nicht so einfach

Die Installation einer Forensoftware ist heute abend leider fehlgeschlagen. Und zwar deshalb, weil ich auf meinem Webserver nicht die nötigen Rechte habe um eine neue Datenbank zu erstellen. Die aktuelle Datenbank wird ja von diesem Blog benutzt, also brauche ich eine Neue, eine Zusätzliche. Schade, dass das jetzt nicht geht. Da muss ich mal mit dem Provider sprechen.

Nach einigem herumsuchen bin ich bei der Forensoftware von mylittleforum gelandet. Dies vor allem, wegen der gesuchten Baumstruktur in der Übersicht der Beiträge (was leider nicht mehr viele Foren bieten).

Ich muss mir auch noch überlegen, ob ich den Zugriff auf das Forum schützen soll. Es sollte vielleicht nicht gleich für die ganze Welt zu lesen sein... mal sehen.

Forum versus Blog

Seit Jahren nehme ich an verschiedenen Internetforen teil. Das hat mich an der globalisierten Onlinekommunikation sofort interessiert. Der zeitschnelle geistige Austausch über den geschriebenen Text als Verständigungsmedium. Nicht so flüchtig wie Chat oder SMS, sondern überprüfbar. Die Forumbetreiber bestimmen das Thema und die Tischsitten und dann füllen die Teilnehmer das Gefäss "Forum" mit Inhalt. Somit steht das Thema eines Forums immer an Position 1. Nun überlege ich mir, ob ich nicht auch an diesen Blog ein Forum angliedern soll.

Mein Hauptgedanke ist, dass ich meine Gedanken so etwas besser strukturieren könnte. Irgendwie Baumstruktur-mässig, Mindmap-mässig. Die Kommentare von Mitlesern wären zudem besser sichtbar und somit irgendwie wertvoller.

Beim Blog gilt als oberstes Gebot immer die Zeit und nicht das Thema. Das hier und jetzt steht immer im Vordergrund. Ich habe schon mit Kategorien und Stichwörtern (Tags) rumgespielt, doch die Zeit deckt immer wieder alles zu. Man findet nur schlecht "die guten" Beiträge, immer folgt alles vom "jetzt" Schritt für Schritt in die Vergangenheit.

Ich werde es vermutlich einfach mal versuchen, das wird das Beste sein. In den nächsten Tagen schau ich mich mal nach entsprechender open source Software um und starte mal einen Versuchsballon. Mal sehen. Wir bleiben dran.

Projekt 2008

Ab 1. Mai 2008 verfüge ich zu 100 Prozent über meine Zeit.

Kann ich mir das vorstellen? Diesen Satz muss ich mir auf der Zunge zergehen lassen! " A b   1 .   M a i   2 0 0 8   v e r f ü g e   i c h   z u   1 0 0   P r o z e n t   ü b e r   m e i n e   Z e i t . "

Noch ist es schwierig, etwas mit dieser Aussage anzufangen.

Das Ziel ist es, bis etwa in einem Jahr die wirtschaftliche Basis wieder soweit aufzubauen, dass ich damit alt werden kann. ;-) . Ich muss nicht reich werden. Es muss finanziell funktionieren, doch diesmal soll der tägliche Arbeitsinhalt deutlich im Vordergrund stehen.

Management Summary: Ich nehme meinen Sabbatical.

Ich freue mich drauf.

ich habe gecarpe diemt

O.K. ich habe mir am Montag vorgenommen, den Tag zu nutzen und ich nutzte ihn insofern, als dass ich heute Dienstag meine Arbeitsstelle gekündigt habe.

Gedanken dazu:

  • Schade. Das ist der Kerngedanke. Es waren acht wirklich gute Jahre.
  • Es war kein schneller, unüberlegter Entscheid. Wer nahe genug dran war, hat es kommen sehen. (Der Beitrag gestern war drum so quasi eine Ankündigung...)
  • Schade um persönliche Beziehungen.
  • Schade um das schöne Geld, die gute Pensionskasse und die netten Zusatzleistungen.
  • Was ist jetzt der Plan für die weitere Zukunft?

