politische Minderheit

Früher habe ich auch schon meine Meinung zu anstehenden nationalen Abstimmungen in diesem Blog kundgetan, in letzter Zeit aber tat ich das nicht mehr. Ich dachte einfach, meine persönliche Meinung sei auch nicht so wichtig. Vielleicht wollte ich mich aber auch nur vor vielen öffentlichen Abstimmungsniederlagen verschonen, denn meist liege ich entgegengesetzt zur Volksmeinung. Komisch. ;-)

So auch dieses Wochenende. Ich lag komplett daneben. Ein Nuller.

Ich war natürlich sehr enttäuscht über die Abstimmungsresultate. Das war Nichts! In der heutigen Tageszeitung habe ich mir abends dann die Abstimmungsresultate etwas genauer angesehen. Dabei stellte ich fest, ich befinde mich mitten in Feindesland! Je geografisch näher mir die Menschen sind, desto fremder sind sie mir in ihrem politischen Denken (und Handeln).

Hmmm...

Minarett-Bauverbots-InitiativeWaffenexportverbot-Initiantive
meine bescheidene MeinungNeinJa
gleicher Meinung waren:
in der Gemeinde38%26%
in der Schweiz42%32%

Wie immer versuche ich es positiv zu sehen. Immerhin denkt etwa ein Drittel der Bevölkerung in eine ähnliche Richtung wie ich. ;-)

easy

Heute Morgen war also die Ernährungsprüfung. Zu Beginn war ich ziemlich nervös, doch als ich den Testfall Nummer 1 zog war mir schnell klar, dass es eher einfach werden wird. Die Probandin verhielt sich dann auch noch sehr hilfreich in dem sie klare Ernährungsdefizite zeigte und auch auf Anregungen positiv reagierte. Das Gespräch entwickelte sich gut und ich konnte zufrieden auf die Zielgerade einbiegen, noch ein paar Unterlagen abgeben, eine kurze Zusammenfassung, Rückfrage ob für den Moment alles beantwortet und klar ist, Bedanken und Verabschieden. Sauber! Das war wirklich gut! Das kurze Feedback der beiden Lehrpersonen direkt nach dem Test fiel auch sehr positiv aus und ich kann davon ausgehen, dass ich das bestanden habe. COOL! Nun bleibt also nur noch die Gruppenlektion mit Bewegung und Entspannung vom 18. Dezember. Dann ist die Vitaltrainerschule abgeschlossen.

Vollgas = 184

Heute morgen packte ich den Pulsgurt und den HAC4-Pulsmesser ein, damit ich abends die Squasheinheit aufzeichnen konnte. Ich wollte wieder einmal meinen Maximalpuls bestimmen und dafür eignet sich Squash wunderbar. Da kann ich mich voll reinhängen und um jeden Ball laufen. Das fordert meinen Organismus extrem. Nach einem Squashabend bin ich völlig durchgeschwitzt und erschöpft. Das lässt sich nun gut anhand der Pulskurve nachvollziehen.

Die gelbe Markierung in der Grafik zeigt meinen roten Bereich ;-) , von 160 bis 180 Herzschlägen pro Minute. Zu Beginn spielen wir uns etwas warm und punkten dann die erste Partie. Mein Puls ist in einem Spiel von ca. 12 Minuten an die 10 Minuten über 160, also im roten Bereich. Das ist schon heftig. Ich erreiche dabei einen Maximalpuls von 178 Schlägen. Es folgt eine ca. 17 minütige Spielpause, bevor dann vier Partien fast unmittelbar hintereinander gespielt werden. Während 43 Minuten liegt mein Puls immer über 140 Schlägen pro Minute. Das ist alles im anaeroben Bereich, es mangelt an Sauerstoff und Laktat wird freigesetzt, mein Körper läuft auf Hochtouren. Ich gebe Vollgas! Vor Urzeiten wäre ich wohl auf der Flucht vor einem Bären gewesen. ;-)

Der Pulsmesser zeichnet einen Maximalpuls von 184 Schägen pro Minute auf. Etwa eine Minute lang halte ich Puls 182, insgesamt werden fast 3 Minuten mit Puls über 180 aufgezeichnet. Das finde ich doch recht beachtlich. Gemäss Billig-Faustformel: 220 minus Alter läge mein Maximalpuls noch bei 174 Schlägen. 10 Schläge mehr ist doch ein ziemlicher Unterschied.

