Traumtour auf den Chasseral

Matthias und ich mussten heute früh aufstehen um noch frühstücken zu können, bevor uns Jürg und Geri mit dem Bus abholten. Schon vor 8 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Biel wo ich um 09:40 Uhr die GPS-Aufzeichnung startete. Ich hatte mir diese Strecke auf das GPS geladen und wir freuten uns auf eine prächtige Tour. Das Wetter war wirklich prächtig! Ein fast wolkenloser, blauer Himmel und das Thermometer sollte noch auf bis zu 27° Grad klettern. Wirklich der perfekte Tag für eine schöne Tour.

Schon der Aufstieg zum Chasseral war beeindruckend. Meist hatte man auf der einen Seite beste Sicht über die Berner Seenlandschaft und auf der anderen Seite konnte man schon früh den höchsten Punkt der Tour, den Sendeturm auf dem Chasseral, erkennen. Die gewählte Strecke war zudem recht angenehm gestaltet. Berghoch war es nirgends extrem steil und man konnte über lange Zeit in einem angenehmen Rhythmus hochkurbeln.

Kurz vor dem Hotel Chasseral sind dann diese zwei Fotos entstanden. Links Jürg und Geri vor dem Bieler- Murten- und Neuenburgersee. Dahinter (vermischt mit leichten Wolken) die waadtländer Alpen. Rechts dann die Aussicht frontal von der Aussichtsterrasse des Restaurants. Zwei Gleitfallschirmflieger vor den Berner Alpen.

Apropos Gleitfallschirme: Der Chasseral scheint ein bevorzugtes Gebiet für Gleitschirmflieger zu sein. Einerseits herrschen gute thermische Bedingungen und andererseits kann man mit dem Auto bis zum Hotel hochfahren und gleich von da weg starten. Wir haben bestimmt über zwanzig Gleitschirmflieger gesehen. Nach der Mittagspause sind wir dann zum Sendeturm gefahren und haben uns nochmals an der tollen Aussicht satt gesehen, bevor dann der eigentliche Mountainbiketeil begann.

Über eine Distanz von ca. 10 km fuhren wir in östlicher Richtung immer dem Bergrücken entlang. Herrliche Wanderwege/Singletrails führten über Bergwiesen und durch Wälder. Immer wieder genoss man tolle Ausblicke ins Flachland, bevor dann der steile und technische Abschnitt runter nach Frinvillier volle Konzentration und gute Fahrtechnik erforderte. Nun wurden auf 4 km glatte 700 Höhenmeter vernichtet und viele enge Kehren und Serpentinen sind dabei zu bewältigen. Das Bild rechts gibt eine gute Vorstellung davon. Das war wirklich Spitze.

Es folgten die letzten Höhenmeter des Tages, hoch nach Evilard und von da durch den Wald Richtung Magglingen. Zum Schluss wurde uns dann mit dem „Bieltrail“ noch das Sahnehäubchen der Tour präsentiert. Ein stark ausgefahrener und trotzdem noch anspruchsvoller Downhill runter bis zu den ersten Häusern von Biel. Das war wirklich die Krönung. Viele Anlieger, kleinere Sprünge und steile, steinige Passagen, wo eine gute Linie gefragt war. Der Bieltrail hat wirklich viel Fluss und hat uns nicht nur ein zufriedenes, sondern ein glückliches Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Zum Tourabschluss setzten wir uns in der Bieler Altstadt in ein schönes Gartenrestaurant und genossen den selbstgemachten Früchte-Eistee. Wir liessen dabei nochmals die Highlights der Tour vor unserem geistigen Auge Revue passieren und tauschten unsere Erfahrungen und Emotionen aus. Herrlich. Das GPS sagt: 57 km., 4:27 Std., 1'830 Hm

rumlümmeln

Morgens regnete es noch, was mir Gelegenheit gab, mich etwas um den Haushalt zu kümmern und das Gästezimmer auf die Ankunft von Matthias vorzubereiten. Als das Wetter dann im Laufe des Nachmittags zusehens besser wurde, entschied ich mich doch noch für eine kurze Bikerunde. Ich wollte mainstreet42 einen Besuch abstatten um A) einen Satz Ersatzbremsbeläge zu kaufen und B) einen Termin für die kostenlose Erstinspektion zu vereinbaren. Das war noch ganz nett und mit einer leichten Bikerunde konnte ich mich etwas auf die Tour von morgen vorbereiten. Das GPS sagt: 34 km., 1:52 Std., 450 Hm.