Spannend! ;-)

Über Gründe schreibe ich hier nicht. Das wäre retrospektiv, also völlig unnütz. Wichtig ist, was alles noch vor mir liegt, was kommt und nicht was war.

Ich habe gecarpe diemt. ;-)

Jetzt, so im Moment, fühle ich mich ziemlich leer...

carpe diem

In den -bisher glücklicherweise immer kurzen- Zeiten von Krankheit die ich durchlebte, empfand ich die Zeit irgendwie wie gedehnt. Weil ich unendlich viel schlafe und dabei träume, erlebe ich irgendwie mehr, wie wenn ich so ganz normal, gesund, vor mich dahinlebe. Ich kann zwar nicht konkret sagen, was da in meinem Kopf so alles abläuft doch ich merke, dass es mir gut tut. Ich muss an den Punkt kommen, wo ich die Abwehr aufgebe und mich hingebe, hinlege, hinschlafe, und darauf vertraue, dass "Dinge", "Störungen" verarbeitet und aufgelöst werden können.

Niemand ist gerne körperlich krank, auch ich nicht. Nur dass das nicht falsch verstanden wird. Ich spüre einfach, dass diese kleinen Krankheiten wohl einen Sinn haben. Es scheint wichtig, genau jetzt, einen Momant inne zu halten und abzutauchen. Es sind so Momente in denen mir vor Augen geführt wird, was wichtig ist und was nicht. Respektive wie wenig ich selbst unter Kontrolle habe. Gesundheit ist nicht a priori gegeben. Aufgepasst: Schnipp! Und vorbei ist es!

Deshalb heisst es ja: carpe diem, nutze den Tag!

Wochenstart

Gestern abend entschied ich, heute ganz normal (mit dem Auto) zur Arbeit zu fahren. Ich fühlte mich zusehens gesunder und wusste, dass viel Arbeit im Büro auf mich wartet. Also hiess es heute Morgen: "in die Hosen"! 

Der Start war zwar noch etwas harzig, doch ganz o.k. Der Schnupfen ist noch da, hat aber im Laufe des Tages deutlich abgenommen. Es geht mir wirklich besser und bis Ende Woche hoffe ich, die Erkältung ausgestanden zu haben. Zum morgigen Squashabend werde ich bestimmt hingehen. Mal sehen, wie oft ich spielen mag.

hallo

So gegen 09:00 Uhr hatte ich das dritte T-Shirt nassgeschwitzt und ich fand wirklich keine Liegeposition mehr, in der nicht irgendetwas schmerzte. Ich muss aufstehen. Duschen, rasieren (wieso schwitze ich beim rasieren schon wieder?), anziehen. Phua, unglaublich... wie alt bin ich? 150? Ich schleppe mich in die Küche und trinke zuerst mal etwas. Die Katze füttern, nochmals etwas trinken und nach Draussen schauen. Es soll noch schön werden. So gegen 10:30 Uhr war's aber noch ziemlich hochnebelverhangen. Es sah kalt aus. Mist. Ich kann mich kaum bewegen.

Ich entschied mich, einen kurzen Spaziergang zu unternehmen um mich zumindest ein kleines Bisschen zu bewegen. Das Aussenthermometer zeigte nur gerade 3 Grad über Null an. Da zog ich besser noch eine Mütze an. Brrr. Meine wunde Nase litt an der kalten Luft. Sonst war es perfekt. Ich machte ein paar gymnastische Übungen um die verspannten Körperpartien etwas zu lockern. Etwas hüpfen, Arme schwingen, Drehbewegungen... das tat wirklich gut.

Wieder zuhause, gleich Tee aufsetzen und weiter kurieren. Die Erkältung ist noch nicht ausgestanden auch wenn ich glaube, den Tiefpunkt (gestern abend) durchschritten zu haben. Mal schauen, wie's weitergeht.

richtig krank

Mann, bin ich krank! Ich lag praktisch den ganzen Tag im Bett. Mich schmerzen die Schultern, die Ellenbogen, der Rücken, das Becken, die Knie und die Fussgelenke. Dazu ein Schnupfen vom Schlimmsten. Ich habe Watte im Kopf... mein Körper hat nun Wochenende und verlangt nach Ruhe.