzposition wieder ausgleiche. Das wäre ein Versuch wert, zumal ich auch so das Gefühl habe, etwas weit vorne zu sitzen. Ich werde das mal mit meinem Händler des Vertrauens bereden ;-)

Die RS-Reba Gabel funktioniert wirklich gut, auch wenn ich höchstens 70mm Federweg messen kann. Das reicht jedoch meist aus und ich möchte nicht, dass sich durch mehr Federweg die Frontpartie noch mehr anhebt. Ich fahre jetzt schon mit einem umgedrehten Vorbau und mit flachem Lenker. Über den Lenker an sich könnte ich auch noch nachdenken. Derzeit ist ein 12° Grad abgewinkelter und 650mm breiter Lenker montiert. Der ARROW-Lenker ist auch 12° Grad abgewinkelt, aber nur 600mm breit. Das behagt mir besser. Ein etwas weniger stark abgebogener Lenker mit max. 620mm Breite wäre darum vielleicht noch ein Test wert.

Am PopLock-Hebel der Reba kriege ich immer mehr Freude. Auf Asphaltsteigungen und vor allem im Wiegetritt ist die Blockierung vom Lenker aus ein echter Nutzen. Die Gabel blockiert zudem nicht vollständig, etwa 2-3cm Restfederweg bleiben. Der Hebelmechanismus ist einfach, gut zu bedienen und funktioniert bisher tadellos. Das will ich auch am INTENSE dranhaben. Zu toppen wäre die Sache nur noch, wenn sich die Gabel auch eingefedert blockieren liesse, so dass man berghoch den Lenker etwas nach unten bringen könnte.

Die SRAM X9 Drehgriffschaltung funktioniert bestens, auch wenn ich ab und zu noch mit den Fingern nach Rapidefire-Hebeln suche. Ich muss mich noch etwas dran gewöhnen, doch das kommt schon noch. In Gang 9 schlägt die Kette immer noch irgendwo an, aber das ist ja schon auf der Liste.

Die Avid Juicy seven Bremsen funktionieren super und brauchen sehr wenig Kraft um bissig zuzupacken. Das sind echte Anker! Kaum zieht man am Hebel, blockiert schon fast das Hinterrad, was man oft nicht gerade wollte. Die Dosierung ist auf holperligen Downhills darum noch etwas schwierig. Bei Regen und Nässe quitschen, nein kreischen die Bremsen ganz fürchterlich! Wenn dieser Satz Beläge unten ist, werde ich -wie viele andere auch schon- auf Swissstop Beläge umrüsten, die sollen besser und ruhiger sein. Mal sehen.

Wie auch immer: Das KISH ist ein Klasse-BIKE und macht richtig viel Spass. Auf Schotterpisten ist es schnell und komfortabel, auf Asphalt sowieso. Doch es fährt sich auch auf Trails und Wanderwegen bisher super. Der Rahmen passt und mit etwas Finetuning an den Anbauteilen wird daraus ein perfektes Bike. Es ist zudem unglaublich schön anzusehen. Ja, das macht richtig Freude! Der Tacho sagt: 45 km., 2:06 Std., 570 Hm.

Frustbiken

Beruflich läuft es in letzter Zeit nicht so rund und die Geschichte mit dem falschen INTENSE-Rahmen schlägt mir natürlich auch etwas aufs Gemüth. Ausserdem ist der Wetterbericht für die kommenden Tage eher schwach und heute zeigte sich doch öfters die Sonne; der richtige Abend also um etwas frische Luft zu tanken und die Enttäuschungen rauszuschwitzen.

Kaum losgefahren klingelte auch schon das Handy und der nächste berufliche Aufreger bestätigte mich darin, das Handy nach dem Anruf auszuschalten. Feierabend ist Feierabend und ich brauche nun diese paar Stunden für mich und meine innere Ruhe... Um nicht zuviel nachdenken zu müssen, fahre ich die Standardrunde und lasse Land und Luft auf mich wirken. Ich fahre langsam und geniesse vor allem die Steigungen. Das Blut pulst durch die Adern, die kühle Abendluft füllt die Lungenflügel, der warme Schweiss tropft. Nach gut zwei Stunden bin ich körperlich müde und geistig erholt. Schön war's. Der Tacho sagt: 32 km., 2:08 Std., 830 Hm.,

schrauben

Heute abend wollte ich noch die Hinterradbremse des ARROWs überprüfen und den Schleifgeräuschen auf die Spur kommen. Das gelang dann auch recht schnell weil die Antwort ganz einfach war: Die Bremsbeläge sind verbraucht. Die Scheibe schliff an einer Trägerplatte, daher die Geräusche. Ich drückte die Bremskolben in die Grundposition zurück und entnahm die Beläge (wofür ich zuerst einmal in die Bedienungsanleitung gucken musste). Das Einsetzen der neuen (Swissstop) Beläge mitsamt der Feder war etwas kniffliger, hat dann aber doch geklappt. Danach richtete ich den Bremssattel neu auf die Scheibe aus und testete. Noch ein leichtes Schleifen. Nochmals etwas lockern, korrigieren und wieder anziehen. Sauber. Bremstest. O.K.

Von wegen Verschleiss: Ich habe kurz im Blog nachgesehen. Am 15 Februar habe ich die Bremse montiert (3 Monate) und bin damit etwa 1'300 Kilometer gefahren. Nun ist ein Satz Beläge unten.

Theorie und Praxis

Theoretisch sollte ich heute abend meinen INTENSE Spider 29 Rahmen in Grösse L und in "pearl white" anfassen können. 

