viel los

Diese Woche war geschäftlich extrem viel Druck da und abends versuchte ich mich dann noch im "Aufgaben machen"... da bieb dann einfach keine Zeit mehr, um noch im Blog zu schreiben.

Morgen folgt nun mein zweiter Schultag und ich kann mit einem guten Gefühl hingehen. Ich habe die erhaltenen Unterlagen neu sortiert und in themenspezifische Ordner abgelegt. Die allgemeinen Informationen und Einleitungen zu den Lehrmitteln habe ich gelesen und die letzten Lehrbücher, die ich alle online bestellt hatte, sind nun auch eingetroffen. So ist nun alles bereit.

Ich musste feststellen, dass ich mir neue Dinge nicht (mehr) so gut merken kann. Ich brauchte für die neun A4-Seiten Bewegungslehrstoff sicher drei Stunden um die Testfragen am Ende des Kapitels halbwegs sicher beantworten zu können. Die über 50 Seiten "Grundlagen der Entspannung" habe ich erst mal angelesen. Es sind vor allem die vielen Fremdwörter die mir noch zu schaffen machen. Ich kenne zwar sehr viele Abkürzungen und Begriffe der IT- und Telecom-Branche, doch diese vielen, vorwiegend  medizinischen, Fachausdrücke sind mir im Moment noch etwas zu heftig. Beispiele gefällig?  Kynästethik, Taktil, Vestibulär, Analysatoren und Rezeptoren,  kognitive und sensomotorische Prozesse, kranial, kaudal, dorsal und ventral soll das Gleiche sein wie: superior, inferior, posterior und anterior....   Na ja. Das wird mit der Zeit dann schon kommen. Rom wurde ja auch nicht in einem Tag gebaut.

Sonntagsausflug

Heute mittag unternahm ich zusammen mit meiner Frau einen Radausflug rund um den Flughafen. Wir starteten in Kloten und fuhren gemütlich via Rümlang und Oberglatt bis zu den Verpflegungsständen am anderen Ende der Pisten. Dort machten wir eine Pause, sassen in der Sonne und beobachteten die startenden und landenden Flugzeuge. Natürlich hatte es viele Leute. Kein Wunder. Heute war es noch etwas wärmer als gestern und das Thermometer kratzte schon an der 20° Grad Marke. Wer nach draussen konnte, der machte das auch. Es war echt genussreich.

erster Schultag

Heute Morgen um 08:30 Uhr startete der Ausbildungslehrgang zum Vital-Trainer. Teilnehmerkreis: 14 Frauen und ich... ;-)

Am Morgen standen vier Lektionen Bewegung auf dem Stundenplan und am Nachmittag dann vier Lektionen Grundlagen der Entspannung. Echte Herausforderungen. Wir bekamen zwei dick gefüllte Ordner mit kursbegleitenden Arbeitsunterlagen und zusätzlich muss ich noch verschiedene Bücher kaufen, die in den nächsten Monaten  Schritt für Schritt gelesen, verarbeitet und verstanden sein sollen. Heavy! Ich habe vorhin noch kurz nachgesehen. Die Bewegungslektionen von heute werden auf etwa 10 Seiten beschrieben. Die Grundlagen der Entspannung brauchen dann schon fast 60 Seiten. Das muss ich nun bis zum nächsten Freitag aufarbeiten. Hey, hey... das geht ja gleich richtig los!

Dieser Schultag hat mich gefordert. Ich bin nun müde und werde heute wohl nicht mehr alt... Es scheint, dass ich "lernen" erst wieder lernen muss.

Es war ein spannender Tag.      Nun freue ich mich auf die die morgige Biketour...

my name is ...

Seit ich blogge, habe ich wohl noch nie über eine Fernsehserie berichtet.Einmal ist immer das erste Mal und so will ich es heute also tun. Seit ein paar Monaten läuft jeweils am Donnerstag auf ORF1 die zweifellos amerikanische Serie my name is Earl.

