Pfingstsonntagstour

Wir waren heute bei Freunden zum Abendessen eingeladen und weil das völlig unkompliziert abläuft, bot sich mir erneut die Gelegenheit für eine schöne Biketour. Ich plante eine Tour mit Ziel Süd-West, zum Wohnort unserer Freunde. Drei bis vier nennenswerte Erhebungen standen auf dem Programm. Zuerst über den Eschenmoser nach Bülach, dann vom Wehntal hoch auf die Lägern-Hochwacht, runter ins Furttal und dann auf den Altberg. Zum Schluss nochmals runter ins Limmattal und ein letzter Anstieg auf den Hasenberg. Eine wirklich schöne Tour und heute ganz besonders Klasse, weil eine kräftige Nordost-Bise für zügig Rückenwind sorgte. So konnte ich in der Ebene locker über 30 km/h fahren. Seht gut, das macht Spass!

Heute wollte ich von jeder Bergkuppe ein Foto nach Hause bringen. Links die Aussicht von der Lägern-Hochwacht, der erste Hügel links ist der Altberg, rechts dahinter erkennt man den Hasenberg. Auf dem Foto rechts dann die Aussicht beim Restaurant Altberg in Richtung Süden. Ganz links am Horizont, der Üetliberg. Auf dem Altberg machte ich eine längere Verpflegungspause, mit Coca-Cola, Biberfladen, Schoggistängeli und Kaffee creme. Das volle Dopingprogramm.

Obwohl der direkte Weg nach Oetwil an der Limmat kürzer gewesen wäre, wählte ich die Singletrailstrecke entlang des Hügelzugs bis nach Weiningen, von wo ich dann runter zur Limmat fuhr. Die Altbergtrails sind mittlerweile extrem ausgefahren. Ich kenne diese Trails ja schon viele Jahre und man sieht ganz klar, dass die Frequenz von Bikern in den letzten Jahren enorm zugenommen hat. Dadurch sind die Trails schneller geworden und man kann schön Gas geben, über Wurzeln springen und den Altberg richtig rocken!

Ich fuhr dann dem Limmatufer entlang, denn ich wollte heute nochmals so tolle Fotos von meinem Bike machen, wie am 10. September 2007. Vor diesem BEATS-Hintergrund wollte ich das Intense in seinem derzeitigen Aufbau, mit dem weissen Sattel und dem weissen, hörnchen-losen Lenker fotografieren. Leider ist das nun aber nicht mehr möglich, denn dieser alte Bauwagen mit dem aufgesprayten BEATS-Schriftzug steht nicht mehr da. . Das ganze Areal wirkt etwas aufgeräumt. Den scheint die Firma entsorgt zu haben. Schade. 2001 fotografierte ich erstmals eines meiner Bikes da und 2007 stand der Wagen auch noch da, doch nun ist er weg. Ich muss mir wohl einen neuen Bildhintergrund für Showfotos suchen...

Die letzte Steigung des Tages war dann ziemlich happig und anstrengend. Ich fuhr zuerst durch den Ortskern von Spreitenbach und suchte mir eine Strasse oder einen Weg hoch auf den Hasenberg. Kurz nach den letzten Häusern zweigte ein Wanderweg links ab und auf einem Schild stand "Egelsee" und ich wusste, dass der Egelsee oben auf dem Hasenberg liegt. Gut, dachte ich und zweigte von der Strasse auf den Schotterweg ab. Schon bald wurde es steil und steiler. Ich musste lange in den kleinsten Gängen fahren und mein Puls lag sicher 30 Minuten lang konstant über 160, sprich im roten Bereich. 300 steile aber fahrbare Höhenmeter auf wenigen Kilometern. Ich fragte mich echt, wie hoch oben dieser Egelsee wohl liegen werde, denn die Steigung wollte und wollte nicht enden. Das war noch richtig hart. Oben am kleinen See hatte es dann einige Familien, die in der Natur den schönen Tag genossen. Das Foto links zeigt die Sicht vom Hasenberg in Richtung Üetliberg.

Es war eine schöne Tour, ich bin gut in Form und konnte alle Steigungen fahren, die letzten Kilometer ging es dann nur noch bergrunter und ich konnte noch etwas in die Sonne blinzeln und mich erholen. Ich war zufrieden. Auf mich wartete ein gemütlicher Abend mit feinen, selbstgemachten Pizzas aus dem Pizzaofen und in Gesellschaft von lieben Freunden. Herrlich! Was für ein Tag! Der Tacho sagt: 66 km., 3:52 Std., 1'330 Hm.

heimische Standardrunde

Pünktlich um 12:00 Uhr starteten wir zu viert auf eine Sommer-Standardrunde. Wir hatten vier Stunden Zeit und ich wollte heute unsere Lieblingstrails im blühenden Grün befahren. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, es weht eine zeitweise heftige Bise (Nordwind) und die Temperatur liegt knapp bei 20° Grad. Idealstes Bikewetter!

