Abschluss Gigathlon 2007

Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, das Gigathlontreffen vom letzten Samstag festzuhalten. Hier ein paar nachträgliche Gedanken.

Nach der Bachtel-Panoramatour am Morgen blieb noch genug Zeit, um das Treffen vorzubereiten. Karin hat sehr leckeres Apérogebäck gemacht und ich baute Beamer und PC auf. Das Wetter war gut und wir konnten Anfangs noch draussensitzen und ein erstes Bierchen zischen. Zuerst kamen Marina und Sabrina. Danach Vali, dann Thomas und zum Schluss noch Katrin und Uwe. Wir waren erstmals nach dem Gigathlon wieder vereint.

Ich zeigte das Fotoalbum, welches Karin und ich gemacht hatten und Vali verteilte die DVDs, die er bedruckt und gebrannt hatte. Darauf sind nun alle Fotos, die wir während der Gigathlonwoche im Juli geschossen haben. Das sind fast 600 Bilder. (Ja ich weiss, das online-Fotoalbum hier im Blog bin ich noch schuldig). Und all diese Bilder haben wir dann im Wohnzimmer miteinander angesehen. Der Beamer war wirklich Klasse und wir fühlten uns nochmals zurückversetzt in jene Zeit. Es war wirklich eine ganz besondere Woche.

Wir lachten viel und unterhielten uns ausgezeichnet. Die drei Frauen amüsierten sich prächtig und hatten sich viel zu erzählen. Das war schön anzuschaun. Wir Männer kennen uns  von der täglichen Arbeit und hatten untereinander schon genügend über den Gigathlon gequatscht.

Später sind wir dann ins Nachbardorf gefahren um beim Dorffest im Festzelt zu essen. Etwas Gigathlon-Romatik ;-) . Auf Festbänken aus Kunststoffgeschirr essen, so wie damals. Den Dessert genehmigten wir uns in der Kaffeestube des örtlichen Frauenvereins. Es standen viele selbstgebackene Kuchen zur Auswahl und der Schümli-Pflümli-Kaffee schmeckte ausgezeichnet.

Das Ganze war ein sehr schöner Abend und ein würdiger Abschluss für das Unternehmen Gigathlon. Es war schön, nochmals alle zu sehen. Ich bin dankbar, dass alles so gut geklappt hat. in allen Belangen.

Herbstpause

Das Wetter ist trüb, regnerisch  und kalt. Seit einigen Tagen plagen mich Rückenschmerzen, ähnlich einem Hexenschuss. Ich mach deshalb mal etwas Pause. In den letzten Tagen, respektive Nächten,  gönnte ich mir ausreichend Schlaf und vor Samstag werde ich kein Sport mehr treiben. Ich versuche bewusst, mich zu erholen und etwas aufzutanken.

Konsum zur Kompensation

Bei mir sind es Mountainbikes, Teile für Mountainbikes, Bikekleider, Bikeferien und was es noch so gibt, in dieser Richtung.

Ich weiss genau, dass man für weit weniger Geld genausoviel Spass haben kann, wie mit meiner Hightech-Ausrüstung. Es kommt nicht so sehr auf die Technik an, vielmehr zählt einfach die Zeit, die man überhaupt im Sattel verbringen kann. Die Schweiz ist derart schön und wie für Mountainbikes geschaffen, da gibt es noch so vieles zu entdecken und zu befahren.

Weil eben die Freizeit begrenzt ist und durch das Arbeitsleben finanziert wird, versuche ich mit guten Teilen und toller Technik die Qualität dieser Bike-Zeit zu erhöhen. Aber irgendwie hätte ich lieber mehr Zeit, als teure Spielzeuge... Beides liegt gleichzeitig irgendwie nicht drin. Früher hatte ich mehr Zeit, doch weniger Geld und heute habe ich weniger Zeit. Mit Geld kompensiere ich jetzt etwas Zeit...

... immerhin denke oder hoffe ich, dass ich einige Dinge die ich mir heute leiste in eine Lebensphase hinüberretten kann, in der ich dann wieder mehr Zeit habe.

Vorbereitung 2: Gigathlontreffen

Morgen Samstag um 16:00 Uhr treffen wir Gigathleten uns nochmals und wollen gemeinsam die geschossenen Bilder ansehen und etwas in Erinnerungen schwelgen, Dafür habe ich mir im Geschäft einen Beamer ausgeliehen und mit nach Hause genommen. Ich will die Gigathlonbilder an die Wand projezieren, damit es alle gut sehen können. Ich freue mich drauf.

