viel los

Diese Woche war geschäftlich extrem viel Druck da und abends versuchte ich mich dann noch im "Aufgaben machen"... da bieb dann einfach keine Zeit mehr, um noch im Blog zu schreiben.

Morgen folgt nun mein zweiter Schultag und ich kann mit einem guten Gefühl hingehen. Ich habe die erhaltenen Unterlagen neu sortiert und in themenspezifische Ordner abgelegt. Die allgemeinen Informationen und Einleitungen zu den Lehrmitteln habe ich gelesen und die letzten Lehrbücher, die ich alle online bestellt hatte, sind nun auch eingetroffen. So ist nun alles bereit.

Ich musste feststellen, dass ich mir neue Dinge nicht (mehr) so gut merken kann. Ich brauchte für die neun A4-Seiten Bewegungslehrstoff sicher drei Stunden um die Testfragen am Ende des Kapitels halbwegs sicher beantworten zu können. Die über 50 Seiten "Grundlagen der Entspannung" habe ich erst mal angelesen. Es sind vor allem die vielen Fremdwörter die mir noch zu schaffen machen. Ich kenne zwar sehr viele Abkürzungen und Begriffe der IT- und Telecom-Branche, doch diese vielen, vorwiegend medizinischen, Fachausdrücke sind mir im Moment noch etwas zu heftig. Beispiele gefällig? Kynästethik, Taktil, Vestibulär, Analysatoren und Rezeptoren, kognitive und sensomotorische Prozesse, kranial, kaudal, dorsal und ventral soll das Gleiche sein wie: superior, inferior, posterior und anterior....  Na ja. Das wird mit der Zeit dann schon kommen. Rom wurde ja auch nicht in einem Tag gebaut.

Bikezeugs

Auch wenn es keine Bilder gibt. Ich musste mich heute Nachmittag noch meinen Bikes widmen. Das INTENSE knarzte und auch das KISH begann gestern zunehmend zu knacken. Mal sehen, was man da machen kann. Ausserdem sind am KISH die hinteren Bremsbeläge ziemlich runtergefahren und da wollte ich auch noch ein paar Neue montieren.

Also packte ich das KISH zuerst auf dem Montageständer. Hinterrad raus, Bremsbeläge raus, neue rein, o.k. Nun demontierte ich die Kurbel und mit einer grossen Zange konnte ich auch die Innenlagerschalen demontieren. Ich putzte alles feinsäuberlich, schmierte alle Teile und baute es wieder zusammen. Eine kurze Testfahrt... Das Knacken ist weg. Gut. Die hintere Bremse schleift ein wenig. Ich entscheide mich, den Bremsattel neu auf die Scheibe auszurichten und das bringt dann auch den gewünschten Erfolg. Nun funktioniert das KISH wieder bestens.

Beim INTENSE kriege ich die Lagerschalen nicht weg. Ich reinige also nur die Kurbelarme und schmiere die Lager von aussen. Doch das Knacken ist nicht weg. Ich drücke am Bike herum um das Geräusch besser orten zu können. Irgendwie scheint es mit der hinteren Federung zusammen zu hängen. Das Bike kommt nochmals auf den Ständer und ich kontrolliere alle Befestigungen. Und siehe da: die Befestigungsschraube am untersten Gelenk sitzt nicht ganz fest, während alle anderen ganz fest gezogen sind. Ich ziehe die Schraube fest... é voila: Das Knacken ist weg. O.K. Wieder etwas gelernt.

Sonntagsausflug

Heute mittag unternahm ich zusammen mit meiner Frau einen Radausflug rund um den Flughafen. Wir starteten in Kloten und fuhren gemütlich via Rümlang und Oberglatt bis zu den Verpflegungsständen am anderen Ende der Pisten. Dort machten wir eine Pause, sassen in der Sonne und beobachteten die startenden und landenden Flugzeuge. Natürlich hatte es viele Leute. Kein Wunder. Heute war es noch etwas wärmer als gestern und das Thermometer kratzte schon an der 20° Grad Marke. Wer nach draussen konnte, der machte das auch. Es war echt genussreich.

erster 100er

Meine Bikekumpels hatten dieses Wochenende schon andere Pläne, doch der Wetterbericht war so gut, dass ich mich locker alleine auf den Weg mache. Gegen halb elf Uhr zeigte das Aussenthermometer schon 10° Grad und es sollte noch gegen 16, 17 Grad warm werden. Bombenwetter - für Ende Februar!

