Kyburg-Loop

Nebel war auch um 11:00 Uhr noch das vorherrschende Wetterthema und nur ein hellgrauer Fleck am Himmel liess die Sonne erahnen. 

Wir waren heute zu fünft und starteten gemütlich weil wir wussten, dass gut 50 Kilometer mit über 1'200 Höhenmeter vor uns liegen. Es ist ein stetes auf und ab und als wir das erste Mal über 600 M.ü.M. kommen, stossen wir durch die Nebeldecke an die Sonne und ein herrlich schöner Herbsttag zeigt sich. Wir bewegen uns jedoch oft an der Nebelgrenze, sonnige und wolkige Abschnitte wechselten sich stetig ab. Herbst halt. Kühle 10-12° Grad, trocken, eigentlich ideale Bedingungen.

Nach etwa zwei Dritteln der Tour machen wir eine wohlverdiente Verpflegungspause beim Tierpark Bruederholz. Ich hatte richtig Hunger und gönnte mit eine Portion Spagetti Napoli und zum Dessert ein Nussgipfel mit Latte Macchiato. Mmhh. Das tat gut und gab Kraft für die letzten Hügel auf dem Heimweg. Der Tacho sagt: 50 km., 3:32 Std., 1'300 Hm.

Das war eine schöne Tour, wie ich sie schon öfters gefahren bin. Wer Lust hat, kann oben links im Suchfeld "Kyburg" eingeben, da werden dann mehrere Treffer angezeigt.

Herbstrunde

Heute Morgen war ich um 10:00 Uhr mit ein paar Bikefreunden zu einer Samstagstrainingstour verabredet. Nachdem es gestern Abend und auch in der Nacht noch geregnet hatte, war es heute Morgen doch zumindest von oben her trocken. Immerhin. Ich montierte die Schutzbleche um mich etwas vor Spritzwasser zu schützen und schwang mich pünktlich in den Sattel.

Bis zum Treffpunkt muss ich eine erste Steigung von etwas mehr als 100 Höhenmeter hochfahren und da merke ich ziemlich rasch, dass heute nicht viel Saft in meinem Beinen ist. Ich schalte ziemlich weit runter und schnaufe kräftig. Es ist knapp über 10° Grad, die Luft ist schwer, feucht, kühl, ganz angenehm zu atmen. Der Puls geht hoch, der Organismus läuft auch Hochtouren. Schon Puls 160 finde ich richtig anstrengend. An der steilsten Stelle werden es dann kurz an die 170 Schläge pro Minute.

Am Treffpunkt beraten wir kurz, was wir fahren wollen und weil Einer nur zwei Stunden Zeit mitbrachte, entschieden wir uns für eine kurze Runde. Dann kann man immer noch entscheiden, wer noch eine Zusatzschleife fahren will. Unterwegs habe ich dann das einzige Foto des Tages geschossen.

Ich war dann auch für eine kurze Runde, denn mein anfänglich eher schwaches Gefühl besserte sich unterwegs nicht wirklich. Irgendwie fehlte mir heute etwas die Freude. Ich versuchte so energiesparend wie möglich die Kilometer zu fahren. Dabei genoss ich die zunehmend schöne Herbststimmung. Derzeit fallen viele Blätter von den Bäumen und teilweise sieht man die Spur kaum noch. Wirklich sehr schön. Zwischendurch gibt es kleine Flächen mit ganz hellen Blättern, umgeben von viel Buchenlaub. Wenn die Sonne scheinen würde, wenn es schön und warm wäre... ja, das wäre top. Der Tacho sagt: 47km., 3:02 Std., 700 Hm.

Nachtrag

Als am Morgen der Wecker klingelte wünschte ich mir inbrünstig, dass es Sonntag sei und dass ich noch ein paar Stunden weiterschlafen könne. Doch alles Wünschen half nichts. Es blieb Montagmorgen und ich musste aufstehen und zur Arbeit.

Das Wetter war heute mehrheitlich sonnig... zwar kalt aber sonnig... genau so, wie wir uns das am Wochenende gewünscht hätten...

Nun am Abend, bin ich immer noch, oder schon wieder, müde. Ich werde mir wohl ein Bad einlassen und dann früh zu Bett gehen. Irgendwie sitzt mir die Kälte des Wochenendes immer noch etwas in den Knochen.

Zwei Bilder möchte ich aus dem Fotoalbum doch noch in den Blog hervor holen. Das Bild rechts zeigt Matthias am Samstag in einem Sprung. Das Foto ist völlig verwischt und trotzdem gefällt es mir sehr gut. Die roten Reifen sind einfach super dekorativ und geben herrvorragend Kontrast. Natürlich wäre das Bild noch besser, wenn der Fahrer selbst scharf abgebildet wäre, doch das ist für mich und meine kleine Digicam zu viel verlangt. Das Bild links ist ein Selbstauslöserfoto vom Sonntag. Die einzigen zwei Biker weit und breit. In Winterkleidern und Regenhosen... schön war es trotzdem.