Ich war richtig heiss auf eine Tour und meine Beide fühlten sich frisch und stark an. Ich bin heute den Multberg-Singletrail vollständig im mittleren Kettenblatt hochgefahren. Das gelingt mir höchstens ein-, zweimal pro Saison. Immer im Frühsommer, bei ideal trockenen Bedingungen. Eben so wie heute. Ein gutes Gefühl. Auch den Asphaltaufstieg auf den Irchelrücken fuhr ich im mittleren Kettenblatt. Sehr viel und lange im Wiegetritt. Das klappt zunehmend besser. Auf Asphalt blockiere ich die Vordergabel und dann kann ich gut im Wiegetritt fahren, ohne dass das Bike schaukelt. Oben beim Irchelturm knipste ich natürlich noch ein Standardfoto, welches ich noch ins Fotoalbum einbauen will.

Nach den super schönen Singletrails entlang der Irchelflanke kommen wir runter zur Tössegg, wo wir direkt am Rhein in einer kleinen "Besebeiz" einkehren und uns eine Wurst vom Grill gönnen. Dazu ein Sinalco, später auch noch Birnenbrot und Kaffe creme. Fein. Das gab die nötige Kraft für den Heimweg über den Rhinsberg. Der Tacho sagt: 44 km., 2:54 Std., 1'150 Hm.

Auch wenn die heutigen Fotos es schon zeigen, so möchte ich doch noch auf die üppigen Farben, das frische, kräftige Grün und die starken Lichtkontraste hinweisen. Alles strahlte heute. Die Luft war durch den Wind eher kühl und frisch, sehr gut zu atmen. Alles kontrastierte hervorragend. Im Wald wechselte sich Sonne und Schatten dauernd ab. Die Welt war bunt und üppig und wild. Kratzer in den Armen und Beinen durch vorstehende, junge Äste und Sträucher, Brennesseln, hohes Gras. Unglaublich, diese Vielfalt und Schönheit.

Zwischenstand

Es ist Freitagabend. Nach drei Berufstagen im Ausland und einem Tag Vitaltrainerschule sitze ich nun wieder vor dem heimischen PC. ;-)

Morgen um 09:00 Uhr habe ich meinen nächsten Trainingstermin und diesen muss ich nun noch vorbereiten. Es läuft soweit alles nach Plan. Ich bin im Soll. Gut so. Ab ca. 11:00 Uhr kann ich mich dann entspannen.

und weiter geht's

Die neue Arbeitswoche ist gestartet und morgen muss ich wieder für drei Tage ins Ausland. Am Donnerstagabend komme ich zurück, Freitag ist Schule und am Samstag meine nächste Lektion als Personaltrainer (die ich auch noch irgendwann vorbereiten sollte).

Wer übrigens vom gestrigen Titaniumtreffen gerne mehr Text und Bilder sehen will, der folge diesem Link.

Titaniumtreffen am Bodensee

Letztes Jahr fand am 4. Mai das erste Titaniumtreffen am Bodensee statt. Wobei "am Bodensee" eigentlich eine falsche Bezeichnung ist, denn das Treffen findet jeweils in Degersheim statt und das ist doch eine ganze Ecke vom Bodensee entfernt. Wie auch immer.

Ich musste also ziemlich früh aus den Federn um um 09:30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück und warm-quatschen in Degersheim zu sein (ein knappe Stunde Autofahrt). Der Organisator verfügt über einen schönen japanischen Ziergarten und diesen stellten wir heute voll mit unseren Fetisch-Objekten: Mountainbikes aus Titanrohren. Das Übersichtsfoto aus dem ersten Stock gibt einen schönen Eindruck. Man konnte stundenlang fachsimpeln und über einzelne Teile philosophieren.

Diesmal waren insgesamt 10 Titanbikes am Start. Jedes ein Unikat und jedes mit viel Liebe für genau eine Person aufgebaut. Im Vergleich zum letzten Jahr waren heuer zwei Titan-Fullsuspension Mountainbikes da. Sowohl am TITUS wie auch aum ERIKSEN waren Hinterbauten aus Karbon und Aluminium verbaut und der Hauptrahmen war aus Titan. Nebst ganz neuen Bikes gab es aber auch diesmal wieder Klassiker zu sehen. Das Merlin mit ibis-Starrgabel und U-Brake war noch aus den 80er Jahren und das MARIN Titanhardtail (auch mit Starrgabenl) war kaum neuer. Beider Bikes waren weitgehend original aufgebaut und auch so gefahren.

Ich habe nicht viele Fotos gemacht (weil eh alle so viel fotografierten), doch das neueste Bike musste ich natürlich auch ablichten. Es ist ein Kent ERIKSEN Fully mit YETI-Hinterbau. Der Rahmen ist am Freitagabend aus den Staaten beim Besitzer eingetroffen und er hat gestern Samstag das Bike gleich fertig aufgebaut und heute stand nun eine erste Tour auf dem Programm.

