Silvester 2009

Die Silvesternacht haben wir dieses Jahr in einem ganz speziellen Rahmen erlebt. Zusammen mit lieben Freunden waren wir im Zirkus Conelli, der mitten in Zürich gastiert. Das Ganze war als Gala-Abend mit Essen und anschliessendem Tanz ins neue Jahr umrahmt.

Die Atmosphäre in diesem kleinen Zirkus war wunderbar und auch die Darbietungen waren wirklich sensationell. Alles war sehr harmonisch und schön gemacht, so wirklich etwas für's Herz. Man konnte sich in eine Zauberwelt entführen lassen und einen stimmigen Abend erleben. Wirklich: Sehr, sehr schön. Die farbigen Bilder vermögen vielleicht einen kleinen Eindruck zu vermitteln.

Nach dem Neujahrsknall und Chamgagnertrinken sind wir dann alle nach Draussen gegangen um das städtische Feuerwerk zu sehen. Dafür waren wir ja am idealen Punkt, mitten in der Stadt, direkt am Seebecken. Auch das Feuerwerk war sehr schön und lohnend anzusehen. Danach tanzten wir im Zirkuszelt noch bis gegen drei Uhr morgens.

Wir sind wirklich sehr gut ins neue Jahr gerutscht und ich hoffe natürlich, dass es allen anderen auch so gut ergangen ist. HAPPY NEW YEAR!

Vorweihnachtsfreude

So, die Geschenke sind gekauft und eingepackt und in der Küche wartet viel Arbeit. Heute Abend feieren wir im Familienkreis Weihnachten und da ist es ja klar, dass dafür ein Festessen her muss. Ich habe schon gestern alle notwendigen Zutaten gekauft und so langsam sollte ich mit den Vorbereitungen starten. Es bleibt mir also nicht viel Zeit. Ich wollte nur noch schnell ein Zeichen geben, melden, dass es mir gut geht.  

Ich wünsche allen Menschen ein frohes Weihnachtsfest!

Sonntagswalken

Eigentlich wollten Jürg und ich heute eine Runde biken, doch -6° Grad ist einfach saukalt! Da fand ich die Idee, statt biken eine Runde Nordic Walking zu machen gleich sehr gut. Zusammen gewalkt sind wir bisher noch nie.

Wir traffen uns kurz nach 12:00 Uhr und liefen gleich los. Die steife Bise machte es wirklich kalt und so freuten wir uns auf die erste Steigung, wo dann auch der Puls und somit die Körpertemperatur anstieg. Wir konnten den schönen Wintertag wirklich geniessen und legten eine schöne Strecke zurück. Dabei konnten wir uns wieder einmal länger unterhalten. Die kalte, frische Luft im Kopf und dazu die Zeit, um angedachte Ideen mal mit jemandem ausdiskutieren zu können. Unter den Füssen knirschender Schnee. Das ist positive Anspannung und gute Entspannung. Ja, das waren zwei schöne Stunden Bewegung an einem kalten aber schönen Sonntagmittag. Danke.

geschafft

Seit dem letzten Blogeintrag ist fast eine Woche vergangen. Ich war voll mit meiner Vitaltrainer-Lektionsplanung beschäftigt. Bis am Mittwochabend hatte ich das Programm fertig. Am Donnerstag übte ich die Lektion drei Mal und arbeitete noch an den Übergängen. Abends druckte ich alle nötigen Unterlagen aus und machte mich bereit.

Heute Morgen konnte ich nicht wirklich lange schlafen, denn eine gewisse Nervosität war schon deutlich spürbar. Ich frühstückte und las die Zeitung. Ich hatte noch Stunden an Zeit. Mein Plan war, so gegen 14:00 Uhr in der Schule zu sein, damit ich in der Herrengarderobe noch ein letztes Mal üben konnte, bevor dann um 15:00 Uhr die Prüfung startete.

Am späten Vormittag spielte ich noch 2x das volle 40 Minuten Programm durch. Langsam sitzt es und auch der Zeitplan stimmt. Ja, so kann ich antreten. Meine Gefühlslage stimmt. Die Nervosität hält sich in Grenzen. Dann fuhr ich mit dem Auto zur Schule und bereitete mich wie geplant in der leeren Garderobe vor. Ich sprach nochmals die ersten beiden Textblöcke durch. Ja, ich denke, das sitzt. Also los.

