Ende

Ende März

Ich habe die Kilometerstatistik aktualisiert und hier abgespeichert. Mit der Entwicklung an sich bin ich zufrieden. Meine sportlichen Aktivitäten steigerten sich im Tagesdurchschnitt von 42 Minuten im Januar, auf 59 im Februar und nun auf eine Stunde und 3 Minuten. Das finde ich o.k. Eine Stunde Sport pro Tag finde ich die richtige Zielgrösse um fit zu bleiben. Klar. Im Vergleich zu 2006 und 2007 hinke ich ziemlich hinterher, doch das stört mich nicht. Eine Stunde ist o.k.

Ende Winterpokal

Heute ist der letzte Tag des Winterpokals von Rennrad-News.de. Auch da bin ich zufrieden. Es war wirklich lässig, ein Teil der Aargauer Sterne zu sein und das Treffen vom 16. März war in diesen fünf Monaten des gemeinsamen virtuellen Trainierens bestimmt das Highlight. Da wurde die Virtualität überwunden und wir trafen uns in dieser dreidimensionalen Welt. Wir sind auf Rang 110 von insgesamt 290 gelandet. Gutes Mittelfeld. So sehe ich das auch. Unsere beste Plazierung war mal kurz Rang 99, so um die Weihnachtszeit. In den letzten zwei Monaten haben wir dann durch Ferien, Militär oder sonstigen Unpässlichkeiten wieder an Boden verloren. Egal. Ich denke uns Allen hat es Spass gemacht und den einen oder anderen Zusatzkilometer gebracht. Ziel erreicht. Danke.

Tessin-Weekend

Am Freitagabend holten mich Jürg und Salvatore wie vereinbart am Bahnhof Lugano ab und brachten mich zum Hotel. Dort sassen im Restaurant die übrigen Bikefreunde, die nach dem Essen nun bei Dessert, Kaffe und Coupe Hawai angelangt waren. Alle machten einen superzufriedenen Eindruck, die Stimmung war wirklich hervorragend. Die ersten zwei Tourtage haben alle begeistert und auch etwas ermüdet und so hatten sie viel zu erzählen. Sehr schön. ;-)

Am Samstagmorgen starteten wir dann um 10:00 Uhr zu meiner ersten Tour. Für alle Anderen war es nun schon die Dritte. Die äusseren Bedingungen waren hervorragend! Der Boden trocken, es war sonnig, und die Temperatur kratzte im Tagesverlauf die 20° Grad Marke! Super!

Wir waren eine Gruppe von 9 Bikern und hatten einen lokalen Führer, der wirklich spitzenmässige Singletrails kannte und uns "sein Hausrevier" zeigte. So macht biken einfach sensationell Spass! Man muss nie auf eine Karte schauen oder sich sonstwie um den Streckenverlauf kümmern und sieht dennoch besten Strecken. So hat man maximal Zeit, die Aussicht zu geniessen oder während der Fahrt etwas mit den Kumpels zu quatschen. Drum natürlich: "Vielen Dank, Boris! Ich weiss, dass wir hier, im Zürcher Unterland keine vergleichbaren Mountainbiketouren bieten können, doch ein paar schöne Trails haben wir auch. Wenn Du einmal in der Gegend bist und den einen oder anderen Tag Zeit hast, würden wir Dir auch unsere Hometrails zeigen."

Deshalb fragt nun bitte nicht, auf welchen Berg wir gefahren sind und durch welche Ortschaften wir gekommen sind. Ich bin einfach mitgefahren und habe jeden Meter genossen. Obwohl... es war auch richtig anstrengend. Zuerst hatte ich hinten einen Plattfuss (Durchschlag) und dann litt ich  auf dieser steilen Asphaltstrasse doch ziemlich. Ich fuhr lange in den kleinsten Gängen und hatte stetig Puls 155-165... Diese langen, steilen Stücke bin ich noch nicht gewohnt und hier merke ich meine derzeitigen 95 Kilo natürlich am Stärksten. Das es steil war, bestätigte auch mein Bikecomputer. Zwischen Kilometer 7 und 17 überwanden wir 920 Höhenmeter. Macht also 9,2 Steigungsprozent im Durchschnitt. Im obersten Stück mussten wir dann die Bikes noch etwas hochtragen. Der anschliessende Downhill belohnte dann jedoch wirklich dafür.

