aufziehende Wolken

Bei meinem Arbeitgeber informierte heute das Management, dass wir in grösserem Ausmass unsere Arbeit an Mitarbeiter in Billiglohnländer zu übertragen haben, damit innert zweier Jahren der Schweizer Personalbestand um etwa 25 Prozent reduziert und gleichzeitig die Rentabilität gesteigert werden kann. Das macht aus Konzernsicht und rein wirtschaftlich betrachtet wohl alles durchaus Sinn. Es könnte halt einfach sein, dass es diesmal auch mich trifft. Die Chance ist 4:1

Das bringt mich natürlich dazu, mich in nächster Zeit wieder verstärkt mit meiner beruflichen Zukunft auseinander zu setzen. Die Vitaltrainerausbildung habe ich ja schon im Januar   abgeschlossen, doch seither nichts daraus gemacht. Eigentlich schade, doch irgendwie war das innere Feuer doch nicht so da... Es stehen mir aber dennoch 15-20 Berufsjahre bevor und ich weiss erst richtig, was ich nicht (mehr) will. Es gilt aber nun wirklich langsam heraus zu finden, welches Thema ich in den nächsten Jahren in den Mittelpunkt meiner beruflichen Anstrengungen stellen will. Es muss mich mehr berühren und interessieren als die Dinge und Tätigkeiten, die ich bisher betrachtet oder ausgeführt habe. Ich will auch wieder mehr Gestaltungsspielraum und Eigenverantwortung.

Es ziehen also Wolken der Veränderung auf. Es ist noch nicht klar, ob es nur eine leichte Bewölkung wird oder ob es ein kräftiges Gewitter absetzt, bei dem ich vom Blitz getroffen werde...

Sonntagsausflug

Heute stand eine Biketour mit Karin auf dem Programm. In unseren Italienferien hat sie sich eine richtig gute Radhose mit Polster gekauft. Dazu ein schönes Biketrikot und passende Socken. Diese neuen Kleider wollten wir heute einmal ausprobieren...

Als wir kurz nach dem Mittag losfuhren, war es sonnig doch noch etwas kühl. Wir fuhren gemütlich nordwärts, in Richtung Tössegg. Es war das erste Mal, dass ich mit Karin ein paar Wege abseits geteerter Strasse gefahren bin und das hat ihr auch Spass gemacht.

Bei der Besenbeiz an der Tössegg machten wir einen ersten Verpflegungshalt und gönnten uns eine Wurst vom Grill. Da war ganz angenehme Spätsommersonntagstimmung. Viele Leute mit Hunden, einige kamen per Boot, andere Velofahrer, Wanderer. Die Menschen genossen den schönen Sonntag, genauso wie wir.

Auf dem Rückweg machten wir in Nussbaumen nochmals einen Halt, bevor wir den Schlussanstieg nach Eschenmosen unter die Räder nahmen. Da wollte ich eigentlich noch ein oder zwei Fotos machen, nur fühlte sich Karin nicht mehr so fotogen und deshalb liess ich es bleiben. Nach der rasanten Abfahrt nach Lufingen rollten wir gemütlich nach Hause.

Es war ein schöner Sonntagnachmittag und eine schöne Velotour. Karin hat sich wacker geschlagen und ich denke auch, dass es ihr gefallen hat. Ich fand es sehr schön, es tat gut. Das GPS sagt: 26 km., 2:25 Std., 310 Hm.