Später machte ich dann noch etwas Tourenplanung für Samstag. Wir wollen zu vier nach Biel fahren und von da auf den Chasseral hoch. Ich hatte schon oft von der Traumaussicht und den schönnen Singletrails bergrunter gelesen und nachdem unsere ersten Versuche am schlechten Wetter scheiterten, sollte für morgen nun alles passen. Der Wetterbericht ist sehr gut und die Vorfreude ist entsprechend gross.

aus grau mach blau

Als ich nach einem eher grauen Bürotag vor das Firmengebäude trat war ich überrascht, wie positiv sich das Wetter im Laufe des Tages entwickelt hatte. Es war zwar immer noch ziemlich wolkig, doch es drückte stellenweise die Sonne durch und es war auch wieder über 20° Grad warm. Das habe ich in diesem klimatiserten Kühlschrankbüro mit verdunkelten Fensterscheiben gar nicht wirklich mitgekriegt.

Kurz vor halb sieben Uhr startete ich dann alleine auf eine kurze Standardrunde. Es war ein idealer Abend um etwas abzuschalten, den Körper in Wallung zu bringen und dabei den Kopf durchzulüften. Ich fuhr zum einmillionsten Mal eine Schleife zum Irchelturm und wieder zurück. Wieder empfand ich die Luft als sehr angenehm und erfrischend (wieder nach Regenfällen), trotzdem hatte ich zeitweise das Gefühl, zuwenig Sauerstoff aus der Luft zu absorbieren und meinem Organismus zuführen zu können. Ich keuchte etwas mehr als üblich.

Auf dem Rückweg wollte ich mir den neu gebauten "Blindensteg" über die Töss ansehen und um da hin zu kommen, bot sich der Schanzentrail-Downhill runter nach Dättlikon förmlich ab. Die Spur war zwar noch ziemlich nass und stellenweise rutschig, doch ich bin vorsichtig und eher langsam gefahren und somit war es auch kein Problem. Als ich dann die neue Wanderweg-Brücke sah, war ich doch leicht enttäuscht. Eine schnöde Stahl- und Betonkonstruktion. Gefühllos und vermutlich Kosten/Nutzen optimiert. Da hat mir die alte Holzbrücke doch deutlich besser gefallen. Die war nicht nur zweckdienlich, sondern auch schön konstruiert. Das lässt sich von dieser Zweckbrücke leider nicht mehr sagen. Na ja, immerhin ist da wieder eine Brücke...

Ich bin dann bei tiefstehender Abendsonne gemütlich nach Hause geradelt und stellte auch heute fest, dass zwei Stunden auf dem Mountainbike einen acht Stunden Bürotag echt rausreissen können. Meine Stimmung war nun nicht mehr grau sondern blau. Ziel erreicht.

Aussichtsturm auf dem Altberg

Heute Mittag unternahmen wir einen schönen Spaziergang. Ziel war der neu erbaute Aussichtsturm gleich beim Restaurant Waldschenke auf dem Altberg. Dieser Berg, eigentlich eher ein Hügel, liegt zwischen Regensdorf und Weiningen, zwischen dem Wehntal und dem Limmattal. Die Waldkooperation der umliegenden Gemeinden initierten den Bau des 30 Meter hohen Aussichtsturms um die Attraktivität dieses Naherholungsgebiets von Zürich zu steigern. Das ist meiner Ansicht nach auch wirklich gelungen. Es waren sehr viele Leute da und die Rundumsicht oben auf der Aussichtsplattform ist wirklich einen Sonntagsausflug wert.

