Feierabendrunde

Den zweitletzten Tag der Top of Graubünden Tour überstand meine SONY DSC-T10 Digitalkamera leider nicht ohne Schaden. Im heftigen Gewitterregen ist wohl Wasser eingedrungen und das Resultat ist, dass der Bildschirm dunkel bleibt und nicht mehr funktioniert. Ich kann zwar noch fotografieren und die Bilder am Computer bearbeiten, doch ich sehe nicht mehr, was ich fotografiere.

In den Italien Ferien habe ich mir nun eine neue Digicam gekauft. Es ist eine SONY DSC-WX1. Ich wollte ein etwas grösseres Objektiv und eine verbesserte Serienbild-Funktion. Ich hatte bisher immer SONY-Digicams und bin damit auch zufrieden, deshalb wieder SONY.

Heute nun wollte ich sehen, wie das Standardfoto mit diesem Apparat ausfällt. Das Objektiv hat mehr Weitwinkel und deshalb kommt einiges mehr auf das Bild. In der Grundeinstellung wirke ich auf der Holzbank ziemlich verloren. Ich habe dann eine Stufe herangezoomt und denke nun, dass ich mit diesen Einstellungen die zukünftigen "Standardfotos" aufnehmen werde. Die beiden Bilder sind lediglich verkleinert, sonst unbearbeitet. Die Farben und Kontraste werden genau so von der Kamera wiedergegeben.

Die Bikerunde habe ich in vollen Zügen genossen. Das Wetter war kühl aber trocken, der Boden stellenweise nass und rutschig. Ich bin mit dem Intense gefahren, weil ich da Schutzbleche anbringen kann, was nach dem Regen der letzten Tage wohl keine schlechte Idee war. Nur: Hätte man diese auch richtig befestigen sollen... Beim Irchelturm merkte ich nämlich, dass ich irgendwo das vordere Schutzblech verloren hatte. Der Konus im Schaftrohr war zuwenig verklemmt, denn diesen Befestigungszapfen habe ich auch gleich verloren. Blöd. Ich werde in den nächsten Tagen die Strecke wohl nochmals abfahren und die Augen offen halten. Ich denke die Chance ist nicht schlecht, dass ich das Schutzblech wieder finde. Mal sehen.

Körperlich fühlte ich mich ausgesprochen fit und ausgeruht. Ich bin oft Wiegetritt gefahren und hatte stets das Gefühl, noch Reserven zu haben. Ja, das fühlte sich gut an. Das GPS sagt: 35 km., 2:05 Std., 810 Hm.

Fotoalbum - Top of Graubünden

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit ich von der Top of Graubünden Biketour nach Hause gekommen bin. Weil ich ja in Italien war hatte ich keine Zeit um meine Fotos etwas zu sortieren doch als ich in der Post die Foto-CD von Peter entdeckte, war mir klar, dass ich bald an den PC sitzen wollte um mir die Bilder anzusehen.

ICH BIN BEGEISTERT! Was für sensationelle Bilder! Was für eine Traum-Umgebung!

Es hat mich ein paar Stunden gekostet, doch ich habe nun fast 130 Bilder in einem Fotoalbum online gestellt. Seht selbst.

ich bin dann mal weg

Gestern machte ich mein Velo startbereit und heute packte ich meine beiden Taschen für die kommenden sieben Biketage. Zusammen mit Peter und Geri buchte ich eine Woche Top of Graubünden, klassische Strecke, bei www.bikeexplorer.ch. Weil ich so schön Zeit hatte, legte ich alles aus und konnte so einfach die Packliste durchgehen.

Ein paar Bemerkungen:

Den Frosch auf der Kugel und die Nähmaschine mit den Stoffen nehme ich nicht mit. Ich verzichte auf eine lange Hose, Knielinge müssen reichen. Eine lange Regenhose habe ich gar nicht. Das Werkzeug und die Ersatzteile im Rucksack habe ich in Plastikbeutel verpackt, damit es trocken und sauber bleibt. Weil ich als 29er wohl einen Exoten dabei haben werde, nehme ich einen 29er Ersatzreifen und einen zweiten Ersatzschlauch im Gepäck mit. Zusätzlich eine Trinkflasche mit Flaschenhalter (will ich zur Keschhütte (Tage 5+6) gebrauchen um mehr Platz im Rucksack für die Hüttenübernachtung zu haben). Ansonsten natürlich Hosen und Trikots, vorwiegend kurzarm... der Wetterbericht ist recht gut. Das füllt Rucksack und Tasche 1. In Tasche 2 kommen dann die zivilen Schuhe, Kleider, Elektrokram, Lesestoff, Kulturbeutel, Süssigkeiten. Den Rucksack trage ich tagsüber, während die beiden Taschen vom Organisator von Hotel zu Hotel gefahren werden.

