Vorfreude

Wetterprognose bis Donnerstagabend

Im Flachland einige Nebelfelder, sonst immer mehr Wolken und am Abend etwas Regen. 7 °C.

Nachdem heute ein recht sonniger Tag war, den ich eigentlich nur durchs Bürofenster wahrgenommen habe, wird Morgen das Wetter wohl nicht mehr ganz so gut. Immerhin scheint es recht lange trocken zu bleiben und 7° Grad ist ja schon fast warm... Deshalb freue ich mich mächtig, dass ich Morgen genügend Zeit habe um eine schöne Grundlagen-Tour zu fahren.

  Yeah! Das macht Stimmung!

(Der Lohn dafür, dass ich am Montag- und Dienstagabend schon ziemlich gut für die Schule vom Freitag gelernt habe).

Heute war übrigens wieder unser wöchentlicher Squashabend. Es war super! Wie immer. Ich wiederhole mich wenn ich sage, dass  ich Squash liebe, weil man sich dabei so richtig auspowern kann. 60 Minuten Vollgas, das ist unser Motto. Wenig Taktik, aber viel Kraft und Einsatz bis zum letzten Ball. Das löst  sensationell gut emotionale Verspannungen... was nach dieser Geschäftswoche doch ziemlich nötig war... das habe ich durch das viele Schwitzen nun hinter mir gelassen und blicke nun voller Vorfreude auf den morgigen Tag.

Wochenstart

Heute hatte ich einen guten Start in die Arbeitswoche. Seit ich nur noch drei Tage in der Woche arbeite, machen selbst Montage öfters mal Spass . Obwohl... das derzeitige Arbeitsklima ist ziemlich frostig. Der angehende Wirtschaftsabschwung trifft viele unserer Kunden und dadurch auch uns selbst ziemlich hart. Die Auftragslage ist nicht wirklich rosig und die Prognosen sind auch nicht besser. Da weht derzeit ein wirklich rauer Wind. Um so besser, wenn man dabei ruhig und positiv bleibt.

Ich habe noch kurz meinen Biorhythmus konsultiert. Ja, stimmt. Derzeit bin ich emotional ziemlich im Hoch. Schön so. Ja, die gestrige Tour hat mir gut getan.

Theorie und Praxis

Theoretisch war ich gut auf die heutige PMR-Lektion vorbereitet. Ich hatte alle Vorbereitungsaufgaben erledigt und fühlte mich entsprechend gut gerüstet.

Das Gefühl nach der Lektion war dann nicht mehr so gut. Ich hatte zwar gut begonnen (obwohl ich ziemlich nervös war) doch im Hauptteil wurde ich immer schneller und hetzte zum Schluss förmlich durch das Entspannungsprogramm. Schwerer Fehler! Hetzen im Entspannungprogramm...  Mir war das gar nicht so bewusst doch als ich am Ende der Übung feststellte, dass ich fünf Minuten zu kurz war, ahnte ich es schon. Irgendwie wollte ich es einfach möglichst schnell hinter mir haben... In der Feedbackrunde bekam ich es dann auch deutlich zu hören. Die Spitze war: "Ich fühlte mich durch die zu schnell aufeinanderfolgenden Anweisungen gestresst." Zonk! Höchststrafe! Coole Entspannungslektion.

Tja, schlecht gelaufen.

Ich kann Einiges daraus lernen. Das Wichtigste ist wohl: Ich brauche mehr Praxis. Noch habe ich Null Erfahrung im Unterrichten von seniorengerechten Bewegungslektionen. Mir fehlt es an Sicherheit in der Ausführung und da nützt auch die beste theoretische Vorbreitung nur wenig. Die Praxis ist  anderes als die Theorie.  Und das Gespühr für die Praxis, die Erfahrung also, kriegt man halt nur, in dem man es tut. Da muss ich dran bleiben.