In einem schönen Grotto kehrten wir dann alle ein und genossen herrliche Tagliatelle an einer Tomatenpilzcremesauce. Super gut und super nahrhaft, einfach genau richtig. Dann war eigentlich nur noch Genussbiken angesagt. Singletrailsurfen durch Kastanienwälder. Abfahrten über herrliche Alpwiesen, humane Steigungen. Alles was das Mountainbikeherz begehrt. Das Lächeln im Gesicht ist fast nicht mehr wegzukriegen! Der Tacho sagt: 43 km., 4:21 Std., 1'520 Hm.

Heute Sonntag teilten wir uns dann in zwei Gruppen. Die Wellness-Gruppe (wo müde Biker in warmem Wasser entspannen wollten) und die Bike-Gruppe, wo ich natürlich dazugehörte. Wir wollten nochmals die Donnerstagstour fahren, weil die allen Beteilugten supergut gefallen hat und gut in unseren Zeitplan passte (wir wollten so um 15:00 Uhr den Heimweg antreten). Was soll ich sagen.... ich habe heute kein einziges Foto gemacht... keine Zeit ;-) ... musste immer lächeln ;-) ... ich schätze den Singletrailanteil mal so auf 60% Prozent! Macht 18 Kilometer Singletrails für Heute ;-) ... super... super... Der Tacho sagt: 30 km., 3:00 Std., 1'100 Hm.

Nach der Tour konnten wir im Hotelrestaurant noch leckere Spaghetti essen um unsere Kohlenhydratspeicher wieder zu füllen. Danach noch duschen und alle Bikes und das Gepäck in die zwei Fahrzeuge laden. Als ich bei der Wegfahrt auf die Uhr schaue, ist es gerade kurz vor drei Uhr. Perfekt. Die Heimfahrt hat dann bestens geklappt. Vor dem Gotthardtunnel war nur ein sehr kurzer Stau, ansonsten konnten wir immer flüssig zufahren. Bei Christian gab es dann noch zum krönenden Abschluss Kaffe und Kuchen. Danke auch dafür. Bald schon standen wir auch vor unserer Haustüre und ich konnte meine Sachen auspacken und mich von von Allen verabschieden. Danke. Danke. Das war ein wirklich sehr schönes Wochenende.

ich muss

... noch schnell bloggen.

Schon ist Donnerstagabend, Morgen ist Schule und danach fahre ich direkt in die Südschweiz, nach Lugano. Dort treffe ich auf meine Bikefreunde, welche schon seit heute dort am biken sind. Dieses Tessinweekend haben wir ja schon länger im Auge und hier im Blog berichtete ich bisher hier und hier darüber.

Diese Arbeitswoche war mit nur 3 Tagen ungewöhnlich kurz und vielleicht auch deshalb besonders vollgepackt. Ich habe noch Arbeit mitgenommen, die ich morgen während der dreistündigen Zugfahrt noch erledigen will. Ich muss.

Abends war ich dann meist ziemlich fertig. Nur am Dienstagabend bin ich die Anatomie-Begriffe nochmals etwas durchgegangen. Trotzdem fühle ich mich ausreichend vorbereitet, denn morgen Nachmittag wird mit dem Thema Ernährung ein neues Fach starten und so musste ich nur für den Morgen lernen. Und das passt.

Ich freue mich also auf Morgen, auf die Reise ins Tessin und auf zwei tolle Biketage mit guten Freunden. Hier wird es darum schon wieder ein paar Tage ruhig bleiben. Vermutlich kann ich erst am Montag berichten (und ein paar Fotos zeigen). Allen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende!

rumgetrödelt

Als ich um 09:00 Uhr das erste mal aufwachte, war es draussen sonnig und schön. Es sah kalt aus, doch immerhin sonnig. Der Wetterbericht von gestern schien sich zu bewahrheiten. Am Morgen noch recht schön, dann zunehmend wolkiger und im Laufe des Nachmittags wieder langsam einsetzender Regen oder Schnee.

Nach der Morgentoilette entschied ich mich trotzdem, mich wieder ins warme Bett zu legen und noch ein paar Stunden zu schlafen, dösen, träumen... herrlich diese Ostern. Ich habe richtig viel geschlafen - und das hat mir gut getan.

Es war dann schon ziemlich gut Mittag, als wir alle richtig ausgeschlafen und langsam hungrig aus dem Bett gestiegen sind und uns ein leckeres Frühstück, mit Frischbackbrötchen, Konfitüre von Mutter, Fruchtyoghurt, Eiern, Orangenjus und allem was sonst noch dazu gehört, zubereitet haben. Herrlich. Tief einatmen, den Moment geniessen und ausatmen...