Morgen um 07:30 Uhr hole ich Geri zuhause ab und wir fahren dann gemeinsam zum Startort nach Chur, wo um 09:30 Uhr Tourtreffpunkt und Start ist. Dann folgen sieben Tage Mountainbiken vom Feinsten. Etwa 400 Kilometer und über 11'000 Höhenmeter warten auf uns. Das wird bestimmt Spitze! Man beachte das Streckenprofil.

Nächste Woche bin ich also offline und geniesse die Schweizer Bergwelt. Ich wünsche allen eine schöne Zeit.

sonniger Abend

Heute war das neue Santa Cruz Tallboy Bike beim Händler für eine Erstinspektion. In den ersten sechs Wochen bin ich etwas über 800 Kilometer damit gefahren und vor der Woche Bikeferien in Graubünden (nächste Woche), konnte so eine Inspektion gar nicht schaden. Die hintere Scheibenbremse musste entlüftet und ein paar Speichen nachgezogen werden, das war es dann schon. Die freundlichen Mechaniker haben natürlich alle Teile, Gelenke und Befestigungen überprüft. Alles in Ordnung (wie erwartet/erhofft).

Da das Wetter tagsüber immer besser wurde und sich abends dann wirklich noch die Sonne zeigte, wollte ich natürlich gleich noch eine kurze Feierabendrunde fahren und bin deshalb rasch nach Hause gefahren und habe mich umgezogen.

Ich bin dann eine meiner beliebten Irchel-Runden gefahren und habe bei der Hochwacht eine Pause gemacht und einen Apfel gegessen. Ist das Bild nicht einfach schön? Der Tag neigt sich dem Ende entgegen, ich habe Zeit, geniesse den Ausblick, die frische Luft und die Ruhe des Waldes... Das GPS sagt: 27 km., 1:36 Std., 550 Hm.

1. August Heimat-Trails

Weil heute Schweizer Nationalfeiertag war und wir Schweizer freundlich zu unseren Gästen sind, haben wir heute extra ein Bike-Shuttle-Dienst für Matthias organisiert. Er ist unser Singletrail-König und da gebührt ihm ein entsprechendes Thron-Fahrzeug. Da hat er nicht schlecht gestaunt...

Oben beim Irchelturm erneuerten die Schweizer Ureinwohner den ewigen Eid und sind danach mutig zum Startpunkt des Schanzentrails, runter nach Dättlikon, in den Krieg gezogen. Dort hat dann Matthias gezeigt, dass er wirklich der Singletrail-König ist und seine Technik auch Downhill-tauglich ist. Ausser dem Superdrop gleich zu Beginn hat er alle Schanzen und Anlieger mitgenommen. Einige haben wir zuerst zu Fuss rekognosziert und dann schob Matthias jeweils sein Bike wieder hoch, um dann mit dem richtigen Tempo das Hindernis oder den Sprung anzufahren. Das ermutigte mich natürlich auch und so versuchte ich mich erstmal an einem etwa ein Meter hohen Sprung. Dabei fiel mir fast das Herz in die Hose, doch ansonsten hat es recht gut geklappt. Es braucht einfach sehr viel Überwindung um mit entsprechend hohem Tempo auf den Sprung zuzufahren und nicht zu bremsen.

Wir zeigten Matthias viele unserer Lieblingstrails und da durfte auf der Runde natürlich auch nicht der Halt bei der Besenbeiz an der Tössegg fehlen. Es war kurz nach zwölf Uhr mittags, also ideal für eine feine Schweinsbratwurst vom Grill. Das war lecker und bei dem formidablen Wetter waren natürlich auch viele andere Leute da. Es herrschte eine angenehm entspannte Stimmung.

Den Schluss der Tour liessen wir dann eher gemütlich angehen und als wir zuhause ankamen waren wir zufrieden (und müde). Wir putzten gleich noch unsere Bikes, bevor Matthias seine Sachen zusammenpackte und sich auf den Heimweg nach Deutschland machte. Das war ein wirklich gelungenes Bikeweekend, welches allen Beteiligten viel Freude bereitete. Der Tacho sagt: 46 km., 3:38 Std., 1'340 Hm.