Es geht dabei um einen kauzigen Typen, der irgendwie ein Erleuchtungserlebnis hatte und daraufhin eine lange Liste seiner Sünden niederschrieb. Das war nun sein Karma. Er sah es als Aufgabe an, alles wieder gut zu machen um so sein Karma zu bereinigen. (Nette Idee). Jede Serie zeigt nun eine dieser Sünden und vor allem natürlich, wie Earl (und sein Bruder) damit umgeht. Vieles ist völlig überzogen dargestellt, doch im Grundsatz finde ich die Sendung noch nett und witzig aufgemacht. Etwas für die Seele. Mal kein Mord und Totschlag und  keine Arztserie.

Leider kommt die Sendung jeweils ziemlich spät abends und so wichtig finde ich es dann doch nicht, dass ich mich mit dem Videorekorder herumschlagen würde. Deshalb  habe ich bisher erst vielleicht 6 oder 7 Sendungen gesehen. Und ja, heute auch eine. Bisher fand ich alle  Serienteile ganz nett. Vielleicht liegt es auch daran, weil eine Sendung nur etwa eine halbe Stunde dauert. ;-)

Ich mach mir wohl auch mal so eine Liste..........................

erste Konsequenzen

O.K. Ich habe mich heute also zum Kurs angemeldet. Dadurch musste ich natürlich auch gleich das Gespräch mit meinem Arbeitgeber suchen um die kommenden Freitage auch wirklich frei zu kriegen. Das war zum Glück kein Problem.

Abends traf ich dann meine Bikekumpels für die Vorbesprechung der geplanten Tessinferien Ende März. Wir werden 8-9 Personen sein, wobei zwei Teilnehmer gute lokale Kenntnisse haben und viele schöne Singletrails in der Umgebung von Lugano kennen. Zur Debatte stand eine Mehrtagestour, wie die von Jürg vorgeschlagene Top of Ticino Route, oder die Variante Hotel mit sternförmigen Tagestouren. Es gibt für beide Varianten Vor- und Nachteile. Liegt Ende März im Tessin auf 1'800m.ü.M. noch Schnee?

Ich geb's zu... Ich habe erst ganz zum Schluss erzählt, dass ich nicht die geplanten 4 Tage biken kann, weil ich am Freitag ja nun zur Schule muss. Es bleiben für mich also nur 2 Tage, Samstag und Sonntag. Und wenn ich Anschluss an die Gruppe  finden will, ist die Variante Hotel für mich natürlich einfacher. Deshalb bin ich froh, dass es zum Schluss auch so herausgekommen ist. Vielen Dank an Alle.

erste Entscheidungen

Heute Mittag hatte ich so etwas wie ein Vorstellungsgespräch.

Ich interessiere mich für die Ausbildung zum Vitaltrainer bei der Klubschule migros und diese startet bereits am kommenden Freitag, 22.02.2008. Immer Freitags, zwei Jahre lang. Eigentlich hätte man  Anfang Februar ein Schnupperanlass besuchen sollen, an dem man die Eignung für sich und für die Schule abklären konnte, doch dafür war es nun halt einfach zu spät. Es gibt nur ein Kurstermin pro Jahr. Also jetzt, oder erst wieder in einem Jahr.

Ich traf also den Kursverantwortlichen und wir konnten im Gespräch viele Fragen klären und uns ein etwas besseres Bild voneinander machen. Es hat noch Platz. Es liegt nun an mir, zu entscheiden.

Von der Sache her, spricht nicht mehr viel dagegen. Wenn ich künftig anderen Menschen zu mehr Lebensqualität verhelfen will, muss ein Basiswissen  einfach da sein. Die Grundlagen von Anatomie, Ernährung, Bewegung und Entspannung  sind einfach wichtig. Das Angebot an weiteren Themen wie Lernmethodik, Planung,  Lektionsaufbau, etc. p.p. ist gut. Aqua-Fit und Nordic Walking kenne ich noch nicht, könnte mich aber bestimmt gut damit anfreunden.

Einziger Wehrmutstropfen ist "die Verpflichtung". Ich wollte mich eigentlich nicht so schnell entscheiden und mich nicht gleich wieder an etwas binden. Und nun gleich für zwei Jahre... nur, ein Jahr warten/verschenken, will ich auch nicht.

an Spannung zugenommen

Soviel ist klar: Mein Leben hat -zumindest für mich- deutlich an Spannung gewonnen, seit ich meinen Job gekündigt habe. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass ich ja nicht einfach den Job oder Arbeitgeber zu wechslen gedenke, sondern dass ich so quasi "aussteigen" will.