Den Nachmittag hatte ich zur freien Verfügung, da meine Frau mit einer ihrer Freundinnen unterwegs war. Klar war, dass ich noch ein, zwei Stunden biken will und dass ich noch etwas lernen sollte. Ich testete das Wetter auf dem Sitzplatz. Brrr. Frisch. etwa 2°, 3° Grad, windig, zunehmend bewölkt. Nicht mehr wirklich top. Dann büffle ich doch  lieber noch etwas Anatomie oder Trainingslehre.

So um 14:00 Uhr war langsam klar, dass das Wetter nicht mehr besser, sondern nur noch schlechter wird. Wenn ich also noch aufs Bike will, dann sollte ich langsam vorwärts machen. Ich hole die Bikekleider aus dem Keller und ziehe mich um. Dann den Rucksack überprüfen: Geld, Handy, Werkzeug, Ersatzschlauch, Pumpe, Zusatzjacke, Not-Food. Alles da. Dann das Stirnband anziehen, Helm drüber, die Langfingerhandschuhe, so, nun noch den Hausschlüssel in die Hand, und dann kann's endlich losgehen.

Es schneit ganz leicht. Die Strassen sind noch trocken, doch der Himmel ist wolkenverhangen und es sieht nach zunehmendem Schneegestöber aus. Ich entschliesse mich, die genau gleiche Runde zu fahren, die ich am 22. November 2007 als Nightride schon einmal gefahren bin. Ich will auf Asphalt bleiben um möglichst wenig nass oder dreckig zu werden und ausserdem will ich einfach etwas kurbeln und mir dabei das vorher gelernte nocheinmal etwas durch den Kopf gehen lassen. Dafür ist eine Strecke, die man bereits kennt, genau richtig.

Das Schneegestöber nimmt langsam zu und zweitweise peitscht der Wind ganz kräftig über die Felder. Ich hätte früher starten sollen... Wie auch immer. Ich versuche dennoch zu geniessen. Ich wollte nicht nur auf den Asphalt vor das Vorderrad starren, sondern mich aufrichten, aufsehen und die Umgebung wahrnehmen. Locker sitzen und treten, mich an Steigungen möglichst wenig verkrampfen. Radfahren ist eine harmonische Bewegung. Ein Fliessen, nicht ein Stossen oder Zerren. Ganz ruhig, gleichmässig und ausbalanciert.

Am höchsten Punkt der Tour halte ich kurz an und schiesse das nebenstehende Bild. Man sieht tatsächlich den Schnee an Lenker und Bremsen. Nicht schlecht. Ich bin zufrieden unterwegs zu sein und so fallen mir die zwei verbleibenden Steigungen bis nach Hause auch nicht mehr schwer. Nein, ganz im Gegenteil. Ich geniesse es! Sehr schön. Der Tacho sagt: 35 km., 1:46 Std., 670 Hm.

etwas alleine biken

Ich startete heute gegen 13:00 Uhr mit dem INTENSE Spyder29 Fully auf eine Trainingsrunde. Seit langem fuhr ich wieder einmal alleine.

Das Wetter war unerwartet gut. Etwa 7° Grad über Null, wolkig, windig, ab etwa 500 Meter über Meer mit nassem Schnee auf vielen Wegen. Ich startete locker auf viel Asphalt. An der ersten kräftigen Steigung schaltete ich bewusst rasch auf eine kleine Übersetzung und kurbelte mit kontrolliertem Aufwand hoch. Ich entschied mich, noch rüber zum Irchelturm zu fahren um dort oben dann ein Standardfoto zu schiessen.. Auf dem Weg dahin lagen noch zwei Hügel im Weg. Der Beerenberg und der Multberg. Schön. Ich hatte Zeit und Lust.

Auf dem Beerenberg kam ich dann erstmals in Schnee. Nasser, spritzender Schnee und ich hatte keine Schutzbleche montiert. Da hiess es also bergrunter langsam fahren um nicht komplett eingesaut zu werden. Die Trails auf dem Multberg waren triefend nass, schlammig und rutschig. Ich musste mehrmals absteigen und schieben. Spass hat es trotzdem gemacht. Auf der Strasse runter nach Pfungen schleuderte es dann den Dreck wieder aus den Reifen. Heftig.

Auf der anderen Talseite begann dann der Aufstieg via Hueb auf den Irchel. Ich hatte Wetterglück und während der Bergfahrt war wieder ein sonniger Abschnitt, so dass es nicht nur Anstrengung, sondern auch Genuss war. Die Aussicht nach Winterthur, mit dem Säntis im Hintergrund, war nicht schlecht. Alle Berge waren wieder weiss verschneit und schön anzusehen.

