Mai - schon vorbei

Schon ist wieder der Letzte des Monats und ich kann die Statistik meiner Aktivitäten überarbeiten. Im Mai ergab sich folgendes Bild:

  • 11x Velo fahren (-5 zu April)
  • 4x Krafttraining (+2 zu April)
  • 3x Power-Yoga (-1 zu April)
  • 2x Pilates (-3 zu April)
  • 1x Nordic Walking

Der Aktivitätsdurchschnitt pro Tag liegt bei einer Stunde und 40 Minuten und liegt damit auf dem Niveau vom Februar (1:47) oder März (1:42). Der April war mit 2:09 schon einmalig hoch.

Anfügen möchte ich noch, dass ich die vier Tage in Paris über Pfingsten zwar schon aktiv war, in dem Sinne jedoch nichts für die Statistik tun konnte. Zudem war dieser Mai wettermässig eher kühl und nass. So bin ich ausser der Woche in Ligurien nur noch vier Mal auf dem Bike gesessen.

Etwas zu denken gibt mir, dass die Alternativtätigkeiten etwas zurückgehen. Ich konnte mich wenig für meine Morgengymnastik motivieren und sollte da wieder mehr dran bleiben. Oft bin ich einfach zu faul um aufzustehen...

Pfingsten in Paris

Wir haben ein unglaubliches Wochenende hinter uns. Am Freitagmorgen starteten wir zu viert in Zürich und fuhren mit dem TGV nach Paris, wo uns herrliches Frühlingswetter erwartete. Dann folgten drei Tage mit vielen Highlights. Unter Anderem waren wir zuoberst auf dem Eiffelturm und besuchten eine Aufführung im Variété Moulin Rouge. Karin und ich waren dabei eigentlich "nur" die Begleitung meiner Eltern, die diese Reise zu ihrem 50. Hochzeitstag von allen Freunden und Verwandten geschenkt bekamen. Das war ein richtig tolles Geschenk, welches wir an diesem Prachtswochenende einlösen konnten. Heute Montagabend sind wir dann mit dem TGV wieder zurück gekommen und nun sind wir müde und voller einmaliger Eindrücke, an die wir uns bestimmt noch lange erinnern werden.

wieder zu Hause

Nach dem Frühstück machten wir uns nicht für eine Biketour bereit, sondern wir packten unsere Bikes und das ganze Gepäck in unser Auto. Abreisetag. Wir kauften noch Wein und bezahlten unsere Hotelrechnung. Wie soll man sagen? Alle waren sehr zufrieden. Das Hotel Rosita hatte während sieben Tagen drei der neun Zimmer mit Halbpension vermietet und wir waren von dem familiären und herzlichen Angebot sehr angetan. Die Zimmer sind zwar einfach und klein, doch alles funktioniert einwandfrei und die Küche des Hauses ist wirklich das Highlight.

Cucina typica heisst es auf der Visitenkarte und genau das wird geboten. Ligurische Mittelmeerküche. Zuerst Antipasta und Salat. Dann ein Willkommensgruss aus der Küche, als Amuse-bouche, meist etwas warmes Gemüse als Gratin oder Soufflé. Dann primo piatti, Pasta mit Sauce oder Gemüse, dann piatto principale, Fleisch oder Fisch mit kleiner Beilage. Und zum Schluss dessert oder frutta fresco. Dazu jeden Abend einen Wein aus der Umgebung und zum Schluss ein Espresso oder Cappuchino. Herrlich - und das sieben Tage lang.

Nebst dem Wein wollten wir auch noch Olivenöl aus der Umgebung mit nach Hause nehmen und so machten wir in Calvisio bei der Ölmühle von Frantoio Magnone einen Zwischenstopp. Im Hotel Rosita wurde dieses Öl verwendet und wir schätzten den milden aber klaren Geschmack und die helle Farbe. Ich kaufte noch ein Glas Oliven-Paté und eine Packung spezieller Teigwaren. Herrlich, ich freue mich schon jetzt auf den ligurischen Abend zu Hause.

