Die Geschichte mit dem Gewicht

Vor genau zwei Jahren schrieb ich den Beitrag "Die Geschichte von der Waage". Im Januar dieses Jahres zeigte diese Waage dann zeitweise 99,x Kilo an. Die Vitaltrainerausbildung war fertig, ich hatte mehr Zeit und ich nutzte einen Teil dieser Zeit für vermehrte sportliche Aktivitäten. Fitnesscenter mit Pilates und Power-Yoga kam dazu, genauso wie Ansätze zu gesünderem Essen (asiatisch mit Wok, mehr Gemüse, Früchte, weniger Kohlenhydrate, weniger Zucker, weniger Fett). So sind dann einige Kilos geschmolzen und Anfang August war ich 10 Kilo leichter und bei 89,x Kilo angelangt. Das war super! Seit den Ferien hat mich nun aber der Appetit auf Süsses wieder eingefangen und so zeigt momentan die Waage meist um 91,x Kilo.

Damit reduzierte sich mein Body Mass Index auf aktuell (91kg: 1,92m: 1,92m=) 24,7. Das heisst ich verbesserte mich von übergewichtig (>25) in den Bereich des Normalgewicht (20-25). So weit, so schön. Ich muss aber schon etwas aufpassen, dass ich bis Ende Jahr nicht wieder in den Bereich um 95 Kilo vorstosse. Das wäre unschön. Momentan definiere ich mich gewichtsmässig so: Unter 90 Kilo ist mein Wunschgewicht. Zwischen 90 und 95 Kilo liegt wohl mein Normalgewicht und über 95 Kilo ist zu dick.

Mal sehen, wie es in weiteren zwei Jahren aussieht.

Bewegungslektion

Um 18:30 Uhr startete unsere bisher 26. Lektion Power-Yoga. Seit Anfang Jahr besuchen Karin und ich regelmässig am Montagabend eine Stunde Pilates und mittwochs die Stunde Power-Yoga. Ich geniesse diese selbst verordnete Bewegung denn sie tut mir gut, ungelenk, wie ich bin...

Montags, in der Pilateslektion, liegt man oft auf der Matte und macht Übungen mit angehobenen Armen oder Beinen. Dabei wird die Bauch- und untere Rumpfmuskulatur sowie der Beckenboden trainiert. Dabei komme ich leicht ins schwitzen.

Mittwochs jedoch, bin ich nach den 50 Minuten Power-Yoga richtig fertig. Trotz der 26 Lektionen schaffe ich vieles noch immer nur im Ansatz. Mit den Händen komme ich vorne runter bei gestreckten Beinen noch immer nicht bis zum Boden. Egal. Ich mag die Dynamik der verschiedenen Übungen. Das Halten von Positionen zwischendurch erscheint mir oft als sehr, sehr lang. Da lerne ich auszuhalten, zu leiden und gleichzeitig zu entspannen, zu ertragen. Alles zusammen. Während der Lektion zittern oft meine Muskeln, der Atem geht schwer und der Schweiss tropft mir von der Stirn. Zum Schluss ist mein T-Shirt meist völlig durchgeschwitzt. Ich werde richtig durchgeknetet. Das mag ich!