a propos Statistik

Habe vorhin aus bei Beiträgen vor 2 Jahren gesehen, dass das Intense Spider29 in diesen Tagen seinen zweiten Geburtstag feiert.

Happy Birthday SPIDER! 

Du bist ein gutes Bike! Wir sind bisher gemeinsam 6'839 Kilometer gefahren und haben dabei über 110'000 Höhenmeter überwunden. Da waren viele sehr, sehr schöne Kilometer dabei... Seit ich mit Dir unterwegs bin, bin ich noch nie schwer gestürzt - das spricht für Deine Stabilität und Fahrkultur.

Zugegeben, unsere Beziehung hat sich verändert. Das erste Jahr mit flachem Lenker und Lenkerhörnchen war eher noch auf Effizienz und Schnelligkeit ausgelegt, während nun der breite Rizerbar für mehr Genuss und Überblick sorgt. Ich -oder wir- haben uns etwas entspannt.  Wir sind vermehrt auf Genuss, denn auf Geschwindigkeit oder Leistung aus. Ein Prosit darauf, dass wir noch viele schöne Kilometer und ein paar weitere Geburtstage feiern können!

Velo-Arbeitsweg + Monatsabschluss

Seit dem 11. Mai bin ich nicht mehr mit dem Velo zur Arbeit gefahren. Ich war in der Zwischenzeit mehrmals beruflich im Ausland oder hatte jeweils ein so volles Programm, dass ich für den Arbeitsweg an sich so wenig Zeit wie möglich einsetzen wollte. Vor allem abends wollte ich jeweils bis auf die letzte Minute zuarbeiten, dann aufstehen, rausgehen, und in 15-20 Minuten zu Hause sein. Und nicht umziehen, velofahren, duschen, macht etwas über eine Stunde.

Weil heute die letzte Chance war um im Monat Juni noch ein paar Kilometer auf den Tacho zu kriegen entschloss ich mich, wiedereinmal mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Ein perfekter Sommertag stand auf dem Programm. Frühmorgens schon über 15° Grad und abends dann über 25° Grad. Ja, da lohnt sich der Einsatz von Zeit und Anstrengung. Es hat auch gut getan. Der Tacho sagt: 40 km., 1:52 Std., 490 Hm.

Vorhin habe ich dann meine Kilometerstatistik nachgeführt und bin dabei etwas erschrocken. In diesem Monat bin ich keine 300 Kilometer Velo gefahren. Sowenig wie noch nie in diesem Jahr. Selbst in den kalten Wintermonaten Januar und Februar bin ich mehr gefahren.  oh, oh...

Genauer hinschauen! Ich führe ja nicht nur Buch über meine Veloaktivitäten, sondern über alle meine sportlichen Betätigungen und so "over all" sieht es schon nicht mehr so schlecht aus. Ich war an insgesamt 19 Tagen aktiv. 9x walken, 8x biken und 2x aqua-fitten. Sieh an, in diesem Monat war ich öfters walken als biken. Zu Fuss habe ich 55 Kilometer zurück gelegt. Nicht schlecht. So etwas gabs noch nie. Im Schnitt war ich also immer an zwei Tagen aktiv, gefolgt von einem Ruhetag. Durch 30 Tage geteilt, bewegte ich mich 58 Minuten pro Tag. Das ist ganz o.k. und voll im Mehrjahresschnitt.

2009 bin ich nun ganz genau 2'500 Kilometer Velo gefahren (500 weniger als 2008 und 1'700 weniger als 2007). Das sollte oder muss als Vorbereitung für die 4 Tage Top of Graubünden reichen. Selbst wenn ich Anfang Mai (nach der Trainingswoche in Ligurien) wohl besser in Form war als nun heute. Doch, doch, das pack ich schon.

auf den Bachtel

Heute war ich wieder einmal mit Peter verabredet und wir wollten die Wetterbesserung und den warmen und sonnigen Tag etwas geniessen. Als ich mir Bikeklamotten aus dem Schrank holte, dachte ich an die 4 Tage Top of Graubünden, startend heute in einer Woche, und deshalb wollte ich die vier beliebtesten Trikots mir lieber aufsparen und stöberte unter den Übriggebliebenen herum. Die Auswahl war noch immer recht gross. Ich bin dabei beim Trikot von der Cima Coppi (Stilfserjoch) vom letzten Jahr hängengeblieben. (hier der Link zum damaligen Beitrag). Dieses Shirt nehme ich nicht mit nach Graubünden, weil es mir etwas zu eng ist und deshalb meine Killerplautze unschön durchdrückt . Zudem ist der Stoff recht dünn und man kann die Träger der Radhose erkennen. Wie auch immer. Ich habe es seit dem Kauf nur noch einmal getragen und deshalb konnte ich ihm heute ruhig wiedereinmal die Ehre geben.

Ich fuhr mit dem Auto zu Peter und als er die Türe öffnete, musste ich gleich lachen. Er hatte sich für das genau gleiche Trikot entschieden, wie ich. So ein Zufall! So konnten wir heute locker als www.stelviobike.com -Team auftreten.