Oben am Irchelturm war dann viel Betrieb. Es waren mehrere Zelte aufgebaut, Familien mit Kindern beherrschten die Szene und die Holzliege, auf die ich mich jeweils fürs Standardfoto setze, war auch schon besetzt. Hmmm. Ich machte eine kurze Pause und wollte sehen, ob die spielenden Kinder noch länger da bleiben, oder sie sich schon bald verziehen. Hmmm. Die bleiben. O.K. Vergessen wir das Standardfoto für heute.

Ich will dem Irchelgrat westwärts folgen und dann nach Möglichkeit ein paar Singletrails mitnehmen. Wieder hat es Schnee. Schweren, nassen, rutschigen Schnee. Trotzdem schwenke ich nach links auf den ersten schönen Singletrail zu. Es liegt viel Wasser auf dem Trail, Pfützen, Schneereste, Matsch. So langsam kriege ich nasse Füsse. Ein paar Trails sind noch jungfräulich. Keine andere Spur liegt bisher im Schnee...

Auf dem Nachhauseweg beschliesse ich, das Bike an der Auto-Selbstwaschanlage abzuspritzen. Es war gleich eine Box frei und es brauchte auch nicht viel, bis das INTENSE wieder sauber und weiss war. Schön. Auf dem Nachhauseweg entschied ich, das Gleiche auch noch mit dem KISH zu machen. Dieses stand immer noch ganz dreckig vom Nightride vom vorletzten Dienstag in der Garage.

Das habe ich dann auch gemacht. Beim KISH musste ich dann aber schon 2 Franken ausgeben, bis das Bike wieder sauber war. Da war wirklich alles vollgespritzt. Zuhause habe ich dann an beiden Bikes noch die Kette frisch geölt und die Rahmen mit einem Lappen noch etwas nachgewischt. Schön. Nun stehen wieder zwei saubere Bikes in der Garage. Ein Aufsteller. (Den Hochdruckreiniger mögen mir die Bikes für dieses Mal verzeihen.). Der Tacho sagt: 35 km., 2:46 Std., 870 Hm.

Google Earth

Natürlich habe ich die Blogs von Spoony, t-error und als Aargauer unterwegs bezüglich unseres Treffens gelesen. Ja, schön war's. Besonders interessiert war ich an der GPS-Aufzeichnung von David, weil wir ja weitgehend zusammen gefahren sind. Ich habe mir also die abgespeicherte GPS-Datei heruntergeladen und mir in Google Earth darstellen lassen.

Das ist ja ganz cool! (Wenn nur das Programm oder die Datenübertragung noch etwas schneller wäre). Trotzdem. Ganz stark. Ich bin in Gedanken die ganze Tour nochmals durchgegangen. Man sieht sogar, wo wir auf Singletrails und wo auf Strasse gefahren sind. Echt beeindruckend. Das ist ja BigBrother im Quadrat! Schon fast beängstigend.

Das steigert die Vorfreude auf's eigene Gerät.  Ich erhoffe mir schon, mir damit ein paar schöne Touren -in mir sonst unbekannten Gegenden- erschliessen zu können. Mal sehen. Ich war übrigens der Einzige, der am Sonntag ohne GPS unterwegs war. Noch so richtig altmodisch, mit Tacho.  .

Das Treffen der Aargauer Sterne

Glücklicherweise war das Wetter besser, als angekündigt. Es windete zwar stark, doch es war noch immer trocken und mit etwas Glück, würde es auch bis zum Abend schön bleiben. Als mich David anrief um zu fragen ob wir nun mit dem Bike oder mit dem Auto zum Treffpunkt nach Regensdorf fahren, war ich rasch von der Bikevariante angetan. Wir verabredeten uns auf 12:00 Uhr. In einer Stunde sollten wir es nach Regensdorf schaffen.

Heute wehte ein recht starker Westwind was für unsere Anfahrt nach Westen natürlich Gegenwind bedeutete, welcher zeitweise recht zehrend war. Da freuten wir uns schon auf den Rückweg...

