auf dem Pfannenstiel

Karin und ich nutzten das schöne Herbstwetter um mit dem Auto auf den Pfannenstiel zu fahren und von da zu Fuss bis zum Restaurant Hochwacht zu spazieren. Wir suchten uns auf der Gartenterasse zwei schöne Sonnenplätze und spielten gemütlich ein paar Runden SkipBo. Wie an einem sonnigen Sonntag üblich war einiges los. Schön war's. Das Foto schoss ich aus der Hüfte, kurz vor dem Gehen.

TREK Superfly 100

Jürg kam auf die heutige Trainingstour mit seinem brandneuen 29er Mountainbike. Er leistete sich das Topmodell von TREK, das Suplerfly 100 Pro in Grösse L. Natürlich mussten wir vor der Losfahrt das nigelnagelneue Bike ausgiebig beäugen und so machte ich auch gleich ein paar Fotos.

Das TREK Superfly 100 Pro ist ziemlich gut vergleichbar mit meinem Santa Cruz Tallboy. Beides 29er Fullies mit 100mm Federweg am Heck und 120mm an der Front. Leichte Carbonrahmen und Top-Komponenten. Das TREK ist mit der 142/12mm Steckachse am Hinterrad noch einen Tick moderner gegenüber dem 9mm-Schnellspanner am Santa Cruz. Die Farben sind sehr dezent. Schwarz-Weiss dominiert, doch die braun-goldenen Dekors passen sehr gut und die zwei, drei roten Farbtupfer runden das Ganze stilvoll ab.

Das ist ein sehr schönes Bike und es sieht auch stimmig aus, wenn Jürg damit fährt. Ich wünsche ihm natürlich viel Spass mit dem neuen Sportgerät und freue mich auch viele schöne, gemeinsame Touren. Die heutige Standardrunde war jedenfalls super schön, denn die Herbstsonne rang den Morgennebel doch noch nieder und so leuchtete das verfärbte Laub der Bäume in immer neuen Gelb- Braun- und Rottönen. Sehr, sehr schön.

Stand Gartenhaus

Diese Woche war ich vor allem mit den Seitenwänden beschäftigt. Es galt alle Schraubenlöcher vorzubohren und eventuell nötige Ausschnitte vorzunehmen, bevor ich dann die Wände strich. Der erste Anstrich war "Holzimprägnierung transparent". Danach folgte "Holzgrundierung weiss" und zum Schluss die "Wetterschutzfarbe Sepia14". Weil jeder Anstrich zuerst abtrocknen musste, konnte ich pro Tag nur jeweils eine Malaktion durchführen. Abends dann immer Farbwanne, Roller und Pinsel reinigen, damit ich es am Folgetag wieder benutzen konnte.

Die hintere Gartenhaustüre sägte ich direkt aus der Wandplatte aus und somit passt sie perfekt und beinahe nahtlos in die Wand. Dem Innenausbau des Gartenschranks widmete ich auch ein paar Stunden, damit alle Gartenutensilien und -geräte verstaut werden können. Nach und nach räumte ich den Schrank dann auch gleich ein und freute mich dabei über das Ergebnis. Ich finde das ziemlich gelungen.

Eigentlich wollte ich die Wände innen nicht streichen, doch weil ich noch Zeit und Farbe hatte, überlegte ich es mir anders. Der doch recht kleine Raum wirkt nun durch den hellen Farbanstrich etwas leichter und grösser. Bestimmt werden die zwei Fenster noch zusätzliche Helligkeit geben und den Raum somit optisch nochmals etwas vergrössern. Als Nächstes verlegte ich einen Kunststoff-Schutzboden, damit ich zukünftig nicht direkt auf dem kalten Steinplattenboden stehen muss und diesen so auch nicht gleich verschmutze. Danach bohrte ich Befestigungen für die vier Fahrräder an die Rückseite der Garagenwand und testete die Sache gleich einmal aus. Ja, so scheint es am platzsparendsten zu sein. Obwohl, parallel zur Wand, vier Räder übereinander wäre vermutlich auch möglich gewesen. Es gibt wie immer mehrere Möglichkeiten...

So langsam wäre ich also bereit für die grosse Eingangstüre und die Fenster, doch diese werden erst übernächste Woche geliefert. Das ist schon etwas mühsam. Am 23.08. bestellte ich die Türe und damals wurde eine Lieferfrist von 4-5 Wochen angegeben. Bis die Türe nun endlich da ist, brauchten Hersteller und OBI zusammen über 11 Wochen.

Na ja, das ist nicht so schlimm. Es gibt noch einige kleinere Arbeiten zu tun, wie Gestelle anbringen oder eine Arbeitsfläche bauen. Auch die Verriegelung der Rasenmäher-Türe muss ich nochmals in Angriff nehmen, das passt noch nicht so recht. Elektrisch habe ich auch noch Nichts installiert, das könnte ich auch noch anpacken. Es wird mir also so schnell nicht langweilig.

