5rot

Seit ein paar Tagen habe ich da ein paar Bilder auf meinem Rechner, die ich gerne hier noch zeigen will. Es handelt sich dabei um ein edles Bike, an dem eine hydraulisch gesteuerte Kettenschaltung für Mountainbikes mit dem Namen 5rot angebaut ist. Das ist ja mal etwas ganz Aussergewöhnliches! Das System soll nicht nur funktionell so gut wie XTR oder X.O. sein, sondern auch noch etwas leichter. Made in Germany, alles gedichtete Lager, das klingt wirklich spannend. Natürlich bin ich gespannt, was der Besitzer in einem oder zwei Jahren darüber zu berichten weiss. Innovativ ist es ganz bestimmt.

Wer das linke Bild genauer ansieht bemerkt, wie konsequent alles in Titan, rot und schwarz aufgebaut ist. Speichennippel, Schnellspanner, Naben, Bremssattel, Schaltwerk. Gestylt, bis ins kleinste Detail. Das ganze Bike ist sehr schön zusammengestellt. Ich hebe mir die Bilder des ganzen Bikes noch etwas auf. Man soll nicht gleich alles Pulver verschiessen... ;-) Will jemand raten?

Sonntagsbiken

Man durfte das schöne Wetter heute ja nicht ungenutzt lassen! ;-)

Kurz vor halb elf Uhr war ich bei Peter und weil er auch schon bereit war, konnten wir gleich losfahren. Wir klagten beide etwas über die müden Beine von gestern und dass wir es heute doch etwas gemütlich angehen lassen wollten... man kennt es ja... Er hatte sich auf der Karte eine Tour rausgelesen und die versuchten wir nun abzufahren.

Das, was man links sieht war dann das, was wir in Wirklichkeit gefahren sind. 67 Kilometer, 1'240 Höhenmeter, 4 Stunden und 10 Minuten Fahrzeit bei einer Gesamtdauer der Tour von fast 6 1/2 Stunden. Das heisst um 17:00 Uhr war ich wieder beim Auto. Bis ich dann zu Hause war und geduscht hatte, war es kurz nach 18:00 Uhr. Das war wirklich mehr, als eine gemütliche Sonntagsrunde! Wenn man das Höhenprofil betrachtet, fallen zwei Haupterhebungen auf. Das Erste ist der Sternenberg mit ziemlich genau 900 M.ü.M., das Zweite, der Wolfsberg, ist noch wenig höher. Beidesmal sind etwa 300 Höhenmeter zu erklimmen. Die ganze Tour war eigentlich ein stetes auf und ab.

Es war heute nochmals ein herrlich schöner Tag. Sogar noch eine Spur wärmer als gestern.  Die gefahrene Strecke war schön (aber schwer). Ich war heute innerlich ganz ruhig und kurbelte die Anstiege in meiner eigenen Langsamkeit hoch. Peter musste ein paar mal auf mich warten, doch das war alles o.k. Ich war so angenehm im Einklang heute. Wirklich bemerkenswert. Ah, noch was: Im Vergleich zu gestern zeigte sich heute der Unterschied von Kartennavigation zu GPS-Track-Navigation ganz deutlich. Während wir gestern über weite Strecken einfach zufahren konnten, mussten wir heute oft anhalten und die Orientierung auf der Karte suchen damit wir wieder wussten, wo wir langfahren mussten. Das ist schon einfacher mit GPS. Natürlich: verfügbare Daten vorausgesetzt.

Nun bin ich wirklich müde. Dieses Wochenende sind wir etwa 170 Kilometer Rad gefahren, über 8 Stunden im Sattel gesessen. Züm Glück kommen nun ein paar Tage mit schlechtem Wetter ;-) . Körperliche Regeneration ist nun angesagt.

nicht ganz 100

Morgens um 10:00 Uhr traf ich Peter und wir packten die Rennräder ins Auto und fuhren mitten ins Stadtzentrum von Zürich, von wo wir die Tour rund um den See in Angriff nehmen wollten. Das Wetter war gut. Noch nicht wolkenlos, noch etwas diesig, doch es sollte ja stetig besser werden. Ich startete schon kurzarm und in kurzer Hose. Das war anfangs nicht wirklich warm, doch es reichte.

Ich habe die abgespeicherte Strecke ins GPS geladen und wir fuhren die Strecke ganz komfortabel ab. Das funktioniert wirklich! Peter und ich kennen uns nun schon 10 Jahre und wir sind schon viele schöne Biketouren miteinander gefahren doch heute war es unsere erste gemeinsame Rennradtour. Als Biker steht man nun mal nicht wirklich auf Rennradfahren ;-)

Es war einer der ersten wirklich schönen Frühlingstage und die Strecke war wirklich sehr schön. Kurz vor dem Schloss Rapperswil habe ich mir hinten einen Plattfuss eingefangen, da bin ich über irgend einen spitzen Gegenstand gefahren. Wir flickten kurz den Schlauch und verlängerten den Halt nach für einen Cappuchino mit Seesicht. Sehr schön.

