viel los

Wie immer in letzter Zeit bin ich zu Wochenbeginn immer stark ausgelastet. Tagsüber ein fordernder Beruf und abends muss ich noch für die Vitaltrainerausbildung arbeiten.  Bis ich dann noch die privaten eMails durchgesehen und ein paar Internetforen durchstöbert habe, ist es meist so um Mitternacht. Höchste Zeit um ins Bett zu gehen. Und so vergehen Montag bis Mittwoch wie im Flug. ...ich freue mich schon jetzt auf den nahenden Donnerstag...

rund um den Flughafen

Heute Nachmittag verabredeten wir uns mit einem befreundeten Paar, welches mal den Winterstaub von ihren Mountainbikes fahren wollte . Wir trafen uns gegen 14:30 Uhr auf dem Parkplatz vor der Firma. Das Wetter war schön und wirklich warm, locker 25° Grad. Gegen abend war etwas Regen angesagt und deshalb bewölkte sich der Himmel zusehens, doch ausser ein paar einzelne Tropfen zum Schluss blieb es schön, warm und trocken.

Gemütlich umrundeten wir den Flughafen Zürich-Kloten, plauderten etwas und genossen den schönen Sonntag. Schön war's. Der Tacho sagt: 22km., 1:20 Std., 90 Hm.

Intense - aktuelle Ausbaustufe

In den letzten Monaten hat sich an meinem Intense Spider29 einiges verändert und deshalb hier ein paar aktuelle Bilder.  Die grösste Veränderung ist bestimmt die neue FOX F29RL Federgabel. Der aufmerksame Leser weiss. dass ich diese Gabel eigentlich nur zum Test erhalten habe, bis die Wartungsarbeiten an meiner RockShox Reba fertig sind. Ich war damit in Ligurien und im Tessin und die Funktion dieser Gabel ist wirklich besser als die der Rockshox. Sie spricht auf leichte Schläge  sensibler an und trotzdem taucht sie steil bergab  nicht so tief ein wie die Reba und hat so mehr Reserven. Federweg haben beide Gabeln 100mm. Ob die FOX (seiten-)steifer ist als die Reba  kann ich nicht wirklich beurteilen, vielleicht. Soviel zu den Vernunftgründen. Genauso wichtig ist aber die Feststellung, dass mir die FOX-Gabel am Intense einfach super gut gefällt. Die weisse Gabelkrone passt super zum weissen Lenker und zusammen mit dem weissen Sattel wirkt das Bike nun richtig fertig.

Hinten gab es eine neue Bremsscheibe, weil die alte bedenklich runtergebremst war. Ich kaufte eine Avid G3-Scheibe, die mit 1,9mm etwas dicker ist, als die vordere G2-Scheibe mit 1,7mm. Scheinbar lasse ich hinten viel die Bremse schleifen und zusätzlicher Dreck in der Bremse fordert ihren Tribut. Da kann eine etwas dickere Bremsscheibe nicht falsch sein. Die neue Scheibe ist etwas filigraner gemacht und aussen leicht gewellt, was mir gut gefällt.

Die Schwalbe Racing Ralph Reifen habe ich schon an anderer Stelle erwähnt. Hinten ist der Reifen etwas schmaler (2,25") als vorne (2,4"). Obwohl der hintere Reifen rasch an Profil verliert und wohl nicht allzu lange halten wird, finde ich ich die Reifen insgesamt Spitze! Die sind leicht und machen die Räder und das Bike schnell. Für den Sommer mein klarer Favorit (deutlich griffiger als die Bontrager XR und deutlich leichter als die WTB Exiwolf).

Ich finde, man sieht dem Bike nicht wirklich an, dass es bald zwei Jahre und über 6'000 Kilometer gefahren wurde. Es sieht noch immer tip top aus.

Bachtel-Annäherung

Wie man auf der GPS-Aufzeichnung sehen kann, starteten Peter und ich erst um 14:20 Uhr zu einer Biketour in Richtung Zürcher Oberland. Nachdem wir letzten Samstag auf das Hörnli gefahren sind, wollten wir heute auf den Bachtel. In der Anfahrt wollten wir eine neue Strecke auf den Stoffel ausprobieren um dann einen schönen Downhill runter nach Bauma fahren zu können.