Peter hat sich eine Tour mit dem Ziel Bachtel ausgesucht und anfänglich dachte ich noch, dass dies wohl eine eher lange Tour geben würde und ich mich doch eigentlich mehr auf eine kurze Rekonvaleszenz-Tour eingestellt hatte. Doch nun wars zu spät. Das Wetter war toll, Peter war gut motiviert, ich hatte Zeit. Also keine Ausreden.

Und es war dann wie so oft. Der Unmut und Unwille verfliegt schon auf den ersten Kilometern und nach einer halben Stunde weiss man genau, dass es gut war, sich aufzuraffen und das Blut etwas in Wallung zu bringen. Wenn der Organismus etwas gefordert wird, kann er auch besser Schadstoffe abtransportieren und so reinige ich mich beim biken quasi von innen heraus. . Trotzdem fand ich die Tour richtig hart und anstrengend. Über 25° Grad und Sonne liess mich kräftig schwitzen und dass ich noch etwas geschwächt bin merkte ich auch. Ich war richtig froh, als wir endlich am höchsten Punkt der Tour angekommen sind und uns im Aussichtsrestaurant verpflegen konnten.

Trotz des herrlichen Wetters und dem Zeitpunkt, Sonntagnachmittag, waren gar nicht die üblichen Mengen an Ausflugstouristen unterwegs und so konnten wir später auf dem Rückweg völlig problemlos noch zwei Wanderwege entlang von Bachtobeln fahren, ohne jemanden zu stören. Auf dem Rückweg waren wir beide ziemlich platt und so beschlossen wir, bei Seegräben, direkt am Ufer des Pfäffikersees, nochmals einen Halt einzulegen und uns mit einem Zucker- und Kohlensäurehaltigen Getränk für die letzten Kilometer aufzupushen. Das hat genützt.

Während der Tour haben wir natürlich über den Starttag von Top of Graubünden geredet (Peter fährt die 7-Tages-Tour). Da stehen satte 2'150 Höhenmeter bei nur 46 Kilometern auf dem Programm. Heute waren es gerade einmal etwas über 1'200 Höhenmeter, bei fast 60 Kilometern und wir waren schon ziemlich geschlaucht. Das wird wohl ein richtig harter Tourstart. Na, ja, ruhig angehen, sich Zeit lassen, das eigene Tempo fahren, genügend Pausen, essen und trinken und dann klappt das schon. Der Tacho sagt: 59 km., 3:52 Std., 1'250 Hm.

Feierabendbiken

Heute hatte ich mich auf 18:00 Uhr mit Jürg und Geri für eine Feierabendbikerunde verabredet. Im Juni bin ich noch keine 200 Kilometer Velo gefahren (shame on me!). Weil aber 50 Kilometer oder etwa 10 Stunden Nordic Walking hinzugekommen sind, stört es mich nicht sehr. Nur, in Anbetracht der bevorstehenden Top of Graubünden Tour, sollte ich das biken eigentlich eher intensivieren und nicht vernachlässigen. So kam diese Trainingsrunde genau richtig.

Wir starteten zügig und genossen den schönen Abend. Es war sonnig und mit etwa 24° Grad angenehm warm. Im Gegensatz zu heute waren die letzten Tage ja ziemlich regnerisch und eher kalt. Ich hatte also Bedarf an Sonnenschein, an Wärme und an frischer Luft. Es passte alles zusammen. Auch das nette Abendessen zum Schluss.

Ich habe heute kein Foto gemacht. Irgendwie war mir nicht danach. Der Tacho sagt: 39 km., 2:22 Std., 760 Hm.

kurze Sonntagstour

Ich war froh, als Jürg kurz nach 17:00 Uhr anrief und fragte: "Heute schon Sport getrieben?" "Nein, doch ich hätte frische Luft durchaus noch nötig."

Kurz vor sechs Uhr war er dann bei mir und wir fuhren eine ca. eineinhalbstündige Biketour durch die heimischen Wälder und Hügel. Der Regen hatte die Luft ziemlich abgekühlt, es war vielleicht so um 15-16° Grad und noch viele Pfützen säumten die Wege. Wir waren ziemlich zügig unterwegs. Es war eine eher kurze, dafür intensive Runde, die mir sehr gut getan hat. Zum Abschied dankte ich Jürg für den Telefonanruf. Das war eine gute Idee.

Top of Graubünden

Einige meiner Bikefreunde haben sich schon vor längerer Zeit für die 7-tägige Top of Graubünden Tour angemeldet. Ich war unentschlossen. Sieben Tage sind mir irgendwie zu lange. Meist habe ich nach vier bis fünf Tagen im Sattel genug. Dann vergeht mir meist etwas die Lust. Ausserdem haben meine Frau und ich direkt nach dieser Woche zwei Wochen Ferien, wo wir nach Rom fahren möchten. Drei Wochen Ferien am Stück schien mir etwas lang.

