schöne Herbstrunde

Je länger der Tag, desto schöner das Wetter. So wollte ich natürlich noch eine Spazierfahrt mit dem KISH unternehmen. Die Kilometerstatistik des letzten Jahres verlangte noch 39 Kilometer um gleichzuziehen und heute ist der letzte Septembertag - also jetzt oder nicht mehr...

Ich wollte ein paar Selbstauslöseraufnahmen machen und deshalb habe ich öfters angehalten und ein paar Versuche gemacht. Das ist nicht einfach. 10 Sekunden bis zum Klick, da muss ich jeweils schnell in Position fahren. Richtig gute Bilder sind mir dabei nicht gelungen. Danach spielte ich während dem fahren noch etwas mit dem Fotoaparat rum. Lustige Bilder - leider meist unscharf.

Bei Oberglatt, direkt an der Anflugschneise des Flughafens musste ich dann auch mehrmals üben, bis ich Bike und Flugzeug wirklich gut im Bild hatte. Auf dem Heimweg dann noch das Bild rechts, ein schönes Herbstbild. Ich bin also sehr gemütlich gefahren und habe viel mit dem Fotoaparat probiert. Zuhause angekommen merkte ich dafür, dass die Tour nur 31 Kilometer gebracht hat und ich somit die Kilometerleistung des letzten Jahres nicht erreichen werde. Der Tacho sagt: 31 km., 1:36 Std., 330 Hm

Der September ist nun bereits der vierte Monat nacheinander, in dem ich weniger Rad gefahren bin, als 2006. Mittlerweile fehlen mir zu 2006 schon fast 600 Kilometer. Das Vorhaben, plus 10%, ist also gestorben. Dieses Jahr werden es keine 8'000 Kilometer werden. Ich schätze eher mal so 7'000.

Samstagsbiken

Heute konnte ich bis 09:00 Uhr im Bett liegen und danach ausgiebig frühstücken und Zeitung lesen. Solche Morgen  möchte man immer erleben...

Gegen ein Uhr Mittag traf ich Jürg, Geri und Pino für eine Bikerunde in heimatlichen Gefilden. Das Wetter war schön, leicht windig und mit 16, 17° Grad recht angenehm. Ein herrlicher Herbsttag, perfekt  für eine Bikerunde. Wir fuhren viele bekannte und schöne Trails und Geri zeigte uns noch die eine oder andere Variante. Ich hatte Lust zu fahren und nicht zu fotografieren und deshalb habe ich nur das obligate Foto beim Irchelturm gemacht. Viele Buchenblätter sind schon gefallen und die Herbstsonne zauberte  tolle Augenblicke, mit leuchtenden Farben. Irgendwie ist biken im Herbst fast am schönsten. Am farbigsten ist es ganz bestimmt.

Die heutige Tour hat maximal Spass gemacht. Trotz der noch immer anhaltenden Rückenschmerzen. Der Tacho sagt; 46 km.,  2:54 Std., 1'130 Hm

GPS und so...

Nach der Tour vom Samstag habe ich mir natürlich ein paar Gedanken zum Garmin GPSMAP 60CSx gemacht.

Das Nachfahren von Tracks die Andere abgespeichert haben und über Internet zur Verfügung stellen, klappt einwandfrei. So lassen sich viele neue Touren erschliessen. Das ist super! Die Präzision der Peilung finde ich schlicht beeindruckend. Mit einer detaillierten Hintergrundkarte, wie der geladenen Swisstopo-Karte, sieht man wirklich jedes Detail.

Weil die Strecke klarerweise vorgegeben ist, kann man schlecht Varianten einbauen. Ohne lokale Kenntnisse  muss man dem Tourenverlauf wirklich folgen. So hängt man also von der Art und Qualität des gespeicherten Tracks ab. Wirkliche Singletrailrunden mit sehr wenig Strassenanteil werden wohl schwer zu finden sein. Der heutige GPS-Benutzer ist vermutlich Tourenfahrer mit eher wenig Anspruch auf technisch schwierige Passagen. Mal sehen. Wie auch immer. So ein Teil macht schon noch Sinn. Gerade auch für Ferien oder Weekends. Man kann sich im voraus Touren downloaden und einspielen.

Es stellt sich nun also eher die Frage ob wir dieses Leihgerät kaufen oder nicht. Ich persönlich neige dazu noch etwas zu warten und danach das Nachfolgemodell des Garmin Edge 305 zu kaufen. Das ist ein GPS mit zusätzlichen Fahrradfunktionen und neu können auch Hintergrundkarten angezeigt werden (so wie das das 60CSx auch kann). Es ist ziemlich kleiner und flacher als das 60CSx und für den Einsatz am Vorbau/Lenker gebaut. Ah, jetzt habe ich es auf der internationalen Website von Garmin gefunden. Es heisst Edge 705 und ist auf Ende Jahr angekündigt. Mal nachdenken und sparen...

