aktive Erholung

Heute war Postkartenwetter und deshalb wollte ich am Nachmittag trotz der Kälte und all dem Schnee eine Runde biken. Wobei, das mit biken wurde dann nicht so richtig etwas, denn sobald keine Spuren mehr vorhanden waren, gab es auch per MTB kein Vorwärtskommen mehr. Zuviel Schnee. Also entschied ich mich schon bald dafür, eine gemütliche Strassentour zu fahren. Auch das war nicht ganz ohne, weil immer wieder Eisplatten und Schneematsch besondere Aufmerksamkeit und sicheres Steuern erforderten. 

Schon heute spühre ich die gestern gebrauchten Oberkörpermuskeln und mein Begleiter Muskelkater wird morgen bestimmt wieder mit von der Partie sein. Deshalb war Velofahren besonders gut. Nur die Beine etwas kurbeln lassen und frische Luft ins System bringen, das war das Ziel. Ein schöner und regenerativer Nachmittag. Der Tacho sagt: 45 km., 2:41 Std., 590 Hm. Ein Foto kann ich leider nicht liefern, da der Akku des Apparats leer war. (Nicht nur der).

Sonntags-Trainingstour

Gestern Samstag war ich mir familiären Dingen absorbiert und auch meine Bikefreunde hatten andere Pläne. Deshalb verabredeten wir uns auf heute, 13:00 Uhr, für eine Sonntagsrunde. Das Wetter war neblig, hochneblig, man konnte die Sonne als milchigen Fleck erkennen, doch blauen Himmel und direkten Sonnenschein gab es so gut wie überhaupt nicht. Die Temperatur lag knapp über Null Grad und viele Forststrassen waren noch schneebedeckt und stellenweise gefährlich eisig und rutschig.

Wir waren heute zu Dritt und wollten eine klassische Standardroute fahren um uns etwas zu bewegen. Während ich heute bis gegen Mittag im Bett lag, waren die beiden Anderen am Morgen schon im Fitnesscenter und biken war für sie also schon die zweite sportliche Tätigkeit des heutigen Sonntags. Heftig (und auch komisch). Je mehr ich selbst mache und je besser ich in Form komme, desto besser werden auch meine Freunde. Es scheint sogar, als ob sie mir schon einen oder zwei Schritte voraus sind. Während ich noch teste und überlege, ob Aktivitäten in einem Fitnesscenter zu meinen Fitnessaufbau helfen würden, machen es meine Freunde schon... fies. Die wollen einfach nicht hinter mir her fahren!

Die Strecke war heute sehr anspruchsvoll und recht eisig. Jürg und ich mussten je einmal zu Boden, weil das Bike auf dem Eis in eine andere Richtung wollte, als der Körper oben drauf. Beides waren zum Glück nur leichte Umfaller und keiner von uns hat sich dabei ernsthaft weh getan. Mit der Zeit kroch die Kälte dann doch durch die verschiedenen Bekleidungsschichten und wir entschieden uns deshalb, auf dem Rückweg noch einen Halt für heissen Kaffe und schmackhaften Kuchen einzulegen. Nach dieser Stärkung trennten sich unsere Wege und jeder fuhr seinen Weg nach Hause. Nach einer warmen Dusche überkam mich dann eine angenehme Müdigkeit. Wer kennt das nicht? Ein paar Stunden in kalter und frischer Luft, danach eine heisse Dusche und man wäre gleich fällig für ein Nickerchen... Die Tour hat Spass gemacht. Danke meine Freunden, für die Motivation. Der Tacho sagt: 34 km., 2:42 Std. 890 Hm.

mal wieder biken

Da ich letztes Wochenende nie auf dem Bike gesessen bin, sind schon fast zwei Wochen vergangen, seit der letzten Trainingstour. Man müsste etwas eigentlich häufiger als alle zwei Wochen betreiben, damit man überhaupt von Training sprechen könnte. Aber egal. Es ist Winter und ich war erkältet. Es war bestimmt besser zu warten und wieder ganz gesund zu werden. Ausserdem war ich mit Alternativsport ja ziemlich ausgelastet. Wie auch immer.

Gegen 12:30 Uhr trafen Jürg und Geri bei mir ein und wir entschieden uns für eine Fahrt zur Kyburg. Je nach Bodenverhältnissen mit mehr oder weniger Off-Road-Anteil. Wir starteten über den Warpel und waren erstaunt, wie viel Schnee noch auf den Waldstrassen lag und auch, dass es weit nicht so nass und dreckig war, wie wir im Vorfeld befürchtet hatten. Es war zeitweise etwas rutschig und etwas karstig, Winter halt. Hochnebel, grau in grau.