Mit glänzenden Augen wird erzählt, wie "der Meister hymself" im eMailverkehr zu den einen oder anderen Änderungen angeregt hat und wie das ganze Geschäft in etwa abgewickelt wurde. Spannend und interessant zu hören. Gerade die Kommunikation über den grossen Teich ist doch sehr wichtig, wenn man schon wirklich auf Mass fertigen lässt und gewillt ist, dafür doch recht viel Geld auszugeben. Das Resultat ist wirklich sehr schön und gelungen. Auch die roten Rotor-Teile (aus Spanien) passen super zu den eloxierten Teilen. Ein wirkliches Traumbike! Viel Spass damit.

und jetzt noch bloggen...

Die letzten vier Tage waren prall gefüllt und so fand ich ganz einfach keine Zeit, um noch am PC zu sitzen und von den jeweiligen Erlebnissen zu berichten. Nun, am Sonntagabend muss ich ran. Ich datiere jeweils die Beiträge auf das entsprechende Datum zurück. Man kann das daran erkennen, dass ich die Uhrzeit immer auf 23:59 Uhr stelle.

800 Jahre Neftenbach

Heute wollten wir zu Dritt mit den Velos an die 800 Jahr Feiern von Neftenbach. Dort wurde ein mittelalterliches Spektakel mit allerlei Sehenswertem geboten. Siehe auch: www.neftenbach-800.ch

Wir waren kaum zwei Kilometer gefahren, machte es am Fahrrad des Patenkinds einen lauten Knall und der hintere Reifen war platt. Was tun? Werkzeug oder Ersatzschlauch hatten wir natürlich nicht dabei. Ich fahre mit dem Velo zurück und hole mit dem Auto Werkzeug und Ersatzschlauch. Gesagt getan. Als ich den Schlauch wechseln wollte stellte ich jedoch fest, dass der Reifen völlig durchgebremst war und an einer Stelle ein fast zwei Zentimeter langer Riss zu erkennen war, wo der Schlauch rausquoll und dann platzte. Hmm. So macht Schlauch wechseln nicht viel Sinn. Also laden wir das Rad ins Auto und fahren zum nächstegelgenen Bikehändler, wo wir halt nun nebst einem Schlauch nun auch gleich noch einen Reifen kauften. Ich montierte alles wieder und nach diesem Unterbruch konnten wir unsere Tour dennoch fortsetzen. Gut waren wir dabei, so konnten wir die Sache gleich reparieren und der Bub musste das kaputte Velo nicht noch weit stossen.

Das Mitellalterspektakel war dann wirklich unterhaltsam und sehenswert. Es gab viele Marktstände und einen grossen Spielparcour für Kinder, wofür sich unser kleiner Begleiter natürlich auch gleich brennend interessierte. Das war gut so, denn auch zu seiner Unterhaltung waren wir da hin gegangen. Fast alle Festhelfer waren in mittelalterlichen Gewändern untweregs und überall rannten kleine Ritter und Burgprinzessinnen umher. Putzig. Das Fest war wirklich gross und herrvorragend organisiert. Und die Stimmung war an einem so sonnigen Tag wie heute natürlich auch besonders gut. A propos Sonne. Ich vergass mich am Morgen einzucremen... später hatte ich dann ziemlich rote Arme und recht warm im Gesicht...

Abends besuchten uns dann noch Freunde zum grillen und wir sassen noch lange im Garten und genossen den Tag bis zum vollen Ende. Sehr schön.

UHu

Um's Huus umä -> werken um das Haus herum.

Heute musste ich endlich mal die Sommerräder ans Auto montieren. Diese wollten jedoch zuerst geputzt werden. Und wenn ich schon dabei bin, putze ich nach der Demontage auch gleich noch die Winterräder und überprüfe das Profil. Schaut nicht schlecht aus, die sollten noch einen Winter halten. Dann mit dem Auto durch die Waschstrasse und auf dem Rückweg beim Elektrofachgeschäft vorbei. Unsere Aussenleuchte hat den Geist aufgegeben und einer der Halogenstrahler drinnen war auch schon länger defekt. Kann ich auch gleich noch erledigen. Ah ja, da war noch etwas... Die Rosen sollte man noch gegen Ungeziefer spritzen, nur fehlt es an Spritzmittel. Das lässt sich kombinieren, denn zum Coiffeure sollte ich auch noch. Da kann ich auf dem Rückweg kurz zum Gärtner und danach noch zur Aurogarage, denn vorne links ist die Lampe für das Abblendlicht wieder einmal defekt.

So vergeht der Tag im Nu... null Chance für eine kleine, eingeschobene Bike-Stunde. Abends kam dann ein Patensohn von Karin zu uns zu Besuch, der bis Samstagabend bleiben wird. Also keine Zeit für den PC oder den Blog. Immer Action!