April-Statistik

Schon ist der April zu Ende und deshalb ist es an der Zeit, die Kilometerstatistik abzuspeichern. Dank dem schönen und trockenen Wetter war ich im April sehr oft auf dem Velo und die alternativen Tätigkeiten traten etwas in den Hintergrund. Wie schon Ende März, will ich hier die häufigsten Tätigkeiten auflisten:

  • 16x Velo fahren
  • 5x Pilates
  • 4x PowerYoga
  • 2x Krafttraining

Im Durchschnitt war ich 2 Stunden und 9 Minuten pro Tag aktiv. Das ist ein neuer Spitzenwert von dem ich gar nicht so genau weiss, was ich denken soll. Berücksichtigt man Nebentätigkeiten wie Transport, Sauna, Duschen und so weiter, gehen schon drei Stunden pro Tag für Sport drauf. Eine ganze Menge... da tritt anderes klar in den Hintergrund. Und ob ich das gut finde oder nicht, gilt es herauszufinden. Wir werden sehen.

lange Oberlandtour

Nach einem ausgiebigen Frühstück packte ich meinen Rucksack und machte mich gegen halb zehn Uhr auf den Weg zu der geplanten Zürich-Oberland-Tour. Das Wetter war perfekt. Blauer Himmel, den ganzen Tag Sonne und Temperaturen bis gegen 26° Grad, einfach super! Die Wanderwege waren nach wie vor staubtrocken und perfekt fahrbar. Ideale Bedingungen.

Ich liess es gemütlich angehen, weil ich ja wusste, dass es eine lange und anstrengende Tour geben wird. Die Vögel zwitscherten im Wald und viele kleine Waldblumen versprühten ihren Frühlingsduft. Da heisst es tief durchatmen und geniessen. Nach den ersten drei Hügeln machte ich eine erste Pause und verspeiste einen Apfel. Bald schon fuhr ich weiter und der Tourverlauf erinnerte mich an die Feststellung, die ich schon vor zwei Jahren gemacht habe. Es folgen immer wieder sehr steile bergauf-Rampen, die ich entweder nur in den kleinsten Gängen schaffe, oder wo ich dann wirklich schieben muss. Der Fussweg nach Manzenhueb ist so ein Beispiel. Anfangs wird es immer steiler und ich kämpfe mich im kleinsten Gang so weit hoch wie möglich. Dann absteigen und schieben. Es wird so steil, dass selbst schieben schwer fällt. Das macht man ja alles nur dafür, dass man auf der Rückseite des Hügels dann einen prächtigen Wanderweg runter fahren kann. ;-)

Ich plante beim Tierpark Bruderholz einen Verpflegungshalt einzulegen und auf dem Weg da hin, ging mir auch das Wasser im Rucksack aus. Leider musste ich dann feststellen, dass das Restaurant geschlossen war, obwohl viele Leute und Familien den Tierpark besuchten. "Heute Ruhetag". Schade. Damit hatte ich nicht gerechnet. Am Brunnen läuft auch kein Wasser... in ein paar Kilometern komme ich an einer Tankstelle vorbei, da kann ich im Shop bestimmt etwas kaufen. Doch leider klappt auch das nicht. Die Tankstelle wird derzeit umgebaut und ist geschlossen... Mist. O.K. Noch ein Hügel weiter, da komme ich zu einem schönen Restaurant. Da muss es doch klappen. Nein, leider auch da Fehlanzeige "14:00 - 16:30 Uhr geschlossen". Es ist 15:30 Uhr... Immerhin kann ich am nahen Brunnen meinen Trinkrucksack wieder auffüllen... Ich habe Hunger und bin müde... den letzten Hügel umfahre ich deshalb und endlich finde ich eine Energietankstelle, eine offene Bäckerei mit Kaffee. Ein Schokogipfel mit Rivella und danach ein Erdbeertörtchen mit Kaffee. Mmmhhh... das habe ich wirklich gebraucht.

Ich überlege wirklich nur sehr kurz, ob ich auf direktem Weg nach Hause fahren soll, oder ob ich jetzt, nochmals gestärkt, noch ein paar Kilometer anhängen soll. Die Hundertergrenze wäre vielleicht noch ein mögliches Ziel... Nein. Heute nicht. Ich habe genug. Genug Anstrengung, genug Sonne, genug Hitze... ich will nach Hause und mich auf dem Gartensitzplatz etwas erholen. Als ich dann vor der Garage das GPS durchklicke bin ich zufrieden. 88 km., 6:00 Std., 2'040 Hm. Das war wirklich sehr schön. Wie ein vorweggenommener Sommertag. Wenn die Geschichte mit der Verpflegung etwas besser geklappt hätte, hätte ich das Tourende wohl etwas mehr geniessen können. Doch was soll's? Das wäre Jammern auf höchstem Niveau und das muss wirklich nicht sein. Es war ein perfekter Biketag und die heutige Tour hat sehr gut dazu gepasst. Danke!