Ich habe gleich mal meinen Blog nach Maximalpuls durchsucht und fand zwei Einträge. Am 25 März 2009 dachte ich, dass mein Maximalpuls bei 172 liegt, während ich am 3. Januar 2006 auch schon 184 gemessen habe. Hmmm.... wohl alles etwas eine Spielerei. Wirklichen Aufschluss würde wohl doch nur eine medizinische Leistungsdiagnostik geben.... wie auch immer. Ich scheine noch gesund und leistungsfähig zu sein, was doch auch schon eine schöne Erkenntnis ist. ;-)

Themenwechsel

Bis zum letzten Freitag war ich doch sehr auf die Präsentation unserer Vitaltrainer Diplomarbeit fixiert. Mit dem erreichten Resultat bin ich sehr zufrieden und ich bin froh, dass dieses Thema nun erfolgreich abgeschlossen ist.

Nun türmen sich auf meinem Pult die Unterlagen zum Fach Ernährung. Am kommenden Freitag gilt es für mich eine 30-40 minütige Ernährungsprüfung zu bestehen. Man erhält ein Fallbeispiel zugelost und soll dann in einem Informationsgespräch mit dem Kunden Ernährungsfragen klären und Tipps zum speziellen Fall geben. Eine Lehrperson spielt den Kunden und eine zweite Lehrperson verfolgt und bewertet das Gespräch. Das wird noch anspruchsvoll.

Man darf an Unterlagen mitnehmen was man will, doch man hat nur wenig Zeit um die richtigen, fallgerechten Blätter und Hilfsmittel zu finden und zu präsentieren. Ich habe nun zwei dicke Ordner voller geballtem Wissen zusammengestellt und denke eigentlich, dass ich damit in den Kampf ziehen will ;-) . Nur, ich muss mich wirklich gut organisieren, damit ich mich dann unter Druck nicht in den Bergen von Papier verliere. Deshalb nehme ich mir vor, dass ich direkt nach Erhalt der Aufgabe die zwei Ordner durchgehe und die relevanten Unterlagen herausnehme. Dann schliesse ich die Ordner und lege sie zur Seite. Erst dann, und mit den richtigen Unterlagen in der Hand, beginne ich das Gespräch mit dem Kunden. Ich lasse diesen lieber zwei, drei Minuten warten bis ich mich vorbereitet habe, als dass ich dann nervös in den Ordnern hin und her blättere.

In den nächsten Tagen muss ich den Stoff nochmals auffrischen und durchgehen und dann sollte auch diese Prüfung funktionieren. Es heisst also weiter: Dran bleiben!

draussen grau

Heute waren wir nur kurz draussen. Das Wetter war meist regnerisch und grau. Zwar nicht wirklich kalt aber doch eher zum drinnen bleiben.

An Sonntagen wie diesen kann es dann schon einmal vorkommen, dass ich ein paar Stunden mit Google Earth durch die Welt reise/träume. Heute inspizierte ich zuerst norwegische Fjorde und dachte schon an eine Bikereise im hohen Norden, bis es mich dann doch wieder gen Süden, in Richtung Italien gezogen hat. Mit dem Bike von Mailand bis nach Rom, alles auf dem Rücken des Apennins. Das wäre doch mal eine schöne Tour. Und schon taucht man wieder in neue Gegenden ein. Ich mag Google Earth wirklich sehr. Man kann rasch ein paar Eindrücke gewinnen, Fotos der Umgebung anschauen und: es ist immer schönes Wetter! ;-)

Erholung pur

Das Wetter war den ganzen Tag leicht regnerisch, kalt und grau. Kein Grund also um nach Draussen zu gehen oder früh aufzustehen. Lieber nocheinmal die Decke über die Nase ziehen und im warmen Bett den Anflug einer Erkältung auskurieren. Sehr schön! So hat man kein schlechtes Gewissen, wenn man bis kurz vor Mittag im Bett bleibt...

