Projekt 2008

Ab 1. Mai 2008 verfüge ich zu 100 Prozent über meine Zeit.

Kann ich mir das vorstellen? Diesen Satz muss ich mir auf der Zunge zergehen lassen! " A b   1 .   M a i   2 0 0 8   v e r f ü g e   i c h   z u   1 0 0   P r o z e n t   ü b e r   m e i n e   Z e i t . "

Noch ist es schwierig, etwas mit dieser Aussage anzufangen.

Das Ziel ist es, bis etwa in einem Jahr die wirtschaftliche Basis wieder soweit aufzubauen, dass ich damit alt werden kann. ;-) . Ich muss nicht reich werden. Es muss finanziell funktionieren, doch diesmal soll der tägliche Arbeitsinhalt deutlich im Vordergrund stehen.

Management Summary: Ich nehme meinen Sabbatical.

Ich freue mich drauf.

ich habe gecarpe diemt

O.K. ich habe mir am Montag vorgenommen, den Tag zu nutzen und ich nutzte ihn insofern, als dass ich heute Dienstag meine Arbeitsstelle gekündigt habe.

Gedanken dazu:

  • Schade. Das ist der Kerngedanke. Es waren acht wirklich gute Jahre.
  • Es war kein schneller, unüberlegter Entscheid. Wer nahe genug dran war, hat es kommen sehen.  (Der Beitrag gestern war drum so quasi eine Ankündigung...)
  • Schade um persönliche Beziehungen.
  • Schade um das schöne Geld, die gute Pensionskasse und die netten Zusatzleistungen.
  • Was ist jetzt der Plan für die weitere Zukunft?

Spannend! ;-)

Über Gründe schreibe ich hier nicht. Das wäre retrospektiv, also völlig unnütz. Wichtig ist, was alles noch vor mir liegt, was kommt und nicht was war.

Ich habe gecarpe diemt. ;-)

Jetzt, so im Moment, fühle ich mich ziemlich leer...

carpe diem

In den -bisher glücklicherweise immer kurzen- Zeiten von Krankheit die ich durchlebte, empfand ich  die Zeit irgendwie wie gedehnt. Weil ich unendlich viel schlafe und dabei träume, erlebe ich irgendwie mehr, wie wenn ich so ganz normal, gesund, vor mich dahinlebe. Ich kann zwar nicht konkret sagen, was da in meinem Kopf so alles abläuft doch ich merke, dass es mir gut tut. Ich muss an den Punkt kommen, wo ich die Abwehr aufgebe und mich hingebe, hinlege, hinschlafe, und darauf vertraue, dass  "Dinge", "Störungen" verarbeitet und aufgelöst werden können.

Niemand ist gerne körperlich krank, auch ich nicht. Nur dass das nicht falsch verstanden wird. Ich spüre einfach, dass diese kleinen Krankheiten wohl einen Sinn haben. Es scheint wichtig, genau jetzt, einen Momant inne zu halten und abzutauchen. Es sind so Momente in denen mir vor Augen geführt wird, was wichtig ist und was nicht. Respektive wie wenig ich selbst unter Kontrolle habe. Gesundheit ist nicht a priori gegeben. Aufgepasst: Schnipp! Und vorbei ist es!

Deshalb heisst es ja: carpe diem, nutze den Tag!

Wochenstart

Gestern abend entschied ich, heute ganz normal (mit dem Auto) zur Arbeit zu fahren. Ich fühlte mich zusehens gesunder und wusste, dass viel Arbeit im Büro auf mich wartet. Also hiess es heute Morgen: "in die Hosen"!  

Der Start war zwar noch etwas harzig, doch ganz o.k.  Der Schnupfen ist noch da, hat aber im Laufe des Tages deutlich abgenommen. Es geht mir wirklich besser und bis Ende Woche hoffe ich, die Erkältung ausgestanden zu haben. Zum morgigen Squashabend werde ich bestimmt hingehen. Mal sehen, wie oft ich spielen mag.

hallo

So gegen 09:00 Uhr hatte ich das dritte T-Shirt nassgeschwitzt und ich fand wirklich keine Liegeposition mehr, in der nicht irgendetwas schmerzte. Ich muss aufstehen. Duschen, rasieren (wieso schwitze ich beim rasieren schon wieder?), anziehen. Phua, unglaublich... wie alt bin ich? 150? Ich schleppe mich in die Küche und trinke zuerst mal etwas. Die Katze füttern, nochmals etwas trinken und nach Draussen schauen. Es soll noch schön werden. So gegen 10:30 Uhr war's aber noch ziemlich hochnebelverhangen. Es sah kalt aus. Mist. Ich kann mich kaum bewegen.

Ich entschied mich, einen kurzen Spaziergang zu unternehmen um mich zumindest ein kleines Bisschen zu bewegen. Das Aussenthermometer zeigte nur gerade 3 Grad über Null an. Da zog ich besser noch eine Mütze an. Brrr. Meine wunde Nase litt an der kalten Luft. Sonst war es perfekt. Ich machte ein paar gymnastische Übungen um die verspannten Körperpartien etwas zu lockern. Etwas hüpfen, Arme schwingen, Drehbewegungen... das tat wirklich gut.

Wieder zuhause, gleich Tee aufsetzen und weiter kurieren. Die Erkältung ist noch nicht ausgestanden auch wenn ich glaube, den Tiefpunkt (gestern abend) durchschritten zu haben. Mal schauen, wie's weitergeht.

richtig krank

Mann, bin ich krank! Ich lag praktisch den ganzen Tag im Bett. Mich schmerzen die Schultern, die Ellenbogen, der Rücken, das Becken, die Knie und die Fussgelenke. Dazu ein Schnupfen vom Schlimmsten. Ich habe Watte im Kopf... mein Körper hat nun Wochenende und verlangt nach Ruhe.

