Kilometerstatistik

Ich habe die Kilometerstatistik aktualisiert und abgespeichert. Die Bilanz für den Oktober ist schwach. Nur 390 Kilometer und 6'850 Höhenmeter. Was soll ich dazu sagen? Na ja, die Saison ist quasi vorbei und die Motivation nicht mehr riesig. Immerhin, die Touren die ich diesen Monat fuhr waren alle sehr schön.

Die 7'000er Grenze sollte ich bis Ende Jahr aber schon noch schaffen, denn dafür fehlen dazu ja nur noch 720 Kilometer.

Die Kilometer teilen sich übrigens wie folgt auf:

  • ARROW Sirius Red Racing = 2'822km
  • INTENSE Spider29 = 1'272km
  • KISH 29er = 1'211km
  • NÖLL Rennrad = 976km

mal wieder

Ich weiss schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal mit dem Bike zur Arbeit gefahren bin. Nachdem der gestrige Regen für die gewünschte Ausrede gesorgt hatte, standen heute nun wirklich alle Zeichen auf grün. Ich zog das erste Mal die dicke Winterjacke an, unter dem Helm trug ich ein Stirnband und auch die Langfingerhandschuhe kramte ich von ganz hinten aus dem Kleiderschrank.

Weil ich seit dem Tessin-Weekend nicht mehr auf dem Bike sass, fuhr ich bewusst gemütlich. Leichte Nebelschwaden zogen durch die Täler, die Luft war kühl und frisch. Schön. Weil am letzten Wochenende auf Winterzeit umgestellt wurde, war e morgens um 07:00 Uhr schon ziemlich hell und ich schaltete das Licht nur auf öffentlichen Strassen ein. Abends sah es dann natürlich anders aus. Gegen 18:00 Uhr dunkelte es schon kräftig ein und bis ich dann zuhause war, war es finstere Nacht. Das war meine erste Nachtfahrt 2007 und dies hat schon etwas ganz Spezielles an sich. In nächster Zeit kann ich mich wieder daran gewöhnen. Fehlt nur noch der Schnee... da freue ich mich auch schon drauf. Der Tacho sagt: 32km., 1:32 Std., 400 Hm. 

doch dickere Beine?

Heute wollte ich das 20er Kettenblatt an die Kurbel des INTENSE schrauben. Das heisst ich wollte nicht nur, ich machte es auch. An und für sich war das kein Problem. Die Beschreibung von Napfgeist und auch die beiliegende Montageanleitung waren ja soweit klar.

Als ich die Kurbel wieder montierte und die Kette auflegte stellte ich dann fest, dass sich die Kurbel nur sehr schwer drehen liess. Woran das wohl liegt? Bald schon sah ich des Pudels Kern. Die Schrauben des Kettenblatts scheuerten am oberen Befestigungsbolzen der Hinterradfederung. Mist! Ich demontierte die Kurbel wieder und verglich die Dicke der Kettenblätter und der Befestigungsschrauben. Tja, da lässt sich wohl nicht viel machen. Die Schrauben brauchen etwas Abstand vom Kettenblatt, weil sonst die Kette auf den Schrauben aufsteht und der Schraubenkopf ist mit knapp 2mm auch nicht wirklich hoch. Tja... "sagen Sie einen Satz mit X:" Das war wohl nix!

Ich könnte nun den Befestigungsbolzen etwas abfeilen... Nein, das lasse ich dann doch lieber sein. Selbst wenn das klappen sollte, folgt wohl als nächstes Problem, die sehr tiefliegende Kettenstrebe. Mit einem 20er Kettenblatt streift die Kette unten fast an der Strebe. Auch nicht wirklich toll. Es heisst nun also doch mehr Training und dadurch mehr Saft in die Beine kriegen, damit ich 22x34 als kleinste Übersetzung fahren kann.

get ready

Heute abend widmete ich mich wiedereinmal meinen Fahrrädern. Am KISH musste ich das Ritzelpaket demontieren und richten, weil ich beim letzten Einsatz das zweitgrösste Ritzel verbogen hatte und so die Gänge 2 und 3 nicht mehr fahrbar waren. Ich hatte damals im Wiegetritt unter voller Last geschaltet und beim Hochsteigen der Kette verbog sich wohl dadurch das grössere Ritzel. Ich nahm also das Rad aus dem Rahmen und demontierte das Ritzelpaket. Ich legte es flach auf den Boden und mit einem Holzstück klopfte ich das krumme Ritzel wieder in Position. Das klappte besser als gedacht und die kurze Testfahrt danach bestätigte, dass alles wieder rund läuft.

Am INTENSE musste ich vorne die Bremsbeläge wechseln, die auf der Abfahrt vom Monte Tamaro im Tessin den Geist aufgaben. Eine einfache Übung und es gab dabei auch keinerlei Probleme.

