fast Vollmond

Als ich heute abend aufs Bike stieg um den Heimweg anzutreten, war es schon richtig dunkel. Das heisst, es war zwar dunkel aber nicht so dunkel wie sonst. Der Mond schien ziemlich voll von einem nur leicht verschleierten Himmel. Ich schaute während der Fahrt öfters hin um festzustellen, ob heute wirklich Vollmond ist oder nicht, doch ich konnte es einfach nicht genau sagen. Die Mondscheibe war rund. Ziemlich rund...

Vorhin habe ich dann nachgesehen. Wirklich Vollmond ist morgen Dienstag, 22.01.2008 genau um 14:34:42 Uhr (ich habe gar nicht gewusst, dass dies auf die Sekunde genau angegeben wird). Der Tacho sagt: 32 km., 1:32 Std., 400 Hm

Ich bi verliebt i Züri

Ich weiss es nicht so genau, doch pro Jahr fahre ich so zwischen 5 und 10x mit dem Bike in die Stadt um etwas zu flanieren. Das ist einfach herrlich bei so schönem Wetter wie heute und eine nahezu ideale Sonntagsbeschäftigung. Das befriedigt Körper und Geist. Ich mag diese Stadt, den historischen Stadtkern, den Zürichsee, die Limmat, die Berge. Das alles hat einfach unglaublich viel Charme. Ausserdem ist Zürich sehr velofreundlich. Es gibt viele Radwege oder zumindest gekennzeichnete Fahrspuren.

Würde ich so direkt wie möglich fahren, wäre eine Strecke knappe 20 Kilometer lang - hin und zurück also etwa 40 Kilometer. Doch wer will schon entlang breiter Einfallstrassen radfahren? Lieber etwas über Land, entlang verkehrsarmer Nebenstrassen sich langsam dem Ziel nähern...

Heute war es noch eine Spur wärmer wie gestern und auch der Himmel war noch eine Nuance blauer. Mein Tacho mass minimal 11° und maximal 14° Grad. Herrlich, schon fast ein vorweggenommener Frühlingstag. Das dachten sich wohl auch die unzähligen Spaziergänger, Jogger, Inlinescater, Rad- und Motorradfahrer, welche unterwegs waren. Unglaublich, was heute los war. Es wimmelte überall nur so vor Menschen und meinen Plan, auf dem Heimweg an der Wurstbude beim Pistenende in Oberglatt etwas zu trinken konnte ich dadurch sehr schnell begraben. Der wirklich grosse Parkplatz war überfüllt, weitere Autos wurden einfach entlang der Strasse in der Wiese parkiert und vor der Wurstbude standen die Leute fast 10m in einer Schlange... Nein, danke. Da fahre ich lieber vorbei und stärke mich dann zuhause.

Als ich vor der Garage vom Bike stieg und die Aufzeichnung des Bikecomputers stoppte, war ich doch überrascht, dass es mehr wie 60 Kilometer gegeben hat. Schön. Das kann meine Kondition gut gebrauchen und die Fahrzeit ist auch für den Winterpokal ganz nett. Der Tacho sagt: 62 km., 2:52 Std., 610 Hm.

zur Kyburg

Ich war mir nicht so im Klaren, wie ich mich heute wohl am besten anziehen sollte. Das Aussenthermometer zeigte stolze 12° Grad über Null. Ganz schön warm für Januar. Nach einigem hin und her suchte ich die dünnste lange Bikehose hervor. Oben nur ein Windstopper-Shirt und darüber eine Langarmjacke. Zur Sicherheit packte ich noch ein Langarmtrikot in den Rucksack. Als dann meine Bikekumpels bei mir eintrafen zeigte sich, dass die Anderen wohl vor den gleichen Problemen standen. Jürg, der Hitzigste von uns, trug nur eine 3/4 Hose und oben ein Kurzarmtrikot. Darüber noch eine Windweste. Im Gegensatz dazu Beat, welcher so ziemlich wintermässig daher kam. Auch Peter war eher warm angezogen.

