Aktualisierung der Gigathlonstrecken

Letzte Woche hat Thomas die aktualisierten Gigathlon Streckendaten aus dem Internet zusammengestellt. Für mich änderten verschiedene Strecken, in der Summe bleibt es sich jedoch in etwa gleich. Ich habe den Zeitplan für unser Team aktualisiert. Dabei stellte ich auch fest, dass am Mittwoch die Gesamtzeit um eine Stunde verlängert wurde. Da sind wir natürlich dankbar, weil wir da überhaupt keine Reserve drin hatten. Nun sollte es aufgehen. Blau ist Schwimmen, rot  Rennradfahren, orange  Inline-Scaten, grün Laufen  und grau  biken.

Die Bikestrecken sind hier im einzelnen nochmals aufgelistet. Die  Etappenlängen sind o.k. Das sollte ich gut packen.  Nur die zwei Nacht-Etappen von Montag + Mittwoch sind noch etwas ungewiss für mich. Im Dunkeln zu biken habe ich noch nicht wirklich probiert.

Pfingstsonntag im Säntispark

Wir verabredeten uns heute um 11:00 Uhr mit einer befreundeten Familie im Säntispark um dort die Bäderlandschaft ausgiebig zu nutzen. Wir waren allesamt noch nie da und waren deshalb gespannt, wie es denn sein wird.

Der Wetterbericht war ja eher mässig und im Laufe des Tages sollte Regen einsetzen. Genau richtig also um sich einen Relaxtag in einer Bäderlandschaft zu machen. Natürlich bestimmten die Kinder weitestgehend, wann wir welches Bad und welche Rutschbahn benutzten, doch durch deren natürliche Neugierde lernten wir auch wirklich alle Bereiche kennen. Es hat uns allen sehr gut gefallen und die Zeit verging wie im Flug. Ich wollte auch noch den "textilfreien Bereich" austesten und wählte eine der verschiedenen Saunas für eine Schwitzsession aus. Die Anlagen sind wirklich sehr grosszügig. Ich zählte 5 verschiedene Saunas und ein türkisches Dampfbad. Dazu ein Abkühlbecken von welchem man direkt nach draussen gelangen konnte und da traf man dann auf ausgedehnte Liege- und Entspannungsbereiche. Wirklich sehr schön gemacht. Nach dem Saunagang hüpfte ich noch in das 35° Grad warme Solebad und danach war ich reif für eine Pause auf dem Liegestuhl.

Der Eintritt berechtigt zu 4 Stunden Aufenthalt und gegen Ende dieser Zeit nahm die Besucherzahl deutlich zu. Viele kamen im Verlaufe des Nachmittags und wir waren froh, dass wir schon das Meiste gesehen hatten als noch nicht so viele Leute unterwegs waren.

Abends waren wir dann noch  zu Muscheln und Scampis eingeladen und zur Krönung des Tages gab es zum Dessert ein selbstgemachtes Tiramisu. Es war ein rundum gelungener Tag (mal so ganz ohne Fahrrad ist doch auch ganz schön).

Sonntagsausflug

Lange waren wir unschlüssig, was wir heute tun wollen und zum Schluss entschieden wir uns, beide Fahrräder ins Auto zu laden und damit an den Greifensee zu fahren. Dort wollten wir dann eine Runde um den See drehen und irgendwo unterwegs anhalten und den schönen Mittag etwas geniessen. Die Strecke war gut bevölkert; wie an einem Tag wie heute ja auch nicht anders zu erwarten war. Füssgänger, Inlinescater und jede Menge Radfahrer waren unterwegs. Bei der Badi Egg machten wir dann Halt und stärkten uns. Es liegt ein Hauch Ferien in der Luft. Es ist schön  und warm. Die Menschen sind gut gelaunt. Herrlich.  

Als wir wieder zurück beim Auto sind, hat Karin eine gesunde Farbe im Gesicht. ;-)  . Die 20 Kilometer haben sie angestrengt, doch sie hat sie gut gemeistert. Es war die längste Radtour, die wir bisher miteinander gemacht haben. Es war aussergewöhnlich und ich habe diese Fahrt sehr genossen. Für mich war es wie spazieren gehen. Ich wünsche mir natürlich, dass auch Karin positive Eindrücke mitnehmen konnte und wir etwas ähnliches wieder einmal machen. Abends sind wir lange auf dem Gartensitzplatz gesessen, haben zuerst etwas Karten gespielt (Mist, habe im Canasta schon wieder verloren...), dann gekocht und anschliessend draussen gegessen. Ein Tag, schon fast wie im Sommer. Der Tacho sagt: 20km., 1:03 Std., 60 Hm.

endlich Regen...

Gestern abend fielen hier die ersten vereinzelten Regentropfen und in der Nacht begann es dann seit längerer Zeit wieder einmal anhaltend zu regnen. Dafür ist nicht nur unser braun verfärbter Rasen vor dem Haus dankbar. Dabei fällt mir ganz klar die veränderte Wahrnehmung auf. Meist beklagen wir uns über das schlechte und nasse Wetter und vor allem als Radfahrer kann es mir ja fast nicht schön und warm genug sein. Doch nach diesem unglaublichen April (wärmster April seit 1865) war Regen einfach unglaublich wichtig, Die Böden sind extrem ausgetrocknet und die Pflanzenwelt braucht dringend dieses Wasser. Bei uns ist es ja nur deshalb so grün, weil eben normalerweise oft Regen fällt und viel Wasser zur Verfügung steht.

Dieses Wetter schenkte mir quasi einen freien Tag. Ich konnte lange ausschlafen und stand nicht unter Druck um mich aufs Bike zu schwingen. Dafür fehlte mir eh etwas die Lust. Es ist also alles gut so, wie es ist.