Fondue-Tour 2009

Kurz nach ein Uhr montierte ich die Schutzbleche ans Intense, da fuhr auch schon Thomas vor und kurz danach trafen auch Jürg und Geri bei mir ein. Wir freuten uns auf die bevorstehende Tour und natürlich noch mehr, auf das gemeinsame Fondue-Essen danach.

Die Verhältnisse waren wie erwartet. Nass, kalt und dreckig. Immerhin, es regnete nicht und es sah auch nicht nach Regen aus. Ich wählte die aufgezeichnete Strecke im GPS und dann fuhren wir gut gelaunt los. Nach etwa einer halben Stunde trafen wir auf Remi und somit war dann unsere heutige Gruppe komplett.

Die Strecke war abwechslungsreich und interessant. Auf dem Stadlerberg bestiegen wir den Aussichtsturm für eine kurze Pause. Geri hatte heissen Tee dabei, Jürg Edelweiss-Schokolade, Remi Biberlis, Thomas Müsliriegel und ich hatte eine Banane zu bieten. So konnten wir tauschen und probieren, fast wie ein kleines Picknick. Danach folgte die Fahrt zum Sanzenberg, wo wir an einer Nagelfluh-Felskombination vorbeigekommmen sind. Leider ist mir der richtige Name dafür entfallen. Egal. Von da führt ein steiler und anspruchsvoller Wanderweg runter und dann am Fuss der Felswand entlang. Ja, das ist eine wirklich schöne Ecke. Nach einem rasanten Schlussdownhill kamen wir dann kurz vor Fisibach auf die Bachsertal-Hauptstrasse und rollten die letzten Meter gemütlich zum Restaurant Bären.

Nach dem heutigen Abend kann ich ein Besuch in diesem Restaurant nur empfehlen. Der Bären ist eine interessante Kombination aus Restaurant und Bio-Laden. Stilvoll eingerichtet und mit guter Küche. Zum Apero genehmigten wir uns etwas geschnittenen Wildschwein-Speck und nach und nach trafen dann unsere Frauen ein und brachten uns trockene Kleider zum umziehen. Dann genossen wir das wirklich gute Käsefondue und zum krönenden Abschluss legten wir noch ein paar Zusatzkalorien oben drauf: Echte Emmentaler Märänggä mit zwei Kugeln Speiseeis. Mmmm... dazu ein Kaffee und die Welt ist in Ordnung.

Das war ein schöner Tag. Der Tacho sagt: 28 km., 1:58 Std., 540 Hm.

kurzer Eintrag

Heute um 13:30 Uhr treffe ich mich mit Bikefreunden zum 2. Winter-bike-weihnachts-fondue-essen. Letztes Jahr fuhren wir zur Kyburg, heute geht es in die andere Richtung, nach Fislisbach im Kanton Aargau. Dazu habe ich die nebenstehende Route gezeichnet und auf das GPS-Gerät geladen. Der Wetterbericht ist leider nicht sehr gut. Derzeit ist es stark bewölkt, bei etwa 3° Grad über Null und gegen Abend sind weitere Regen- oder Graupelschauer, aus Westen her kommend, angesagt. Ich hoffe doch, dass wir trocken bleiben. Schutzbleche wären dennoch eine gute Idee, denn der Boden ist nicht mehr gefroren und es wird wohl ziemlich dreckig werden. Den Rückweg nach dem Essen werden wir wohl mit unseren Partnerinnen in den Autos mitfahren. Ich habe keine Lust nachts um Zehn bei Dunkelheit und Regen oder Schneematsch noch etwas über eine Stunde Fahrrad zu fahren. Mal sehen.

Biketour am Stephanstag

Heute Morgen schien schon früh die Sonne und ich freute mich auf die Verdauungsbiketour mit ein paar Freunden. Um 10:00 Uhr waren wir verabredet. Nach dem Frühstück testete ich die Temperatur: -3° Grad. brrr. Da muss ich mich also in mehreren Schichten warm anziehen.

Es war einfach ein Traumtag! Der gefrorene Boden war weit weniger dreckig als gestern. Der blaue Himmel, die Sonne, die gute Sicht, die kalte und frische Luft, dazu liebe Menschen die einem begleiten, was will man mehr?

