Monatsabschluss

Schon wird wieder ein Monat abgeschlossen. Nach nur 28 Tagen oder genau vier Wochen. Der Februar war gemäss meiner Tabelle recht ausgeglichen. Anfangs mit etwas mehr Bikezeit als zum Schluss, doch immer regelmässige alternative Tätigkeiten. Die Zusammenfassung für Februar 2011:

  • 7x Velo fahren, 414 km. (4x Kish, 3x Santa Cruz)
  • 4x Pilates
  • 4x Squash
  • 4x Power Yoga

Der Tagesdurchschnitt liegt bei einer Stunde und 16 Minuten Bewegung pro Tag. Das ist gut. Soweit bin ich zufrieden.

Um regelmässige Morgengymnastik habe ich mich aber ebenso gedrückt, wie um weitere Meditationsversuche. Dafür kann ich mich nur schlecht überwinden. Dies obwohl mir mein Kopf klar sagt, dass es mir gut tun würde. Da kämpfe ich noch mit mir... Das Potential bleibt riesig! Ich freue mich auf den März und auf wieder langsam längere Tage.

Putzaktion

Kurz nach dem Aufstehen zeigte sich für einen kurzen Moment die Sonne, obwohl der Wetterbericht schlecht und der nächste Regenschauer wohl auch nicht weit weg war.

Ich nutzte den Moment um das gestern eingesaute Mountainbike zu putzen. Mit Eimer, Bürste und Schwamm bewaffnet, trat ich dem Dreck entgegen. Ich habe absichtlich vorher-nachher Bilder gemacht, um den Erfolg zu dokumentieren...

Fondue-biken

Einmal jeden Winter unternehmen wir eine Abendbiketour mit anschliessendem Essen. Wir fahren eine Biketour zu einem schönen Restaurant, treffen da unsere Frauen und essen gemeinsam Fondue. Die Frauen kommen meist mit dem Auto und so kann nachher jeder frei entscheiden, ob er noch mit dem Bike in der Dunkelheit heimfährt oder ob er das Rad lieber ins Auto packt.

Am schönsten sind solche Touren natürlich bei Schnee und winterlichen Bedingungen. Wenn es draussen eisig kalt ist, schmeckt Fondue in der warmen Gaststube gleich noch etwas besser. Heute war jedoch ganz anderes Wetter. Etwa 8° Grad, unter einer geschlossenen Hochnebeldecke. Viele nasse Forststrassen mit da und dort ein paar Schneeresten, Durch den Regen der letzten Tage war alles richtig dreckig, mit teils tiefen und morastigen Singletrails. Es war Killerwetter für teure Edelteile... Schutzbleche wären nicht schlecht gewesen... Wir liessen uns aber nichts anmerken. Wir hatten gute Laune und waren gewillt vorher ein paar Kalorien zu verbrennen, damit wir nachher beim Fondue voll zuschlagen können. Ausserdem macht richtig dreckig ja auch richtig gut Eindruck bei den Frauen...

Nach dem Essen bin ich dann gemeinsam mit Peter mit dem Bike nach Hause gefahren. Wir wollten eigentlich noch die Räder bei einer Autowaschanlage putzen, doch nach 20:00 Uhr war dann da bereits geschlossen. Schade. So musste er ein dreckiges Bike ins saubere Auto verladen und ich stellte das zugesaute Bike in die Garage. Da weiss ich schon jetzt, was ich morgen mal machen werde... 41km., 3:00 Std., 1'000 Hm.

wieder gesund

So sah es heute Abend aus, wenn man aus meinem PC geschaut hätte.

Unser Kater Tigi hat mächtig angeschmust und gemeinsam surften wir etwas durch die Weiten des Internets... Seit seinem Autounfall Anfang November und der anschliessenden Beinoperation macht er langsame, doch stetige Fortschritte. Mittlerweile läuft er schon richtig gut. Auch der rasierte Pelz wächst langsam nach und in ein paar Monaten wird man nichts mehr vom Unfall erkennen.

Ich selbst bin ja Anfang Dezember heftig vom Bike geflogen und habe mir dabei eine Bandscheibe gequetscht. Das hat heftige Rücken-, Schultern- und Nackenbeschwerden ausgelöst, die nun schrittweise verschwinden. Die bisherigen Physiotermine haben mir gut getan und langsam aber sicher bin ich wieder so fit wie zuvor.

Auch um mich herum genesen Mitmenschen und Vielen geht es heute besser als vor ein paar Tagen oder Wochen. Das ist eine schöne Momentaufnahme. Danke!

15° GRANFONDO SELLE ITALIA - la via del sale 2011 domenica 3 aprile

Ich surfte bezüglich meiner Frühlingsferien etwas im Internet und stolperte dann über ebendieses Velorennen: 15° GRANFONDO SELLE ITALIA - la via del sale 2011 domenica 3 aprile. Klingt noch ganz interessant. Start und Ziel ist die Ortschaft Cervio, ca. 45 kilometer nördlich von Riccione. Der percorso medio mit 107km (siehe oben) würde mir doch super in meine Trainingswoche passen. Wenn ich mich bis zum 21.03. entscheide, kostet die Teilnahme 35 Euro. Das beinhaltet die Startberechtigung/Zeitmessung, zwei Verpflegungsposten und zeitweise Streckensicherung. Scheinbar sind da mehrere hundert Rennradfahrer am Start...