Kurzfassung der Woche

Am Dienstag hatte ich Periode. ;-) Es war Vollmond. Ein ganz schlechter Tag für mich. Gegen Mittag setzten zudem erste Gliederschmerzen ein und so machte Squash am Abend  auch nicht wirklich Spass. Ich merkte, dass ich krank werde. Ich begann trocken zu husten...

Am Mittwoch schon etwas mehr Husten und deutlich zunehmende Gliederschmerzen, abends  dann erstmals etwas Fieber. Das bekämpfte ich mit Neocitran und früh zu Bett gehen.

Gestern Donnerstag musste ich mich am Morgen richtig zum Aufstehen zwingen. Es verschwand zwar der Husten in Laufe des Tages, doch nun begann die Nase zu laufen. Und zwar richtig übel! Tagsüber Pretuval C und abends wieder Neocitran und tschüss ins Bett.

Heute Freitag schmerzt mich die Nase vom ständigen schneuzen und ohne Medikamente hätte ich den Arbeitstag wohl nicht gepackt.

Gerne wäre ich gestern und heute zuhause geblieben um mich zu schonen, doch weil ich die ganze Woche Teilnehmer einer betriebsinternen Schulung war, wollte ich die zwei Schlusstage nicht verpassen. Deshalb wählte ich die chemische Variante um mich einigermassen fit zu halten. Ich bin wirklich stark erkältet und ich weiss nicht, ob es noch schlimmer kommt oder ob es schon bald bessert und vorüber geht.

Das kommende Wochenende werde ich also wohl kaum auf einem Fahrrad sitzen (auch wenn es mich juckt weil der Wetterbericht recht gut ist). Ich habe schon oft gelesen, dass man sich nichts Gutes tut, wenn man krank sich weiter belastet. Es sei wichtig sich auszuruhen und dem Körper Erholung zu gönnen und nicht zusätzlichen Stress aufzubauen. Mal sehen, ob ich genug vernünftig bin. ;-)

keine Ferien

Phua! Endlich ist Freitagabend!

Anfang Woche hatte ich noch nicht viele Worte, denn vieles war wie immer. Ab Mittwoch war dann vollgas Arbeitswelt angesagt. Von frühmorgens bis spätabends. Während der Bürozeiten Sitzungen und Telefonkonferenzen, dazwischen Mailverkehr  und nachher Dokumente erarbeiten. Zweimal bis nach Mitternacht.  Hohe Aufmerksamkeit, grosse Anspannung, wenig Schlaf...

0 km Velo fahren, 0x Arbeitsweg. Am Dienstagabend Squash, sonst kein Sport.

Morgen Samstag habe ich mich mit Freunden für eine Bikerunde verabredet. Das freue ich mich drauf, auch wenn es bestimmt recht dreckig werden wird. Der viele Regen und die gestiegenen Temperaturen der letzten Tage haben alles aufgeweicht; das wird wohl eine Matschrunde werden. Ich werde versuchen, ein paar Bilder zu liefern.

nur kurz

Weil am Dienstag ja Neujahr war, haben wir die Squashstunden dieser Woche auf heute Donnerstag verschoben. Das war genau richtig, nach einem anstrengenden ersten Arbeitstag im neuen Jahr. Zum Glück ist morgen schon Freitag...

gut gerutscht

Das Leben besteht ja nicht nur aus Mountainbiken und Radfahren...

Heute wollten wir zusammen mit Freunden wieder einmal etwas in die Berge. Sonne, Schnee, Berge und etwas Bewegung, das war so in etwa die Idee.  Wir einigten uns auf "schlitteln" und damit war die Wahl des Ortes schnell getroffen. Wir verabredeten uns um die Mittagszeit an der Talstation zum Kerenzerberg. Die sieben Kilometer lange Schlittelbahn ist echt der Hit und bei den derzeit kalten Verhältnissen dürfte auch die Unterlage gut und schnell sein.

Schon auf dem Sessellift pfiff uns ein kalter Wind um die Ohren und da wir uns an einem Schattenhang bewegten, war auch nicht wirklich viel los mit Sonne. Man musste sich wirklich gut einpacken, damit man nicht gleich zu frieren begann. Oben am Berg war es um die -5° Grad, unten an der Talstation etwa -3° Grad. Brrr...

Nach etwa einem Drittel der Strecke kommt man an einer kleinen Alphütte vorbei, die in der Wintersaison als kleine Wirtschaft betrieben wird. Das war eine der wenigen Stellen, wo wirklich die Sonne zu sehen war und drum war schnell klar, wo wir heute einkehren werden. Die Schlittelstrecke war in einwandfreiem Zustand. Teilweise etwas eisig, meist jedoch super gut zu fahren. Dank nationalem Feiertag waren heute recht viele Leute unterwegs, die sich jedoch gut verteilten. Es waren viele, doch noch nicht zu viele. Eigentlich recht angenehm, weil auch die allgemeine Stimmung gut war.

Nach der letzten Abfahrt waren wir alle ziemlich durchgefroren und wollten nur noch so schnell wie möglich ins Auto und die Heizung auf Volltouren laufenlassen... ;-) . Auf dem Heimweg waren wir dann müde und zufrieden. Ein Sauerstoff-Flash der besonderen Art.