Wir wollten heute vorwiegend Schotterstrassen fahren, weil die Singletrails wohl noch immer zu nass und zu dreckig sind. So entschieden wir uns, zuerst entlang der Töss flussaufwärts zu fahren und dann von Sennhof die steile Asphaltstrasse hoch zur Kyburg zu nehmen. Die Wanderwege am Tössufer entlang waren Spitzenklasse und machten wohl allen fast etwas zu viel Spass, denn die geplante Grundlagentour entwickelte sich zunehmend zu einem Rennen. Man stachelte sich gegenseitig an und pushte immer mehr. Bei einem kurzen Halt mussten wir uns dann mal unterhalten und uns klar darüber werden, was wir heute wirklich wollen. Die Hinteren fühlten sich zu sehr gehetzt und die Vorderen mussten auch zugeben, dass sie wohl etwas zu viel Gas gaben. Also: Tempo rausnehmen, mehr geniessen und aufeinander Rücksicht nehmen. Gut, dass man mal miteinander spricht! ;-)

Oben bei der Kyburg machten wir ein paar tolle Fotos, bevor wir dann ein Restaurant betraten um uns etwas zu stärken. Jetzt konnte man sehen, wer zu warm angezogen war. Einige waren schon ziemlich durchgeschwitzt. Bei Kaffe-Zwetschgenlutz und Appenzeller-Biberli unterhielten wir uns über geplante Touren, GPS-Navigation und andere Bikethemen. Wie üblich dauerte es dann etwa 10 Minuten, bis alle sich wieder fahrfertig angezogen hatten, bevor wir die rasante Strassenabfahrt via First und Ottikon runter nach Kemptal in Angriff nehmen konnten (Spitzengeschwindigkeit gem. meinem Tacho: 68,4 km/h). Die Steigung hoch nach Winterberg war dann schon fast angenehm, weil man dabei wieder auf Betriebstemperatur kommen konnte.

Die heutige Bikerunde war eine wirklich schöne Wintertour nahe von Winterthur ;-) . Einzig der Rückweg könnte etwas interessanter und weniger auf geteerter Strasse verlaufen. Da muss ich mal die Karten etwas studieren um vielleicht eine andere Variante zu finden. Der Tacho sagt: 48 km., 2:45 Std., 650 Hm.

Strassentour im Oberland

Heute Mittag traf ich Peter für eine Hardtail-Strassenrunde. Ich hatte das KISH dabei und Peter fuhr sein weisses Hot Chili Zymotic. Das Wetter war wolkig, hochneblig, zwischen Sonnenschein und kalten, düsternen Schattenpassagen, war alles dabei. Die Temperaturen lagen knapp über Null. Weil es gestern noch ziemlich lange regnete, waren heute die Strassen noch an vielen Stellen nass und so ohne Schutzbleche spritzte es zeitweise recht unangenehm.

Solche Touren muss man als Basis für den Sommer sehen. Es geht darum, die Kilometer in die Beine zu kriegen und um möglichst viel und gleichmässig zu kurbeln.

Nach der Tour spritzten wir die Bikes gleich ab, damit eventuelles Salzwasser nicht an unseren schönen Teilen zu korrodieren beginnt. ;-) . Peter spendierte dann noch herrlichen Espresso in der warmen Stube und wir genehmigten uns dazu die zwei Stücke Früchtekuchen, die wir auf der Rückfahrt am Bahnhof noch gekauft hatten. Der Tacho sagt: 43 km., 2:20 Std., 830 Hm.

und nochmal

Morgens war es draussen vom gestrigen Regen noch ziemlich nass und so nahm ich seit langem wieder einmal die Asphaltvariante des Bikearbeitswegs in Angriff. Die ersten paar Kilometer steigt es dabei sanft an, sodass ich mich gut einrollen und warmfahren kann. Die Strassenvariante ist etwas schneller als die Bikestrecke. Heute brauchte ich knapp 41 Minuten, gestern auf der Bikeroute etwa 45 Min.

Auf dem Nachhauseweg habe ich dann kurz vor Gerlisberg noch einen Fotohalt eingelegt. Im Bild: Flughafen Zürich, links die Flughafengebäude, rechts die beleuchtete Piste von Osten nach Westen.


draufklicken um es gross zu sehen

Dann noch ein Foto mit Selbstauslöser. Der Fotoapparat steht mitten auf der Strasse ;-) . Links das rote Diodenrücklicht, dann die vordere Lampe. Schön, wie man noch die Strasse sieht, die Gabel, der vordere Reifen. Das Bild gefällt mir gut. Klar, es ist nicht ganz alles drauf, doch für ein Selbstauslöserbild finde ich es gelungen. Ähnlich, wie das Bild rechts, vom 1. Oktober 2007.

das erste Mal im neuen Jahr...

... habe ich heute Morgen die 16 Kilometer Weg von zu Hause bis zu meinem Arbeitsplatz mit dem Fahrrad zurückgelegt. Es war dunkel und kalt. Die Eiskristalle im Morgenfrost glitzerten im Licht meiner Lampe wie am Boden verstreute Diamanten. In diesen 45 Minuten Fahrt hellte es deutlich auf, die Nacht wich dem Tag, und bis ich im Büro war, war der ganze Zauber vorbei...