Und da soll ich mit dem Kish, mit 2,0er Reifen und breitem MTB-Lenker mitfahren? Womöglich noch mit Rucksack? Schnell und auf Zeit? Ich weiss ja nicht... vielleicht bin ich da etwas fehl am Platz. Wobei, es gibt die Kategorie CICLOTURISTA, was ja ganz gut auf mich passen würde... Und überhaupt. So könnte ich ein Stück italienische Volks-Rennradkultur kennen lernen. Live - als Teilnehmer. Ja, das ist schon interessant. Darüber muss ich nochmals nachdenken...

rund um die Kyburg

So wie letzte Woche, trafen wir uns um elf Uhr für eine Bike-Trainingsrunde. Heute waren wir zu viert. Das Wetter war (noch) hochnebelverhangen bei sechs bis acht Grad über Null. Es dauerte jedoch nocht lange, bis wir die Sonne sehen und bei super guten Bedingungen biken konnten.

Die Strecke rund um die Kyburg bietet ein paar schöne Trails, die heute alle gut fahrbar und fast trocken waren. Super! So macht biken selbst im Februar Spass! Bei einer kurzen Bananenpause an der Sonne fotografierte ich noch mein oranges Plastikvelo... Schön war's, aber auch ganz schön anstrengend. Das GPS sagt: 54 km., 3:28 Std., 1'300 Hm.

etwas lockerer

Die letzten drei Wochen war ich ziemlich aktiv. Das sportliche Pensum stieg von 10 über 11 auf 12 Stunden pro Woche. Dies vor allem, weil ich jede Woche eine lange Velotour auf der Strasse fahren konnte. Das Wetter war für einen Februar bisher ungewöhnlich schön, schneefrei und trocken. Das war aussergewöhnlich und da hat jede Tour wirklich Spass gemacht.

Diese Woche gibt es keine "lange Tour auf der Strasse". Gestern war ich schon nach dem Morgenprogramm mit Physio, Spinning, Dampfbad und Sauna k.o. Der Hochnebel verzog sich zudem kaum, Alles war grau in grau, das hat dann doch zuwenig motiviert. Da blieb ich lieber zu Hause.

Heute Freitag wie bekannt, der wöchentliche Haushaltstag mit aufräumen, putzen, entsorgen, einkaufen. Was halt so anfällt. Heute hatte ich Zeit und Musse um mehr als das Minimum zu tun. Auch gut. Draussen blieb es den ganzen Tag grau, bei 7 bis 8 Grad. Wen interessiert's?...

Zufällig entspricht mein Vorgehen ziemlich gut den Empfehlungen der Trainingslehre, wonach man zyklisch vorgehen soll. Nach drei Wochen steter Umfangsteigerung folgt eine Erholungswoche um die gesetzten Reize zu verarbeiten. Dann folgen die nächsten drei Wochen Steigerung plus eine Woche Erholung, und so weiter. Mal sehen...

am Rheinfall

Heute fuhren wir mit dem Auto zum "biggest waterfall of europe", zum grössten Wasserfall Europas. Bei Neuhausen parkierten wir das Auto und fuhren mit den Bikes an die Unterseite der fast 150 Meter breiten Wasserfälle. Über ein paar Stufen bricht der Fluss um etwa 22 Meter in die Tiefe. Der Rhein führte derzeit nicht sonderlich viel Wasser und so hielt sich die Gischt und auch der pompöse Eindruck der ganzen Szenerie etwas in Grenzen.

Das ist also Europas grösster Wasserfall... O.K. Da hat Südamerika mit Iguazu und Nordamerika mit den Niagara-Fällen, wohl ganz andere Dimensionen zu bieten. Dort brechen die Wassermassen weit tiefer ab, jeder Sturz ist tödlich. Der Rheinfall ist imposant und gefährlich, doch er schaut irgendwie noch überlebensmöglich aus. Ich will es nicht ausprobieren, wie man mitten im Wasserstrudel 22 Meter in die Tiefe stürzt, doch das zu überleben, scheint mir nicht unmöglich. James Bond könnte das. Oder Bruce Willis... Wir blödeltn etwas rum, wärmten uns an der Mittagssonne und baten einen Tourist, ein Foto von uns zu machen. Danke!

Es folgte die Steigung des Tages. Zuerst an den oberen Rand der Wasserfälle und von da nochmals steil hoch nach Neuhausen. Und das nur, um von da zur nächstgelegenen Brücke wieder abzuzweigen. Wir wollten auf der anderen Flussseite zum Schloss Laufen um von da nochmals auf die Wasserfälle zu schauen. Interessant war, wie ruhig der Rhein vor der Abbruchkante fliesst. Selbst fünfzig Meter vor dem Wasserfall ist es noch völlig still.

Beim Schloss Laufen angekommen, waren wir etwas ob der vielen Leute überrascht. Klar. Sonntagnachmittag, Sonnenschein und Mitte Februar Temperaturen von 11-14° Grad, das hat den letzten Stubenhocker rausgelockt. Man muss Tickets kaufen um nach unten zu den Aussichtsplattformen direkt am Wasser zu gelangen. Na, ja, dann eher doch nicht... Lieber trinken wir einen Kaffee im Sonnenschein, mit einem kleinen Stück Kuchen in der Hand.

Nach der Kaffeepause folgte eine steile Abfahrt bis zur nächsten Brücke über den Rhein. Danach eine kurze Steigung und die letzten Meter zurück zum Auto. Das war eine kurze Runde, kaum sieben Kilometer. Aber es war ein schöner Sonntagsausflug und weil man ja nicht weit/lange velofahren musste, hatten wir Zeit um die Momente zu geniessen. Schön war es, auch wenn meine Kindheitserinnerungen bezüglich Rheinfall etwas gewaltiger waren, als es sich heute gezeigt hat.