kurze Spritztour

Als ich mit dem Auto von der Arbeit nach Hause fuhr, zeigte das Aussenthermometer 24° Grad. Warme Abendsonne, blauer Himmel, bunte Wälder. Ich musste einfach noch kurz aufs Bike. Auch wenn es wohl nur für eine knappe Stunde reichen wird. Der Wetterbericht prognostiziert für die nächsten Tage vorwiegend Regen und auch deswegen muss ich noch schnell aufs Rad. Ich ziehe Bikekleider an und nehme das KISH aus der Garage. Ich fahre zu meinen Eltern, zwei Dörfer weiter und bringe ihnen das Gigathlonfotoalbum, damit sie es sich in Ruhe ansehen können. Ideal, wenn man so noch ein Grund für sein tun findet ;-) . Die Fahrt war super und ich habe jeden der wenigen Kilometer gebraucht.... Der Tacho sagt: 12 km., 0:40 km., 150 Hm

PS: Der Titanlenker ist mit 56cm  wirklich schmal... aber cool.

Trendsetter?

1998 fuhr ich ein ganz schwarzes Fully als noch viele bunte Bikes zu sehen waren. In den letzten  Jahren waren dann immer mehr Top-Mountainbikes nur noch in schwarz zu haben. Als ich das nicht mehr sehen konnte, bestellte ich im November 2006 ein weisses Bike. Nun schreiben die bike-Magazine: Trendfarbe 2008 wird weiss sein. Ich kaufe mir ein 29er MTB und das scheint nun auch ein Hype zu werden. All das geschah eigentlich alles unbewusst und wenig willentlich.

Gestern publizierte die NZZ am Sonntag einen Artikel über Twentyniners. Im Bund "Stil" -> Lifestyle... stand auf Seite 105 in fetten Buchstaben: Grösser ist besser

Ein interessanter Artikel von Laurens van Rooijen. Es werden nicht nur 29er angesprochen sondern auch über 69er (hinten 26", vorne 29") ist ein Abschnitt geschrieben "Das Beste aus beiden Welten" sei in einem 69er vereint: "Vorne sorgt ein 29er-Laufrad dafür, dass man mit enormer Laufruhe über Hindernisse hinwegfahren kann. Hinten verrichtet ein normals 26er Rad seinen Dienst. Dies benötigt weder angepasste Gänge noch mehr Platz, und ist zudem einfacher zu beschleunigen." Das abgebildete Bike ist ein 69er Singlespeed von TREK mit Maverick-Gabel in Rahmenfarbe. Schick!  Erwähnenswert ist noch der letzte Abschnitt (siehe Bild links): Am kommenden Wochenende findet in der Lenzerheide ein Testride statt, wo man nebst den TREK-29er und -69er noch viele andere Bikes von verschiedenen Herstellern  testen und live fahren kann. Ob dann das rechts abgebildete Superfly dann auch zur Verfügung steht? Man darf gespannt sein. Auf www.twentyniner.ch wird bestimmt darüber berichtet.

Ich hoffe, mit diesem Eintrag keine Urheberrechte verletzt zu haben. Der beschriebene Zeitungsartikel erschien am 23.09.2007 in der NZZ am Sonntag. Alle Rechte liegen da.

Sonntag+schönes Wetter+Zeit= Bikeausfahrt

Nachmittags wollte ich das herrliche Herbstwetter noch etwas geniessen und eine Biketour unternehmen. Ich telefonierte mit Jürg und wir verabredeten uns auf 15:30 Uhr für "rund um den Flughafen + Bike Park Bülach".

Die flachen Kilometer waren sehr angenehm und der Halt im Velobeizli bei Höri fast etwas unverdient. Danach fuhren wir zum Bikepark Bülach und drehten da zwei Runden auf der Singletrailstrecke. Den Heimweg traten wir via Bachenbülach und Eschenmosen an. Die Strecke führte wunderschön in der Abendsonne auf den Hügel und wir fuhren so gemütlich, dass wir uns noch gut unterhalten konnten. Solche Hersbsttage sind farblich kaum zu überbieten. Die verschiedenen Bäume im Wald verfärben sich wunderschön. Von hellem Geld, leuchtendem Orange und sattem Braun ist das ganze Spektrum dabei. Mit dem satten Grün des Waldes und dem Blau des Himmels wirken viele Szenen wir gemalte Bilder. Ein wunderbares Schauspiel der Natur. Kurz nach 18:00 Uhr war ich wieder zu Hause. Das war eine wirkliche Genusstour. Der Tacho sagt: 51 km., 2:34 Std., 630 Hm.

29er Testrunde

Katrin und Uwe übernachteten bei uns und nach dem ausgiebigen Frühstück wollte Uwe meine beiden 29er Mountainbikes mal Probefahren. Zuerst setzte er sich aufs Kish und bemerkte sofort den schmalen Lenker. Wir fuhren nur kurz um Embrach und etwa auf halben Weg tauschten wir die Bikes, damit er auch das INTENSE mal fahren konnte. Das vollgefederte INTENSE hat ihm besser gefallen, weil es einfach bequemer ist. Das stimmt auch.

Dann habe ich noch Fotos vom Titanlenker geschossen um den Eintrag vom Freitag noch etwas aufzuwerten.