Fünf Minuten vor Übungsbeginn betrete ich der Gymnastikraum und teste meine CD in der Stereoanlage. Welche Tasten muss ich drücken? Welche Lautstärke brauche ich bei Y.M.C.A. und welche bei Wonderful World? O.K. alles klar. Die beiden Prüfungsexperten betreten den Raum und ich überreiche ihnen meine schriftliche Vorbereitung. Wir einigen uns darauf, pünktlich um 15:00 Uhr zu beginnen. Auch die Mitschülerinnen und Probanden sind pünktlich da. Also: Uhr bereit legen, nochmals die Notitzen zurechtrücken und: LOS!

Ich profitierte von den Testläufen der Vorbereitung und startete gut in das Programm. Die Teilnehmerinnen machten gut mit und verstanden, was ich von ihnen wollte. Ja, das Aufwärmen war ganz o.k. Dann folgte der Ausdauerteil mit Y.M.C.A. Hmmm... na,ja, war vielleicht zu kompliziert erklärt? Oder zu wenig erklärt? Auf jeden Fall hatten einige Teilnehmerinnen Mühe, den Tanzanweisungen zu folgen. Der erste Durchgang war ziemlich harzig, die zweite Runde war dann deutlich besser und auch die Stimmung war dann wirklich gut. Danach folgte eine geführte, progressive Muskelrelaxation (PMR) zur Körper-Entspannung, die ich präzise vorbereitet hatte und die ich meiner Ansicht nach auch sicher durchgeführt habe. Das Lied Wonderful World von Louis Armstrong war dann ein gelungener Ausklang. Nach dem Aufräumen und Bedanken stoppte ich meine Uhr: 41 Minuten, 10 Sekunden. -> Sehr gut! Soweit war ich also zufrieden. Die Anspannung fiel zentnerweise von meinen Schultern... GESCHAFFT!

Dann folgten noch die zur Prüfung gehörenden 10 Frageminuten der Experten..

Und da muss ich gestehen, dass ich darauf wohl nicht ausreichend vorbereitet war. Da kamen Fragen wie: Weshalb hast Du diese und nicht jene Übung ausgewählt? Welche Muskeln wolltest Du damit genau trainieren? Warum hast Du diese Muskeln anderen vorgezogen und warum denkst Du, dass man diese Muskeln besonders trainieren sollte? Wo hättest Du Vereinfachungen oder Variationen anbieten können, wenn einzelne Teilnehmerinnen mit gewissen Übungsteilen Probleme haben? Was war das genaue Ziel der Lektion und denkst Du, dass Du dieses erreicht hast? Hmmm.... Das war hart. Richtig hartes Brot. Die Fragen mit dem Muskeln konnte ich schlicht nicht beantworten. Ich wusste nicht, wie sie heissen. Rückenmuskeln halt... wieso diese Übung? na ja, sie gefiel mir halt, ich dachte, die Übung passt einfach gut dazu... Hmmm.... Nicht wirklich die Antworten, die von grosser Fachkompetenz zeugen... Schade.

Und deshalb bin ich zum Schluss mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren. Die Vorbereitung war o.k., die Übung selbst war gut, doch der Frageteil war schwach. Es war also gut, doch kein voller Erfolg. Gut, doch nicht toll oder super. Na ja, es ist, wie es ist.

Auf alle Fälle bin ich nun froh, dass die Zeit des Lernens und der Prüfungen vorbei ist. Noch vor Weihnachten erhalten wir von der Schulleitung Bescheid ob man bestanden hat, oder ob man im Januar zu einer Nachprüfung antreten muss. Ich denke einfach mal, dass es für mich gereicht hat.

Nun kommen zwei Wochen Ferien! Keine Schule mehr! Büro erst wieder im neuen Jahr! Schön so.

drin

Das schlechte Wetter motivierte mich nicht für eine Biketour. Ausserdem muss ich mich nun wirklich um die Bewegungsübung von nächster Woche kümmern. Ich bin noch immer hin und her gerissen. Musik ja, doch will ich wirklich Y.M.C.A. bringen? Ist vielleicht etwas viel Klamauk, zu zwanghaft gute Stimmung. Ich bin mir nicht so sicher.

Heute habe ich mich nochmals hingesetzt und mich nun doch für Y.M.C.A. entschieden. Ja, das will ich machen. Das Stück habe ich ausgezählt und nun notiere ich mir die gewünschten Schritte und Bewegungen dazu. Das muss ich immer wieder ausprobieren und so spielte ich die letzten Stunden fast ausschliesslich Y.M.C.A. und tanzte dazu.      

