Jubiläumstour

Matthias, ein deutscher Bikefreund, ist für dieses Wochenende zu Peter gereist und klarerweise wollten wir dieses Wochenende ein paar schöne Touren fahren. Weil nun aber das Wetter ziemlich unbeständig ausfällt entschlossen wir uns, heute in der Region zu bleiben und Matthias die schönsten Ircheltrails zu zeigen.

Eine Jubiläumstour ist dies deshalb, weil Peter, Matthias und ich uns vor genau zehn Jahren kennengelernt haben. 1998 fuhren wir unsere erste Alpenüberquerung (von St. Anton (A) nach Riva del Garda (I)) und die damalige Sympathie zueinander ist bis heute erhalten geblieben. Wir haben in der Zwischenzeit noch andere Alpenüberquerungen miteinander gefahren, machten gemeinsam Bikeurlaub und versuchten jedes Jahr mindestens einmal miteinander zu biken und uns dabei auszutauschen. Solche Touren sind immer sehr schön und unterhaltsam. Natürlich war heute eines der Thema, das wir alle 10 Jahr älter geworden sind. Das ist jedoch kein Grund zur Melancholie, sondern ein Grund um sich zu freuen, dass man sich noch immer mag und natürlich, dass wir bike- und fitnessmässig nicht schlechter sondern eher besser geworden sind. Schön.

es bikt sich so schön

Nach meinem Zahnarzttermin fuhr ich direkt zu Jürg und Geri, wo ich mich umzog und das Bike aus dem Auto lud. So gegen halb elf Uhr starteten wir zu unserer heutigen Trainingsrunde, bei fast idealen Wetterbedingungen.

Wir hatten Zeit und Lust um viele schöne Singletrails zu fahren und deshalb machten wir uns auf in Richtung Irchel. Dort wollten wir nochmals den gebauten Downhill-Trail runterfahren um unsere Fahrtechnik etwas zu schulen.  Ein paar Passagen versuchten wir mehrmals um etwas Sicherheit bei Sprüngen und Anliegern zu gewinnen.

Danach fuhren wir hoch zu Irchelturm, wo wir an diesem, sich noch im Bau befindlichen, Blockhaus vorbeikamen. Das mussten wir uns natürlich etwas genauer ansehen. Gewaltige Baumstämme wurden fachgerecht verbaut. Jürg zählte an einem Baumstamm über 100 Jahrringe... ein interessanter Bau.

Wir fuhren dann verschiedene Trails an der Südwestflanke des Irchels und kämpften uns dann nochmals hoch auf die Hochwacht. Von dort fuhren wir runter nach Buch am Irchel und dann nach Flaach, wo wir in einem Restaurant eine längere Pause einlegten und uns mit einem Wurst-/Käsesalat verpflegten.

Später fuhren wir über den schönen Wanderweg von Rüdlingen nach Eglisau, wo wir den Rhein überquerten und danach langsam aber sicher den Heimweg antraten. Die ganze Tour war lang und anstrengend, gleichzeitig aber auch sehr erlebnisreich und interessant. Der Tacho sagt: 66 km., 4:32 Std., 1'500 Hm.

Zeit

"Das Problem" von freien Tagen ist, dass sie so schnell vergehen. Man macht so dies und das, erledigt Kleinigkeiten, geht einkaufen, was auch immer und schwupp, ist schon später Nachmittag. 

Deshalb war es heute schon fast vier Uhr am Nachmittag, bis ich mich für eine kurze Bikerunde in den Sattel schwang. Ich fuhr ohne Helm, ohne Rucksack, in normalen kurzen Hosen und wollte ganz einfach noch etwas die Beine ausschütteln. Ganz gemütlich dahinrollen und etwas kurbeln. Das warme Wetter fühlte sich richtig gut an.

Morgen treffe ich mich mit ein paar Bikefreunden im Zürcher Oberland, wo wir nochmals eine Trainingsrunde fahren wollen. Da werde ich den Fotoapparat bestimmt dabei haben und ein paar Bilder machen. Ich freue mich darauf. Der Tacho sagt: 32 km., 1:32 Std., 200 Hm.

warme Feierabendtour

Heute abend traf ich Jürg und Thomas nach der Arbeit für eine Trainingstour auf die Lägern Hochwacht. Das Wetter war zwar bedeckt, doch mit etwa 27° Grad richtig schön warm. Ein warmer Föhnwind blies übers Land, welcher uns auf der Hinfahrt richtig schnell machte. Die Tour war dann vergleichbar zu dieser hier.

Nach dem Essen im Restaurant Bergwerk verabschiedeten wir uns von Thomas, der zu seinem Auto in der Firma fuhr, während Jürg und ich den Heimweg mit den Bikes antraten. Trotz Gegenwind waren wir zügig unterwegs und hatten noch gut Druck auf dem Pedal. Obwohl es mittlerweile kurz vor neun Uhr abends war, war es noch immer angenehm warm. Es war eine schöne, schnelle Tour (19,2 km/h). Ich schwitze zwar sehr stark bei diesen Temperaturen und doch finde ich es angenehm. Von mir aus könnte es noch länger so bleiben. Der Tacho sagt: 64 km., 3:19 Std., 900 Hm.

uHu

uHu heisst "ums Huus ume" und meint Unterhaltsarbeiten an Haus und Garten. Heute widmete ich mich Gartenarbeiten und diversen sanitären Kleinigkeiten wie verstopfte Abläufe und tropfende Dichtungen. Das beanspruchte den ganzen Tag. Mit den erzielten Resultaten bin ich zufrieden. (Nun habe ich an jeder Hand eine Blase und Erde unter den Fingernägeln... )

Sonntagstour

Kurz nach elf Uhr starteten Peter und ich zu einer lokalen Bikerunde. Er wollte die neu gefundenen Singletrails kennerlernen und zusammen wollten wir den schönen Tag noch etwas geniessen. Also los.

Diese Jahreszeit ist farblich sehr intensiv. Die Wiesen stehen in hohem Gras, die Kornfelder wachsen, Büsche und Bäume sind voller neuer Blätter, es gibt grün in 1'000 Variationen. Überalll herrscht Wachstum, ein Drängen zur Sonne, der Wille aufzublühen setzt sich durch. Alles strotzt, ist aktiv und intensiv.

In der Besenbeiz bei der Tössegg machten wir eine längere Pause und gönnten uns eine Bratwurst vom Grill und andere Leckereien, bevor wir uns dann auf den Rückweg machten. Dabei kamen wir an der nebenstehenden Plakatwerbung vorbei, die uns zu einem kleinen Spässchen motivierte. Der Tacho sagt: 44 km., 3:15 Std., 1'190 Hm.

ladies night

Ein- zweimal im Jahr organisiert meine Frau einen "Weiberabend" bei uns zu Hause. Einen Abend (und eine Nacht) lang sind Gesellschaftsspiele mit Freundinnen angesagt. Mein Part dabei ist die des Kochs. Zwischen zwei Spielen gibt es ein feines Nachtessen, heute kochte ich Schweinsmedaillon an Champingnonrahmsauce mit Bandnudeln, dazu ein Gartensalat Das kulinarische Highlight des Abends war aber zweifellos der von Karin wunderschön angerichtete Dessert. Dazu the six most sexiest women alive...

Die Frauen amüsieren sich köstlich. Das ist schön anzusehen. Ich freue mich mit ihnen.

dumm gelaufen

Radfahren ist einfacher als ein paar Schritte durch ein Drehkreuz gehen...

 

 

 

Peter hat diese Bilder am 02. Mai auf unserer ersten Schnebelhorntour gemacht. Danke.