Planung

Morgen soll es noch einmal schön und warm werden, bevor dann am Freitag das Wetter kippt und gegen Wochenende Regen angesagt ist. Die Natur hat Regen dringend nötig, denn die Böden sind völlig trocken. Es bietet sich also an, den morgigen Donnerstag für eine schöne Biketour zu nutzen. Ich habe mich dabei an diese Tour erinnert. Schön, lang und anspruchsvoll. Genau richtig, für einen erlebnisreichen Tag.

Ich habe den Track noch etwas abgeändert und dann auf GPSies.com abgespeichert. Wenn ich genau dieser Spur folge, stehen an die 90 Kilometer und 2'000 Höhenmeter auf dem Programm. Da freue ich mich drauf und ich hoffe auch, dass ich das eine oder andere schöne Bild mitbringen kann.

schöner Abend

Nach der Arbeit habe ich nicht lange gefackelt sondern mich schleunigst auf den Heimweg gemacht, damit ich möglichst bald auf's Bike steigen konnte. Wieder war Superwetter, mit Temperaturen über 20° Grad. Die Spätabendsonne liess die frischen Farben kräftig leuchten. Gute Bedingungen um nochmals die im Handy eingebaute Digicam zu testen, doch das Ergebnis ist wieder ziemlich enttäuschend. Generell wenig Bildschärfe, in der Bildmitte ein aufgehellter Schleier und wenig Tiefenschärfe. Nein, das kann nix.

Ich fuhr sozusagen Teil 1 der Samstagstour. Zuerst dachte ich nicht, dass es noch bis zum Irchelturm reicht, doch die Aussicht auf ein Standardfoto hat mich motiviert und so packte ich die Steigung noch ein. Das heutige Bild gefällt mir auch sehr gut, man erkennt die schöne, friedliche Abendstimmung. Und man erkennt auch deutlich den Qualitätsunterschied. Hier, mit meiner alten Digicam mit 5 Megapixeln ist das Bild eindeutig besser, als das oben, mit den 8 Megapixeln des Handys. Na ja, ein unbedeutender Nebenschauplatz.... Die heutige Abendtour war sehr schön und hat mir gut getan. Das GPS sagt: 24 km., 1:37 Std., 740 Hm.

Videos von der Samstagstour

Einer meiner Bikekumpels besitzt eine digitale MiniCam, womit er Teile seiner Freizeitaktivitäten aufzeichnet. Am letzten Samstag hat das gute Wetter natürlich auch dazu beigetragen, dass es ein paar schöne Videosequenzen von unserer Biketour gab.

Hier die Links zu den publizierten Videos:

Irchel-Tour Teil 1 from Beat Utzinger on Vimeo.

Irchel-Tour Teil 2 from Beat Utzinger on Vimeo.

Ich finde die Videos natürlich spassig, weil ich mich an die Szenen erinnern kann und danke meinem Namensvetter Beat für die Arbeit, die er sich damit macht. Das braucht noch einiges bis zum fertigen Kurzfilm. Titel, Musik, komprimieren, hochladen, etc., pp. DANKE! Hier noch der Link zu Beat Utzinger's Blog.

Sonntags-Meditationstour

Nach einem gemütlichen Morgen, bei interessanter Lektüre, hat mich der satte Sonnenschein doch noch für eine Velotour motiviert. Ich wollte das Kish ausführen und ihm den schönen Frühling zeigen. Und auch mich selbst wollte ich mit dieser frischen Frühlinsenergie aufladen. Sonne, Wärme, blühende Bäume und Sträucher, Feldblumen und überall der gelbe Löwenzahn. Da schwingt neues Leben und mit dieser Schwingung wollte ich mitgehen. Dabei hatte ich nicht so ein klares Ziel. Sitzberg, Sternenberg, Hulftegg? Irgend so etwas...

Ich fahre lange in einem ausgeglichenen Atemrhythmus und geniesse die beruhigende Wirkung. Bewusstes Atmen hat Qualität und lässt sich gerade auf Strassentouren sehr gut trainieren. Den Kopf zu heben und an den Horizont zu blicken ist auch eine gute Übung. Schultern lockern, Gesicht entspannen und durch die Nase einatmen, den Brustkorb weiten...

