kurze Sonntagstour

Ich war froh, als Jürg kurz nach 17:00 Uhr anrief und fragte: "Heute schon Sport getrieben?" "Nein, doch ich hätte frische Luft durchaus noch nötig."

Kurz vor sechs Uhr war er dann  bei mir und wir fuhren eine ca. eineinhalbstündige Biketour durch die heimischen Wälder und Hügel. Der Regen hatte die Luft ziemlich abgekühlt, es war vielleicht so um 15-16° Grad und noch viele Pfützen säumten die Wege. Wir waren ziemlich zügig unterwegs. Es war eine eher kurze, dafür intensive Runde, die mir sehr gut getan hat. Zum Abschied dankte ich Jürg für den Telefonanruf. Das war eine gute Idee.

Top of Graubünden

Einige meiner Bikefreunde haben sich schon vor längerer Zeit für die 7-tägige Top of Graubünden Tour angemeldet. Ich war  unentschlossen. Sieben Tage sind mir irgendwie zu lange. Meist habe ich nach vier bis fünf Tagen im Sattel genug. Dann vergeht mir meist etwas die Lust. Ausserdem haben meine Frau und ich direkt nach dieser Woche zwei Wochen Ferien, wo wir nach Rom fahren möchten.  Drei Wochen Ferien am Stück schien mir etwas lang.

In der Zwischenzeit habe ich beruflich ziemlich Überstunden angesammelt, die mir gut eine zusätzliche Ferienwoche ermöglichen. Ausserdem habe ich im Internet gesehen, dass man sich auch für eine 4-Tagesvariante anmelden kann. Sehr gut. Vier Tage finde ich super. Sonntag, 05. Juli, bis Mittwoch, 08. Juli. Am Donnerstag habe ich noch einen Termin und am Freitag, 10. Juli ist der letzte Schultag vor den Sommerferien. Das passt also perfekt. Gestern habe ich mich telefonisch angemeldet und heute hatte ich die Tourunterlagen bereits im Briefkasten. Das ist ein prompter Service.

Hier noch das Höhenprofil der 4 Tagestour. Am Tag 1 stehen gleich etwas über 2'000 Höhenmeter auf dem Programm. Da scheint es richtig anstrengend loszugehen. Die drei Tage danach entsprechen von den Eckdaten in etwa unseren Trainingstouren, dafür sollte ich fit genug sein. Viel trainieren liegt ja gar nicht mehr drin, denn in etwas über zwei Wochen geht es ja schon los. Ich freue mich und hoffe natürlich, dass wir gutes Wetter antreffen werden.

walken statt biken

Je länger der Tag dauerte, desto schöner wurde heute das Wetter und so überlegte ich mir schon während des Arbeitstags, was ich abends noch unternehmen möchte.

Das ist eigentlich neu. Bisher überlegte ich höchstens, welche Bikerunde ich wohl fahren würde doch heute, tendierte ich von Anfang an eher zu Nordic Walking als zu Mountain Biking (Hauptsache Englisch ;-)). Zu Fuss komme ich nicht so weit wie mit dem Bike, also muss ich auch nicht so lange an der möglichen Strecke herumstudieren. Wie auch immer, ja, ich wollte lieber walken. Wie schon am Sonntag geschrieben: Nordic Walking ist einfach ein sehr gutes Ganzkörpertraining und meine eher dünnen Ärmchen und die schwachen Schultern schätzen diese Art von Bewegung. Ausserdem fasziniert mich noch immer das Symetrische am walken. Vermutlich sollte ich im nächsten Winter mal Langlauf ausprobieren. Der klassische Diagonalschritt würde mir bestimmt auch noch gut gefallen.