Befindlichkeit

Heute Morgen hatte ich meinen nächsten Zahnarzttermin und ich war froh, dass er mir die Nähte aus dem Zahnfleisch entfernen konnte. Die Woche seit dem Eingriff fand ich doch recht schmerzhaft. In den ersten Tagen brauchte ich die mitgenommenen Schmerzmittel noch regelmässig, der Schmerz liess nur ganz langsam nach und auch jetzt noch habe ich gefühlslose Stellen im Mund und schmerzende Nachbarzähne. Ziemlich unangenehm das Ganze.

Der Zahnarzt war mit dem Heilungsverlauf jedoch äusserst zufrieden und wollte mich erst in sechs Monaten wieder zur Kontrolle sehen. Bis dahin vorsichtig Zähne putzen, antibakterielle Mundspühlung verwenden und langsam wieder auf der operierte Seite zu kauen beginnen. In ein, zwei Wochen, sollte die Sache verheilt und somit die Schmerzen Vergangenheit sein. Dem glaube ich gerne...

Zahnoperation

Heute musste ich eine Operation im Mund über mich ergehen lassen. Um eine abgestorbene Zahnwurzel bildete sich in den letzten Jahren ein Bakterienherd, der sich etwa einmal im Jahr entzündet und so zu heftigen Zahnschmerzen führt. Da im Zahn bereits eine Titannadel steckt (von einer früheren Wurzelbehandlung), konnte nur noch von aussen vorgegangen werden. Dafür musste das Zahnfleisch aufgeschnitten und zur Seite geklappt werden. Der bakteriell befallene Teil des Zahns wurde entfernt und der Zahnstumpf von unten verschlossen. Danach kam das Zahnfleisch wieder darüber, zunähen und verwachsen lassen. Und hoffen, dass alles positiv abheilt und die Bakterien weg sind. Das heisst Aua und teuer.

zu kurze Arme?

Vor einem Jahr kaufte ich mir das Kurzarmtrikot "The good" von biciclista und für den kommenden Herbst und Winter leistete ich mir nun auch noch eine Langarmvariante. Diesmal "The ugly". Orange passt einfach super zum Santa Cruz Tallboy.

Nun bin ich ab des kuriosen Schnitts des Trikots doch ausserordentlich enttäuscht. Die Ärmel sind viel zu lang! Wie man oben sehen kann, deutlich über 10 Zentimeter. Ausserdem finde ich die Ärmel zu eng (und das bei der Länge?). Ich kann mir kaum jemand vorstellen, der die richtigen Masse für dieses Trikot hat. 10 Zentimeter längere und noch dünnere Arme? Ich weiss ja nicht... das Trikot werde ich vermutlich zurücksenden und sehen, was biciclista dazu sagt.

bin wieder da

Der PC brauchte fast zehn Minuten, bis er nach all den Updates voll funktionsfähig war. Nur zwei Wochen online-Abstinenz bringen acht Windows-Updates mit sich. Unglaublich.

In den letzten zwei Wochen waren Karin und ich mit Freunden bei deren Verwandten in Süditalien. Dabei konnte ich einige Höhepunkte meiner Sommerveloreise nochmals sehen und gemeinsam mit Karin erleben. Das war wirklich sehr schön. Derzeit kopiere ich die Ferienfotos auf die Festplatte und sehe sie durch. Einzelne Bilder werde ich als Gedankenstütze wohl noch in den Blog einfügen.

Nun ist es erstmal vorbei mit den Ferien. Überhaupt, ich weiss gar nicht mehr genau, wann ich Ferien habe und wann nicht. Seit Ende April arbeite ich nun nicht mehr und habe sozusagen immer Ferien. Eine an sich glückliche Situation, die jedoch nicht von noch allzu langer Dauer sein sollte. Ich zehre in dieser einkommenslosen Zeit von der aufgebauten Substanz und die reicht nicht ewig. Deshalb habe ich mich nun für eine professionelle Standortbestimmung und Laufbahnberatung entschieden. Ich möchte meine Situation mit erfahrenen Berufsberatern diskutieren und erhoffe mir qualifiziertes Feedback, Anregungen und Ideen für die weitere berufliche Zukunft. Der Starttermin dazu ist jedoch erst in zwei Wochen.

Bis dahin wird mich der Bau des Gartenhauses auf Trab halten. Ich muss nun die Seiten- und Trennwände bestellen und alles soweit vorbereiten, dass zum Schluss nur noch Türen und Fenster eingebaut werden können. Doch das ist noch ein langer Weg. Erst einmal Holz bestellen und anpassen, dann streichen und fertig montieren. Das dauert bestimmt auch noch zwei Wochen. Elektrisches Licht und Steckdosen werde ich wohl auch noch installieren wollen... das nimmt vorerst mal kein Ende.

etwas Zeit...

Heute verbrachten wir den Tag ums Haus herum, mit Gartenarbeiten, Oliven pflücken, Kaffee trinken und faulenzen. Gegen Abend noch etwas in die untergehende Sonne blinzeln...