Serotta TiMAX 29er

Am 18. Oktober habe ich dieses Bike in München gesehen und nach einem zweiten, etwas genaueren Blick wurde mir klar, dass es sich dabei um ein echtes Traumbike handelt.

Das Serotta TiMAX 29er ist von der Bauart vergleichbar mit meinem KISH 29er. Es ist ein Hardtail aus edlen Titanrohren auf 29-Zoll-Laufrädern. Nur, das Serotta ist noch edler und leichter aufgebaut. Geschaltet wird mit Shimanos Topgruppe XTR und gebremst mit den leichten AVID Ultimate Scheibenbremsen. Besonders leichte FRM-Felgen mit dünnen Speichen, grüne KING-Naben und dazu passend grüne und rote Speichennippel, rote tune-Schnellspanner, leichte SCHWALBE-Reifen, sehr schön das Alles. Zur MOOTS-Ti-Sattelstütze passend ein leichter MOOTS-Ti-Vorbau (eigentlich das Strassenmodell), dazu der standesgemässe Titanlenker. Auch die White Bros. Federgabel ist in Europa doch eher selten zu sehen.

Man erkennt, dass der Besitzer viel Augenmerk auf die farbliche Zusammenstellung gelegt hat (was nicht einfach ist, angesichts der verschiedenen Rahmenfarben). Viele Schrauben sind rot oder grün eloxiert. Da steckt viel Zeit und Liebe zum Detail dahinter. Mein Respekt! Das ist ein wirklich ausgesprochen schönes Mountainbike! Viel Spass damit und vielen Dank für die schönen Fotos.

Nachtrag zu ToZOL

Peter hat mir noch diese zwei Bilder der heutigen Tour zugemailt. Links unsere kleine Gruppe auf dem höchsten Punkt des Tages, dem Schnebelhorn, 1'292m.ü.m. Rechts dann meine Wenigkeit, auf den letzten Metern zum Bachtel. Die nun laublosen Bäume kontrastieren sehr gut vor dem blauen Himmel. Das gefällt mir immer sehr gut. Deshalb habe ich auch noch eines meiner Fotos angefügt. Peter und Jürg überwinden das Nebelmeer.

Top of Zürcher Oberland

Die heutige Tour ist sozusagen die Krönung der verschiedenen Zürich Oberland Touren, die ich dieses Jahr mit Peter und mit Anderen gefahren bin. Bachtel - Schnebelhorn - Hörnli. Drei beliebte Aussichtpunkte und mit dem Schnebelhorn, der höchste Punkt im Kanton Zürich. Geplant habe ich diese Tour zusammen mit Peter an einen verregneten Sonntag im September. Er sass mit Wanderkarte und Singletrailmap am Tisch und bestimmte die Strecke und ich übertrug diese am PC in die GPS-Software, so dass ich sie heute Morgen nur noch aufs Gerät laden musste.

Für eine solche Prachtstour muss man früh aufstehen, damit man auf nicht zu viele Wanderer trifft und so war ich schon um halb neun Uhr morgens bei Jürg um ihn abzuholen. Pino, Geri und Peter trafen wir dann gegen halb zehn Uhr, direkt am Bahnhof Steg, im Tösstal. Als wir dort auf die Bikes stiegen, war es mit etwa 6° Grad noch richtig kalt und in der Talsohle fuhren wir in dichtem Herbstnebel. Wir waren deshalb nicht unglücklich, dass schon bald die erste Steigung in Richtung Bachtel auf dem Programm stand. Das steigerte die Betriebstemperatur im nu und die Chance auf Stonne stieg mit jedem Höhenmeter. Und wirklich, die Nebeldecke lag auf etwa 900 Metern über Meer und schon bald konnten wir in herrlichster Herbstsonne biken.