Den Entspannungsteil will ich mit einer 4-er Version von progressiver Muskelentspannung (PMR) bestreiten und so sind nun die zweiten 20 Minuten bereits verplant. Bleibt die Einleitung, das Aufwärmen und ev. ein paar Kraftübungen. Das kommt gut.

wieder da

Ich bin also gestern spätabends von der Geschäftsreise zurückgekehrt und heute stand nun die erste Serie der Bewegungs- und Entspannungslektionen auf dem Programm. Ich war 6x Teilnehmer einer Übungslektion und konnte so noch Eindrücke für meine eigene Lektion von nächsten Freitag sammeln. Das war ganz interessant, doch nun bin ich ziemlich müde. Das waren insgesamt 4 Stunden Bewegung und Entspannung...

Leider ist hier in den letzten Tagen das Wetter ziemlich schlecht. Es regnet oft und ist nur noch knapp über Null Grad. Nicht so nettes Biker-Wetter. Morgen soll der Regen zwar grösstenteils ausbleiben, doch der Boden ist völlig nass und aufgeweicht. Falls ich wirklich biken gehe, wird es demzufolge nass und dreckig werden.

Deshalb habe ich vorhin den weissen Sattel vom Intense demontiert und wieder das scharze Modell drangeschraubt. Wasser, Sand und Dreck reiben die weisse Farbe von der Satteldecke und das sieht schon jetzt nicht mehr sehr schön aus. Ich habe den Sattel danach unter warmem Wasser mit Spülmittel gründlich geputzt und lasse ihn jetzt trocknen. In den nächsten Tagen behandle ich den Sattel mit weisser Schuhcreme und frische ihn so für den kommenden Frühling auf. Im Winter fahre ich den schwarzen, im Sommer den weissen Sattel. Es sind beides Selle italia, SLR Gel Flow.

Mehrarbeit

Das Arbeitsjahr nähert sich nun rasch dem Ende und so muss ich beruflich nochmals einen Kunden im Ausland besuchen. Dienstag früh bis Donnerstag spät. Zwei Flüge, Mietauto, zwei Nächte im Hotel. Tagsüber Besprechungen und deren Vor- und Nachbearbeitung. Das wird anstrengend.

Am Freitag folgt der letzte Vitaltrainer-Schultag und am kommenden Montag bricht dann schon meine letzte Arbeitswoche in 2009 an, wo ich die Ergebnisse der kommenden Reise aufarbeiten muss. Bis Mittwoch. Am Donnerstag heisst es lernen und dann, am Freitag, folgt als (hoffentlich krönender) Abschluss, meine eigene Bewegungs- und Entspannungs-Prüfung. Am Freitag, 18.12.2009, um 17:00 Uhr ist dann Schluss! Fertig Arbeit und fertig Schule! Danach ist mein offizielles Jahr 2009 beendet. Eine herausfordernde Zeit - mit sehr guter Perspektive - zwei Wochen Ferien, bis Anfang 2010. -> Also los! Ran geh'n!

Gedanken zur Übungslektion

Nun steht bei mir ja nur noch die kombinierte Bewegungs- und Entspannungslektion auf dem Programm und dazu habe ich mir die ersten Gedanken notiert. Wer sind die Teilnehmer, was ist der Grobzeitplan, welche Themen will ich bearbeiten, welche Ziele verfolgen, wann, wo, welche Musik spielen, welche Entspannungsübungen machen, und, und, und. Da kommt so einiges zusammen.

Vor allem beim Thema Musik bin ich noch sehr unsicher. Eigentlich will ich Y.M.C.A. spielen und tanzen lassen (3:42 Min.). Also mit vorgegebenen Bewegungsabläufen (Tanzschritten) und der bekannten Darstellung der vier Buchstaben Y, M, C, und A im Refrain. Das hat einen gut einprägenden Charakter, so dass sich die Teilnehmer später beim Hören dieses Lieds wieder an diese Situation erinnern werden. Der Y.M.C.A.-Bewegungablauf kann auch als Mantra genutzt werden. Nur, wie lange brauchen die Leute bis sie kapiert haben worum es geht und wie oft kann/muss ich das Stück abspielen, bis es klappt? Das finde ich schwierig abzuschätzen. Als Abschluss des Entspannungsteils und kurz vor der Verabschiedung will ich Louis Armstrong "Wunderful World" spielen (2:17 Min.). Das stelle ich mir als schönen Abschluss vor.

So habe ich mir heute also erste konkrete Gedanken niedergeschrieben und entsprechende Musik zusammengesucht. Bis zum 18. wird das schon klappen, da bin ich zuversichtlich.