Beim Irchelturm machte ich -wie schon gestern- mein Standardfoto und nachher bestiegen wir wiedereinmal den Aussichtsturm. Mit 28m Höhe reicht die Aussichtsplattform deutlich über die Baumwipfel und es bietet sich eine fantastische Rundsicht. Vor allem bei so kaltem und klarem Wetter wie heute. Natürlich waren wir alle bester Laune, was man auf dem Gruppenfoto auch deutlich sieht. Schöne Weihnachten! Ja, das war eine wirklich schöne Wintertour. Der Tacho sagt: 39 km., 2:50 Std., 1'030 Hm.

kurze Weihnachtsrunde

Der Wetterbericht hatte völlig recht: "Am Nachmittag wechselnd bewölkt mit einigen Auflockerungen. Noch einzelne Schauer. Dabei nasse Flocken oder Graupel bis in tiefe Lagen möglich." Als ich um 13:30 Uhr losfuhr, war der Himmel stark bewölkt und es war mit etwa 5° Grad Plus locker 10 Grad wärmer als vor einer Woche. Deshalb war auch aller Schnee weg und der Regen der letzten Nacht weichte den Boden zusätzlich auf. Ich wusste, dass es nass und dreckig werden wird, trotzdem verzichtete ich auf Schutzbleche.

Schon an der ersten Steigung musste ich anhalten und etwas Kleider ausziehen und im Rucksack verstauen. Für 5° Grad plus war ich zu warm gekleidet, auch das Stirnband brauchte es heute nicht. An der zweiten Steigung musste ich erneut anhalten, dies jedoch, weil nun Regen einsetzte und ich die leichte Regenjacke überziehen wollte. Beim Irchelturm machte ich noch kurz das obligate Standardfoto.

Auf dem Rückweg suchte ich noch ein paar neue Singletrails, doch das war bei dem nassen und rutschigen Boden nicht die Superidee. Zweimal endete der eingeschlagene Trampelpfad im Nichts und ich musste wieder zurückschieben. Der dritte Versuch funktionierte dann und ich fand auch wirklich einen neuen, fahrbaren Weg. Nur das letzte Teilstück war dann doch etwas sehr steil bergab und zwischen den Bäumen hindurch. Ich versuchte langsam und vorsichtig zu fahren, doch schon bald rutschte das Vorderrad weg und ich produzierte einen kleinen Umfaller. Nicht der Rede wert, nur dreckig...

Auf dem Nachhauseweg bin ich noch bei der Autowaschanlage vorbeigefahren um das eingesaute Bike gleich sauber abspritzen zu können. Das war auch wirklich nötig. Der Tacho sagt: 23 km., 1:41 Std., 580 Hm.

So, nun bin ich frisch geduscht, habe etwas gesurft und gebloggt und freue mich auf das bevorstehende Weihnachtsessen bei Freunden.

doch noch

Das Wetter war -wie schon die letzten Tage- kalt und garstig. Leichter Schneefall, dazu oft windig und deutlich unter Null Grad. Es war richtig kalt. Wieder nicht wirklich einladendes Bikewetter.

Das am Vormittag geplante Christbaum-Kaufen brauchte heute nur wenig Zeit und so stand mir der Mittag noch zur freien Verfügung... Zuerst setzte ich mich etwas an den PC... hey, da zeigte sich doch kurz die Sonne!... komm: sei nicht so faul! zieh dich warm an und geh raus!

So gegen halb zwei Uhr fuhr ich dann von zu Hause los und wollte zum Irchelturm fahren um ein Standardfoto im ersten Schnee des Winters 2009-2010 zu machen. Es war wirklich kalt. Die eisige Luft trieb mir Tränen in die Augen. Zum Glück beginnt meine Standardroute mit einer mässig steilen 10 Minuten Steigung zum warmfahren. Der Schnee liegt trocken auf dem gefrorenen Boden. Seltsam, es ist auch gar nicht rutschig. Irgendwie alles trocken und gefroren...

Oben am Irchelturm war es dann gefühlte minus 10 Grad. Ein eisiger Wind blies, ein trüb-grauer Wolkenhimmel bedeckte das Land. Unangenehm. Ich hatte schon wieder eiskalte Füsse und musste ein paar Schritte zu Fuss gehen um die Zehen wieder etwas zu beleben. Vom Irchelturm weg lagen drei frische Bikespuren im Schnee. Andere Biker, die schon hier waren. Doch ich folge den Spuren nicht lange, denn schon bald zweigt mein Wunsch-Singletrail links ab und da sind die drei Biker dran vorbei gefahren. Ich lege also eine erste, frische Spur in den Schnee. Zum Glück liegt wirklich nur sehr wenig davon, mehr wie 5 cm werden es nicht sein. Und dieser luftig leichte Schnee ist einfach zu fahren. Trotzdem fahre ich heute sehr vorsichtig, ich will auf keinen Fall stürzen.