Unterwegs mussten wir mehrmals absteigen, weil die Förster wieder einmal mit schwerem Gerät halbe Wälder schlagen und so einige Wege blockiert wurden. Dennoch war es eine sehr schöne und erfrischende Tour. Den Schlussaufstieg von der alten Holzbrücke bei Sennhof hoch zur Kyburg bin ich locker hochgekurbelt. Lieber etwas langsamer, doch regelmässig und mit Puls nur im hellroten Bereich. Kurz vor dem Restaurant in der Kyburg machte ich dann noch das einzige Foto der Tour. Wir wärmten uns in der warmen Stube auf und tranken Glühwein. -> Das nötige Benzin für den Heimweg. Ich merkte nämlich, dass ich mich langsam beeilen musste, damit ich nicht zu spät nach Hause komme. Es wartete noch ein schönes Abendprogramm... Der Tacho sagt: 41 km., 2:46 Std., 710 Hm

Velokilometer

Ich habe vorhin meine Aktivitätsliste 2009 überarbeitet und abgespeichert. Von den bisher  dokumentierten fünf Jahren, ist 2009 das Jahr mit den wenigsten Velokilometern. Angestrebt waren 5'000, erreicht habe ich aber nur 4'600. Immerhin 4'600. Gegenüber 5'600 im Jahr zuvor. Interessant ist, dass die Gesamtdauer aller Aktivitätenim 2009 um fünf Stunden höher lag als 2008, obwohl ich da ziemlich genau 1'000 Kilometer mehr Velo gefahren bin. Das liegt an der Zunahme der alternativen Aktivitäten wie Nordic Walken, AquaFit oder Gymnastik. Da liegt das Plus bei etwa 50 Stunden gegenüber 2008. Insgesamt bin ich mit dem Jahr 2009 zufrieden, denn mein langfristiges Motto "Im Schnitt eine Stunde Bewegung pro Tag" habe ich erreicht. Die 368 Stunden passen ziemlich genau auf die 365 Tage.

Trotzdem, ich würde gerne wieder etwas mehr Zeit im Sattel verbringen und 5'000 Velokilometer sind schon mein erklärtes Ziel für 2010. Ohne Schule muss das dieses Jahr eigentlich gut möglich sein, da sollten auch 6'000 drin liegen. Doch das wäre dann wirklich reine Zugabe, denn ich möchte in diesem Jahr meine alternativen sportlichen Tätigkeiten noch weiter ausbauen. Ich will meine eigenen Gymnastikübungen wieder vermehrt machen und auch Nordic Walken macht mir Spass, da möchte ich weiter dran bleiben. Diesen Winter würde ich gerne mehr als 1x Schneeschuh laufen und auch mit dem Thema Fitness-Center und Kraftraum freunde ich mich langsam wieder an. Da tut sich also noch was.

schön... kalt...

Endlich hörte es auf zu regnen oder zu schneien und gegen Mittag trockneten die Strassen zunehmend ab. Es zeigte sich mehr und mehr die Sonne und ich hatte Zeit. Zeit, um mit dem Kish eine lockere Strassenrunde zu fahren. Ich brauchte etwas Bewegung, also rauf auf's Bike!

Ich wollte ans Zürcher Seebecken fahren um ein Bild des Zirkus Conelli zu machen, wo wir diese wundervolle Silvesternacht erlebt haben. Die Fahrt dahin war schön, denn die Wolken lichteten sich weiter und der blaue Himmel begann zu dominieren. Es war kalt, gerade so um Null Grad, aber sonnig und trocken, ein schöner Wintertag. Diesen nutzten auch viele Touristen und an der Quaibrücke wurden heute bestimmt mehrere tausend Fotos geknipst. Meins seht ihr hier.

Auf dem Rückweg wollte ich die tiefer stehende Sonne nutzen um ein "Welcome-2010-Bild" zu schiessen und suchte mir dafür einen ruhigen Hintergrund. So starte ich also velomässig in's neue Jahr. Dann entschied ich mich, noch einen kurzen Abstecher zu meinen Eltern zu machen um ihnen die besten Wünsche für das neue Jahr zu überbringen. Das war eine schöne, gemütliche Strassen-Wintertour. Das Kish rollt geräuschlos und perfekt, das gefällt mir sehr gut. Der Tacho sagt: 40km., 1:58 Std., 450 Hm.