So gegen 19:30 Uhr bin ich dann von zuhause weg gestartet. Zum warmwerden folgt gleich ein längerer Anstieg mit etwa 150 Höhenmetern. Das ist sehr gut um in einen guten Laufrhythmus zu finden. Berghoch ist Nordic walken sowieso super. Je nach dem welche Belastung man anstrebt, kann man mehr oder weniger stark mit den Armen unterstützen. Mit grossen Schritten und starken Armeinsatz komme ich schnell ins schwitzen und der Puls geht dabei auch schon mal über 150 Schläge pro Minute. Ja, ein wirklich guter Workout (ja klar: wieder Englisch ;-)). Nach einer kurzen Bergabphase folgen dann noch ein paar wellige Kilometer zurück.

Es gefällt mir ausgezeichnet und so laufe ich insgesamt fast eineinhalb Stunden. Dank GPS kann ich sogar genaue Daten liefern: 9,6 km., 1:25 Std., 230 Hm. Hätte ich das vor dem Haus gesehen, so hätte ich wohl noch 400 Meter angehängt um auf 10 Kilometer zu kommen. :-)

Tri-Sonntag

Morgens um zehn Uhr machte ich mich auf den Weg für eine Runde Nordic Walken. Letzte Woche kaufte ich mir ein paar neue Stöcke und dazu auch ein paar Handschuhe, die sich direkt am Stock einklicken lassen. Das wollte ich natürlich ausprobieren.

Mittlerweile bin ich richtig Fan von Nordic Walken. Ja, wirklich wahr. Ich mag den Ganzkörpereinsatz und vor allem die Bewegung im Schulter- und Armbereich. Das ist für mich ein idealer Ausgleich zum biken, wo der Muskeleinsatz schon ziemlich einseitig ist. Ich wählte eine Strecke mit einer längeren Steigung um etwas Techniktraining zu machen. Berghoch kann man den Stockeinsatz gut üben und spürt dabei deutlich, welche Muskeln beansprucht werden. Ich ging zügig und mein Puls lag lange um 150 Schläge die Minute . ein guter Workout.

Die Stöcke sind super und auch die Handschuhe funktioneren sehr gut. Da habe ich Freude daran. Was ich noch nicht kann, ist brauchbare Fotos vom walken zu schiessen. Ich habe ein paar Versuche unternommen, doch funktioniert hat nichts wirklich. Auf dem nebenstehenden Foto stehe ich ohne Kopf und unscharf da. Ausserdem posiere ich im Passgang... ts, ts... nicht schön.

Nachmittags hatten wir uns mit Freunden am Greifensee verabredet um zuerst eine Velorunde rund um den See zu drehen und danach im Freibad Uster noch ein Bad im See zu nehmen. Eine gute Idee, für diesen schönen Sommertag, an dem die Temperaturen so um 27° Grad herum lagen. Natürlich hatte es überall viele andere Menschen, doch wenn nicht heute, wann dann? An solchen Sommertagen muss man ja ganz einfach etwas draussen unternehmen. Nach der Velorunde genehmigte ich mir wirklich noch einen Sprung in den See und schwamm eine kleine Runde. Das war schön und erfrischend.

So kam ich heute zu einer Art Sonntags-Triathlon. Zuerst laufen, dann radfahren und zum Schluss schwimmen. Ein schöner Tag.

perfekter Tag

Der Wetterbericht für dieses Wochenende ist spitze! Schön, sonnig und heute bis 28, morgen sogar bis gegen 30° Grad. Die Tage sind derzeit hell und lang. Die Sonne steht schon um 05:30 Uhr am Horizont und geht erst kurz vor 21:30 Uhr wieder unter. Herrlich. Ich mag diese Zeit ganz enorm. Und deshalb fiel es mir auch nicht schwer, schon um 07:30 Uhr aufzustehen und zu frühstücken. Ich hatte mich auf 08:30 Uhr mit Jürg und Geri auf eine Samstagstrainingstour verabredet.