Irgendwann verfahre ich mich... und in der nächsten Ortschaft wähle ich gleich wieder die falsche Abzweigung. Sehr unkonzentriert, doch irgendwie auch unwichtig. Heute brauche ich kein klares Ziel. Der Weg ist das Ziel. Und gerade heute ist dieser Weg zauberhaft geschmückt. Überall Blumen, blühende Bäume und zufriedene Gesichter. Es fliesst. Alles fliesst. Das Blut in meinen Adern, der Schweiss auf meiner Haut. Dieses Asphaltband unter mir. Die Zeit. Ich bade im Sonnenlicht (zum Glück habe ich Sonnencreme eingestrichen), welches mich umfliesst. Während ich atme, fliesst die Luft in mich hinein und wieder hinaus. Der Sauerstoff durchdringt meinen Körper, alles schwingt in diesem grossen Fluss... it's magic!

Rad fahren war heute mein Meditationsobjekt. Während dieser Meditation versuchte ich mich stets so gut wie möglich zu entspannen. In Bewegung und unter Anstrengung zu entspannen klingt vielleicht etwas schräg, doch ich staune, wie viel da machbar ist. Oder anders gesagt: Es gibt 1'000 Arten, wie man sich muskulär verspannen kann, ohne dem eigentlichen Ziel näher zu kommen. Diese Verspannungen zu lokalisieren und bewusst anzugehen ist eine sehr gute Körperwahrnehmungsübung und lässt einem genussvoller, weil entspannter radeln. Für solche Betrachtungen war der heutige Tag wirklich ideal. Schön und warm. Das GPS sagt: 84 km., 3:57 Std., 920 Hm.

schöne Frühlings-Standard-Singletrailrunde

Als wir uns um elf Uhr trafen, war es schon strahlend schön und um die 15° Grad warm. Es sollte noch knapp über 20° Grad werden und so konnte ich bedenkenlos in kurzer Hose und Kurzarmtrikot fahren. Heute weihte ich das biciclista-Trikot ein, welches ich bei Christoph am Teilchenbeschleuniger gekauft habe.

Wir waren heute zu fünft, alle gut gelaunt und motiviert. Die Wege waren staubtrocken und so kam schon fast ein wenig Sommerstimmung auf. Dank dieser guten Bedingungen konnten wir fast alle Singletrails aneinander reihen, was natürlich Genuss pur bedeutete. Dazu passte natürlich auch, dass die Besenbeiz an der Tössegg heute offen hatte und wir gerne einen Verpflegungshalt machten. Die erste Schweinsbratwurst vom Grill, dazu Sinalco... richtig gut. Das GPS sagt: 42 km., 2:50 Std., 1'160 Hm.

in kurzen Hosen

Am frühen Abend war ich mit Peter für eine Bikerunde ab seinem Arbeitsplatz in der Nähe des Greifensees verabredet. Es war prächtiges Frühlingswetter und ich konnte erstmals in diesem Jahr in kurzen Hosen und Kurzarmtrikot fahren. Um 17:00 Uhr war es etwa 17° Grad. Sehr angenehm. Das macht richtig Lust.

Peter hatte sich eine recht anstrengende Strecke ausgesucht. Ein erstes Mal fuhren wir hoch auf den Pfannenstiel, weil wir die tollen Trails runter durchs Meilemer Tobel fahren wollten und wenn man da unten angelangt ist, muss man halt alles wieder zurück. Das heisst nochmals von 400 auf 850 Meter über Meer. Wir wählten eine neue Strecke, die zwar ziemlich direkt, dadurch aber auch fies steil war. Die Oberschenkel begannen da hoch doch ziemlich zu brennen...

Als wir zum zweiten Mal auf dem Pfannenstiel ankommen, ist es gegen 19:00 Uhr und es wird langsam kühler. Für die folgende Abfahrt und den flachen Rückweg ziehe ich mich deshalb wärmer an. Knielinge und ein Langarmtrikot sind genau richtig und wir rollen bei tiefstehender Sonne gemütlich zum Auto zurück. Wir ziehen uns rasch um und geniessen in einer nahen Pizzeria ein wohlverdientes Abendessen, welches vorzüglich geschmeckt hat (Pizza Margeritha DOC). Das war ein richtig schöner Abend. Das GPS sagt: 45 km., 3:08 Std., 1'030 Hm.