Auf dem Bachtel machten wir dann eine erste Verpflegungspause und gönnten uns einen Kaffee im Restaurant. Danach folgte dann ein erstes Singletrail-Sahnestückchen. Ein kniffliger, steiler Wanderweg mit vielen Wurzeln und Holztreppen führte runter nach Gibswil, wo wir die Hauptstrasse überquerten um gleich auf der Gegenseite die Steigung in Richtung Wolfsgrueb, Schindelberg und Schnebelhorn in Angriff zu nehmen. Mit etwa 600 Höhenmeter ist dies die längste Steigung des Tages und weil es darin immer wieder sehr steile Wegabschnitte gibt, zerrt dieser Streckenteil so richtig an den Kräften.

Wir entschieden uns im Bergrestaurant Schindelberg unseren Mittagshalt einzulegen. Zu fünft verputzten wir drei Liter Rivella, vier Suppen, zwei geräucherte Bauernschüblinge und eine Portion Käse ;-) Wir brauchten neue Energie weil wir ja bereits wussten, dass wir nachher auf das Schnebelhorn unsere Bikes die letzten 100-150 Höhenmeter hochschieben/tragen müssen. Oben machten wir dann noch kurz ein Gipfelfoto, bevor wir uns in den Downhill und die nachfolgenden, sehr schönen Singletrails via Roten bis zur Hulftegg stürzten.

Der letzte Anstieg des Tages, hoch auf das Hörnli war dann richtig knackig. Zuerst wird der Wanderweg immer steiler und die kleine Asphaltstrasse, auf die man für den letzten Kilometer einbiegt, wird auch nicht wirklich flacher. Ich muss in den allerkleinsten Gängen fahren, Puls über 170, doch immerhin konnte ich alles fahren und musste nicht schieben. Da war ich schon sehr zufrieden. Gute Leistung. Oben machten wir dann unsere letzte Pause, denn von da weg geht es nur noch bergrunter bis zum Startort. Wie man am letzten Foto erkennt, freuen sich Jürg und Pino bereits auf diese Schlussfahrt. ;-)

Diese Tour ist wirklich ein Highlight. Es verbindet drei schöne Aussichtspunkte zu einer knackigen und anspruchsvollen Runde. Der heutige Tag war auch nahezu ideal dafür. Leicht feuchter doch immer gut griffiger Boden, an einem wunderschönen Spätherbsttag. Ja, das war wirklich ein schönes Bikeerlebnis. Der Tacho sagt: 49 km., 3:57 Std., 1'660 Hm

zwischendurch

Morgen reise ich bis Donnerstagabend ins Ausland an eine technische Schulung. Bis dann wird also nichts mehr mit bloggen. Heute habe ich eigentlich auch nicht viel zu erzählen, deshalb darf sich der geneigte Leser nur an den Fotos ergötzen ;-) . Es handelt sich um ein echtes Schmankerl, ein Retrotec (made in USA), 29er, Stahl, im Newsboy-Look und mit einer sehr schönen Lackierung.

kurze Sonntagsausfahrt

Nachdem wir gegen Mittag von München zurück gefahren sind, putzte ich am Nachmittag kurz das INTENSE und setzte mich dann an den PC um die Bilder und GPS-Daten von Gestern auszuwerten. Bei uns war es ein paar Grad wärmer als in München und die Herbstsonne zauberte erneut wunderbare Farben hervor. Eigentlich eine blöde Idee, vor dem PC zu sitzen...

Ich entschied mich ganz spontan, noch etwas Hometrails zu geniessen. Also rein in die Bikeklamotten und "put the fun between your legs". ;-) . Ich fuhr ganz gemütlich etwas in der Gegend herum, erfreute mich an raschelndem Laub, warmen Farben und der tiefstehenden Sonne. Nur kein Stress. Einfach geniessen. Der Weg ist das Ziel. Herrlich. Solche Wochenende sind echte Erholung. Das stärkt mich für die kommende Woche, in der beruflich viel los sein wird und am Freitag geht auch die Vitaltrainerschule wieder los. Ich bin bereit.