Donnerstag ohne biken

Obwohl heute recht ansprechendes Wetter war, fand ich keine Zeit für eine Biketour. Ich war den ganzen Tag mit lernen absorbiert, denn morgen Freitag muss ich eine Übungslektion in progressiver Muskelentspannung halten. Dabei werde ich von zwei Lehrkräften bewertet. Einmal methodisch/didaktisch und einmal fachlich. Deshalb habe ich nun doch ziemlich viel Aufwand betrieben. Hoffen wir mal, dass es sich  Morgen dann auch ausbezahlt.

sonntäglich

Als ich am Morgen ein erstes Mal aus dem Fenster schaute, registrierte ich etwas Schnee. Der Regen war in der Nacht zu Schneefall übergegangen und ganz wenig hat angesetzt. Da kann ich locker noch etwas liegenbleiben und das Wetter Wetter sein lassen. Das kann auch ohne mich stattfinden.

Im Laufe des Nachmittags konnte ich mich dann immerhin  noch motivieren um das Intense zu putzen. Die gestrige Tour hat doch deutlich Spuren hinterlassen.

Später habe ich mich dann noch etwas meinen digitalen Fotoalben angenommen und die Alben meiner Bikes überarbeitet. Nun sind das ARROW, das KISH und das INTENSE Bike ansprechend dokumentiert. Das Resultat sieht man, wenn man auf der Seite Fotoalbum nach unten scrollt und dann den Link zum gewünschten Bike anklickt. Viel Spass beim Betrachten! A propos: ich habe vorhin selbst einige der Fotoalben angeguckt. Da finden sich viele schöne Erinnerungen. Ich muss versuchen, diesbezüglich dranzubleiben. Das lohnt sich.

Schneeschuhlaufen zum Hochstuckli

Heute stand meine erste Tour mit den Schneeschuhen auf dem Programm. Um 9:00 Uhr morgens traf ich Peter und wir machten uns mit dem Auto auf den Weg nach Brunni, im Kanton Schwyz. Eigentlich rechneten wir mit Sonne über dem Hochnebel, doch dem war nicht so. Wir waren zwar über dem Nebel, doch über uns lag dennoch eine geschlossene Wolkendecke. Schade.

Wir schnallten uns die Schneeschuhe an und gingen los. Die ersten Meter sind natürlich ungewohnt, wenn man so wie ich, vorher noch nie in Schneeschuhen gelaufen ist. Man muss etwas breitbeinig gehen. Der Klappmechanismus funktioniert wirklich gut und schon bald merke ich die grosse Auflagefläche fast nicht mehr. Die Griffigkeit ist sensationell. Die Eisenkrallen unter dem Schuh beissen sich förmlich im Untergrund fest. Entlang der harten Skipiste hat man optimale Haftung und kann ziemlich gerade nach oben gehen. In unberührtem, tiefem Schnee läuft sich klarerweise etwas schwerer und dennoch war ich positiv überrascht, wie gut das funktioniert.

Schon bald hatte ich ziemlich warm und musste eine Schicht Oberbekleidung in den Rucksack packen. Berghoch ist Schneeschuhlaufen ein ausgezeichnetes Herz-Kreislauf-Training. Mit kräftigem Stockeinsatz kann man die Beine ziemlich gut unterstützen.  Dadurch werden auch Rücken, Schultern und Arme trainiert. Geht man dann eine längere Strecke in gleichmässigen Schritten, stellt sich bald ein angenehmer Bewegungsrhythmus ein. Der ganze Körper ist in Bewegung. Man atmet frische Bergluft. Alles ist ruhig und gleichmässig fliessend. Entspannend. Wirklich schön. Das GPS sagt: 10,7 km., 3:12 Std., 640 Hm.

Doch, das hat mir sehr gut gefallen und so denke ich schon, dass ich noch öfters mal Schneeschulaufen werde. Die Kombination Bike und Schneeschuhe kann ich mir gut vorstellen. So wie am Donnerstag, mit dem Bike so hoch wie möglich fahren und von da weg ein Schneeschuhtour starten. Das kann ich mir auch gut vorstellen. Dies auch deshalb, weil  ich heute mit meinen Winterbikeschuhen (mit Neopren-Überziehern)unterwegs war. So könnte man die zwei Sachen gut kombinieren.