PS: Das verwischte Bild erinnert mich stark an dieses Bild hier. Im Juni 2008. Peter, auf seinem fast baugleichen Liteville.

Regen-Weekend

Gestern und heute war ich mit Matthias bei uns zu Hause biken. Das Wetter war grauenhaft. Matthias sagte unterwegs einmal: "Na ja, immerhin regnet es nicht so stark"... das nenne ich echtes, postives Denken. Es regnet, es windet, es ist kalt, die Trails sind tief und rutschig... doch was soll's? Es könnte ja noch stärker regnen...

Am Samstag waren wir sieben Stunden draussen, und davon fast vier Stunden auf dem Bike in Bewegung. Am Sonntag waren wir dann nocheinmal vier Stunden draussen, davon 3 Stunden im Sattel. Die Bikes haben wir nach den Touren immer gleich mit dem Gartenschlauch abgespritzt und wieder geölt. Die Bedingungen waren dieses Wochenende wirklich ziemlich garstig und anspruchsvoll für den Mensch, wie auch für das Sportgerät.

Ich bin nun ziemlich müde und mag nicht noch viel Text dazu schreiben. Ich habe alle Fotos in ein kleines Album gepackt und online gestellt. Wer Lust hat, kann ja mal einen Blick reinwerfen.

schlechter Wetterbericht

Heute Abend reist Matthias aus München an und wir wollten eigentlich dieses Wochenende nochmals so richtig schöne Herbsttrails abbiken. Vielleicht noch einmal richtig in die Berge oder eine Jura-Tour, da hatten wir schon so einige Ideen. Doch der Wetterbericht spielt da überhaupt nicht mit. Morgen Samstag soll es meistens regnerisch und windig bei etwa 6 bis 7° Grad über Null sein. Brrr!!! Schon die letzten Tage waren kalt und häufig auch nass. Tja, sag ein Satz mit X: "wärmende Herbstsonne und rascheldes Laub, das wird wohl nix..."

lange Sonntagsrunde

Nach dem gestrigen Bikeputztag nahm ich das heute viel bessere Wetter gerne zur Kenntnis. Die Strassen waren bereits abgetrocknet, es war ziemlich wolkig und windig, so um die 14° Grad. Ich zog diese lange Bikehose an. Oben ein Windstoppershirt und darüber eine leichte Jacke, im Gepäck noch ein Langarmtrikot.

Schon an der ersten Steigung hatte ich dann zu warm und tauschte die Jacke durch das Langarmtrikot. So konnte ich berghoch jeweils die Ärmel nach hinten ziehen und wenn es bergrunter kühler wurde, zog ich sie wieder nach vorne, bis zu den Handschuhen.

Ich wollte eine 100% Strassentour fahren und deshalb freute ich mich auf das Kish mit den schnellen Strassenreifen. Ein paar Steigungen sollte es auch noch geben und so entschied ich mich nach einem Blick auf die Karte für folgende Höhepunkte: Kyburg, Sitzberg, Sternenberg. Die Strasse über Ottikon hoch zur Kyburg hatte ich irgendwie steiler in Erinnerung. Ich konnte heute in gutem Tempo hochradeln, was mich natürlich zusätzlich motivierte. Von der Kyburg fuhr ich dann runter nach Kollbrunn und von da der Töss entlang bis nach Turbental. Dann links weg in Richtung Bichelsee, wo der steile Anstieg auf den Sitzberg begann.

Ich musste runterschalten um nicht zu überdrehen. Es war ein schöner Herbsttag und es gab auch kein Grund zur Eile. Es ist eine herrliche Gegend und die Mischwälder färben sich herbstlich. Da gab es viel zu sehen. Zu meiner Verwunderung hat es fast kein Autoverkehr. Ich fahre halbstundenweise ganz allein, von Hügel zu Hügel. Das ist echte Erholung. Als ich dann auf dem Sternenberg ankomme bin ich doch schon etwas müde. Der Tacho zeigt schon über 50 Kilometer und auf direktem Weg nach Hause sind es bestimmt auch noch einmal 40 Kilometer. Es ist also Zeit um über den Rückweg nachzudenken. Ich suche mir eine sonnige Aussichtsbank und krame die Karte aus dem Rucksack. Ein guter Moment für ein Foto-MMS ;-).

Ich mache es mir einfach. Runter nach Saland, von da Tössabwärts bis in die Stadt Winterthur und dann irgendwie nach Hause. O.K. Kette rechts und immer schön im Schwung bleiben, so lassen sich ganz einfach Kilometer sammeln... In Winterthur treffe ich dann ganz per Zufall auf einen Arbeitskollegen. Ich halte an und wir wechseln noch ein paar Worte. Dabei stelle ich fest, dass ich ziemlich Hunger hatte und für die letzten Kilometer durchaus noch etwas Nahrungsenergie gebrauchen könnte. So machte ich einen Boxenstop an einer Tankstelle und kaufte mir ein Chockito-Schokostengel und einen Erdbeer-Milchdrink. Das hat mir dann auch wirklich gut getan.