Übrigens: Gestern ist der 5'000ste Kilometer 2008 gefallen. Mal sehen, wie weit ich bis Ende 2008 noch komme. Klar ist und bleibt, dass es weniger Kilometer als 2007 sein werden (damals 7'000). Nicht so wichtig.

München - Isarauen

Es war schon nach 23:00 Uhr, bis wir am Freitagabend in München bei Matthias eintrafen. Natürlich kann man sich nicht nur kurz die Hände schütteln und dann zu Bett gehen, nein, denn seit der Fahrt aufs Stilfserjoch haben wir uns ja nicht mehr gesehen und so gab es noch einige News auszutauschen. Deshalb wurde es am Samstagmorgen dann auch relativ spät, bis wir aufstanden und frühstückten. Draussen war es zwar recht schön, doch mit etwa 7° Grad doch ziemlich kalt. Es galt also lange Hose und Jacke anzuziehen.

Kurz vor 12:00 Uhr starteten wir zu unserer Tour in Richtung Isar. Matthias hatte sich eine schöne Runde ausgedacht, auf der wir all die schönen Singletrails abfahren konnten, die er in den letzten Jahren gefunden hatte. Der Boden war mehrheitlich trocken, nur ein paar Schlammlöcher sorgten dafür, dass weder unsere weissen Bikes, noch wir selbst, sauber blieben. Etwa auf halber Strecke machten wir einen Verpflegungshalt in einem der vielen Biergärten.

Wir genossen ein Stück Apfelstrudel mit warmer Vanillesauce und wärmten uns etwas an der Sonne auf. Viele andere Biker kommen vorbei und man sieht sehr viel Mainstream-Bikes, wenig Aufregendes, bis ich auf ein 29er Bike aufmerksam wurde. Cool! Nicht nur ein 29er, sondern ein Titan-29er! Ein Serotta Timax. Sehr, sehr schön! Sehr, sehr exklusiv und mit sehr viel Liebe aufgebaut. Leider konnte ich meinen Fotoapparat nicht so schnell hervorkramen, dass ich ein Bild machen konnte, doch der Zufall wollte es, dass wir ein paar Biergärten später das Serotta wieder sahen. Und das war dann der Moment um ein schönes Bild zu machen und zwei, drei Worte mit dem Besitzer zu wechseln.

Auf dem Rückweg nahmen wir etwas Tempo raus und genossen den herrlichen Herbsttag. Die Isartrails sind wirklich eine Reise wert. Obwohl viele Teilabschnitte ziemlich stark ausgefahren sind, gibt es immer wieder technisch anspruchsvolle und schöne Abschnitte. Es ist ein dauerndes auf und ab und wenn auch nicht sehr viele Höhenmeter zusammenkommen, werde ich langsam aber sicher müde. Deshalb überrede ich Matthias nochmals einen kurzen Halt zu machen. Ein Stück Steusselkuchen und eine Zuckerinfusion (Cola) machen mich fit für die letzten Kilometer. Als wir dann wieder zurück waren und ich das Bike ins Auto verlud, war es schon fast 18:00 Uhr. Das war ein wirklich schöner Herbst-Biketag. Danke an Matthias für Alles. Der Tacho sagt: 59 km., 3:30 Std., 880 Hm.

es geht los

So. Das Bike und die nötigsten Dinge sind im Auto verstaut und die Brieftasche mit den Euros drin liegt auch schon bereit. Alles "ready to go!" Ich werde mich dann am Sonntag mit einem Bericht und hoffentlich ein paar schönen Fotos wieder melden.

Bis dann.

29er Gebastel

Hier noch ein Versuch eines 29er-Logos. Zudem habe ich meine Ideen zu einem 29er-Treffen Anfang April 2009 mal zu Papier gebracht. Bisher ist es noch ziemlich unstrukturiert und ich kriege wohl auch nicht alle Ideen unter. Mal schauen, wie sich das weiterentwickelt.