Samstagsbiken um den Regen herum.

Als ich um neuen Uhr aufwachte hörte ich, wie der Regen auf's Dachfenster im Nebenzimmer prasselte. Also nur kurz auf Toilette und gleich wieder ab unter die Decke. Doch so einfach ging das nicht. Irgendjemand hat mich über Nacht in den Körper eines 90-Jährigen gesteckt. Mich schmerzten die Waden, die Oberschenkel, die Brust und der obere Rücken. Dazu natürlich der Hexenschuss vom Donnerstag... Das war richtig übel! Was war nur los? Das gestrige Krafttraining war so ungewohnt, dass ich mit richtig Muskelkater bestraft wurde...

So drückte ich mich auch heute etwas durch den Tag und war froh, dass sich mein Körper mit zunehmender Wachzeit stabilisierte. Wie auch das Wetter. Zwar war es stark bewölkt und Regen lag in der Luft, doch im Laufe des Nachmittags schien es zunehmend abzutrocknen. Ich checkte kurz das Aussenthermometer: 17° Grad. Frisch. Vor allem wenn man bedenkt, dass es am Mittwochabend noch an die 30° Grad heiss war.

Donnerstags und Freitags sass ich Null Minuten auf dem Bike und den heutigen Samstag kann ich doch nicht auch noch auslassen. Muskelkater hin und Hexenschuss her. Ich bin süchtig nach Radfahren und deshalb raffte ich mich doch noch auf und startete kurz nach 15 Uhr zu einer Bike-Ausfahrt. Eigentllich wollte ich auf den Irchel, doch in der Richtung lagen die dunkelsten Wolken und dem Regen wollte ich doch so gut wie möglich ausweichen.

Ich startete also in eine andere Richtung und der hellste Streifen am Horizont zeigte in Richtung Lägern. Das fand ich eine gute Idee. Ich fuhr auf vorwiegend trockenen Strassen bis an den Fuss der Steigung und schätzte dabei die kühle Luft. Luft nach Regenschauern fühlt sich immer besonders leicht, frisch und sauber an. 17° Grad atmet sich deutlich leichter als 30° Grad. Die 400 Höhenmeter bis auf die Lägern-Hochwacht fielen mir dann leichter als sonst. Ich bin eigentlich gut in Form und das zeigt sich nun auch. Das habe ich positiv registriert. Oben war es dann Grau in Grau (da passte mein graues Shirt ganz gut).

Die Singletrails runter waren dann noch ziemlich nass und stellenweise rutschig doch ich kenne die Strecke so gut, dass solche Bedingungen eher motivieren als abschrecken. Zudem zeigt hier das Santa Cruz eindeutig seine starke Seite. Der Grip ist ausgezeichnet, das Fahrgefühl sicher und die direkte Lenkung macht mächtig Spass. Man möchte immer noch schneller.

Obwohl ich einen Halt im Restaurant Bergwerk vor hatte, bin ich daran vorbei gefahren. Die Wolken waren wieder bedrohlich dunkel und es würde wohl nicht mehr lange dauern, bis es erneut zu regnen beginnt. Deshalb wollte ich bis zur Imbisbude bei der Landepiste des Flughafens zufahren. Kurz bevor ich da war, fielen dann auch wirklich ein paar Tropfen. Ich stellte mich unters Dach und gönnte mir Kaffee und Kuchen. Interessanterweise begann es aber nicht wirklich zu regnen. Nach ein paar Tropfen blieb es wieder trocken. Auf dem weiteren Heimweg wurden dann die Strassen immer nasser und ich merkte, dass ich wohl richtig Glück hatte, diesen Schauern ausweichen zu können. Das war eine gelungene Trainingsrunde und ich bin froh, dass ich mich dazu aufgerafft habe. Das GPS sagt: 52 km. 2:48 Std. 840 Hm.