70. Geburtstag

Heute wurde mein Vater 70 jährig.    

So trafen wir uns heute Abend für ein gemütliches Essen im Kreise der Familie. Mit zunehmendem Alter schätze ich solche Zusammenkünfte immer mehr weil ich weiss, wie selten doch so intakte und glückliche Familienverhältnisse sind. Es ist natürlich auch die Dankbarkeit dafür, dass wir alle gesund und zufrieden leben können, dass wir uns unsere Freiheiten lassen und doch wissen, dass wir verbunden sind. Familienleben im positiven Sinne, freiwillig und von Herzen. So ist es selbstredend, dass wir meinem Vater nur das Beste wünschen. Als erstes natürlich gute Gesundheit. Alles andere ergibt sich.

Es war wirklich ein sehr schöner Abend. Danke für alles.

für Freunde da sein

Gestern Abend besuchte uns eine Freundin aus Deutschland. Sie war auf der Durchreise zu einer dreiwöchigen Therapie im Tessin. Vor knapp zwei Jahren wurde ihr eine ganz seltene Art von Krebs diagnostiziert und seither hat sich ihr Leben natürlich komplett verändert. Dramatisch verändert.

Natürlich macht man sich schon im Vorfeld eines solchen Abends viele Gedanken weil man nicht so genau weiss, wie man dieser Situation begegnen soll. Am Ende dieser Gedanken komme ich immer wieder an den selben Punkt. Offen, ruhig, entspannt und ehrlich sein. All das, was man unter dem Ausdruck "für Freunde da sein" versteht. Hinzu kommt meine Affinität zu "Energie fliessen lassen", helfen durch positive Schwingungen und geistige Anteilnahme.

Weil das Wetter so herrlich war, spazierten wir zusammen zum Zürcher Seebecken und liessen das schöne Ambiente dieser Stadt etwas auf uns wirken. Danach einen Kaffe mit Eis in einem der vielen Gartenrestaurants. Schön.   Später fuhren wir dann zu uns nach Hause und liessen den Tag bei einem guten Essen und vielen herzlichen Gesprächen ausklingen.

Am Sonntagmorgen gab's dann noch ein kurzes gemeinsames Frühstück, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof machten. Auf dem Bahnsteig noch ein paar letzte zusprechende Worte, ein paar Umarmungen und dann trennen sich unseren physischen Wege wieder. Schön ist, dass man im Geiste verbunden bleibt, dass wir in Gedanken auch über grosse Distanzen kommunizieren können und so das positve Gefühl der Verbundenheit bestehen bleibt. Karin und ich wünschen unserer Freundin natürlich von ganzem Herzen viel Kraft und sind jetzt und auch in Zukunft für sie da.

t g i f

Es war ein anstrengender Arbeitstag und bis ich die Bürotüre hinter mir zumachte, war es schon nach 19:00 Uhr.

Nach dem Nachtessen steckte ich die geladenen Akkus in das Garmin GPS und begann mal auf den Knöpfen etwas herumzuspielen. ;-) Danke an Vazifar für diesen Link. Ich habe das Gerät mal dementsprechend eingestellt und werde es morgen auf die Irchelrunde mitnehmen. (Ob das auch im Rucksack funktioniert)? Ich habe nur noch nicht so richtig herausgefunden, wie man die gefahrene Strecke aufzeichnet. Wie man die Tourdaten auf Null zurücksetzt habe ich gefunden, nur wie man die Strecke zum Schluss speichert, weiss ich noch nicht.  Ich habe meine Strecken bisher auf einer swisstopo Papierkarte  im Mst 1:25000 eingezeichnet. Mal sehen, wie genau das GPS das abbilden kann.