Bachtel-Panoramatour

Heute morgen starteten Jürg, Remi und ich zu unserer ersten GPS-gesteuerten Tour. Anfänglich war es etwas schwierig, doch nach ein paar Stopps um die Einstellungen der Anzeige zu verändern hat es dann wirklich gut geklappt. Das Nachfahren eines gespeicherten Tracks funktioniert wirklich problemlos. Die Tour an sich war zwar sehr schön, mit traumhaften Aussichtspunkten, fahrtechnisch gesehen aber eher schnöde. Ich schätze mal 95% Asphalt, 5% Schotterstrasse, 0% Singletrails. In der Gegend könnte man bestimmt interessantere Touren fahren. Aber egal. Wir wollten ja nur mal testen, wie das mit dem Nachfahren klappt. Der Tacho sagt: 36 km., 2:06 Std., 910 Hm.

Vorbereitung 1: Samstagstour

Morgen früh um 07:30 Uhr treffe ich Jürg für die hier beschriebene Samstagstour. Dafür musste ich nun das GPS irgendwie am Vorbau des INTENSE befestigen. Im Gesamtpacket  fand ich einen Gerätehalter für  Automontage und diesen musste ich nun irgendwie an den neuen Tompson-Vorbau kriegen.  Bei genauerer Betrachtung stellte ich fest, dass man den Autoteil der Halterung abnehmen kann und nur noch der Halterahmen für das Gerät übrig bleibt. Dann schitt ich einen alten Lenkergriff der Länge nach auf und stülpte diesen um den Vorbau. Mit zwei starken Kabelbindern fixierte ich den Halter darauf. Das geht wirklich Der etwa 4mm dicke Moosgummigriff ist ideal und schützt Vorbau und GPS-Halter.   Zudem dämpft er noch etwas die Vibrationen. Ich kann das GPS einklicken und auch herausnehmen. Cool.

Ich habe neue Akkus eingelegt und kurz getestet. Alles funktioniert.

Dann habe ich das Bike für die morgige Tour schon mal ins Auto gelegt. Ich muss so schon sehr früh aufstehen...

Titanlenker

Ohne Bilder ist dieser Beitrag völlig sinnlos...

Heute Abend traf ich den Bruder eines Unbekannten und kaufte ihm im Hausflur einen Titanlenker ab. Vor dem Kauf prüfte ich die Ware. Das sah gut aus. Keine Dellen, gerade, mit zwei Klemmstücken für die Besfestigung am Vorbau.  Zwar gebraucht, doch noch völlig o.k. Ich steckte dem Mann die vereinbarten 70 Franken zu und verschwand.

Beim Objekt der Begierde handelt es sich um einen Titec Titanlenker, gerade, 555mm lang, 3° Grad Biegung. Solche Lenker wurden vor ein paar Jahren von Bontrager (einer TREK-Marke) vertrieben. Beide Logos sind links und rechts vom Vorbau aufgedruckt. Sie sind zwar etwas abgewetzt, doch noch gut erkennbar. Interessant fand ich die beiden halbrunden Klemmbleche, die zwischen Vorbau und Lenker kommen. Die braucht es, weil Titan und Aluminium irgendwie nicht gut miteinander reagieren und deshalb nicht direkt verschraubt werden sollten. Genau in der Mitte dieser schwarz lackierten Bleche ist ein kleines Herz ausgestanzt - irgendwie schnucklig..

Zuhause dauerte es dann klarerweise nicht lange, bis ich mich in die Garage verzog.   Ich hätte den Lenker  leer auf die Waage legen sollen. Doch daran denke ich nie, wenn ich neue Teile verbauen will. Sowas fällt mir meist erst hinterher ein.  Ich spannte das KISH Titanhardtail in den Montageständer und wechselte Vorbau und Lenker aus. Weil der neue Lenker nun deutlich kürzer ist als der alte (6cm), verkürzte ich auch die Schraubgriffe noch ein Stück. Die waren eh zu lang.

Die Frontplatte des Vorbaus ist aus Gewichtsgründen in der Mitte ausgespart und so kann man nun von vorne eines dieser ausgestanzten Herzen sehen. Das sieht wirklich witzig aus. Die beiden Bremshebel sind nun näher zusammengerückt und die Bremsleitungen sollten jetzt etwas gekürzt werden. Diese waren vorher schon zu lange, nun jedoch deutlich. Ich sollte das KISH generell mal zum Service bringen. Die Räder sollten auch zentriert werden. Einzelne Speichen haben sich deutlich gelockert.

Wie auch immer.

Nach dem Umbau musste ich natürlich gleich eine kleine Proberunde vor dem Haus drehen. Super! Der 56cm schmale Lenker macht auf Anhieb Spass. Es bleibt abzuwarten, wie längere Ausfahrten dann ausfallen, doch der erste Eindruck ist positiv.  Die Lenker am INTENSE und am ARROW sind mit 9° rsp. 12° Grad deutlich stärker gebogen (und dadurch vermutlich auch komfortabler). Dafür sind sie mit 60cm auch um 4cm breiter. Mal sehen, wie sich dieser kurze Lenker mit 3° Grad Biegung anfühlt.

Es stimmt: Dieser Beitrag ist ohne Bilder völlig sinnlos...