Wir fuhren fast die gleiche Runde, wie vor zwei Wochen. Unsere Irchel-Standardroute mit möglichst vielen Singletrails und mit einem Halt in der Besenbeiz bei der Tössegg. Ich war im Kopf gut motiviert und freute mich auf die heutige Tour. Doch irgendwie wollte heute mein Motor, mein Körper,  nicht so richtig gut. Nicht dass ich irgendwelche Schmerzen verspührt hätte, nein, ich fühlte mich einfach etwas matt und träge. Ich hatte das Gefühl, zu wenig Sauerstoff zu den Muskeln zu bringen, da kam einfach nicht so viel raus wie in den letzten Wochen. Na ja, was soll's. Ich nehme es zur Kenntnis und teile meine Kräfte entsprechend ein. Deshalb lasse ich mir nicht die gute Laune verderben, denn es ist wirklich ein perfekter Tag für diese Singletrailtour. Die Wege waren meist trocken und nur stellenweise feucht. Die vielen Blätter an Bäumen und Sträuchern leuchten im Sonnenlicht. Überall herrscht nun Fülle. Zeitweise fühle ich mich wie im Urwald. Wirklich schön! So macht mountainbiken richtig Spass.

Gegen 13:00 Uhr war ich dann wieder zu Hause und nutze nun die freie Zeit für diesen Blogeintrag. Um 16:00 Uhr sind zu einer Geburtstagsparty eingeladen und bei dem schönen Wetter wird das ganz bestimmt schön und unterhaltsam. Ich freue mich darauf. Ja, der heutige Tag ist nahe am "perfekten Tag". Der Tacho sagt: 44 km. 3:10 Std., 1'220 Hm

ein neuer Rhythmus

Wieder ist Freitagabend und wieder schrieb ich seit dem Montagabend keinen weiteren Blogeintrag. Das scheint mein neuer Rhythmus zu sein. Bis Mittwochabend ist Arbeitsstress. Die letzten  Donnerstage investierte ich in meine Vitaltrainer-Diplomarbeit und am Freitag ist dann Schultag. Das beansprucht mich alles ziemlich und so bin ich dann oft zu müde um noch zu bloggen. So bleibt es halt mehrheitlich bei mountainbiken. und anderer unfug  kommt vielleicht etwas zu kurz. So ist es nunmal.

EMails, die Briefe von gestern

Heute abend habe ich mal wieder meine eMail-Inbox aufgeräumt. Da sammeln sich jeweils Mails an, die ich beantworten soll oder will wovon ich aber weiss, dass dies nicht in zwei, drei Zeilen erledigt ist. Das sind meist auch eMails, die wichtig aber nicht dringend sind. (Eine schöne Formulierung). ;-)

Ich meine damit, dass ich mir für diese EMails Zeit nehme und ich mich mehr als nur oberflächlich einbringen will. Früher schrieb man sich Briefe, heute sind es EMails. So verändert Technologie unsere Kommunikationskanäle, nicht jedoch unser  Verhalten an sich.

Später habe ich mein Garmin EDGE705 Navigationsgerät auf den neusten Softwarestand gebracht. Das war zwar nicht unbedingt nötig, doch schaden wird es ja wohl auch nicht. Ich bin danach nach draussen um den Update abzuschliessen und alle Funktionen kurz zu testen. Sieht aus wie vorher - scheint also zu funktionieren.

Die nächsten zwei Tage bin ich wieder im Ausland. Das heisst: früh aufstehen - also noch früher zu Bett gehen. Also, gute Nacht.

Sonntagstour

Nachdem ich die letzten paar mal zu Peter gefahren bin um mit ihm zu biken, so kam er heute zu mir und wir konnten eine Sonntagsrunde in meiner Umgebung fahren. Klar, dass wir dabei in Richting Irchel loszogen. Das Wetter war ziemlich unsicher und ich wäre nicht verwundert gewesen, wenn es uns heute auch wieder verregnet hätte. Zur Sicherheit hatte ich heute nebst der Regenjacke auch noch die kurzen Regenhosen in den Rucksack gepackt.