Ich muss gestehen, dass mich das bisher Gesehene recht begeistert. Genauigkeit 8m, Die Karte rund um meinen Wohnort ist super detailiert. Mit den richtigen Trackdaten ist das Nachfahren von Touren in unbekanntem Gelände vermutlich schon problemlos. Die Hintergrundkarte mit den Zoomfunktionen hilft gut zur Orientierung.

ausspannen

Heute war ein richtiger Sonntag. Zuerst lange ausschlafen, dann ausgiebig brunchen und danach den ganzen Mittag zur freien Verfügung haben. Ich entscheide mich zuerst das dreckige INTENSE zu putzen und mit den gestrigen Bremsproblemen anzunehmen. Geputzt war schnell, doch den Schlag in der hinteren Bremsscheibe konnte ich nicht richten. Entweder die Scheibe flexte nur, oder sie bog sich dann gleich zu stark. Es wurde eher schlechter, denn besser.

Danach schaute ich den Formel 1 Lauf im Monza (I). Dies war dann so langweilig, dass ich schon vor dem Ende entschied, nachher noch eine kurze KISH-Runde zu fahren. Kurz vor vier Uhr zog ich mich dann um und nahm das KISH aus der Garage. Ich fuhr ganz gemütlich etwas durch die Gegend, merkte jedoch bald, dass ich eher zuwenig gut angezogen war. Es war etwa 17° Grad doch leicht windig und da kriegt man kurz/kurz doch bald kühl (vor allem, wenn man nur gemütlich durch die Gegend gondelt). Ich kehrte also bald wieder zurück und dann stand schon bald das Abendessen auf dem Programm. Schön war's. Ein richtig erholsamer Sonntag. Der Tacho sagt: 14 km., 0:52 Std., 200 Hm.

Abends versuchte ich dann mein neues Handy (Sony Ericcson W880i) mit meinem PC und Outlook zu synchronisieren. Ich schrieb absichtlich "versuchte". Das hat mich etwa drei Stunden gekostet und dann doch nicht funktioniert. Der CAPI-Treiber -die Verbundung zum Telefon- stürzte immer wieder ab und somit konnte der PC das Handy nicht erkennen. Mist. Das wird noch mehr Zeit für Abklärungen und Korrekturen benötigen. Für heute habe ich aber echt genug.

unbloggy

Seit ein paar Monaten fühle ich mich beruflich nicht sonderlich wohl und so geht es mir auch jetzt, kurz nach den Ferien wieder. Wenn ich dann auch noch länger im Büro sitze und abends müde und zweitweise etwas entnervt nach Hause komme, habe ich dann nicht mehr wirklich Lust um noch etwas in den Blog zu schreiben. So etwa nach dem Motto: Schreib besser nichts, als etwas Negatives. Na ja, und so ist es auch heute.

Ferienende

Heute war unser letzter Ferientag und dafür zeigte sich das Wetter nocheinmal von seiner besten Seite. Schon am Morgen zeigte sich  die Sonne an einem wolkenlosen, blauen Himmel. Dennoch liessen wir den Tag ruhig angehen und brunchten ausgiebig.

Im Laufe des Nachmittags wollte ich dennoch etwas Bike-spazieren gehen und nahm dafür das KISH aus der Garage. Nachdem in letzter Zeit das INTENSE deutlich im Vordergrund stand freute ich mich richtig, wiedereinmal mit dem Titanhardtails auszufahren. Dieses Bike ist so schlicht und schön...

Ich fahre ganz gemütlich über Land und entscheide mich, meinen Eltern einen kurzen Besuch abzustatten. Ich treffe sie tatsächlich im Garten und wir geniessen die Zeit um etwas zu plaudern. So stellt man sich schöne Sonntage doch vor.

Auf dem Rückweg erblickte ich auf einem Parkplatz dann diesen alten Lamborghini Countach. Ein bestimmt 20 jahre altes Modell, schön restauriert, doch scheinbar defekt. Hinter der Windschutzscheibe lag ein Zettel mit der Aufschrift: Das Auto wird am Montag abgeholt. Tja, da konnte ich den Schmerz des Besitzers förmlich nachfühlen. Da bringt man an einem herrlichen Sonntag seinen Oldtimer wiedereinmal auf die Strasse und prompt streikt das Teil. Ärgerlich. Da sind Fahrräder halt schon viel einfacher und zuverlässiger  Der Tacho sagt: 17 km., 1:00 Std., 280 Hm.

Heute gehen nun die zwei Wochen Ferien zu Ende und ab Morgen startet wieder der Berufsalltag. In den nächsten Wochen stehen ein paar Veränderungen an und da hilft es mir sicher zumindest geistig ausgeruht anzutreten. Ich bin bereit.