Heute war es sonnig und schön, das Thermometer blieb knapp unter 20° Grad. In den letzten Tagen hat es öfters geregnet und so waren noch einige, schattige Wanderwege im Wald feucht und rutschig. So konnte ich die Racing Ralph Sommerreifen am Intense auch einmal unter diesen Bedingungen testen. Und ich muss sagen, die sind nicht schlechter als die WTB Exiwolf, die ich zuvor montiert hatte. Natürlich greiffen die kleinen Stollen nicht wirklich gut, doch auf feuchtem Boden sind sie noch ganz o.k. Wenn es jedoch wirklich schlammig wird, dann sind sie sicher die falsche Wahl. Wie auch immer. Wir wählten einen ziemlich steilen Weg auf den Stoffel (die erste Spitze auf dem Höhenprofil) und so mussten wir bergauf öfters mal absteigen und schieben. Das war nicht so schlimm und  der nachfolgende Downhill runter nach Bauma hat dann wirklich entschädigt. Das war Spitze! Das fahren wir bestimmt wiedereinmal.

Wir beraten kurz, ob wir die Strasse hoch auf den Wolfsberg fahren oder ob wir mal den in der Karte eingezeichneten Wanderweg ausprobieren wollen. Klar, heute nehmen wir den Wanderweg. Doch schon kurze Zeit später war fertig  mit fahren. Viel zu steil. Immer wieder Treppen und Brücken. Unmöglich um zu fahren. Die nächsten 300 Höhenmeter konnte man dann unter Alpencross-Training abbuchen, sprich: schieben und tragen. Fast 45 Minuten (oder 2dl Schweiss). Diesen Weg kann man vergessen. Wirklich?

Zuoberst auf dem Hügelzug lichtet sich der Wald und wir stehen unvermittelt vor einer wunderschönen Blumenwiese. Und nicht nur das. Eine Grillstelle, mit Tisch und zwei Bänken, gekrönt mit einer herrlichen Aussicht. Ich hatte Hunger und wir machten eine Essenspause und genossen die Umgebunng. Da mussten wir dann unbedingt die Fotos des Tages machen. Auf dem Bild rechts sieht man die schöne Wiese. Die höchste Erhebung im Hintergrund ist das Schnebelhorn. Auf dem Bild rechts sieht man im Hintergrund das Hörnli. Ja, das Zürcher Oberland ist wirklich schön. Eine super Bikegegend.

Wir schauten dann mal auf die Uhr. Ups, es war schon 17:15 Uhr, der Weg auf den Bachtel war noch weit und zurück nach Uster mussten wir dann ja auch wieder. So viel Zeit habe ich nicht mehr, zumal ich ganz sicher noch etwas Richtiges essen muss, sonst kriege ich noch einen Hungerast. Deshalb entschlossen wir uns, die Tour abzukürzen und wie letzte Woche via Kemptenertobel nach Wetzikon runter zu fahren. Dort sahen wir dann eine Snack-Bar mit Tischen in der Sonne, was genau das Gesuchte war. Wir bestellten zwei Geflügel-Pepitos ("weisst Du, ist Brottasche mit Fleisch") und tranken dazu Süssgetränke. Ah, das tat gut und gab mir die Kraft für die letzten Kilometer bis nach Uster.

Die Tour heute war anstrengend aber schön. Wenn wir für ein nächstes Mal die heftgsten Schiebepassagen umfahren können und wirklich noch ganz auf den Bachtel hochfahren, dann ist das sogar eine Spitzentour. Der Tacho sagt: 48 km., 3:18 Std., 1'120 Hm

erste Feierabendtour 2009

Heute abend war ich mit Jürg und Thomas auf 18:00 Uhr für eine Feierabendtour verabredet. Leider musste dann Thomas wegen zu viel Arbeit kurzfristig absagen. Gegen Abend waren Gewitter angesagt und vereinzelte Regentropfen fielen schon kurz nach dem wir losgefahren sind. Hmmm. Zufahren. Wenn wir Glück haben, zieht die Gewitterfront an uns vorbei. Der Himmel ist schon etwas heller in die Richtung, in die wir fahren.

Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal auf dem Lägerngrat war. Ich mag diesen Berg. Da bin ich in den letzten Jahren schon weit über 100 Mal hochgefahren. An diesem Berg unternahm ich schon meine ersten Mountainbiketouren. Ich kenne jede Kehre, jeden Meter. Weil das so ist und weil ich mich in den letzten Tagen geistig matt fühlte, war heute der richtige Tag um mich richtig auszupowern. Also gab ich Gas. Mein Puls raste, der Schweiss floss in Strömen und wirklich, die dunklen Nebelschwaden und Gedanken konnte ich dadurch vertreiben. Oben angekommen, schien dann ein kurzer Moment die Sonne. Meine Welt hat sich aufgehellt. Das hat gut getan. Sehr gut. Da hat es mich nicht einmal gestört, dass mein Lieblingsrestaurant "Bergwerk" heute Abend geschlossen war und wir uns einen anderen Ort suchen mussten um uns mit einem feinen Nachtessen zu belohnen. Der Tacho sagt: 31 km., 1:40 Std., 550 Hm.

remember - KISH wird 2 jährig

Vorhin bin ich über diesen Beitrag von vor 2 Jahren gestolpert. Am 12. Mai 2007 unternahm ich meine erste Ausfahrt mit dem KISH Titan 29er Hardtail. So schnell vergeht die Zeit. Seither bin ich mit diesem Bike 4'345 Kilometer gefahren (ja, da bin ich genau). Ich liebe dieses Fahrrad. Es ist so schön schlicht, so einfach, so ehrlich, irgendwie ZEN auf Rädern. Ich berühre immer wieder gerne das nackte Metall mit der edlen Oberfläche. Da gibt es weder Lackschäden noch rostige Stellen, ein Metall für die Ewigkeit. Einfach schön.

Ich bin froh über dieses Thema gestolpert zu sein, denn erstens fühle ich mich in den letzten Tagen geistig nicht so auf der Höhe und zweitens bin ich gestern seit langem wiedereinmal mit dem KISH zur Arbeit gefahren und erfreute mich dabei wieder an diesem Bike. Dies auch deshalb, weil ich in den letzten Monaten viel, viel mehr mit dem Intense-Fully unterwegs war. Das ist halt so, weil ich dieses Jahr nur sehr wenig auf Strassen unterwegs war und für richtige MTB-Touren das vollgefederte Bike ganz einfach komfortabler und deshalb die erste Wahl ist. So bleibt das KISH speziell und das ist gut so.

erholsamer Sonntag

Heute konnten wir seit langem wieder einmal ausschlafen. Die letzten Wochen waren turbulent und so genoss ich es richtig, meine Batterien wieder einmal schlafend aufzuladen. Erst kurz vor elf Uhr stand ich dann auf und machte für uns Zwei ein schönes Sonntagsfrühstück.

Später setzte ich mich dann an den PC, und arbeitete den gestriegen Tag auf. Die Bilder übertrug ich von der Kamera auf den PC, genauso wie die GPS-Daten. Dann schrieb ich des gestrigen Blogbeitrag und bei so viel Bikegeschichten steigerte sich die Lust, mein Intense-Fully wieder einmal gründlich zu putzen. Ja, ich gönnte ihm ein Sonntagsschaumbad mit anschliessender Bike-Shine und Brunox Pflege. Wunderbar.

Später besuchten wir noch meine Eltern. Schliesslich war heute Muttertag und damit war ein kurzer Besuch sicher angesagt. Wir trafen da auf meine Schwester mit Familie und so waren wir eine schöne, familiäre Runde und konnten uns gut austauschen. Das war ein schöner, erholsamer Sonntag. Nun bin ich fit, für die kommende Woche.

Hörnli

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es noch ziemlich stark geregnet, deshalb waren am Morgen die Strassen noch feucht. Doch es zeigt sich, dass es ein schöner Tag, mit Temperaturen um die 20-23 Grad, werden wird. Gutes Wetter für eine schöne Biketour. Dafür hatte ich mich auf 12:00 Uhr mit Peter in Uster verabredet. Wir wollten in etwa die Tour fahren, welche wir am 9. Februar 2008 zum letzten Mal gefahren sind. Das Motto war: Wir fahren gemütlich aufs Hörnli und geniessen den schönen Tag. Dabei halten wir auch mal für ein lustiges Foto oder eine tolle Aussicht.