Übrigens: Der Hexenschuss ist während dem Biken eigentlich kein Problem. Wenn ich aber am Ende der Tour von Bike steige und mich aufrichten will, dann zieht es wieder ganz kräftig im Kreuz. Ich denke aber, dass ich den schmerzhaftesten Punkt hinter mir habe und die Beschwerden in den nächsten Tagen verschwinden.

Jammeri

Soll ich über's Wetter jammern? Immer wieder Regen. Dabei kühlt es stetig ab. Nicht mein Ding. Kein Bikewetter. Schade. Diese Woche gibt es seit langem mal keine ausgedehnte Tour.

Nein, ich jammere lieber über meine Gesundheit. Der Hexenschuss hat mich wirklich voll erwischt. Die Büro-Klimaanlagen-Erkältung bin ich auch noch nicht los. Ein hartnäckiger Husten plagt mich noch immer. Dazu kommt noch etwas Muskelkater in den Schultern von der Power-Yoga-Lektion vom Mittwoch. Zu allem Übel ist meine Stimmung dem entsprechend trüb und wehleidig. Das ist alles echt zum jammern...

Um nicht vollends in Selbstmitleid zu verfallen entschied ich mich, mit dem Auto ins Fitnesscenter zu fahren um wiedereinmal eine Runde Krafttraining zu machen aber hauptsächlich, um meinen Rücken in der heissen Sauna etwas zu dehnen und mir so etwas Linderung zu verschaffen. Auf dem Trainingsblatt sah ich, dass mein letztes Krafttraining schon fast zwei Monate her ist. Nicht gut, Faulpelz! Dementsprechend war auch meine Leistung. Ich musste an einigen Geräten die Gewichte zurücknehmen und fand dennoch alles total anstrengend. Mein T-Shirt war komplett durchgeschwitzt und ich hatte mir meine Sauna-Sonne wirklich redlich verdient. Zwischen den Saunagängen habe ich im Ruheraum dermassen gut entspannt, dass ich glatt eine Stunde verschlafen habe. Schön war's und gut getan hat's.

Fernsehsport

Heute Morgen musste ich um 08:00 Uhr beim Zahnarzt sein um ein Karies-Loch mit einer Kunststofffüllung reparieren zu lassen. Mitten im Arbeitsverkehr in die Stadt fahren, da noch einen Parkplatz in der Nähe finden und dann zu Fuss in die Arztpraxis. Ich hatte richtig Stress, damit ich pünktlich da war und war froh, dass ich mich einen Moment im Wartebereich hinsetzen konnte, als plötzlich ziemlich Aufregung herrschte. Ein Notfall. Ein Sanitäter begleitete einen Mann in die Praxis, welcher ein paar ausgeschlagene Zähne zu beklagen hatte. Das hatte natürlich Vorrang und so musste ich doch eine ganze Weile warten, bis ich dann dran war. Dafür ging es dann gleich richtig zur Sache. Dreimal setzte der Arzt die Narkosespritze an und bald hatte ich das Gefühl, dass mein linker Nasenflügel einfällt und abstirbt. Na ja, immerhin spürte ich von der Folgebehandlung dann gleich gar nichts mehr. Auf meine kurze Nachfrage, wie lange dieser linke Backentod noch anhält, erhielt ich eine klare Antwort: "Etwa 4 Stunden. In der Zeit sollten Sie nicht essen, da Sie sich dabei wohl in die Wange oder die Lippe beissen würden." Kurz vor neun Uhr wurde ich gestochen, macht also etwa mittags um ein Uhr. Mal sehen.

Auf dem Nachhauseweg ging ich einkaufen und danach war wiedereinmal Hausputz angesagt. Da spielt es keine Rolle, wenn die Backe noch etwas brummt... Nun kommt der Witz des Tages: Beim Staubsaugen habe ich mir einen Hexenschuss geholt. Ja, ja, lacht nur... Ich bückte mich tief um unter dem Gästebett zu saugen und beim Aufrichten hat es mich kurz gezwickt. Also ich meine: Da wurde mir ein Messer auf der linken Seite zwischen Kreuzbein und Lendenwirbel gestossen. Aus früherer Erfahrung wusste ich, was nun kommt. 1 Tag zunehmender Schmerz, 1 Tag richtiger Schmerz und dann etwa 2 Tage abklingede Schmerzen. Seit dem letzten Mal ist es zum Glück schon lange her, doch heute hat es mich also erwischt.

