Der Rahmen steht

Fast die ganze Woche arbeitete ich im Garten und am neuen Gartenhaus. Am Montag machte ich den Boden fertig, am Dienstag wurde der Holzrahmen aufgebaut, Mittwoch und Donnerstag baute ich das Dach auf und heute Freitag war Zeit für all die kleinen Arbeiten, die noch zu erledigen waren. Wie z.B. neue Rasenerde mit Samen an der Platzkante anbringen oder die Schnittflächen der gekürzten Dachlatten aussen 2x weiss streichen, oder eine Silikonfuge an der oberen Kante des Wandabschlusses anzubringen, oder die übrig gebliebenen Gartenplatten sauber versorgen und die abgefrästen Stücke zum Entsorgen bereitlegen, oder...

Montagabend Pilates und Mittwochabend Yoga, das war mein Sportprogramm. Angesichts der vielen körperlichen Arbeit der letzten zwei Wochen bin ich zufrieden damit. Natürlich wäre es auch herrliches Bikewetter gewesen und man hätte schöne Herbsttouren fahren können, doch dafür fehlte mir die Zeit, respektive ich wollte sie -wie oben geschildert- anders nutzen. Muskelkater im Rücken, in den Schultern, den Unterarmen, sowie den Händen und Fingern sind auch Erfahrungen, die von körperlicher Aktivität zeugen. Hat Spass gemacht.

es geht voran

Das obige Bild schon wieder alt, denn der Plattenboden für das neue Gartenhaus ist mittlerweile fertig verlegt. Heute füllte ich alle Randabschlüsse mit Split und streute Sand in die Fugen der Steinplatten. Für Morgen ist der Aufbau der Holzkonstruktion geplant und bis Ende Woche will ich das Dach fertig montiert haben. An der Garagenrückwand kann man die Kontur des alten Gartenhäuschens noch erkennen. Das neue Haus wird mit 2,50m deutlich höher (siehe stehender Balken).

Danach kann ich die Seitenwände ausmessen und bestellen. Bis Mitte Oktober die Türe und die Fenster geliefert werden, sollten die Holzwände dann auch da sein. Dann folgt erst die Fertigstellung. Bis dahin steht einfach einmal die Holzkonstruktion mit Dach. Quasi als Unterstand.

Mit der bisher erzielten Arbeit bin ich sehr zufrieden. Es entwickelt sich gut und bis zum Schluss gibt das bestimmt eine gelungene Sache.

real life

Ich bin nicht verschwunden oder so, doch das echte Leben interessiert mich derzeit mehr, als Zeit vor dem PC zu verbringen. Und wenn ich online bin, informiere ich mich lieber gemäss meinen Interessen, als dass ich selbst Inhalt produzieren möchte. Hinzu kommt, dass man unreife Themen nicht im öffentlichen Internet ausbreiten sollte (betrifft meine berufliche Situation).

Die zweimonatige Sommerreise ist mir natürlich immer noch sehr präsent und ich merke an kleinen Details, dass sich in mir etwas verändert hat. Ich bin nun zwar wieder zuhause und doch erlebe ich dieses zuhause irgendwie anders. Die Reise war eine sehr spezielle Erfahrung und irgendwie beginne ich einzelne Auswirkungen nun langsman zu verstehen. Gut so.

Im echten Leben bin ich seit dem letzten Blogeintrag vor allem mit dem Ersatz des alten Gartenhäuschens beschäftigt. Was als kleine Idee anfing, artet zusehens in ein grosses und arbeitsintensives Projekt aus. Derzeit schaufle und pickle ich Erde aus dem Garten um danach einen wirklich flachen Steinplattenboden verlegen zu können. Nach der Offerte des lokalen Gartenbauers entschied ich mich, diese Arbeiten selber auszuführen. Zeit habe ich ja und körperliche Arbeit kann ja auch mal nicht schaden.

Natürlich war ich auch öfters mal auf dem Bike. Immer von zuhause aus und meist auf bekannten (und schon fotografierten) Trails. Darüber muss ich ja auch nicht jedesmal berichten.

Über mein derzeitiges und zukünftiges Blog-Verhalten mache ich mir keine besonderen Gedanken und lasse es einfach mal fliessen...

I'm walking in the rain

Heute bin ich lange auf verschiedenen Stühlen rumgesessen und las ein interessantes Buch. Draussen war es grau in dunkelgrau. In der Nacht regnete es bereits und alles sah so aus, als ob es bald wieder zu regnen beginnt. Ein idealer Tag also, um dem eigenen Geist mit Lesen ein paar neue Ideen näher zu bringen.

Im Laufe des Nachmittags setzte der Regen wieder ein und trotzdem hatte ich nun Lust um mich draussen noch etwas zu bewegen. All das Gelesene brauchte auch etwas Luft, um sich setzen zu können. Ausserdem ist das letzte Mal Nordic Walking bestimmt schon eine Ewigkeit her. Das kann man auch gut bei Regenwetter machen. Entsprechende Regenbekleidung habe ich ja schon vom Biken. Es ist trotz des Regens noch an die 20° Grad, also überhaupt nocht kalt, was ja bei Regen oft zum Hauptproblem wird. Also los, sei nicht schlapp! Umziehen, bereitmachen und loslaufen.

Ich beginne den Bewegungsablauf sofort zu lieben und atme ganz automatisch passend zum Laufrhythmus. Ein harmonisches Fliessen stellt sich ein. Die Beine bewegen sich wie Pendel einer grossen Standuhr, während der Oberkörper und die Arme die Gewichtsverlagerungen ausgleichen. Die Wirbelsäule steht aufrecht und wird in dynamischen Wellenbewegungen immer wieder neu und optimaler als zuvor positioniert. Ja, auch wenn Nordic Walking -mit diesen Stöcken- bescheuert aussieht, so mag ich es! Das ist ein gutes Ganzkörpertraining auf tiefem Belastungsniveau. Ideal um eine gewisse Grundausdauer aufzubauen oder um zu regenerieren und durch die sanfte Bewegung die Durchblutung anzuregen. Wieder keine Bilder, da Regen. Das GPS sagt: 9,5 km., 1:45 Std., 260 Hm.