Wobei "aussteigen" in meinem Fall eigentlich ein viel zu grosses Wort ist. Ich will einfach vermehrt darauf schauen, was aus meiner ganz persönlichen Sicht Sinn macht und was nicht. Ich möchte versuchen, meinem Tun selbst sinngebend zu sein und als Konsequenz daraus, die unsinnigen Tätigkeiten  zu unterlassen. Meine "nachpupertäre Midlifecrisis" zeigt mir zudem an, dass auch in meinem Leben das Ende des goldenen Fadens immer näher kommt und dass der Weg, der noch vor mir liegt, wohl kürzer sein wird, als der, den ich schon hinter mir habe. Stünde ich jetzt in der Lebensmitte, müsste ich ja schon 90 Jahre alt werden...

Die Jahre verfliegen  und manchmal denke ich, ich werde nur noch älter. Mir zerinnt das Leben wie Sand zwischen den Fingern. Ja, auch deshalb habe ich diese Bremse gezogen und möchte einmal stillstehen und tief nachdenken.  Das gute Geld meines technokratischen Jobs ist mir die Zeit nicht mehr wert, die ich dafür verbrauche. Es sind immer die acht besten Stunden des Tages und da wäre es doch schon sehr hilfreich, wenn ich daraus etwas Freude oder Erfüllung gewinnen könnte, als das in den letzten Jahren der Fall war. Am Schluss empfand ich  wie Charlie Chaplin. Nichts, Leere. Nur ein kleines Rad in einer grossen Maschine. In genauen Prozessen funktionierend. Das ist mir nun zu wenig!

Ich werde mir keinen "mir angestammten" Job mehr suchen. Ich will mich wieder verselbständigen.

Einschub: Von 1994 bis 2001 arbeitete ich selbständig und versuchte dabei als DokuMenzi, Facility-Management, CAD-basierende Management  Systeme zu verkaufen, zu installieren und zu betreuen. Leider war damals dafür nicht wirklich ein Markt (heute auch nicht, da man gerade bei Dokumentationen besonders gerne spart). Deshalb lag meine Kerntätigkeit in dieser Zeit im Dokumentieren von Verkabelungsinfrastrukturen für IT-Netzwerke und Telefonanlagen für Grosskunden (resp. deren Lieferanten). Ich arbeitete im Auftragsverhältnis als Unterstützung für Projektleiter und übernahm  bei Gelegenheit auch gesamte Implementationsprojekte inkl. Dokumentation. So kam ich unter Anderem 1999 zu meinem jetztigen Arbeitgeber, der dauernd neue Projekte auf Lager hatte und mich immer weiter beschäftigte. 2001 wurde mir dann eine Position als Teamleiter angeboten und das war dann auch der Zeitpunkt, von wo ich wieder als Angestellter durchs Berufsleben ging.

So beim Schreiben fällt mir auf, dass ich beruflich scheinbar einem 7-Jahres-Zyklus unterliege. 7 Jahre selbständig (94-01), 7 Jahre angestellt (01-08)  und nun? Wieder 7 Jahre selbständig?

Und wenn selbständig, wie? was? wodurch generiere ich in Zukunft mein Einkommen? Ja, es hat an Spannung zugenommen...

PS: In meinem neu eingerichteten Forum versuche ich u.A. meine diesbezüglichen Gedanken etwas zu strukturieren. Die geschäftsrelevanten Überlegungen sind jedoch nur für registrierte Benutzer sichtbar. Ich würde mich auch da über ein paar zusätzliche Leser freuen. Für die Registrierung schickt man mir einfach ein kurzes Mail an beat[at]dokumenzi.ch und danach richte ich gerne einen Benutzeraccount ein.

weniger km

Seit einer Woche ist das Wetter stabil. Schön, aber kalt. Der Jahreszeit entsprechend kalt. Frühmorgens ist es immer unter Null und oft neblig. Am Nachmittag wärmt dann die Sonne auf 5 - 7 Grad auf. Eigentlich ideal um mit dem Bike zur Arbeit zu fahren...