Pünktlich traffen wir am vereinbarten Punkt ein und die zwei anderen Bikeblogger waren auch gleich da. Schön so. Wir stellten uns einander vor. Interessant. Das ist also Spoony, t-error und als Aargauer unterwegs. Das ist nun also meine virtuelle Trainingsgruppe. Es fehlte heute nur Brige, dann wäre unser Winterpokal-Team komplett gewesen. Wir beschnupperten uns kurz und ich schlug dann eine Tour via Otelfingen und Boppelsen hoch zur Lägern Hochwacht und danach den Singletrails entlang runter zum Restaurant Bergwerk vor. Wir hatten ja zwei Ziele. Erstens wollten wir uns kennenlernen und zweitens wollten wir noch ein paar Winterpokalpunkte sammeln um im Ranking nicht noch weiter nach hinten zu fallen.

Als wir oben auf der Aussichtsplattform ankamen, war es nicht sehr gemütlich. Es windete stark und grossflächige Wolken versperrten vielerorts den Blick in die Berge. Man konnte zwar sehr gut nach Zürich sehen, oder auch zum Greifensee, doch der Fernblick in die Alpen war nicht wirklich gegeben. Ich schoss das nebenstehende Foto per Selbstauslöser.

Der starke Wind machte es kalt und deshalb nahmen wir bald die Trails runter zum Bergwerk in Angriff. Das machte Spass und wir waren guter Laune, als wir die Bikes vor den Restaurant abstellten um drinnen ein Stück heisse oder kalte Wähe zu essen. Der Aargauer zeigte uns dann den Sender seines Web-Tracking-Moduls, welches er in seinen Blog integriert hatte. Wir quatschten etwas über bloggen und radfahren, unsere zwei gemeinsamen Hobbies. Das war recht unterhaltsam.

Später traten wir vor das Haus und dann trennten sich unsere Wege auch schon wieder. Die zwei Urs mussten westwärts (Gegenwind) und David und ich konnten uns ostwärts nach Hause rollen lassen.

Das war ein spannender Mittag, wo wir wirklich vom Wetterglück profitierten und sogar trockenen Fusses wieder nach Hause kamen. Viel Wind, viel Wolken, ca, 10° Grad. Als ich zuhause den Bikecomputer durchklicke, bin ich zufrieden. 3:36 Std. gibt gute 14 WP-Punkte. Positive und nette Menschen. Danke... 63 km., 3:36 Std., 1'130 Std.,

Irchel Hometrails

Heute war ich mit Peter auf 13:00 Uhr bei mir zu Hause für eine Bikerunde verabredet. Die anderen Bikefreunde sind schon um 09:00 Uhr losgefahren, doch da konnte ich noch nicht.

Das Wetter war sensationell. Sonnig, warm, locker an die 15° Grad. Ich fuhr das erste Mal in kurzen Hosen (mit Knielingen). Oben trug ich ein Windstopper-Shirt und ein Langarmtrikot. Das reichte locker. Berghoch konnte ich so die Ärmel noch nach hinten ziehen. Wir fuhren ziemlich direkt zum Irchelturm hoch und konnten das gute Wetter wirklich geniessen. Wie viele andere auch. Es waren viele Wanderer und andere Biker unterwegs.

Die Trails waren schon erstaunlich abgetrocknet und recht gut zu fahren. Das machte richtig Spass. Zur Feier des Tages, gibt es auch heute wieder ein Bild von Peter auf einer Treppe. Aus meiner Sicht war der heutige Höhepunkt jedoch der steile Downhill runter von der Hochwacht nach Teufen. Ich habe oben angehalten und den Sattel abgesenkt um mir mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Das hat dann wirklich gut geklappt. Ich bin den Trail heute sehr sicher runtergefahren. Das hat mir gut getan.

An der Tössegg überquerten wir dann die Gewässer und begannen den Aufstieg auf den Rhinsberg. Auch da grillierte eine Familie und Kinder spielten im Wald. Es war ein wirklich sehr schöner Tag. Der Heimweg beginnt nach der Wagenbreche langsam anstrengend zu werden. Wir hatten schon etwa 1'000 Höhenmeter gefahren und das merkt man dann schon. Es zeigten sich klare Anzeichen einer Unterzuckerung und so war klar, dass ich mit Peter noch einkehren wollte. Wir fuhren runter nach Lufingen und siehe da, die Aussentische vom Restaurant Freihof standen noch herrlich in der Abendsonne. Ideal für eine Belohnung. Mandelgipfel, Nussgipfel, Rivella und Kaffee. Alles, was müde Biker brauchen.   Als die Sonne hinter den Häusern zu verschwinden begann, rollten wir die fehlenden zwei, drei Kilometer noch gemütlich nach Hause. Das war eine wirklich schöne Hausrunde. Der Tacho sagt: 45 km., 3:15 Std., 1'150 Hm.