Ich suchte mir den flachest möglichen Heimweg und nahm dafür gerne noch ein paar Zusatzkilometer in Kauf, denn langsam aber sicher kam auch der Ehrgeiz auf, die 100 Kilometer Grenze zu knacken. Dieses Jahr bin ich -soweit ich mich erinnere- noch gar keine Tour über 100 Kilometer gefahren. Heute bot sich dafür eine gute Gelegenheit.

Natürlich bin ich am Schluss kaum mehr schmerzfrei gesessen und die Hand- und Schultergelenke fühlten sich arg strapaziert an. Auch der Nacken verspannte sich zusehends. An der letzten kurzen Steigung fühlten sich die Beine leer und schwer an. Ich war wirklich müde. Nach der warmen Dusche fühlte ich mich dann gleich wieder besser. Ein angenehm warmes Surren machte sich daraufhin im Körper breit. Sehr angenehm.

Nach dem gemeinsamen Abendessen schauten wir den Tatort Krimi im Fernseher und nun schliesse ich den Tag mit diesem Blogeintrag ab. Schön war's! Der Tacho sagt: 105 km., 4:40 Std., 1'110 Hm

Bastelsamstag

Gestern Abend bin ich noch kurz zu Peter gefahren um ein Spezialwerkzeug abzuholen, damit ich heute das knackende Innenlager austauschen konnte.

Das Wetter war trüb, regnerisch und windig. Ein richtiger Herbsttag, wie es bisher dieses Jahr halt erst wenige gab. Nach dem späten Frühstück putzte ich zuerst das Intense mit Schlauch, Bürste und Schwamm. Dann packte ich es auf den Montageständer und baute die Kurbel ab, damit ich an das Innenlager herankomme. Mit dem richtigen Werkzeug ist das Lager schnell ausgebaut. So schlecht sieht das, was ich ausbaue, zwar gar nicht aus. Von Hand lassen sich die Lager noch gut bewegen. Vielleicht hätte etwas schmieren auch gereicht. Weil ich aber noch ein neues Lager da habe, verbaue ich doch lieber gleich das Neue.

Dann ersetze ich noch die Kette und das Ritzelpacket. Die Teile sind auch schon wieder ziemlich verschlissen und ich will sie tauschen, bevor die vorderen (teureren) Kettenblätter zu stark abgenutzt werden. Zwischen zwei Regenschauern dann eine kurze Probefahrt vor dem Haus. O.K. Alles wieder bestens. Kein Knacken mehr und eine gut funktionierende Schaltung. Alle Ziele erreicht. Nach dem Bremsen- und nun dem Schaltungsservice ist das Intense nun wirklich wieder tip-top in Schuss.

Danach wechselte ich am Kish erneut die Reifen. Ich hatte ja für das München Weekend Schwalbe Racing Ralphs aufgezogen und nun wollte ich wieder die Big Apple Strassenreifen draufhaben. Das war schnell gemacht, doch nun stand da ein dreckiges Kish mit sauberen Strassenrädern. Das geht ja auch nicht. Also putze ich auch noch rasch das Kish Titanhardtail. Danach stehen meine beiden Lieblingsfahrräder frisch herausgeputzt in der Garage. Leider regnet es noch immer. Nein, nichts mit einer Biketour.

Fotos wollte ich keine machen. So langsam weiss man ja, wie meine Bikes aussehen.

Arbeitsweg mit Zusatzschleife

Heute Abend war ich nach der Arbeit mit Jürg verabredet. Wir wollten mit den Velos gemütlich nach Hause fahren und irgendwo zum Essen einkehren.

Morgens war es schon ungewöhnlich warm und es wurde heute nochmals ein richtig schöner Spätsommertag, mit Mittagstemperaturen um die 25, 26° Grad. Herrlich. Abends um 17:30 Uhr in kurzen Hosen und Kurzarmtrikot losfahren und den schönen Abend geniessen. Vor dem Geschäft von Jürg musste ich kurz auf ihn warten und nutzte den Moment für ein Foto. Das INTENSE Spider29 in der Abendsonne des siebten Oktobers 2009... Ich habe wieder die Lupine Beleuchtung montiert. Die Stimmung erinnert mich sehr an dieses Foto von vor zwei Jahren. Damals hatte ich das Akkupack der Beleuchtung am Vorbau. Weil nun da das GPS befestigt ist, hänge ich das Akkupack ans Oberrohr, was problemlos funktioniert. Der Tacho sagt: 38 km., 1:46 Std., 400 Hm.