Wir hatten heute jedoch das nötige Glück und es zeigte sich mehrheitlich die Sonne. Es war generell eine schöne Tour. Wir nahmen uns Zeit um etwas zu plaudern und dazu eignete sich dann auch ein Halt in der Besenbeiz an der Tössegg. Nur, da plauderte uns dann immer ein Fremder ins Gespräch, sodass wir doch lieber wieder auf die Velos stiegen und den Anstieg zum Rhinsberg in Angriff nahmen.

Auf den Rhinsbergtrails machten wir dann noch ein paar Fotos. Die den Blätterwald durchbrechenden Sonnenstrahlen warfen klare und kontrastreiche Schatten. Das junge hellgrün der Buchenblätter wird nun dunkler und die Farben noch stärker. Juni ist eine wirklich schöne Zeit in unserer Gegend. Der Tacho sagt: 35 km., 2:23 Std. 910 Hm

verregnet

Heute morgen war ich um  neun Uhr zu einer Stunde Nordic Walking verabredet. Dicke Regenwolken hingen über dem Land und immer wieder fielen Tropfen. Kaum sind wir dann los gelaufen, begann es richtig kräftig zu regnen. Wir mussten die Regenkaputzen überziehen und bald schon hatte ich auch nasse Beine. Wir gingen zügig um nicht kalt zu kriegen und versuchten etwas an der Technik zu feilen. Trotz Regen war es sehr schön, im Wald zu laufen. Die jungen Buchenblätter leuchten in nassem, frischem Grün, die feuchte, kühle Luft ist gut zu atmen.

Am Nachmittag wollte ich dann trotz schlechtem Wetter noch eine Runde biken und verabredete mich dafür mit Jürg. Genau zum Zeitpunkt des Treffens begann es dann nochmals ganz heftig zu gewittern und in Strömen zu  regnen. Zuerst flüchtete ich unter ein paar Bäume und kramte rasch die Regenjacke hervor. Ich machte da das einzige Foto des Tages. Dann wartete bis die ärgsten Schauer vorüberzogen. Die Bäume schützten mich zuwenig. Ich musste etwa 200 Meter bis zu den nächsten Häusern fahren um da unter einem Vordach unterstehen zu können. Super. Kaum 5 Kilometer gefahren, schon klitschnass... (ich hätte die kurze Regenhose doch einpacken sollen)...

Da der Regen nur langsam nachliess entschieden wir uns, heute nur eine kurze Runde über den Rhinsberg und die Tössegg zu fahren. Der Vorteil bei Regen ist, dass keine Wanderer oder Reiter unterwegs  sind... Trotz viel Spritzwasser versuchten wir die Runde zu geniessen und als wir bei der Haumüli in Embrach vorbeikamen, hat uns das Schild "Kaffee und Kuchen" gleich zu einem Halt motiviert.

So unternahm ich heute zwei sportliche Aktivitäten und wurde gleich beide mal verregnet. Das ist aussergewöhnlich, doch schlimm war es nicht. Es war zwar nass aber nicht kalt. So geht auch Schmuddelwetter.

Schlussspurt

Wieder ging es drunter und drüber und ZACK, ist es Freitagabend, ja schon fast Nacht. Es ist in letzter Zeit wirklich immer etwas los! Die Tage werden zwar länger, doch auch gleichzeitig ausgefüllter.

Gestern Donnerstag konnte ich trotzdem mittags eine Stunde radfahren und abends noch eine Stunde nordic walken. Das walken habe ich wieder richtig genossen. Das schwingen der Arme, das drehen der Schultern beim ausschwingen nach hinten, ja, das gefällt mir.

Heute war dann Vitaltrainerschule. Morgens Meditation und mittags Ernährungsberatung. Der Tag war spannend aber auch anstrengend. Nun freue ich mich aufs Wochenende.