Als wir zur Mittagszeit das Gebäude verliessen um uns zu verpflegen, regnete es draussen... Wie? Regen? Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich habe auch keine Schutzbleche am Bike...

Zum Glück war der Regen nicht von langer Dauer und so konnte ich nach Feierabend zumindest trocken losfahren. Das liegen gebliebene Wasser spritzte von der Fahrbahn zügig auf und drum wurde ich streifenweise bald nass. ;-) . So war es mir auch egal, als es ganz zum Schluss wieder zu regnen begann.

Es war wie immer gut und hat sich gelohnt. Hoffentlich kann ich mich morgen früh auch noch einmal überwinden. Dafür würde auch der gute Wetterbericht sprechen... Der Tacho sagt: 32 km. 1:35 Std., 400 Hm.

Bike putzen

Zum Glück habe ich gestern nach der verregneten Trainingstour das INTENSE gleich abgespritzt und grob geputzt. So konnte ich mich heute dem Feinschliff zuwenden ;-) . Schon seit ein paar Wochen denke ich, dass ich langsam aber sicher die Kette wechseln sollte. Nach etwa 1'600 Kilometern ist die aktuelle Antriebskette bei meinen 95kg Belastung schon ziemlich gelängt. Würde ich sie nicht bald ersetzen, würden sich die Ritzel und die Kettenblätter so stark abnützen, dass sie auch bald ersetzen werden müssten, und das würde dann einiges teurer werden. Also los.

Auf dem Montageständer putzte ich das Bike zuerst gründlich und ölte alle beweglichen Teile frisch ein. Dann tauschte ich wie geplant die Kette. Alles kein Problem. Eine kurze Testfahrt auf der Strasse vor dem Haus... o.k.

Nun stand das saubere INTENSE neben dem staubigen KISH... so geht das ja nicht. ;-) . Also auch noch das KISH auf den Montageständer und mit Lampen und Öl umschwärmen ;-) . Gerade beim Putzen hat ein simples Hardtail grosse Vorteile gegenüber einem Fully. Die wenigen Rohre sind viel schneller geputzt und gebürstetes Titan ist auch weit nicht so heikel, wie eine weisse Pulverbeschichtung, auf der man sofort jeden Dreck sieht. Tja, das habe ich so gewollt, also brauche ich jetzt auch nicht zu jammern... ;-) Luxus-Problemchen :-)

Eine schöne Sonntagsbeschäftigung. Nun steht wieder alles einsatzbereit zur Verfügung.

Samstagstour ohne Eile

Zuerst verabredete ich mich mit Jürg, Geri und Rolf auf 10:00 Uhr. Am Freitagabend war ich jedoch nicht mehr so überzeugt von früh aufstehen und in der Kälte rumbiken... lieber etwas später... lieber etwas kürzer... lieber etwas langsamer...

So kam es, dass ich zusammen mit Peter kurz nach 12:00 Uhr losfuhr um ein paar schöne Ircheltrails zu fahren. Zu Beginn war das Wetter noch ganz angenehm und mit 4° Grad schon fast warm ;-) . Am Himmel waren viele Wolken, doch dazwischen gab es auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Obwohl es deutlich über Null war, lagen auf den Forststrassen noch viele Schnee- und Eisreste. Da war vor allem bergrunter echt Vorsicht geboten.

Bei der Tössegg machten wir einen kurzen Halt weil das Handy klingelte. Jürg war dran. Sie Drei seien auf dem Rückweg von ihrer "10:00 Uhr Start Tour" und würden noch in ein Restaurant einkehren. Ob wir auch noch kommen würden? Eine gute Idee. In der Zwischenzeit hatte sich der Himmel vollständig zugezogen und schon bald fielen die ersten Regentropfen. Eine gute Idee also abzukürzen und ein trockenes Wirtshaus anzusteuern ;-).

Natürlich brauchten wir etwas länger als angenommen, bis wir dann auch da waren, doch es war schön, Jürg und Geri noch anzutreffen. Rolf konnte nicht mehr auf uns warten und fuhr schon nach Hause. Natürlich erzählten wir uns von den jeweiligen Touren. Sie fuhren etwa 60km und wir vielleicht 35... Allen hat es gefallen. Gut so. Ich bin froh, heute nicht so weit gefahren zu sein. Die kurze Tour hat mir völlig gereicht. Es ist auch schön, dass wir uns so unkompliziert arrangieren können, dass es dann für alle stimmt. Der Tacho sagt: 37 km., 2:32 Std., 920 Hm.

PS: Es gibt heute kein Foto. Zuerst wollte ich fahren und nicht fotografieren. Und später dann regnete es... nächstes Mal wieder.