müde

Als ich nach der gestrigen Tour unter der warmen Dusche stand merkte ich zunehmend, wie müde ich wirklich war. Der kalte Morgen und die lange Strecke hatten mir zugesetzt. So war es nicht verwunderlich, dass ich nach dem Schreiben des Blogeintrags langsam den Schirm zumachte und bald darauf zu Bett ging.

Als heute Morgen der Wecker klingelte hatte ich richtig schwere Beine. Nein, heute nehme ich für den Arbeitsweg nicht das Bike sondern das Auto. So kann ich auch nochmals eine halbe Stunde länger liegenbleiben.

Im Laufe des Tages verbesserte sich dann langsam das Körpergefühl, obwohl mir Treppensteigen  wirklich schon leichter gefallen ist... ;-) . Morgen sollte ich dann wieder regeneriert sein und wenn ich mich beim Klingeln des Weckers wirklich etwas fitter fühle als Heute, nehme ich das Bike. mal sehen

die Geschichte mit der Waage

Am Samstag haben wir eine neue Personenwaage gekauft... Eine elektronische Waage mit Digitalanzeige. Muss ich noch weitererzählen oder weiss schon jeder was jetzt kommt? ;-)

Wie haben sie also ausgepackt, kurz die Bedienungsanleitung überflogen und sind dann mal so draufgestanden... da war der Spass dann schnell zu Ende!

Das Ding muss defekt sein! Ich bin urplötzlich 3 Kilo schwerer geworden! Nein! Sch.....! Das gibt's doch nicht! Mein BMI war bei meinen bis anhin geglaubten 94 Kilo schon grenzwertig, doch mit den nun angezeigten 97 Kilo falle ich mit BMI 26,3 definitv in die Kategorie: übergewichtig! Argh... nein... nein... das ist ja ein echter Hammer!

Seit Samstagabend habe ich mich nun etwas von diesem Schock erholt, doch zu denken gibt es mir schon noch. Ich muss wirklich zusehen, dass ich das eine oder andere Kilo in den nächsten Monaten und Jahren reduzieren kann. 97 ist zuviel! Mit 92 Kilo wäre ich glücklich,  90kg wäre so in etwa mein Traumgewicht. Das entspräche dann einem BMI von 24,4 = im grünen Bereich. -> die Vitaltrainerausbildung gibt mir die nötigen Kenntnisse in die Hand um ein Ziel wie dieses erreichen zu können. Ernährung, Bewegung und Entspannung - die drei Grundpfeiler der Ausbildung kann ich gleich an mir ausprobieren und zeigen, ob ich das Gelernte auch wirklich umsetzen kann. Gute Idee. Werde sporadisch wieder Gewichtsdaten liefern. Wir bleiben dran.

Bewegungstherapie für Alte

Es liegt auf der Hand, dass man sich in einer Ausbildung zum Vitaltrainer mit solchen Themen befasst. Und aus eigener Erfahrung lernt man bekanntlich am besten... ;-)

Als Brillenträger weiss man dass man alt ist, wenn man Gleitsichtgläser braucht. Wenn man selbst die Zeitung immer weiter weg hält und sich manchmal ärgert, dass Dinge so klein beschriftet sind, dass das kein normaler Mensch mehr lesen kann... ;-) Ja, das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Zeit der besten körperlichen Verfassung bereits hinter einem liegt und dass wohl bald erste Zieperlein folgen werden. Noch schlimmer. Eigentlich stolpert man so quasi nur noch vorwärts in den Tod, weil dieser dreidimensionale Funktionsanzug Körper einfach zunehmend verbraucht und ausgelutscht ist. Lustige Idee, doch eigentlich rede ich am Thema vorbei... Also: Im August habe ich mir eine neue Brille gekauft. Mit Gleitsichtgläsern. :-(

Diese Brille drückt mich nun aber ziemlich in die Nasenflügel und ich kriege jeweils gegen Abend empfindliche Druckstellen. Das ist unangenehm und bestimmt kein Dauerzustand. Deshalb war ich seither schon wiederholt beim Optiker und liess Anpassungen vornehmen. Zuerst gabs weichere Auflagepads und danach wurden die Ohrenbügel etwas enger gemacht, doch wirklich perfekt ist es noch nicht. Ich glaube, ich muss  mich erst an das neue Gewicht der Brille gewöhnen. Die alte Brille war einiges leichter.

Wie auch immer. Ich wollte nochmals zum Optiker um die Bügel etwas enger  machen zu lassen und das war der offizielle Grund, weshalb ich heute Abend mit dem Bike in die Stadt Zürich fuhr. Inoffiziell ist es aber ganz einfach Bewegungstherapie. Ich habe in den letzten Tagen zwar gymnastische Übungen gemacht, doch Velo gefahren bin ich schon über eine Woche nicht mehr.