Bisher nahm ich die ganze Woche das Auto und ob ich morgen aufs Bike steige, ist auch noch nicht entschieden. Im Vergleich zu früheren Jahren setzt mit die Kälte irgendwie mehr zu. Ich friere nur ungern und auf gefrorenem Boden oder  im Dunkeln zu biken ist zwar spannend, anders rum betrachtet aber auch gefährlich.  Jetzt kommt ein Allgemeinplatz: und mit zunehmendem Alter werden Stürze und die Folgen daraus immer unangenehmer. Man bricht sich leichter was und heilt auch nicht mehr so schnell, wie in jungen Jahren. Das sind einfach Fakten. Die Risikobereitschaft -oder zumindest meine Risikobereitschaft- nimmt mit zunehmendem Alter ab. Letzten Winter stürzte ich zwei Mal. Zuerst einmal leicht und dann einmal heftig. Seither bin  vielleicht das eine oder andere Mal hingefallen, doch ernsthafte Verletzungen liessen sich glücklicherweise vermeiden. auf-Holz-klopf. Das soll nach Möglichkeit auch so bleiben.  Auch deshalb nehme ich diesen Winter öfters mal das Auto.

Das hat natürlich Auswirkungen auf die gefahrenen Kilometer. Im Januar 2006 fuhr ich  670 Kilometer Rad, im Januar '07  560 und dieses Jahr  noch 316. Das ist nur noch halb so viel, wie vor zwei Jahren...   Und trotzdem bin ich zufrieden und fühle mich gut. Denn ganz ehrlich, in all den Jahren zuvor, fuhr ich im Januar vielleicht gar nicht oder nur ganz wenige 100 Kilometer. Es ist also noch immer der drittbeste Januar.

ausruhen und entspannen...

Wir haben lange geschlafen und dann ausgiebig gefrühstückt. Noch eine Tasse Kaffee, die Zeitung nochmals durchblättern... schön.

Wir wollten wieder einmal Schlittschuh laufen, das haben wir diesen Winter noch nie gemacht (im letzten Winter wohl gar nie).  Wir suchten also unsere alten Schlittschuhe im Keller und machten uns dann auf den Weg zur Eishalle Bülach.

In meiner Erinnerung an Schlittschuh laufen tauchen immer wieder schmerzende oder frierende Füsse auf und als ich dann in die Schlittschuhe stieg merkte ich bald, wo das Problem liegt. Die Schuhe sind zu schmal. Es drückt mir die Füsse an der breitesten Stelle zusammen und dadurch ist die Durchblutung der Zehen gestört.

Wie auch immer. Wir stiegen aufs Eis und die ersten Meter waren ganz schön wackelig. Es rutscht zwar, könnte nach meinem Dafürhalten aber  irgendwie noch besser gleiten. Ich muss mich ziemlich nach vorne lehnen um etwas in Fahrt zu kommen. ... ich/wir werden alt ... nur kein Risiko ... nur nicht stürzen   ... das schult das Gleichgewicht ...  Doch immerhin, man verlernt es nicht ganz und nach ein paar Runden wird man wieder sicherer.

Ach ja: Nach etwa einer halben Stunde musste ich unbedingt mal aus den Schuhen. Die Zehen waren fast gefühllos und die Füsse schmerzten. Mein zweiter Einsatz war dann nur von kurzer Dauer. Sollten wir wiedermal gehen, würde ich besser Schlittschuhe mieten. Schlechter kann es nicht sein.

Später sind wir noch ans Seebecken von Zürich gefahren und haben uns da eine Wurst vom Grill gegönnt. Wir sind am Seeufer gesessen und haben den herrlichen Sonntag genossen. Wie Tausende anderer auch. Das war sehr schön und interessant. Sonntage sind schön. ;-)

Und nochwas. Abends habe ich noch beide Bikes geputzt und eingeölt. Nun sind sie wieder top einsatzbereit. Morgen möchte ich mit dem KISH zur Arbeit fahren. Alles ist bereit.