Strassenkilometer zum Monatsende

Nach ein paar Kleinigkeiten am Morgen wollte ich den Nachmittag dazu nutzen, meine Velokilometerstatistik für den Monat Juli noch etwas aufzupolieren. Die zwei Italienwochen ohne Bike fehlen natürlich... Deshalb entschied ich mich fürs KISH Titanhardtail und eine gemässigte Strassen- und Feldwegtour.

Das Wetter war ideal. Leicht wolkig, mit 22-25° Grad schön warm aber nicht heiss und der leichte Wind war auch ganz angenehm. Ich rollte locker dahin und genoss die schöne Landschaft. Was für ein Luxus! Wenn man sich so frei die Zeit für eine Velorunde nehmen kann, ist man ein glücklicher Mensch... ;-) . Irgendwann wollte ich ein Foto für den Blog machen musste aber feststellen, dass ich die Kamera zu Hause gelassen habe. O.K. Heute also keine Bilder. Schade eigentlich, denn schöne Motive gab es einige. Sommer in der Schweiz ist schön! Der Tacho sagt: 68 km., 3:30 Std., 720 Hm.

Altberg + Lägern-Hochwacht

Heute abend traf ich mich um 18:00 Uhr mit Jürg und Thomas in Regensdorf um eine Feierabendbikerunde zu fahren. Das Wetter war perfekt. Das Thermometer zeigte um die 23° Grad, der Himmel war blau, die Farben leuchtend, die Luft frisch und supergut zu atmen, einfach perfekt.

Unser Programm war klar. Zuerst, so quasi zum warmfahren ;-) wollten wir auf den Altberg und dann auf der anderen Seite des Furttals hoch auf den Lägerngrat zur Hochwacht. Von dort auch das Foto links. Danach fuhren wir die bekannten Singletrails runter in Richtung Buchs um im Restaurant Bergwerk den Abend mit feinen Wähen zu beschliessen. Ein guter Plan! ;-) . Und alles hat dann auch bestens funktioniert. Ich fühlte mich gut und in Form -viel besser als Gestern- und konnte auch an den zwei Steigungen mit den beiden Anderen mithalten. Wir haben uns gut bewegt und auch gut unterhalten. Ein wirklich schöner Sommerabend. Danke. Der Tacho sagt: 29 km., 1:48 Std., 670 Hm.

Sonnenblumen

Ich nutzte das schöne Wetter um mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Morgens um 07:00 Uhr war die Luft noch schön kühl und frisch, während es dann abends gegen 18:00 Uhr einiges wärmer und dichter zu atmen war. Tüppiges, schwitziges Wetter, nahe an Gewittern. Es droht zu kippen. Sagt auch der Wetterbericht. Trotzdem bin ich morgen Abend mit Freunden zum Feierabendbiken verabredet. Mal sehen, wie das Wetter wirklich wird. Der Tacho sagt: 32 km., 1:30 Std., 400 Hm.

Sonntagstour

Es war ja klar, dass ich heute auf's Bike will. Zwei Wochen ohne Fahrrad? Das geht ja gar nicht! Der Wetterbericht war toll, ich war gut erholt und hatte Zeit. Ideal also!

Schon kurz nach neun Uhr Morgens nahm ich das Intense aus der Garage und ölte noch kurz die Kette, bevor ich losfuhr. Die Luft war noch kühl und frisch - sehr angenehm. In den letzten zwei Wochen erlebte ich in Italien ja meist brütende Hitze mit immer weit über 30° Grad, da genoss ich die kühle Morgenfrische in unserer Gegend noch viel mehr. Bald stellte ich fest, dass es hier wohl in den letzten Tagen nicht so schönes Wetter war, denn die Trails waren noch ziemlich nass und manch Schlammloch lauerte unterwegs.

Ich fuhr eine Variante meiner Standardroute. Natürlich wollte ich beim Irchelturm noch ein Standardfoto schiessen und später wollte ich dann einfach noch sehen, wozu ich Lust hatte. Heute war viel los auf den Wegen. Ich begegnete immer wieder anderen Bikern und vielen Wanderern. Klar: Sonntag und schönes Wetter. Wer etwas draussen tun will, der muss es heute tun! Nach dem Rhinsberg wollte ich nicht den normalen Rückweg nehmen, sondern meine Tour noch zum Flughafen hin verlängern, wo ich noch das eine oder andere Foto schiessen wollte. Auf der Anfahrt dahin, bin ich dann dieser Saturn-Plastik begegnet, die glitzernd in der Sonne stand. Später dann noch die Fotos vom Flughafen. Auch da war heute viel Betrieb. Man sieht mehrere Flugzeuge in der Anfahrt zur Startposition, während ein Jet gerade startet. Im Hintergrund die Berge des nördlichen Alpenkamms.