Die Autofahrt dauerte dann wegen fünf Kilometer Stau vor dem Gotthardtunnel etwas länger, doch was soll man sich darüber auch aufregen. Man erduldet es und freut sich auf die Lieben zu Hause. Auf der Alpennordseite ist es doch deutlich kühler als in Finale Ligure...

Es ist schön, wieder unversehrt zu Hause zu sein. Dafür: DANKE. Ich will nun nicht Alle aufzählen die ich in mein Dankbarkeitsgebet mit einschliesse, doch ich bin mir allen bewusst.

Finale

Die drei Arbeitstage dieser Woche waren noch anstrengend und so komme ich erst jetzt dazu, wieder einmal zu bloggen. Es war ein Finale in mehrfacher Hinsicht.

1. letzter Arbeitstag vor den Ferien. Jeder weiss, da gibt es noch ein paar Sonderaufgaben, die zu erledigen sind. Leute informieren, Mailbox besprechen, etc. pp.

2. letzter Arbeitstag im derzeitigen Büro. Nach den Ferien bin ich ein "mobile worker with shared desk" und mein geteilter Arbeitsplatz befindet sich dann in einem anderen Gebäude, ein paar Kilometer vom jetztigen Standort entfernt. Ich musste also meinen Arbeitsplatz räumen und den Umzug vorbereiten. Jeder Mitarbeiter erhält dafür zwei Kartonschachteln. Ein Karton für das Gruppenarchiv und ein Karton für persönliche Arbeitsunterlagen. Das ist es. Alles Andere muss man fachgerecht entsorgen oder nach Hause, ins "home office" nehmen. Aus die Maus, ein neuer Abschnitt beginnt.

3. letztes Mal Groupfitness vor den Ferien. Seit elf Wochen besuchte ich nun immer montags eine Lektion Pilates und mittwochs eine Lektion Power-Yoga. Nächste Woche werde ich aussetzen, weil in den Ferien. So genoss ich die heutigen 50 Minuten nochmals ganz bewusst. War schön. Nebst dem Bike werde ich nächste Woche auch eine Yogamatte mitnehmen, damit ich etwas Gymnastik zum Ausgleich machen kann.  

4. Finale Ligure. Am Samstagmorgen fahre ich mit drei Freunden für eine Woche nach Finale Ligure, an die italienische Mittelmeerküste. Vier Leute, vier Mountainbikes, ein Auto. Das wird bestimmt ein Spass und ich freue mich schon sehr, einige Erlebnisse von letztem Jahr auffrischen zu können.

Donnerstag und Freitag stehen also im Zeichen der Ferienvorbereitung. Morgen will ich das Intense bereit machen.   Es muss geputzt werden, die hintere Bremse muss ich entlüften, den weissen Sattel wieder montieren und das hintere Schaltkabel möchte ich noch ölen, damit es sich am Drehgriff wieder etwas leichter schaltet. Ausserdem versprach ich dem Nachbarn, dass ich mir seine zwei alten Velos mal ansehe und nach Möglichkeit wieder fahrbereit mache. Da habe ich noch keine Ahnung, was mich erwartet, doch ein paar Stunden Arbeit wird es schnell geben. Mal schauen.

Jetzt suche ich mir noch ein paar GPS-Touren um Finale Ligure zusammen, damit wir nächste Woche für jede Wettersituation die richtige Tour auswählen und nachfahren können. Das hat schon letztes Jahr sehr gut funktioniert.

Regensamstag

Heute regnete es den ganzen Tag und so war nichts mit einer Biketour. Nachdem ich am Morgen etwas Haushalt und Papierkram erledigte, machte ich mich am Nachmittag auf den Weg ins Fitnesscenter. Ich absolvierte da mein Ganzkörpertrainingsprogramm bevor ich mich dann in die Sauna und ins Dampfbad verzog.

Seit dem ich Mitglied in diesem Fitnessclub bin, war ich schon an die 20x in der Sauna. Ich geniesse diese Wechselbäder zwischen heisser Schwitzkammer und kalter Dusche. In den Ruhepausen beobachte ich meinen Puls und wie sich mein Organismus wieder einpegelt. Ein gutes Gefühl macht sich jeweils breit. Das mag ich...