Danach machten wir uns auf den Weg in Richtung Schmerikon um den Obersee zu umrunden. Beim Flugplatz Lachen machten wir dann einen Bananenhalt und da stoppte ich die Aufzeichnung am GPS. Beim Weiterfahren habe ich dann prompt vergessen, die Aufzeichnung wieder zu starten. Das bemerkte ich dann bei unserem nächsten Halt, an der Fährstelle in Horgen. Deshalb sieht man auf der Aufzeichnung die gerade Linie durch den Zürichsee. Wir sind also nicht über den See gefahren ;-) . Deshalb stimmt die aufgezeichnete Streckenlänge von 96km auch nicht wirklich. Es sind bestimmt mehr als 100 gewesen.

Den Tourabschluss bildete dann ein Besuch im "Grand Café" am Limmatquai von Zürich. In der Abendsonne sitzen und ein Kaffee geniessen... schön war's. Der Tacho sagt: 100km., 4:00 Std., 540 Hm.

einen GPS-Track zeichnen

Heute versuchte ich zum ersten Mal, am PC eine Velotour vorzuplanen und die Daten dann in das GPS-Gerät zu laden, so dass ich die geplante Strecke später abfahren kann. Ich habe die Tour online gezeichnet und zwar mit mit der Software von GPSies. Die gezeichnete Zürichseeumrundung kann man sich hier anschauen.

Mit dem Resultat bin ich doch recht zufrieden. Ich habe zwar (noch) nicht rausgefunden wie ich Wegpunkte oder Abbiegehinweise speichern könnte, doch zumindest das Track-Erstellen klappte recht gut. Mal sehen, wann ich diese Tour abfahren werde.

GPS statt Bikecomputer

Gestern Sonntag hatte ich am INTENSE nur das GPS montiert und es hat wunderbar funktioniert. Deshalb habe ich heute abend auch am KISH und am NÖLL noch die Anbauteile des bisherigen Bikecomputers entfernt. Speichenmagnet, Sender am Gabelholm und Empfänger am Lenker habe ich nun 3fach rumliegen. Wenn sich die GPS-only Variante bewährt, kann ich die alten Tachos wohl bald versteigern.

Die gestrige Tour hat mich noch restlos vom Edge705 überzeugt. Da braucht es wirklich keinen Zweitcomputer mehr und Herzfrequenz erkennt er auch. Wenn das Gerät weiterhin zuverlässig funktioniert, wird es meinen Tourenhorizont enorm vergrössern helfen. Ich schaue mir schon jetzt auf www.GPS-Tracks.com oder auf www.Tourfinder.net Touren an, die ich dann im Mai abfahren möchte. *freu*

schöne Sunntig

Kurz nach Mittag traf ich Peter. Ich hatte mir diese Tour herunterladen und auf das GPS übertragen. Nun wollten wir uns zuerst zum Startpunkt der Tour navigieren lassen und danach die gespeicherte Strecke abfahren. Das hat alles wunderbar geklappt. Zuerst dem Richtungspfeil folgend bis zum Start und danach auf der violetten Linie, der gespeicherten Strecke entlang. Völlig easy! Das ist ein wirklicher Fortschritt! Ohne GPS hätten wir auf dieser Runde wohl mehr wie 10x angehalten und die Karte konsultiert. Mit GPS sind wir zweimal etwas zu früh abgezweigt, doch nach 20-30 Metern war immer sofort klar, dass wir falsch waren, und wo der richtige Weg sein musste. Ansonsten hätten wir durchfahren können. Wirklich super, das Ding! Das macht Freude.

Die Tour auf den Stoffel kann ich wirklich empfehlen. Sie ist nicht sehr lang und nicht sehr schwer, doch auch nicht zu locker oder langweilig. Gerade richtig, für einen Frühlingssonntag wie heute. Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei Seegräben zur Wurstbude am Pfäffikersee gefahren und sassen noch etwas in der Nachmittagssonne. Richtig schön war's.

Nachdem ich gestern ziemlich gelitten hatte, war es heute auch nicht wirklich besser. An sehr steilen Anstiegen gehe ich förmlich ein. Der Puls schiesst zwar hoch und die Beine geben alles, doch trotzdem. Ich verliere jedesmal an Terrain, die Geschwindigkeit fällt zusammen und ich quäle mich dann nur noch den Berg hoch. Mühsam. Da muss ich mehr trainieren. Die Antibiotika-Kur vor zwei Wochen ist auch noch nicht ganz verarbeitet, das trägt vermutlich auch noch zu diesem schlappen Gefühl bei. Und so freue ich mich auch heute abend wieder auf den Wonnemonat Mai! Im Mai habe ich frei! Super! Dann will ich vermehrt Touren aus dem Internet downloaden und nachfahren. Ja, da freue ich mich drauf.   Der Tacho sagt: 44 km. 2:35 Std., 740 Hm.

verkürzte Tour

Vielleicht bin ich zu lange im Bett gelegen, wer weiss. Auf alle Fälle fühlte ich mich heute den ganzen Tag äusserst schlapp und wenig leistungsbereit. So wurde es dann auch nach 14:00 Uhr, bis ich endlich auf dem Bike sass und zu einer Trainingsrunde startete.