Ich nahm das INTENSE aus der Garage, weil ich auf den Pfannenstiel und dann das Meilemer-Tobel herunter wollte. Ausserdem hatte ich Lust auf Komfort. Doch: Schon auf den ersten Metern begann das Tretlager zu knacken. Widerlich. Sobald der Druck aufs Pedal zunimmt, knarzt und knistert es. Nach ein paar Kilometer drehe ich um. So geht das nicht. Das raubt mir die Nerven. Ich fahre wieder zurück und will in der Garage kurz die Kurbeln demontieren und das Innenlager neu schmieren. Doch: Aus das geht nicht. Für diese Art von Innenlager fehlt mir das entsprechende Werkzeug...

Nicht lange fackeln. Den Tacho vom INTENSE ans KISH stecken und einfach umsteigen. Fahre ich halt Hardtail und nicht Fully. Das ist der Luxus von mehreren Bikes! :-) Unterwegs komme ich durch ein Wohngebiet mit vielen neuen, modernen Einfamilienhäusern. Fand ich noch spannend.

Ich fahre auf vielen Radwegen bei herrlich mildem Wetter in Richtung Uster, von da nach nach Egg und dann hoch auf den Pfannenstiel. Das letzte Stück zum Aussichtsturm ist knackig steil, doch dann folgt das Objekt meiner Begierde, der Wanderweg runter bis nach Meilen am Zürichsee. Das Meilemer Tobel ist ein Traum-Wanderweg-Singletrail. Oben schnell und steil, dann auf einem super präparierten Wanderweg und unten mit vielen Treppen und Stufen. Cool! das hat sich wirklich gelohnt!

Unten angekommen, fahre ich dem Seeufer entlang in Richtung Zürich, bevor ich dann beim Bahnhof Tiefenbrunnen an einer Bäckerei vorbei fahre. STOP! Umdrehen. Das ist der ideale Ort für eine grössere Pause. Ich kaufe ein kleines Sandwich, ein Berliner und einen Kaffe und setzte mich draussen an ein Tischchen in die Sonne. Sehr schön! Mittlerweile war es über 15° Grad. Der Imbis schmeckte mir so gut, dass ich gleich noch einen zweiten Berliner und einen zweiten Kaffee holte. :-)

Ich entschloss mich dann, quer durch die Stadt zu fahren und via Käferberg (Foto links) und Hönggerberg zum Katzensee zu fahren. Dort stellte ich fest, dass ich hinten langsam Luft verliere. Ich habe aber keine Lust um zu reparieren und deshalb entschliesse ich mich, bei einer Garage nachzupumpen und dann zu sehen, wie lange es dauert, bis der Druck wieder nachlässt. Ein paar Kilometer hat es dann auch gereicht, doch kurz vor Dielsdorf habe ich mich dann doch entschieden, anzuhalten und den Schlauch zu wechseln. Was sein muss, muss sein.

Mittlerweile war es späterer Nachmittag und ich war auch schon ziemlich müde. Genau richtig, um den Tag mit gemütlichem nach Hause rollen zu beenden. Nur keine Eile. Geniessen. Als ich dann bei tiefstehender Sonne vor der Garage den Bikecomputer durchklickte, war ich positiv überrascht: 103 Kilometer! Supercool! Das ist der erste Hunderter dieses Jahr. Der Tacho sagt: 103km., 5:03 Std., 1'080 Hm

erster Schultag

Heute Morgen um 08:30 Uhr startete der Ausbildungslehrgang zum Vital-Trainer. Teilnehmerkreis: 14 Frauen und ich... ;-)

Am Morgen standen vier Lektionen Bewegung auf dem Stundenplan und am Nachmittag dann vier Lektionen Grundlagen der Entspannung. Echte Herausforderungen. Wir bekamen zwei dick gefüllte Ordner mit kursbegleitenden Arbeitsunterlagen und zusätzlich muss ich noch verschiedene Bücher kaufen, die in den nächsten Monaten Schritt für Schritt gelesen, verarbeitet und verstanden sein sollen. Heavy! Ich habe vorhin noch kurz nachgesehen. Die Bewegungslektionen von heute werden auf etwa 10 Seiten beschrieben. Die Grundlagen der Entspannung brauchen dann schon fast 60 Seiten. Das muss ich nun bis zum nächsten Freitag aufarbeiten. Hey, hey... das geht ja gleich richtig los!

Dieser Schultag hat mich gefordert. Ich bin nun müde und werde heute wohl nicht mehr alt... Es scheint, dass ich "lernen" erst wieder lernen muss.

Es war ein spannender Tag.     Nun freue ich mich auf die die morgige Biketour...

my name is ...