In der Zwischenzeit habe ich beruflich ziemlich Überstunden angesammelt, die mir gut eine zusätzliche Ferienwoche ermöglichen. Ausserdem habe ich im Internet gesehen, dass man sich auch für eine 4-Tagesvariante anmelden kann. Sehr gut. Vier Tage finde ich super. Sonntag, 05. Juli, bis Mittwoch, 08. Juli. Am Donnerstag habe ich noch einen Termin und am Freitag, 10. Juli ist der letzte Schultag vor den Sommerferien. Das passt also perfekt. Gestern habe ich mich telefonisch angemeldet und heute hatte ich die Tourunterlagen bereits im Briefkasten. Das ist ein prompter Service.

Hier noch das Höhenprofil der 4 Tagestour. Am Tag 1 stehen gleich etwas über 2'000 Höhenmeter auf dem Programm. Da scheint es richtig anstrengend loszugehen. Die drei Tage danach entsprechen von den Eckdaten in etwa unseren Trainingstouren, dafür sollte ich fit genug sein. Viel trainieren liegt ja gar nicht mehr drin, denn in etwas über zwei Wochen geht es ja schon los. Ich freue mich und hoffe natürlich, dass wir gutes Wetter antreffen werden.

perfekter Tag

Der Wetterbericht für dieses Wochenende ist spitze! Schön, sonnig und heute bis 28, morgen sogar bis gegen 30° Grad. Die Tage sind derzeit hell und lang. Die Sonne steht schon um 05:30 Uhr am Horizont und geht erst kurz vor 21:30 Uhr wieder unter. Herrlich. Ich mag diese Zeit ganz enorm. Und deshalb fiel es mir auch nicht schwer, schon um 07:30 Uhr aufzustehen und zu frühstücken. Ich hatte mich auf 08:30 Uhr mit Jürg und Geri auf eine Samstagstrainingstour verabredet.

Wir fuhren fast die gleiche Runde, wie vor zwei Wochen. Unsere Irchel-Standardroute mit möglichst vielen Singletrails und mit einem Halt in der Besenbeiz bei der Tössegg. Ich war im Kopf gut motiviert und freute mich auf die heutige Tour. Doch irgendwie wollte heute mein Motor, mein Körper, nicht so richtig gut. Nicht dass ich irgendwelche Schmerzen verspührt hätte, nein, ich fühlte mich einfach etwas matt und träge. Ich hatte das Gefühl, zu wenig Sauerstoff zu den Muskeln zu bringen, da kam einfach nicht so viel raus wie in den letzten Wochen. Na ja, was soll's. Ich nehme es zur Kenntnis und teile meine Kräfte entsprechend ein. Deshalb lasse ich mir nicht die gute Laune verderben, denn es ist wirklich ein perfekter Tag für diese Singletrailtour. Die Wege waren meist trocken und nur stellenweise feucht. Die vielen Blätter an Bäumen und Sträuchern leuchten im Sonnenlicht. Überall herrscht nun Fülle. Zeitweise fühle ich mich wie im Urwald. Wirklich schön! So macht mountainbiken richtig Spass.

Gegen 13:00 Uhr war ich dann wieder zu Hause und nutze nun die freie Zeit für diesen Blogeintrag. Um 16:00 Uhr sind zu einer Geburtstagsparty eingeladen und bei dem schönen Wetter wird das ganz bestimmt schön und unterhaltsam. Ich freue mich darauf. Ja, der heutige Tag ist nahe am "perfekten Tag". Der Tacho sagt: 44 km. 3:10 Std., 1'220 Hm

Sonntagstour

Nachdem ich die letzten paar mal zu Peter gefahren bin um mit ihm zu biken, so kam er heute zu mir und wir konnten eine Sonntagsrunde in meiner Umgebung fahren. Klar, dass wir dabei in Richting Irchel loszogen. Das Wetter war ziemlich unsicher und ich wäre nicht verwundert gewesen, wenn es uns heute auch wieder verregnet hätte. Zur Sicherheit hatte ich heute nebst der Regenjacke auch noch die kurzen Regenhosen in den Rucksack gepackt.

Wir hatten heute jedoch das nötige Glück und es zeigte sich mehrheitlich die Sonne. Es war generell eine schöne Tour. Wir nahmen uns Zeit um etwas zu plaudern und dazu eignete sich dann auch ein Halt in der Besenbeiz an der Tössegg. Nur, da plauderte uns dann immer ein Fremder ins Gespräch, sodass wir doch lieber wieder auf die Velos stiegen und den Anstieg zum Rhinsberg in Angriff nahmen.

Auf den Rhinsbergtrails machten wir dann noch ein paar Fotos. Die den Blätterwald durchbrechenden Sonnenstrahlen warfen klare und kontrastreiche Schatten. Das junge hellgrün der Buchenblätter wird nun dunkler und die Farben noch stärker. Juni ist eine wirklich schöne Zeit in unserer Gegend. Der Tacho sagt: 35 km., 2:23 Std. 910 Hm