Nach der Abfahrt wählte ich den direkten Weg nach Hause. Ich spürte meine Zehen kaum mehr. Ich hatte wirklich eiskalte Füsse und wollte deshalb nur noch heim. Falls ich morgen nocheinmal eine kurze Runde fahren will, dann sollte ich die Schuhsohlenheizung mitnehmen. Unbedingt! Der Tacho sagt: 23 km., 1:42 Std., 600 Hm

Samstagstour zu Mainstreet 42

Um 10:15 Uhr war ich mit drei Freunden zum Biken verabredet und weil ich etwas herumtrödelte musste ich mich schon zu Beginn beeilen um halbwegs pünktlich am Treffpunkt zu sein. An der letzten Steigung klingelte dann auch prompt das Handy im Rucksack. Ich schaute auf die Uhr im GPS-Display: 10:16. Es war ja klar, wer es ist und deshalb hielt ich nicht an sondern drückte noch stärker in die Pedale und war dann zwei Minuten später auch da.

Unser heutiges Ziel war die Shop-Neueröffnung von Mainstreet 42 in Zweideln und deshalb fuhren wir eine ziemlich ähnliche Tour wie am letzten Samstag. Im Gegensatz zu damals bin ich jedoch heute die Killerrampe von Eglisau auf den Laubberg in einem Zug durchgefahren und musste diesmal nicht anhalten. Ich habe das Teilstück später am PC noch im Detail angesehen. Da steigt die Schotterstrasse auf 300 Metern Länge um 50 Höhenmeter an. Das macht 15% Steigung im Schnitt. Zu Beginn und am Ende ist es etwas flacher, die mittleren 100 Meter sind aber bestimmt über 20% steil. Das ist schon richtig heftig. Da habe ich Puls 165 - 168.

Die Trails über den Laubberg zum Paradiesli und dem Paradiesgärtli sind zwar feucht, doch gut befahrbar. Ein sehr schöner Streckenabschnittt. Der Nebel hing noch zwischen den Bäumen obwohl die Sonne schon kräftig durchdrückte. Wir fuhren entlang der Nebelgrenze, die Mischwälder sind nun fast vollständig abgelaubt, das erzeugte eine eigentümliche, fast mystische Stimmung.

Im neuen Shop von Simon Ruchti haben wir uns dann etwas aufgewärmt und einen Kaffee getrunken. Ich habe noch nie so viele 29er Bikes in einem Shop gesehen, wie heute. Es waren bestimmt 6 oder 7 niner Bikes aufgebaut und von fast jedem niner-Modell hatte Simon einen Rahmen an Lager. Super! Ganz speziell gefallen hat mir natürlich der neue Carbon-Fully-29er-Rahmen von Santa Cruz, der Tallboy. Superleicht und superschön. Das würde mir auch sehr gut gefallen. Es ist das fast baugleiche Modell wie mein Intense Spider29, einfach aus Carbon und dadurch fast ein Kilo leichter. Aber auch 100mm Federweg mit VPP-Hinterbausystem. Mmmhhh, lecker. ;-)

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Besuch bei Philipp unserem freundlichen Bikehändler (wo ich mein Intense gekauft habe). Wir bedankten uns für die Weihnachtspralines die er uns zu Weihnachten schickte. Sehr nett.

Auch wenn das alles nun etwas sehr nach Beizen-Tour klingt, so waren wir doch über 2 Stunden im Sattel. Es war ziemlich kalt und grau. Als ich zu Hause vor der Garage das GPS durchklickte staunte ich nicht schlecht als ich sah, dass doch etwas über 1'000 Höhenmeter zusammen gekommen sind. Der Tacho sagt: 46 km., 3:10 Std., 1'000 Hm.

Abends bin ich dann nochmals mit dem Auto zu Mainstreet 42 gefahren. Ich hatte Zeit und wollte mir die angekündigte Präsentation "Biking La Palma" sowie Aussschnitte aus den neuen Filmen " New World Disorder 10" & "Barred for Life" ansehen. Das hat dann auch beeindruckt und Spass gemacht. Ja, das war noch ein schöner Abend.