Das Wetter war ansprechend gut. So gegen 15° Grad warm, wolkig, teils sonnig, mit einem böigen Westwind. Ich fuhr mit Knielingen und Langarmtrikot. Eine zusätzliche Jacke hatte ich zur Sicherheit im Rucksack, brauchte sie jedoch nie.

Ich startete die Aufzeichnung am GPS und machte mich auf den Weg um zumindest Teile meiner Standardrunde aufzuzeichnen. Schon an der ersten Steigung fühlte ich mich schwach. Ich fuhr deshalb langsamer als sonst und versuchte mich an den, sich immer deutlicher zeigenden, Zeichen des kommenden Frühlings zu erfreuen. Endlich wird das grau-braun des Winters wieder mit frischem grün belebt. Noch ist es zaghaft. An vielen Bäumen sind lediglich Knospen und noch keine Blätter zu sehen, doch aus dem Boden spriessen neue Gräser, Blumen, Moose.

Meine Schwäche droht mir die Lust zu verderben. Beim Anstieg zum Irchelturm frage ich mich doch wirklich, warum ich das mache, warum ich nicht einfach etwas im Gartenstuhl auf der Terasse sitze und das Wetter geniesse. Das ist nicht gut. Da sitzt mir "der innere Schweinehund" wohl ganz kräftig im Nacken. Na ja, da hilft auch jammern nichts. Da muss man halt durch. Tage wie dieser gibt es immer wieder und es lohnt sich nicht, sich allzu sehr darüber zu ärgern.

Ich schliesse einen Kompromiss. Weil ich ja am Sonntag nochmals biken will, braucht die heutige Runde nicht allzu lang zu werden. Ich kann dann gegen Abend immer noch etwas in der Sonne sitzen und etwas lesen. Genau. Und schon bald bessert sich auch meine Laune. Das Wissen, nicht noch mehrere Hügel in der Umgebung abklappern zu müssen, löst etwas die Verspannung.

Als ich dann zuhause eintraf, zog es mich wirklich direkt auf den Gartensitzplatz. Etwas zu naschen, etwas zu trinken und das Buch "GPS Berg Sport Praxis" zu lesen. Herrlich, endlich mal Sonne und Wärme! Ich glaube langsam, dass mir das stetig wechselhafte Wetter der letzten Wochen etwas aufs Gemüth geschlagen hat. Umsomehr wollte ich die heutigen Sonnenstrahlen noch etwas geniessen. Erst nach 19:00 Uhr verschwand die Sonne hinter dem Dach des Nachbargebäudes und für mich war dann Zeit um zu duschen und um mich ums Nachtessen zu kümmern. Der Tacho sagt: 32 km., 2:19 Std., 740 Hm.

Sonntagstour

Als nächstes wollte ich heute eine, aus dem Internet heruntergeladene GPS-Tour abfahren. Auf GPS-Tracks.com fand ich dann die Laubbergtour. Das Meiste der Strecke war mir schon bekannt, eine gute Möglichkeit also, die Routingfunktionen auszuprobieren.

Als um 11:00 Uhr Jürg mit seinem Edelweiss-Bike vorfuhr, war das Wetter schon ziemlich sonnig und es versprach, eine schöne Tour zu geben. Wir starteten in Richtung Bülach zum Startort der GPS-Tour. Jürg fuhr sich noch einen Plattfuss und beim kurzen Reparaturhalt suchte ich auf dem GPS-Gerät den abgespeicherten Track, doch ich konnte ihn einfach nicht erkennen. Ich sah zwar alle Abbiegehinweise, doch den Track selbst, die farbige Linie war einfach nicht da. Das ist bestimmt eine Einstellungssache. Irgenwo lässt sich wohl definieren, in welcher Farbe und wie dick der Tracks angezeigt werden soll, doch wo? So auf die Schnelle habe ich das nicht herausgefunden und das muss ich wohl abends noch im Handbuch nachlesen. Schade. So gestaltet sich die Navigation natürlich schwierig und ich muss im Laufe der Tour noch öfters anhalten um mir einen Überblick zu verschaffen um herauszufinden ob wir noch richtig sind.

Ansonsten war es eine sehr schöne Tour, auf welcher das Wetter stetig besser wurde, wo man viele andere Leute unterwegs sah. Wir mussten sogar richtig kämpfen um im Velobeizli von Höri nach einen Platz in der Sonne zu finden. Danach fuhren wir gemütlich nach Hause. Eine wirklich schöne Sonntagsrunde. Leider ohne Fotos. Der Tacho sagt: 54 km., 3:02 Std., 880 Hm.