Praktisch hat fast alles gestimmt. Nur die Rahmengrösse ist M und nicht L. Auch mehrfaches nachmessen hat nichts verändert. Der Rahmen ist zu klein. Es ist ein M, wie Mist! 

Theoretisch (gemäss HP) wiegt der Rahmen 6lbs, etwa 2'720 Gramm (Grösse unbekannt). Praktisch wiegt der Rahmen mit Schaltauge, Sattelklemme (? ohne Schnellspanner ?) und fertig montiertem Dämpfer in Grösse M 3'060 Gramm. Der nackte Rahmen hat vermutlich die versprochenen 2'700 Gramm. Nur wird Grösse L ja noch ein paar Gramm schwerer sein; also über 3 Kilo für Rahmen und Dämpfer. So langsam kriege ich Zweifel, ob das fahrfertige Bike zum Schluss noch unter 13 Kilo wiegen wird, was eigentlich schon auch ein Ziel war.

Theoretisch habe ich ein Farbmuster erhalten, wonach ich die RS-Reba passend lackierte.

Praktisch hat der heute gesehene Rahmen jedoch einen anderen Farbton. Das Farbmuster war falsch. Und es stimmt: Die Farbe schimmert perlweiss, es ist nicht einfach nur weiss (wie nun die Gabel).

Mal sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Im besten Fall wurden zwei Rahmen vertauscht und es ist eine Sache von Tagen. Im schlechtesten Fall gibt es gar keinen Rahmen in Grösse L in der Schweiz und es würde wieder Monate brauchen, bis der Richtige da wäre.

Aktualisierung der Gigathlonstrecken

Letzte Woche hat Thomas die aktualisierten Gigathlon Streckendaten aus dem Internet zusammengestellt. Für mich änderten verschiedene Strecken, in der Summe bleibt es sich jedoch in etwa gleich. Ich habe den Zeitplan für unser Team aktualisiert. Dabei stellte ich auch fest, dass am Mittwoch die Gesamtzeit um eine Stunde verlängert wurde. Da sind wir natürlich dankbar, weil wir da überhaupt keine Reserve drin hatten. Nun sollte es aufgehen. Blau ist Schwimmen, rot Rennradfahren, orange Inline-Scaten, grün Laufen und grau biken.

Die Bikestrecken sind hier im einzelnen nochmals aufgelistet. Die Etappenlängen sind o.k. Das sollte ich gut packen. Nur die zwei Nacht-Etappen von Montag + Mittwoch sind noch etwas ungewiss für mich. Im Dunkeln zu biken habe ich noch nicht wirklich probiert.

bloggen, ein Hobby

Gestern ist mir aufgefallen, dass ich mittlerweile über 700 Blogeinträge geschrieben habe. Seit dem Start am 16. Dezember 2005 habe ich im Schnitt 1,3 Beiträge pro Tag online gestellt. Mit Fotos editieren und hochladen sind schnell 20 Minuten dafür nötig. Meist surfe ich noch etwas und bearbeite EMails. Ich bin so fast jeden Tag etwa eine Stunde online.

Die Bloggerei hat sich also zu einem veritablen Hobby entwickelt. Die Zeit geht zu Lasten des Fernsehens. Oft bin ich online und nebenbei läuft der Fernseher; Fussball eignet sich sehr gut dazu. Bei Toren oder spannenden Szenen kann ich kurz hinsehen und ansonsten höre ich vorwiegend den Ton und surfe hauptsächlich durchs Internet, durchstöbere Foren oder lese andere Blogs. So in etwa sehen viele meiner Abende aus und ich mag das so.

Ich werde also noch etwas weitermachen auch wenn ich nicht wirklich weiss, ob bloggen nun mit zwei gg geschrieben wird oder nur mit einem. ;-)

Pfingstsonntag im Säntispark

Wir verabredeten uns heute um 11:00 Uhr mit einer befreundeten Familie im Säntispark um dort die Bäderlandschaft ausgiebig zu nutzen. Wir waren allesamt noch nie da und waren deshalb gespannt, wie es denn sein wird.

Der Wetterbericht war ja eher mässig und im Laufe des Tages sollte Regen einsetzen. Genau richtig also um sich einen Relaxtag in einer Bäderlandschaft zu machen. Natürlich bestimmten die Kinder weitestgehend, wann wir welches Bad und welche Rutschbahn benutzten, doch durch deren natürliche Neugierde lernten wir auch wirklich alle Bereiche kennen. Es hat uns allen sehr gut gefallen und die Zeit verging wie im Flug. Ich wollte auch noch den "textilfreien Bereich" austesten und wählte eine der verschiedenen Saunas für eine Schwitzsession aus. Die Anlagen sind wirklich sehr grosszügig. Ich zählte 5 verschiedene Saunas und ein türkisches Dampfbad. Dazu ein Abkühlbecken von welchem man direkt nach draussen gelangen konnte und da traf man dann auf ausgedehnte Liege- und Entspannungsbereiche. Wirklich sehr schön gemacht. Nach dem Saunagang hüpfte ich noch in das 35° Grad warme Solebad und danach war ich reif für eine Pause auf dem Liegestuhl.

Der Eintritt berechtigt zu 4 Stunden Aufenthalt und gegen Ende dieser Zeit nahm die Besucherzahl deutlich zu. Viele kamen im Verlaufe des Nachmittags und wir waren froh, dass wir schon das Meiste gesehen hatten als noch nicht so viele Leute unterwegs waren.

Abends waren wir dann noch zu Muscheln und Scampis eingeladen und zur Krönung des Tages gab es zum Dessert ein selbstgemachtes Tiramisu. Es war ein rundum gelungener Tag (mal so ganz ohne Fahrrad ist doch auch ganz schön).