Später erledigte ich noch etwas Bürokram und schaute mir am Nachmittag das Tennis Finalspiel von Basel zwischen Roger Federer und Novak Djokovic am Fernsehen an. Es war ein gutes Spiel, auch wenn ich natürlich lieber Federer als Sieger gesehen hätte, als Djokovic. Aber so ist es nunmal und Federer kann auch nicht immer gewinnen.

Ich habe diesen ruhigen Sonntag genossen und auch gebraucht. Morgen geht es wieder los und da hilft es schon, ausgeruht und erholt zu sein.

gut gelaufen

Der heutige Schultag und insbesondere meine Brokat-Minilektion ist wirklich gut gelaufen. Ich war gut vorbereitet und konnte das Programm auch gut umsetzen. Natürlich waren die 10 Minuten zu kurz. Ich brauchte 15., doch das wurde mir verziehen. Vier Übungen sind mit etwas Instruktion in 10 Minuten einfach nicht zu schaffen.

Am Nachmittag sahen wir dann im Rahmen von "Alter im Alltag" den Film Wolke 9. Eine erotisch-tragische Beziehungsgeschichte alter Menschen, die noch ziemlich unter die Haut ging und zum Denken anregte. Es scheint, alt wird irgendwie nur der Körper. Uns selbst, unsere ureigenen Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen werden wir immer in uns mittragen und nur die äussere, fleischliche Hülle verändert sich und zerfällt, langsam aber sicher. Bleibt letztendlich die Frage, was wird unser Geist denn tun, wenn das Herz wirklich einmal zu schlagen aufhört? Geht einfach das Licht aus? Ewiges Nichts, Dunkelheit? Oder doch etwas Anderes? Feinstoffliches? Ein Himmel oder gar ein jüngstes Gericht? Kann man wirklich alte, schon tote Freunde wiedersehen? . Ja, es war ein guter Tag, mit spannenden Fragen. Man muss ja nicht auf alles eine Antwort haben.

I'm walking

Den heutigen freien Donnerstag bin ich etwas lasch angegangen. Zuerst packte ich das Auto voller Altglas und PET-Flaschen, die ich entsorgen wollte. Danach führ ich zum einkaufen und von da weg war ich zu Hause. Im Brokat-Buch las ich nochmals die Übungsbeschreibungen für die Übungen 5-8 und bereitete dann die Kurzlektion vor. Dann übte ich den Ablauf und war schon bald zufrieden. Das sollte so schon funktionieren.

So fand ich am späteren Nachmittag seit langem wieder einmal Zeit für eine Runde Nordic-Walking. Ich zog mich um und machte mich auf den Weg. Gleich von Beginn weg hatte ich wieder sehr Freude an der Arm- und Schulterbewegung. Ja, das mag ich wirklich. Vom Bewegungablauf und vom Rhythmus her finde ich Nordic-Walking doch ziemlich gut.

Es sind da eigentlich nur Kleinigkeiten, die mich beim Nordic-Walking stören. Wie z.B. der Lärm im stillen Wald, den die Stahlspitzen der Stöcke beim Einstecken produzieren. Das ist manchmal schon etwas penetrant. Oder die Nutzlosigkeit von Stöcken, wenn es ziemlich steil bergrunter geht. Nordic Walken sollte man nur flach oder berghoch. Bergrunter ist Velofahren um Welten besser.

Wie auch immer. Die späte Abendsonne liess die Herbstfarben der hiesigen Mischwälder kräftig leuchten (ich hätte den Fotoapparat mitnehmen sollen). Die Luft war kühl und frisch, sehr angenehm zu atmen. Das war eine gute Idee. Das GPS sagt: 6,9 km, 1:07 Std., 160 Hm