Nach knapp fünf Stunden bin ich wieder zu Hause und setze mich mit etwas zu trinken direkt vor den Fernseher, wo ich mir noch das Formel 1 Rennen aus Ungarn anschaue. Danach duschen und ein kleines Mittagsschläfchen. ;-) Ein herrlicher Sonntag. Dann fein Abend essen und später am PC mit bloggen den Tag beschliessen. Ja, so mach "nach Hause kommen" richtig Spass. Der Tacho sagt: 60 km., 3:46 Std., 1'220 Hm.

Hometrails

Ja, ich bin wieder da! Schon seit letztem Mittwochabend. Ich war bisher einfach noch zu faul um Fotos zu verarbeiten und Blogeinträge zu schreiben. Das kommt noch. Aber es kommt später. Jetzt kommen ein paar Bilder meiner heutigen Heimatrunde. Beim Irchelturm war der Tisch, auf welchen ich jeweils die Kamera stelle, schon von einer Wanderfamilie besetzt und so musste ich mir für das Standardfoto eine andere Auflagefläche suchen. Die Blickrichtung ist für einmal etwas anders. ;-) . Ich fuhr seit langem wiedereinmal dem Irchelgrat entlang bis zur Hochwacht und wählte da den steilen Downhill nach Teufen. Das Foto mit dem Vermessungsdreieck gefällt mir recht gut. Im Hintergrund sieht man den Rhein und die Ortschaft Eglisau.

Nach einem kurzen Kaffeehalt in der Besenbeiz an der Tössegg fuhr ich via Rhinsberg auf den Petersboden und bestieg da den Aussichtsturm. Ein guter Moment für ein paar Bilder. Im Hintergrund sieht man den Irchel-Hügelzug, von wo ich herkam. Beim Fotografieren wollte ich auch noch etwas Spass haben... ;-) . Der Tacho sagt 49 km., 3:03 Std., 1'200 Hm.

Und ja, Bilder und Berichte von Top of Graubünden werde ich noch nachliefern. Versprochen.

ToG, Tag 4 Parpan - Alp Sura, Chur

Wieder ein nasser Morgen... dichte Wolken hängen an den Berghängen. Es ist wieder kalt. Doch wieder haben wir eine Wetterbesserung in Aussicht. Nach einem ersten kurzen Anstieg folgt die Abfahrt über den "alter Schiin" runter nach Thusis. Von da weg gings dann wieder berghoch und endlich zeigte sich mehr und mehr die Sonne. 

Der Weg zur Alp Sura war dann sehr schön mit vielen tollen Ausblicken ins Rheintal und ins Domleschg. Dort trafen dann beide Gruppen zusammen und wir ordneten uns neu. In einer Gruppe waren nun die Leute, welche nach vier Tagen nach Hause fahren und diejenigen, welche noch drei Tage länger, die 7 Tages Variante fahren. Ich verabschiedete mich also von meinen Bikefreunden und machte mich mit Anderen auf den Weg zurück zum Auto. Dort angekommen packte ich schnell alles ins Auto und machte mich auf den Heimweg. Der Tacho sagt: 68 km., 4:55 Std., 1'650 Hm.

Das Resümee?

Die Tourorganisation war hervorragend. Gute Hotels, klasse Essen, gute Lunchpackete, kompetente Guides.

Das Wetter hätte besser sein können. (Ich werde nicht mehr in einer ersten Juliwoche in den Kanton Graubünden reisen).

Die Tour Freeride-X von www.bike-explorer.ch ist bestimmt eine Überlegung wert.

ToG, Tag 3, Davos - Parpan

Auch in der letzten Nacht hat es wieder geregnet und so waren zum Tourstart die Strassen wieder nass. Der kurze Anstieg hoch nach Monstein kam uns deshalb gerade recht um uns etwas warm zu fahren. So machten die darauffolgenden Trails entlang der Landwasserschlucht so richtig Spass. Den Schlussaufstieg von Tiefencastel hoch nach Lenzerheide kannte ich ja vom Gigathlon 2007 und wusste deshalb, dass ich mit meinen Kräften haushalten muss um auf diesen 700 Höhenmetern nicht all zu sehr zu leiden. Diesmal fuhren wir jedoch einen anderen Weg und diese Variante war viel schöner und abwechslungsreicher. Der Weg wurde immer schmaler und bald fuhr man auf einem steilen, wurzligen Singletrail-Uphill. 

Leider begann es gegen Tourende noch ziemlich heftig zu regnen. Wir mussten unterstehen und die Regenkleider anziehen und auf den letzten Kilometern goss es wie aus Kübeln. Ich war deshalb froh, dass wir beim Hotel ankamen, bevor ich wirklich zu frieren begann. Das Hotel war dann Spitzenklasse. Kleiderwaschservice, Trockenraum für Schuhe, Bikegarage mit Werkstatt, alles bestens eingerichtet. Super. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch das Essen war Klasse. Alles SUPER! Der Tacho sagt: 61 km., 4:33 Std., 1'320 Hm.