Ich zog eher widerwillig eine lange Winterhose und eine Windstopper-Jacke an, was aber eindeutig die richtige Entscheidung war. Es blies ein kühler Wind und war bestimmt nicht über 15° Grad warm. Nach dem Besuch beim Optiker bin ich dann noch ans Seebecken gefahren um am Schiffssteg beim Bürkliplatz noch das obligate Blog-Foto zu schiessen. Ich fuhr danach gemütlich nach Hause und versuchte zumindest noch etwas zu geniessen. Schwierig. Ich bin noch immer auf Wärme eingestellt, doch ich begann an den Ohren zu frieren...

Doch immerhin. Ich habe mich überwunden und habe mich zwei Stunden lang draussen bewegt, was bestimmt gut getan hat. Meine Übungslektion "Bewegungstherapie für Alte" habe ich zumindest heute erfoglreich durchgeführt. ;-)   Der Tacho sagt: 43 km., 2:06 Std., 500 Hm.

wetterfühlig

Brrr... mir ist kalt.

In den letzten Tagen fällt mir wieder einmal auf, wie sehr mein Gemütszustand vom jeweils aktuellen Wetter abhängig ist und vor allem, dass ich mich nicht so schnell anpassen kann, wie sich zeitweise das Wetter und damit auch die Temperatur ändert. Mein Kopf weiss zwar, dass 12° Grad nicht wirklich kalt ist, weil mein Körper jedoch noch auf 22° Grad Umgebungstemperatur eingestellt ist, friert mich jetzt. Ja, die zehn Grad Unterschied von der letzten zu dieser Woche fahren mir richtig ein...

Samstag und Sonntag regnete es mehrheitlich, gestern fielen noch letzte Tropfen und heute war es einfach nur noch kalt. Immerhin zeigte sich im Laufe des Nachmittags endlich die Sonne  wieder einmal und man konnte beim Blick aus dem Fenster zumindest erahnen, wie schön doch auch der Herbst sein könnte. Ich brauchte diese Sonnenstrahlen. Meine Stimmung brauchte endlich wieder Sonnenschein, Wärme, Wonne. Längere Schlechtwetterperioden ziehen mich herunter und stimmen mich depressiv. Unschön, aber wahr.

Deshalb mag ich auch Nebel oder -noch schlimmer- Hochnebel überhaupt nicht. Unnützes Zeugs, das nur den Blick auf die Sonne verwehrt. Das Beste am Nebel ist, wenn man ihn überwindet und von oben, im Sonnenschein, auf ihn herunterblicken kann. Es nebelt dann immer auch irgendwie in meinem Geist. Wie singt Gölä? "... hätt i Flügel zum flüge, flög i mit de Vögel furt u chäm nie meh hei. In es Land ohne Näbel u ohni Räge, in es Land wo sie Sunne hei." - So schön, da fühle ich voll mit. ;-)

Mein Pensionstraum: Ein abgelegenes kleines Haus in den Bergen. Ein Maiensäss oder ein kleines Chalet höher  als 1'000 Metern über Meer gelegen. Ich will Berge, ich will Wälder und am liebsten noch einen Bach oder See. Einfach Wasser, frisches, klares Wasser. Ich will einen weiten Blick auf Berge und Täler,  vielleicht einen kleinen Gemüsegarten oder ein paar Obstbäume... ein abgesichertes "zurück zur Natur". Ja, so könnte ich mir das gut vorstellen. Auch deshalb weil ich denke, dass man so das Wetter noch direkter erfahren kann, dass man der Natur, dem Wetter nicht nur ausgesetzt ist, sondern dass man auch lernt, Zeichen zu deuten, den Lauf der Dinge zu erkennen und sich ihnen hinzugeben. Dankbar hinzugeben.

verregnetes Wochenende

Nun hat hier der Herbst ziemlich deutlich Einzug gehalten. Der anhaltende Regen hat die Temperaturen auf nahe 10° Grad gedrückt. Wirklich kein Bikewetter. Das gab mir Gelegenheit, mich wiedereinmal etwas um mich selbst zu kümmern. Körperpflege, gymastische Übungen, gesundes Essen, etwas für die Schule lernen, in einem interessanten Buch lesen...

Natürlich habe ich selbst auch gemerkt, dass in diesem Blog die Beitragsdichte in letzter Zeit gesunken ist. Dies hat ganz verschiedene Gründe, die alle irgendwie zusammenwirken. In erster Linie ist da der gesteigerte Lernaufwand für meine Vitaltrainer-Ausbildung. Ich muss da einfach meinen Zeiteinsatz steigern um den vielen Stoff zu verstehen. Und nach dem Lernen bin ich dann oft müde und weiss dann nicht so genau, was ich denn nun noch in den Blog schreiben sollte. Mal sehen, wie's weitergeht. Ich versuche dran zu bleiben.