Auf dem Hinweg machten wir noch einen Abstecher zu Marcello, der auf der Baustelle seines neuen Einfamilienhauses zum Rechten sah. Das Haus ist im Rohbau ziemlich fertig und es folgen nun die Innenausbauten. Das wird ein sehr schönes und grosses Haus. Ich hätte da schon den Raum für die optimale Bikewerkstatt gesehen.

Heute waren erstaunlich wenig Leute unterwegs. Selbst auf dem Hörnli und beim nahem Bergrestaurant hatte es nur wenige Wanderer. Dennoch gab es da zwei, die wollten einfach nicht aus meiner Fotoperspektive. Sie betrachteten ausgiebig die Aussicht ins Tösstal und die dahinter liegenden Alpen. Und das mit Recht, denn es lohnte sich wirklich, etwas zu verweilen. Das machten wir dann in Restaurant, denn ich hatte ziemlich Hunger. Seit dem Frühstück hatte ich nichts mehr gegessen und die bisherigen 800 Höhenmeter brauchten ja auch noch etwas Energie. Ich gönnte mir einen Bauernschüblig mit Apfelschorle und danach noch ein Stück Baua-Biberfladen mit einem feinen Cappuccino. Fein. Ein guter Moment um etwas auszuspannen und zu plaudern. Das war sehr angenehm und hat mir gut gefallen.

Dann machten wir uns auf den Rückweg, auf dem wir noch durch das schöne Kemptemertobel nach Wetzikon fuhren. Das Zürcher Oberland ist eine wirklich schöne Gegend und bietet Bikern viele interessante Strecken. Wenn dann das Wetter noch so mitspielt und man sich genügend Zeit nimmt, kann man immer wieder tolle Ausblicke geniessen oder schöne Details erkennen. Ja, das hat wirklich Qualität.

So langsam zog sich der Himmel zu und die im Wetterbericht angekündigten Gewitter waren deutlich sichtbar im Anmarsch. Trotzdem wollten wir in der Innenstadt in Uster noch einen Abschlusskaffe trinken und hielten Ausschau nach einem geeigneten Plätzchen. Da vorne sitzen schon ein paar Biker, da wäre es wohl passend. Hey, das gibt es doch nicht! Das ist Rolf, mit zwei Arbeitskollegen, in voller Bikemontur. Welch ein Zufall. Schon am Ostermontag bin ich auf einer Tour Rolf begegnet und nun schon wieder. Das ist ja lustig. Wir haben uns natürlich gleich zu den Dreien dazugesetzt und uns gegenseitig erzählt, wo wir gewesen sind. Als dann erstes Donnergrollen zu vernehmen war, bezahlten wir rasch und fuhren noch das kurze Stück bis zu Peter nach Hause. Dort packte ich mein Bike ins Auto, verabschiedete mich von Peter und fuhr los. Keine zwei Minutren später begann es wie aus Kübeln zu schütten. Ein heftiges Gewitter entlud sich und ich musste  im Auto den Scheibenwischer zeitweise auf Stufe 2 stellen, damit ich noch etwas sehen konnte.  Auf Autobahn rollte der Verkehr nur noch mit etwa 60 km/h, so stark regnete es. Da war das Timing für unsere Tour wirklich perfekt. Ja, das war ein schöner Biketag. Der Tacho sagt: 60 km., 3:30 Std., 1'050 Hm.

Fotoalbum Bikeweekend Tessin

So, nun habe ich noch die Digitalfotos vom letzten Wochenende zusammengestellt und ein Fotoalbum daraus gemacht. Das waren drei wirklich schöne Tage im Tessin, die ich in guter Erinnerung behalten werde. Wenn man hier klickt, startet das Fotoalbum direkt.

Der heutige Tag war gefüllt mit Vitaltrainer-Stoff. Morgens musste ich mich auf die Lektion am Nachmittag vorbereiten und danach suchte ich erstmal den neuen Stundenplan um herauszufinden, welche Themen Morgen in der Schule behandelt werden. Da steht "Polysportives Training" und "Brokatübungen" auf dem Programm. Da bin ich ja mal gespannt.