Seit ich blogge, habe ich wohl noch nie über eine Fernsehserie berichtet.Einmal ist immer das erste Mal und so will ich es heute also tun. Seit ein paar Monaten läuft jeweils am Donnerstag auf ORF1 die zweifellos amerikanische Serie my name is Earl.

Es geht dabei um einen kauzigen Typen, der irgendwie ein Erleuchtungserlebnis hatte und daraufhin eine lange Liste seiner Sünden niederschrieb. Das war nun sein Karma. Er sah es als Aufgabe an, alles wieder gut zu machen um so sein Karma zu bereinigen. (Nette Idee). Jede Serie zeigt nun eine dieser Sünden und vor allem natürlich, wie Earl (und sein Bruder) damit umgeht. Vieles ist völlig überzogen dargestellt, doch im Grundsatz finde ich die Sendung noch nett und witzig aufgemacht. Etwas für die Seele. Mal kein Mord und Totschlag und keine Arztserie.

Leider kommt die Sendung jeweils ziemlich spät abends und so wichtig finde ich es dann doch nicht, dass ich mich mit dem Videorekorder herumschlagen würde. Deshalb habe ich bisher erst vielleicht 6 oder 7 Sendungen gesehen. Und ja, heute auch eine. Bisher fand ich alle Serienteile ganz nett. Vielleicht liegt es auch daran, weil eine Sendung nur etwa eine halbe Stunde dauert. ;-)

Ich mach mir wohl auch mal so eine Liste..........................

erste Konsequenzen

O.K. Ich habe mich heute also zum Kurs angemeldet. Dadurch musste ich natürlich auch gleich das Gespräch mit meinem Arbeitgeber suchen um die kommenden Freitage auch wirklich frei zu kriegen. Das war zum Glück kein Problem.

Abends traf ich dann meine Bikekumpels für die Vorbesprechung der geplanten Tessinferien Ende März. Wir werden 8-9 Personen sein, wobei zwei Teilnehmer gute lokale Kenntnisse haben und viele schöne Singletrails in der Umgebung von Lugano kennen. Zur Debatte stand eine Mehrtagestour, wie die von Jürg vorgeschlagene Top of Ticino Route, oder die Variante Hotel mit sternförmigen Tagestouren. Es gibt für beide Varianten Vor- und Nachteile. Liegt Ende März im Tessin auf 1'800m.ü.M. noch Schnee?

Ich geb's zu... Ich habe erst ganz zum Schluss erzählt, dass ich nicht die geplanten 4 Tage biken kann, weil ich am Freitag ja nun zur Schule muss. Es bleiben für mich also nur 2 Tage, Samstag und Sonntag. Und wenn ich Anschluss an die Gruppe finden will, ist die Variante Hotel für mich natürlich einfacher. Deshalb bin ich froh, dass es zum Schluss auch so herausgekommen ist. Vielen Dank an Alle.

erste Entscheidungen

Heute Mittag hatte ich so etwas wie ein Vorstellungsgespräch.

Ich interessiere mich für die Ausbildung zum Vitaltrainer bei der Klubschule migros und diese startet bereits am kommenden Freitag, 22.02.2008. Immer Freitags, zwei Jahre lang. Eigentlich hätte man Anfang Februar ein Schnupperanlass besuchen sollen, an dem man die Eignung für sich und für die Schule abklären konnte, doch dafür war es nun halt einfach zu spät. Es gibt nur ein Kurstermin pro Jahr. Also jetzt, oder erst wieder in einem Jahr.

Ich traf also den Kursverantwortlichen und wir konnten im Gespräch viele Fragen klären und uns ein etwas besseres Bild voneinander machen. Es hat noch Platz. Es liegt nun an mir, zu entscheiden.

Von der Sache her, spricht nicht mehr viel dagegen. Wenn ich künftig anderen Menschen zu mehr Lebensqualität verhelfen will, muss ein Basiswissen einfach da sein. Die Grundlagen von Anatomie, Ernährung, Bewegung und Entspannung sind einfach wichtig. Das Angebot an weiteren Themen wie Lernmethodik, Planung, Lektionsaufbau, etc. p.p. ist gut. Aqua-Fit und Nordic Walking kenne ich noch nicht, könnte mich aber bestimmt gut damit anfreunden.

Einziger Wehrmutstropfen ist "die Verpflichtung". Ich wollte mich eigentlich nicht so schnell entscheiden und mich nicht gleich wieder an etwas binden. Und nun gleich für zwei Jahre... nur, ein Jahr warten/verschenken, will ich auch nicht.