Zum Schluss sah ich mir das ARROW noch etwas genauer an. Nachdem ich es ausgeliehen hatte kann ich nun langsam darüber nachdenken, was ich damit machen werde. Ich könnte es behalten und z.B. als Winterbike nutzen oder ich könnte es verkaufen. Mir fiel auf, dass die Bremse vorne schliff und hinten kein Druckpunkt mehr vorhanden ist. Das Ritzelpaket und die Kette sind ziemlich abgenutzt und sollten besser ersetzt werden. Es gibt also einiges zu tun. Ich weiss nun nicht genau, ob ich das noch reparieren werde. Ich könnte das Bike auch zerlegen und in Einzelteilen auf ricardo.ch versteigern. Als ganzes Bike wird es im Verkauf wohl auch nicht mehr viel bringen. 7 Jahre alt und mit Lackschäden übersät... das wird wohl schwierig. Da spricht dagegen, dass ich irgendwie noch etwas an diesem Bike hänge. Ich schätze mal, dass ich damit über 20'000 Kilometer gefahren bin. Mehrere Alpenüberwerungen bin ich damit gefahren und als krönender Abschluss fuhr ich alle Bikestrecken am Gigathlon 2007 mit diesem Bike. Da zerlegt man es nicht so einfach und verhökert die Einzelteile...

Erleichterung

29-Zoll Räder haben etwa 10% mehr Radumfang als klassische 26-Zoll Mountainbikeräder. Da die verfügbaren Schaltkomponenten für 26er Bikes gebaut sind heisst das, dass die Gänge halt auch 10% strenger ausfallen. Vor allem an sehr steilen Rampen fehlen mir dadurch etwas die Gänge (oder die Kraft um den kleinsten Gang auch treten zu können).

Abhilfe soll nun das gekaufte 20er Kettenblatt schaffen. Das originale 22er Blatt werde ich also durch ein 20er tauschen und dadurch die erwähnten 10% ausgleichen. Die Idee dazu und auch das Bild habe ich von www.twentyniner.ch. Nach meinen anfänglichen Bedenken, ob sich das rein technisch auch wirklich realisieren lässt, hat mich dieser Beitrag von Napfgeist überzeugt. Er fährt die genau gleiche Kurbel wie ich und hat den Wechsel bereits vollzogen. Ich hoffe, dass bei mir der Wechsel genauso problemlos funktioniert und ich dadurch am Berg etwas Erleichterung erhalte.

Bilder aus dem Tessin

 

weisse Bikes sind in Mode...

schöne Trails

Sonne, Laub und klasse Trails

2 Litevilles (S+XL)

Botta's Kirche auf der Alp Foppa

Kirchglocke, ohne Turm

herrliche Ausblicke

myself

einfach schön

Aussicht vom Monte Tamaro

herrliche Singletrails

am Lago di Lugano

Bikeweekend im Tessin

Nun sind wir zuhause. Hinter uns liegt ein wunderschönes Bikeweekend im Tessin mit zwei Traumtouren bei zwar kaltem, sonst jedoch herrlichem Wetter. Am Samstag fuhren wir eine Singletrailrunde in der Umgebung von Ponte Tresa und heute Sonntag fuhren wir mit der Gondelbahn auf die Alp Foppa, wo wir die Kirche Santa Maria degli Angeli von Mario Botta bewunderten. Von da packten wir die noch verbleibenden knapp 500 Höhenmeter bis zum Gipfel des Monte Tamaro (brrr.. -1° Grad) und machten uns bereit für den langen Downhill runter bis nach Rivera. Ganz zu Beginn war der Weg sehr steil, steinig und ausgesetzt. Aus Sicherheitsgründen stiegen wir ein paar Mal vom Rad und schoben ein paar Meter. Ein Sturz hätte hier fatale Folgen gehabt. Doch schon bald folgte Singletrailspass vom allerfeinsten! Der Weg führte in Serpentinen in die Tiefe. Stufen, Absätze, Wurzeln, alles, was das Herz echter Mountainbiker höher schlagen lässt - herrlich. Als wir wieder unterhalb die Baumgrenze kamen folgten Waldabfahrten in tiefem Laub. Die Sonne zauberte Farben und Bilder vor unser Auge, die sich tief einbrannten. Unvergesslich.

Nun bin ich ziemlich müde. Zufrieden aber müde. In den nächsten Tagen werde ich bestimmt noch mehr Bilder nachliefern und das Erlebte noch etwas verarbeiten. Ich bin dankbar, dass alles so hervorragend geklappt hat, dass sich niemand verletzte und wir alle wieder gesund zu Hause sind.

Herbstbilder

Heute abend wollte ich nocheinmal Bilder mit Selbstauslöser machen, weil mir das Foto im Eintrag vom 1.Oktober so gut gefällt. Die Schwierigkeit bei diesen Bildern sind vielfältig:

  • Ein flacher Untergrund finden, auf dem die Kamera sicher steht.
  • Es sind nur 10 Sekunden Zeit bis zum Klick.
  • Es ist ein Bildausschnitt, den man nur abschätzen kann.. 
  • Die Lichtverhältnisse sind immer unterschiedlich.
  • Blitz oder nicht?
  • Kontrolle: Ist das Bild auch scharf?

Das braucht dann oft mehrere Versuche und einiges an Zeit.
Hier nun die drei besten Bilder des Abends. Zwei per Selbstauslöser.

Tiefstehende Sonne,
Farbiges Laub
warme Farben

Im Wald fehlt das Licht.
Im Hintergrund kein Weg,
sondern ein Teich voller Blätter
Herrliches Abendrot.
Der Hügel im Hintergrund
ist der Lägernzug.
Mit Gegenblitz.