Das hat -neben dem schlechten Wetter- meinen Bewegungsdrang doch ziemlich eingeschränkt, was aber überhaupt nicht schlimm war. Heute stand nämlich die Königsetappe der Tour de France auf dem Programm und der aktuell Zweite, Andy Schleck, hat angekündigt, dass er alles versuchen werde um den Leader, Alberto Contador, anzugreifen. Er lag ja nur ein paar Sekunden zurück und im Idealfall könnte er in der Schlusssteigung auf den Tourmalet ein paar Minuten Vorsprung herausfahren. Eine spannende Ausgangslage. Die Experten waren sich einig, dass heute die Tour entschieden werde. Das Schweizer Fernsehen übertrug ab 14:30 Uhr live und so verbrachte ich den späteren Nachmittag auf der Couch und vor dem Fernseher.

Die Bilder, die das Fernsehen liefert sind schlicht sensationell. Die sind extrem nah dran und man kann wirklich fast jedes Detail sehen. Sehr spannend ist auch, wie die Fahrer als Team agieren und wie sich die Teams untereinander verhalten. Da ist enorm viel Taktik dabei und nur radfahren reicht da längst nicht mehr.

Etwa zehn Kilometer vor dem Ziel kam dann der erwartete Angriff und ausser Contador vermochte keiner mehr mit Andy Schleck mitzuhalten. Dieser versuchte Contador abzuschütteln, doch er blieb immer an seinem Hinterrad. Nicht nur das. Contador seinerseits verschärfte nochmals das Tempo und zeigt mit seiner Konterattacke, dass auch er gute Beine hat. Schleck musste einsehen, dass er Contador auch heute nicht distanzieren kann. Immerhin gewann er die Etappe, was auch ein grossartiger Erfolg ist. Es scheint also, dass Alberto Contador nach 2007 und 2009 dieses Jahr die Tour de France zum dritten Mal gewinnen wird.

Als ich mich abends ins Bett legte, fühlte sich mein Kreuz richtig steif an. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

ein Abend zum festhalten

Dienstags will ich nach Möglichkeit eine Feierabendbikerunde fahren und das herrliche Wetter der letzten Wochen hat dieses Vorhaben gut unterstützt. Und auch heute war es wieder einer dieser -wie ich sie nenne- Königstage. Abends um sechs Uhr war es 28° Grad, bei einem wolkenlosen, blauen Himmel. Das Korn auf den Feldern reift prächtig und einige Sorten werden nun schon geerntet. Die Stoppeln der gemähten Felder leuchten goldgelb in der Abendsonne. Dazu die grünen Wälder, der blaue Himmel... Wir werfen Schatten... schon wieder etwas längere Schatten...

Sommer heisst Fülle, heisst dichte Wälder, viele Mücken und Insekten, heisst Blasen auf dem Asphalt, heisst Farbenpracht und ästhetische Sinnesfreude. Sommer heisst Breite, Wärme, der genährte Busen der Natur. Da vergass ich zu fotografieren. Der Abend war eine stille Sensation, die Perfektion des sonnigen Alltags, nicht spektakulär, sondern ruhig, sinnlich und voll. Mit unglaublicher Wärme in den Farben und darin, wie sich dieser Abend anfühlte. Das lässt sich nicht fotografieren... Das GPS sagt: 36 km., 2:00 Std., 540 Hm.

Für mein Gedächtnis fotografierte und speicherte ich die Sinneseindrücke und Empfindungen der letzten Stunden unter "alles ist schön und alles ist gut". Ich möchte mich später an dieses Gefühlsgemisch aus Freude, Dankbarkeit, Gesundheit, Komplettheit und Eingebettet-sein erinnern können. Das wäre schön.